DE71401C - Buffervorrichtung für den Papierschlitten von Schreibmaschinen - Google Patents
Buffervorrichtung für den Papierschlitten von SchreibmaschinenInfo
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- DE71401C DE71401C DENDAT71401D DE71401DA DE71401C DE 71401 C DE71401 C DE 71401C DE NDAT71401 D DENDAT71401 D DE NDAT71401D DE 71401D A DE71401D A DE 71401DA DE 71401 C DE71401 C DE 71401C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
- B41J19/74—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor with special means to maintain character-spacing or back- spacing elements in engagement during case-shift or like movement
Landscapes
- Character Spaces And Line Spaces In Printers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
• KLASSE 15: Druckerei.
EDWARD SMITH HIGGINS und HENRY CHARLES JENKINS in LONDON.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. März 1893 ab.
Vorliegende Erfindung . bezieht sich auf Neuerungen an Schreibmaschinen und bezweckt,
die harten, durch das sprungweise Ausschalten der Schaltstange entstehenden Stöfse
zu dämpfen.
Dies ist besonders dann von grofser Wichtigkeit, wenn der Schlitten beim Anschlagen
bestimmter Buchstaben eine verhältnifsmäfsig grofse Strecke zurückzulegen hat, wie es bei
Schreibmaschinen mit veränderlichem Vorschub für Buchstaben von verschiedener Breite der Fall
ist, wo der Schlitten beispielsweise den Raum für den Buchstaben M plus dem zwischen
diesem und dem Anfangsbuchstaben des nächstfolgenden Wortes bestehenden Zwischenraum
auf einmal zurückzulegen hat.
Die neue Vorrichtung kann jedoch auch an allen anderen Schreibmaschinen angewendet
werden.
Die Erfindung besteht darin, dafs die Schaltstange nicht starr mit dem Schlitten verbunden,
sondern in geringem Grade in ihrer Längsrichtung beweglich angeordnet ist.
Zwischen Schlitten und Schaltstange ist nun eine Feder angeordnet, welche beim Anhalten
der Schaltstange durch die lebendige Kraft des plötzlich in seiner Bewegung angehaltenen
Schlittens in geringem Grade zusammengeprefst wird, augenblicklich sich jedoch wieder ausdehnt
und den Schlitten in seine richtige relative Stellung zur Schaltstange zurückbewegt.
Da die Hauptmasse des Schlittens in der Schreibwalze besteht, so kann die Feder auch
zwischen dem Schlittengestell und der Schreibwalze angeordnet sein, während die Zahnstange
mit dem Schlitten fest verbunden sein kann.
Eine Ausführungsform der ersten Art ist auf beiliegender Zeichnung in zwei Ansichten dargestellt.
. H ist der Schlitten, H1 die Schreibwalze,
I die Schaltstange, welche an beiden Enden mit seitlichen Platten i3 versehen ist; sie wird
unter Vermittelung der in den Schlitten eingeschraubten Schraubenbolzen ζ4, welche lose
durch die Platten z'3 hindurchgehen, an dem Schlitten gehalten.
Links ist der Kopf der Schraube z4 in das
Loch z'5 versenkt, welches tief genug ist, um ein geringes Rechtsbewegen des Schlittens beim
plötzlichen Anhalten der Schaltstange zu gestatten. Rechts befindet sich zwischen der
Platte z3 und dem Schlitten H die Feder z6,
welche die Schaltstange immer in der in der Figur angegebenen Lage in dem Schlitten hält
und nur wenig beim plötzlichen Eingreifen der Halteklinke in die Schaltstange durch die
lebendige Kraft des Schlittens zusammengeprefst wird, um augenblicklich den Schlitten wieder
zurückzupressen.
Die Dämpfung des Stofses durch die Feder z'6 vermindert in günstiger Weise die Druckwirkung
auf den Schaltmechanismus, so dafs die Zähne der Stange sowohl, wie die Sperrzähne
nur einer ganz geringen Abnutzung unterworfen sind.
Ferner bietet die neue Anordnung noch den Vortheil, dafs die mit ihr ausgerüsteten Schreibmaschinen
bedeutend geräuschloser arbeiten als alle anderen Maschinen.
Es soll noch bemerkt werden, dafs die Feder te nicht nur zwischen Schlitten und
Schreibwalze, sondern auch zwischen Schlitten und das dasselbe antreibende Zugorgan eingeschaltet
werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Buffervorrichtung für den Papierschlitten von Schreibmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Bufferfeder z6 zwischen der, Schaltzahnstange / und dem Schlitten H oder zwischen letzterem und der Schreibwalze H1, derart, dafs die durch das sprungweise und plötzliche Anhalten der Schaltzahnstange beim Schalten resultirenden Stöfse gedämpft werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71401C true DE71401C (de) |
Family
ID=344707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71401D Expired - Lifetime DE71401C (de) | Buffervorrichtung für den Papierschlitten von Schreibmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71401C (de) |
-
0
- DE DENDAT71401D patent/DE71401C/de not_active Expired - Lifetime
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