DE246167C - - Google Patents

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DE246167C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J25/00Actions or mechanisms not otherwise provided for
    • B41J25/24Case-shift mechanisms; Fount-change arrangements

Landscapes

  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
246167 KLASSE 15g. GRUPPE
Umschaltbares Typenhebelsegment für Schreibmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein umschaltbares Typenhebelsegment für Schreibmaschinen, und zwar insbesondere eine neue Führung für das als Lagerkörper für die Typenhebel dienende Typenhebelsegment, welches bekanntlich bei einigen Schreibmaschinen mit einfacher Tastatur umschaltbar gemacht ist, um insbesondere die großen Buchstaben eines jeden Typenklotzes zum Abdruck zu bringen. Es
ίο handelt sich bei diesen Führungen im wesentlichen darum, den umschaltbaren Träger eine Parallelverschiebung senkrecht zu seiner Längsrichtung ausführen zu lassen, zu welchem Zwecke das Segment an jeder Seite in Gleitbahnen geführt wird. Hierbei ist es von hoher Bedeutung, daß in keiner Weise Materialbeanspruchungen, insbesondere auf Biegung, entstehen können, da die Führungsteile in der Regel aus Gußeisen bestehen. Ferner ist zu berücksichtigen, daß auch bei einer Abnutzung bzw. Nachstellung der Führungsflächen eine nennenswerte Seitenverschiebung des Trägers, welche eine Ungleichmäßigkeit der Schrift zur Folge hat, vermieden wird. Diese Forderungen sollen durch die neue Führung erfüllt werden. Das wesentliche Merkmal der Erfindung liegt darin, daß das umschaltbare Typenhebelsegment auf jeder Seite in zwei Gleitbahnen geführt wird. Während die bisherigen Ausführungen auf jeder Seite des umschaltbaren Trägers nur eine einzige Bahn aufweisen, so daß die vollständige Führung erst durch ihre Gesamtanordnung gebildet wird, besitzt bei der neuen Anordnung jede Seite für sich allein schon eine vollständige Prismenführung.
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Fig. 1 ist die Vorderansicht eines vollständigen Typenhebelsegmentes, jedoch ohne Typenhebel, dargestellt. Fig. 2 veranschaulicht zur Kenntlichmachung der Querschnittform der Führungsbahnen eine Draufsicht. In den Fig. 3 und 4 sind zwei andere Ausführungsformen dargestellt, wobei nur die eine Seite des Segmentes von oben gesehen wiedergegeben ist. Die in wesentlich größerem Maßstabe gehaltene Fig. 5 zeigt eine Art der Einstellung der Führungsbahnen.
An dem mit 1 bezeichneten Schreibmaschinenrahmen befindet sich auf jeder Seite eine Säule 2 als eigentlicher Träger für die Führungsbahnen. Diese Säulen 2 können mit dem Rahmen 1 aus einem Stück bestehen oder an ihm befestigt sein. Zur Vermeidung unnötig großer Reibung ist zweckmäßig jede der Gleitbahnen geteilt, indem ein Stück 3 am Fuß, das andere Stück 4 am Kopf der Säulen 2 angeordnet ist. Zwischen den Stücken 3 und 4 sind zwei Ansätze 5 vorgesehen, welche in bekannter Weise den Hub der Umschaltung begrenzen sollen, der durch Schrauben 6 genau eingestellt werden kann. Wie am besten aus Fig. 2 zu erkennen ist, werden die Gleitbahnen durch je zwei seitlich an den Säulen 2 mit je zwei Schrauben 15 befestigte Gleitflächen ya und jb und 8a, 8b gebildet. Das bogenförmige Segment 9 besitzt an beiden Enden eine Rippe 10, an denen die Gleitflächen 11 und 12
ausgebildet sind. Das Segment 9 wird derart zwischen die feststehenden Führungsbahnen der Säulen 2 hineingeschoben, daß sich die Gleitflächen 11 und 12 in die feststehenden Gleitflächen ya, yb und 8a, 8b hineinpassen und von diesen klammerartig umfaßt werden. Um eine möglichst reibungslose Bewegung zu erzielen, sind die Gleitbahnen in bekannter Weise zu Kugel- oder Rollenführungen ausgebildet, indem den Berührungsebenen die Form von Nuten gegeben ist, in denen Kugeln oder Rollen 13 eingebettet sind. Um eine dauernd gute Führung zu erhalten, sind die bei der beschriebenen Ausführungsform außen liegenden Gleitbahnen, also die an die Säulen 2 angeschraubten Gleitflächen ya, yb bzw. 8a, 8b einstellbar gemacht. Diese Einstellung wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist, dadurch erreicht, daß die gegen die Säulen 2 treffenden Auflageflächen 14 nicht eben, sondern schwach gewölbt sind. Durch Anziehen bzw. Lösen einer der Befestigungsschrauben 15 wird die Gleitfläche verstellt, wodurch der Lagerdruck verändert wird. Bemerkenswert ist, daß durch diese Verstellung irgendwelche Druckkräfte in der Längsrichtung des Segmentes 9 nicht hervorgebracht werden, so daß weder Seitendrücke, welche das Material des Segmentes oder die Führungssäulen 2 schädlich beanspruchen, noch Verschiebungen des Segmentes in seiner Längsrichtung entstehen, Vorgänge, auf deren Bedeutung oben hingewiesen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die fest liegenden Gleitflächen mit den bewegliehen vertauscht, indem die außen liegenden und verstellbaren Gleitflächen ηa, yb an dem Segment 9 und die feststehenden 12 am Maschinengestell sitzen und von den erstgenannten umfaßt werden.
Die in Fig. .3 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der ausführlich beschriebenen Grundform nur dadurch, daß die Führungen um 900 verdreht sind, so daß die Gleitflächen ηa, jh und 8a, 8b quer zum Segment 9 zu stehen kommen. Bei einer Einstellung der gleichen Gleitbahn auf beiden Seiten des Segmentes, können zwar bei ungeschickter Handhabung Lagerdrücke bzw. Verschiebungen des Segmentes in seiner Längsrichtung entstehen, jedoch sind diese wegen des Vorhandenseins von zwei Gleitbahnen auf jeder Seite des Segmentes nicht so groß wie bei den bisher bekannten Konstruktionen. Auch können diese Längsdrücke durch zweckmäßige Ausbildung der Einstellvorrichtung für beide Gleitbahnen {ja und yb) beispielsweise durch zwangläufiges Verstellen dieser beiden Gleitbahnen, wobei die Spannweite der Führung, d. h. die Entfernung der Gleitbahnmitten von jeder Seite, unverändert bleibt, völlig vermieden werden.
Die Form der Gleitbahnen sowie ihre Befestigung sowohl am Segment 9 als auch am Maschinenrahmen 1 ist für die Erfindung belanglos.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Umschaltbares Typenhebelsegment für Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Segment (9) auf jeder Seite in zwei Gleitbahnen (ya, Jb bzw. 8a, 8b) geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT246167D Active DE246167C (de)

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DE (1) DE246167C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230441B (de) * 1964-10-30 1966-12-15 Grundig Max Typenhebelsegment-Umschaltvorrichtung an Schreib- und aehnlichen Bueromaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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