DE713735C - Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl hinter einer Nummernwahlstufe oder fuer Mischwaehler mit vorbereitender Einstellung in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl hinter einer Nummernwahlstufe oder fuer Mischwaehler mit vorbereitender Einstellung in Fernsprechanlagen

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DE713735C
DE713735C DES120795D DES0120795D DE713735C DE 713735 C DE713735 C DE 713735C DE S120795 D DES120795 D DE S120795D DE S0120795 D DES0120795 D DE S0120795D DE 713735 C DE713735 C DE 713735C
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DE
Germany
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voter
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relay
line
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Expired
Application number
DES120795D
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English (en)
Inventor
Franz Etzel
Wilhelm Westerhove
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl hinter einer- Nummernwahlstufe oder für Mischwähler mit vorbereitender Einstellung in Fernsprechanlagen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl hinter einer - Nummernwahlstufe oder für Mischwähler mit vorbereitender Einstellung, die bieirn -Besetztsein .aller Leitungen einer Leitungsgruppe in einer besonderen Stellung stillgesetzt werden.
  • Sie, bezweckt, eine unnötige Belegung oder Inbenutzungnahme derärtig stillgesetzter Wähler zu verhindern .oder nach erfolgter Belegung oder Inbenutzun;gnahmeeines Wählers mit freier Wahl und Nichtvorhandensein von freien Leitungen die Belegung mit einfachen Mitteln aufzuheben, ohne daß, hierbei die vorgeordneten Einrichtungen schaltungsbechmsch besonders ausgebildet werden müssen. Durch Öffnen derjenigen Ader, Tiber die der Anreiz zur Belegung oder Inbenutzungnahmedurch eine im Verbindungsaufbau vorgeordnete Stelle verläuft, wird für Mischwähler, die hinter Wahlstufen angeordnet sind., eine vereinfachte Betriebsweise ermöglicht, insbesondere die Wähler der vorgeordneten Wahlstufie zur Durchführung ,der Verhindernzng. des Aufprüfens auf abgeschaltete Mischwähler in ihren Prüf- oder Fortschaltestromkreiseneine Anderung erfahren müssen. Fernerwirddurch obige Anordnungsweise die Freigabe bereits belegter Einrichtungen durchführbar. Bei Verwendung von den Anschlußdeitungen individuell zugeordneten Wählern wird durch die erfindungsgemäße Anordnung der Vorteil größerer Einfachheit der . Schaltung durch Unterbinden des Zustandekommens des Anreizstromkreises bei Einleitung eines Anrufes erzielt, so daß, gegenüber bekannten Anordnungen eine besondere Steuerung von. zwei Stromkreisen, nämlich. des Fortschalte- und des Prüfstromkreises des Wählers, in der Abschaltestellung nicht erforderlich wird.
  • Auf der Zeichnung sind in-den Fig. i, 2 und 3 drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, auf welche .diese jedoch nicht beschränkt ist. Nur die zum Verständnis der Erfindung . unbedingt erforderlichen Einzelheiten sind zur Darstellung gelangt.
  • Die Fig. i .zeigt einen Grupp,enwählerGr.W, der sich in freier Wahl auf einen Mischwähler MW, einstellt. Dieser Mischwähler ist -mit vorbereitender Einstellung ausgebildet. Es sei bemerkt, daß lediglich. als Ausführungsbeispiel ein Gruppenwähler angenommen wurde; .an Stelle dieses könnte genau so, gut ein anderer Wähler, mit freier Wahl, beispielsweise .ein Vorwähler, Verwendung finden, ohne die Erfindung ihrem Wesen nach zu verändern. Es könnte sich bei dem Wähler GW jedoch ,ebensogut um einen Leitungswähler handeln, wie dieses noch näher bei Beschreibung der Fig.2 erläutert werden soll.
  • Mit AIW. ist ein weiterer Mischwähller zu#; Darstellung gelangt, der mit dem Mischwä. ]er AR-l', zusammen das gleiche Vielfachfed bestreicht. Sind die Leitungen La. bis Lc.y frei, so können sich die beiden Mischwähler .17W1 und 1171W., in der Annahme, daß die vorgeordneten Leitungen im Kontaktfeld der . Mischwähler besetzt sind, auf diese Leitungen einstellen. In diesem Falle sind folgend,, Stromkreise zustande gekommen: Erde, Wicklung II des Relais T1, Wicklung I des Relais T1, Schaltarm ctt" des Mischwählers 119W1, Leitung Lc_, Wicklung des Relais F_, nicht dargestelltes Schaltmittel, Batterie, Erde. Im Mischwähler MW@ ist folgender Stromkreis hergestellt worden: Erde, Wicklung II des Relais T., Wicklung I des Relais T2, Schaltarm cw., des Mischwählers 111W., Leitung Lc;, Leitung Lc_, Relais E, Batterie, Erde. Die Relais T1 und T., sind zum Ansprechen gekommen und haben durch Betätigung der Kontakte 3 t1 und 8 t. die Drehmagnete Dl, D. ihrer Mischwähler abgeschaltet.
  • In den soeben beschriebenen Stromkreisen spricht das Relais E durch besondere Verhältnisse der Widerstände der in diesen Kreisen liegenden Schaltmittel nicht an.
  • Wird jetzt der Gruppenwähler GW in Benutzung genommen, so erfolgt dessen Einstellung -in eine gewünschte Dekade in an sich bekannter Weise. Innerhalb der Dekade beginnt der Gruppenwähler GW mit der freien Wahl und sucht über seinen Schaltarm s( einen freien voreingestellten Mischwähler. Findet er als ersten freien Mischwähler den auf der Zeichnung dargestellten Mischwähler MW, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklung I I und Wicklung I des Relais, nicht dargestelltes Schaltmittel, Kontakt t b des Belegungsrelais B des Gruppenwählers GW, Schaltarm sc des Gruppenwählers GW, Leitung Lcl, Schaltarm dtv, des MischwählersMW1, Wicklung I des Relais T1, Schaltarm ctvl, Leitung 7c2, Relais E, nicht dargestelltes Schaltmittel, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen die Relais P und E an. Das Relais P schließet u. a. den Kontakt 2 h, wodurch die gefundene Leitung gesperrt wird. Ferner setzt es in an sich bekannter Weise den Gruppenwähler still. Das Relais T1 wird über die Wicklung I erregt gehalten. Durch Anschaltung nur der niedrigohmigen Wicklung 11 des Relais P an die Leitung Lcl folgt eine Stromentziehung für die Wicklung 1I des Relais T2, die parallel mit der Wicklung 1I des Relais P nicht genügend Strom erhält, um das Relais T2 angesprochen zu halten. Relais T. fällt ab, schließt den Kontakt 8 t. und bewirkt somit die Weiterschaltung der Schaltarme des Mischwälilers,i1U'.. DerKontakt 7 4 wird geschlossen, das Relais T., über =: die Wicklung 111 erregt und der Kontakt 8 t;; @cöffnet. Hierauf fällt der Drehmagnet D., .'1; -öffnet den Stromkreis für die Wicklung 111 ,, &s Relais T." worauf dieses den Kontakt 8 t., wieder schließt. Dieses wechselseitige Spiel zwischen dem Drehmagnet D. und dem R-elais T., wird so lange fortgesetzt, his der Schaltarm ctv. eine freie Leitung findet. Das Relais T2 wird dann über seine Wicklung 11 erregt und durch öffnen des Kontaktes 8 t-, der Mischwähler MW. stillgesetzt.
  • Bei Ansprechen des Relais E betätigt diese den Kontakt 5 e und bereitet so einen Stromkreis für das Abschalterelais Ab vor. Sind ,alle Ausgänge der Mischwähler in Benutzung genommen, so wird durch die Kontakte e das Relais Ab zum Ansprechen gebracht. Hierdurch wird der Kontakt 6 ab geschlossen und so, Batterie über Leitung Li an den Kontakt 1 7 in der Kontaktbank der Schaltarme ctv der Mischwähler angelegt. Erfolgt jetzt die Weiterschaltung von vorbereitend eingestellt gewesenen Mischwählern, so werden diese bis zur Stellung 17 weitergeschaltet und in dieser durch Erregung der Prüfrelais T stillgesetzt. In dieser Einstellage der Mischwähler befinden sich ,auch die Schaltarme dtv auf dem Kontakt 17, so daß die Belegungsader geöffnet ist.
  • Ein vorgeordneter suchender Wähler ist jetzt nicht in der Lage; sich auf einen abgeschalteten Mischwähler einstellen zu können.
  • Wird bei Auslösung der über die Wähler GW und MW, verlaufenden Verbindung, beispielsweise durch Aberregung des Relais B, der Kontakt i b geöffnet, so fällt das Relais E ab, wodurch der Kontakt 5 e geöffnet wird. Dies bewirkt die Aberregung des Relais Ab, wodurch der Kontakt 6 ab geöffnet wird und durch Abfall der Prüfrelais T der auf den Kontakt 17 :eingestellt gewesenen Mischwähler eine Weiterschaltung dieser vorgenommen wird, so daß diese sich wieder vorbereitend auf eine freie Leitung einstellen können.
  • Der eingestellt gewesene MischwählerAAVl braucht nicht weitergeschaltet zu werden, da das Relais Ti über die im Relais E anliegende Batterie erregt gehalten wird, in der Annähme, daß die Erregerwicklung II des Relais Ti ein Erregthalten des Relais E in Reihe mit der Wicklung I1 des Relais T, nicht gestattet.
  • Wird' jedoch, bei der Auslösung der Stromkreis des Relais E von den nicht dargestellten Schaltmitteln unterbrochen (vorübergehend), so fällt auch das Relais T, mit ab, wodurch sich der Mischwähler MW, eine andere freie Leitung aussucht. Die Fig. 2 zeigt einen - Mischwähler illw, der nicht über einen Wähler mit freier Wahl, sondernübereinenLeitungswählererr eichtwird. Der MischwählerMW hat bei dieser Anordnungsweise den Zweck, das Fasstmgsvermög,-n der Leitungswähler zu erhöhen. Der Mischwähler MW selbst ist nicht mit Voreinstellung ,ausgerüstet. Er besitzt vielmehr eine Nullstellung. Stellt sich der Leitungswähler LW auf die zu dem Mischwähler MW führende Leitung Lc5 .ein, so erfolgt über den Schaltarm dtnw eine Erregung des Relais C. Der S.chaltärm dmw bestreicht ein Segment, indem die Kontaktstellen o bis 16 des Wählers :N147 zusammengeschaltet sind. Das Relais C spricht an !und betätigt durch Kontakt 9 c den Drehmagnet Dis .des Mischwählers. Dieser Stromkreis verläuft von Erde über Kontakt 9 c, Drehmagnet D,3, Kontakt iop, Unterbrecher U, Batterie, Erde. Der Drehmagnet schaltet die Schaltarme des Mischwählers schrittweise weiter. Erreicht der Mischwähler eine freie Leitung, so spricht das Prüfrelais P über seine Wicklungen I und I.I an; der Kontakt i i p wird geschlossen und sperrt die gefundene Leitung. Nach dem fersten Schritt des Mischwählers MW verläßt der Schaltarm einw des Mischwählers die Stellung Null und berührt- das in den Stellungen i bis 1 7 geschlossene Segment, welches mit Erde verbunden ist. Das Ansprechen des. Relais P kann in irgendeiner bekannten Weise den Stromkreis, in dem. das Relais C liegt, beeinflussen, so daß beispielsweisehierdurch eine Aussendung von Rufstrom seitens des Leitungswählers, eingeleitet wird. An dem Ausgang des Schaltarmes cmw des Mischwählers sind nun wieder Schaltmittel ,angeordnet, die dieselbe Wirkung auslösen wie das Relais D am Mischwähler IPIWl. Durch diese Schaltmittel wird bei Besetztsein aller über die Mischwähler MW erreichbaren Leitungen ein dem Relais Ab der Fig. i entsprechendes Relais betätigt, wodurch der Kontakt i 9 -ab geschlossen wird. Wird jetzt über einen vorgeordneten Leitungswähler ein Mischwähler MW angereizt, so wird dieser so lange weitergeschaltet, bis er die Stellung 17 erreicht. In dieser spricht- das Relais P an und setzt durch öffnen seines im Drehkreis des Mischwählers liegenden Kontaktes i o p den Wähler still. In dieser Einstellage befindet sich der Schaltarm d >nw,suf dem nicht angeschlossenen Kontakt 17, wodurch die Ader Lc5, über die der Mischwähler MW belegt wird, geöffnet ist. Dieses öffnen kann sich nun auf Schaltmittel im Leitungswähler LW, die über die Ader Lc betätigt werden, derart auswirken, daß eine Auslösung der Verbindung unter Besetztzeichengabe zur anrufenden Stelle vorgenommen wird. Das Relais C gelangt zum Abfall. und öffnet' u. .a. auch den Kontakt 9c. Der Mischwähler MW wird jedoch erst dann -in seine Ruh estellung zurückgebracht, wenn das Relais P zum Abfall gelangt, was eintritt, wenn eine über die Misch= Wähler erreichbare Leitung frei wird. In diesein Fall fällt nämlich das Abschaltrelais Ab ab und öffnet den Kontakt 18 ab. Durch Schließung des Kontaktes i d perfolgt dann die Weiterschaltung des Mischwählers MW über Erde, Batterie, Unterbrecher U, Kontakt i op, Drehmagnet D'3, Schaltarm und Kontaktsegmentemw, Erde. In diesem Stromkreis wird der Wähler so lange weitergeschaltet, bis der Schaltarm erniv den Kontakt Null berührt, worauf eine Stillsetzung des Wählers erfolgt.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Verwendung von Leitungswählern vor den erfindungsgemäß' ausgebildeten Mischwählern nicht an die Verwendung einer Nullstellung am Mischwähler gebunden ist. Es könnten auch selbstverständlich Mischwähler mit Vureinstellung oder ohne Nullstellung in der in der Fig. i dargestellten Weise Verwendung finden.
  • Auf der Fig. 3, ist ein' Vorwähler mit Voreinstellung zuT Darstellung gebracht. Dieser wird in der gleichen Weise auf eine freie Leitung vorbereitend eingestellt, wie dies bei Beschreibung der Mischwähler MW, und MW2 der Fig. i ,ausgeführt ist. Der Vorwählen VW wird demnach so lange weitergeschaltet, bis sein Prüfarm cvw eine freie Leitung findet, beispielsweise die Leitung Lc. ' Ist dies der Fall, so spricht das Relais T in folgendem Stromkreis an: Erde, Wicklungen 1I und I des Relais T, Schaltarm cviv, Leitung Lc, Relais C, . nicht dargestellte Einrichtung, Batterie, Erde. Das Ansprechen des Relais T betätigt die Stillsetzung des Vorwählers. VW in , der bei Einstellung des Wählers MW, (Fig. i) beschriebenen Weise. Der Kontakt dvw ist als Kopfkontakt ausgebildet, der beispielsweise von der Wählerwelle nur bei Einstellung des Wählers in Stellung 17 geöffnet wird. Hebt der Teilnehmer .an der Teihiehmerstelle Tit zwecks Einleitung einer Verbindung seinen Hörer ab, so kommt folgender Stromkreis für die Wicklung I des Relais I2 zustande: Erde, Wicklung II des Relais T, Kopfkontakt dvw des Vorwählers VW, Wicklung I des Relais 12, Kontakt 2 Y, Schleife an der Teilnehmerstelle Tit, Kontakt 3. Y, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird das Relais R erregt; das Relais R betätigt zuerst seinen Kontakt i r, wodurch die Haltewicklung II des. Relais R parallel zu der Wicklung II des Relais T @eingeschaltet wird. Nach Schließen des Kontaktes i r werden auch die Kontakte 2 r und 3 r umgelegt, wodurch die anrufende Teilnehmerstelle über die Schaltarme avw und bvw- mit den Relais A und S verbunden wird. Durch Einschaltung der Wicklung II des Relais R parallel zu der Wicklung II des Relais T erfolgt eine Stromentziehung an den Relais T aller derjenigen Vorwähler, deren Prüfarme ebenfalls auf der Leitung Lc stehen. Diese Relais führen dann die Weiterschaltung ihrer Vorwähler durch, und zwar in der bei Beschreibung der Fig. i erläuterten Weise.
  • Erfolgt seitens der Teilnehmerstelle Tu eine Aussendung von Nummernstromstößen, so werden die Relais A und B in an sich bekannter Weise dazu benutzt, einen nachgeordneten Nummernstramstoßempfänger einzustellen. Bei der ersten Betätigung eines nachgeordneten Nummernstromstoßempfängers wird der Kopfkontakt hl geschlossen. Diese Kopfkontakte der Nummernstromstoßempfänger liegen in Reihe, so daß das Relais Ab bei Inbenutzungnahme aller über die Vorwähler VW erreichbaren nachgeordneten Wähler zum Ansprechen kommt. Hierdurch wird der Kontakt ab geschlossen und die Stellung 17 des Vorwählers gekennzeichnet. Erfolgt jetzt die Weiterschaltung von Vorwählern, so laufen diese auf die Stellung 17 auf. In dieser spricht das Relais T an und setzt den zugehörigen Wähler still. Diese Stillsetzung wird so, lange aufrechterhalten, bis Ausgänge über die Vorwähler VW frei werden. Bei Einstellung des Vorwählers VW in die Stellung 17 erfolgt die öffnung des Kopfkontaktes dvw. Nimmt jetzt der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tu seinen Hörer ab, so kann das Relais R über die Wicklung I nicht erregt werden.
  • Löst nach Herstellung einer Verbindung der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle Tu durch Auflegen seines Hörers die Verbindung .aus, so werden die Relais A und B zum Abfall gebracht. Hierdurch soll in. irgendeiner nicht näher interessierenden Weise die Leitung Lc geöffnet werden. Dies zieht die Aberreg ung des Relais T und des Relais R nach sich. Der Vorwähler VW wird in derselben Weise, wie dies beim Mischwähler MW, beschrieben wurde, weitergeschaltet, um sich auf eine freie Leitung einzustellen, worauf der Teilnehmer durch Abheben seines Hörers wieder in die Lage versetzt ist, durch Abheben seines Hbrers eine neue Verbindung einzuleiten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltungsanordnung für Wähler mit freier Wahl hinter einer Nummernwahlstufe oder für Mischwähler mit vorbereitender Einstellung in Fernsprechanlagen, die beim Besetztsein aller abgehenden Leitungen bzw. beim Besetztsein aller Leitungen einer Leitungsgruppe in. eine besondere Stellung stillgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß diese Wähler bei Einstellung in eine besondere Stellung über von den Wählern selbst gesteuerte Schaltmittel (z. B. dwi, dmw, dvw) diejenige Ader auftrennen, über die -der Anreiz zii ihrer Belegung oder Inbenutzungnahme durch eine im Verbindungsaufbau vorgeordnete Stelle verläuft.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch i, die sich vorbereitend auf freie Leitungen einstellen, dadurch gekennzeichnet, daß das die Belegungsader der Wähler auftrennende Schaltmittel (divl) dies Mischwählers in Reihe mit demjenigen Schaltarm (cwi) des Wählers liegt, über den die vorbereitende Einstellung dieses erfolgt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die in Reihe liegenden Schaltmittel auch die Inbenutzungnahme einer vorbereitend bereitgestellten Leitung erfolgt und die Weiterschaltung der unbenutzten, auf der gleichen Leitung stehenden Wähler eingeleitet wird. q..
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, bei der :die Wähler mit freier Wahl über vorgeordnete Wähler erreicht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Belegen eines Wählers mit freier Wahl betätigten Prüfschaltmittel eines vorgeordneten Wählers bei Einstellung des Wählers mit freier Wahl in die besondere Stellung zur Aberregung gelangen (Fig.2).
  5. 5. Schaltungsanordnung für Wähler nach Anspruch i, die sich vorbereitend auf freie Leitungen einstellen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis, durch den die vorbereitende Einstellung dieser Wähler auf eine freie Verbindungsleitung gesteuert wird, ein Schaltmittel (E) angeordnet wird, welches erst bei Inbenutzungnahme eines Wählers zum Ansprechen gebracht wird und die Kennzeichnung der in. Benutzung genommenen Leitung im Stromkreis der die Abschaltstellung markierenden Schaltmittel (Ab) vornimmt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Wähler mit Nullstellung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (dmw), über den die Wähler belegt werden, ein Segment bestreicht, das alle Einstellagen. des Wählers @einschließlich der Nullstellung umfaßt, aber ausschließlich der besonderen Abschaltestellung, die von diesem Segment gesondert angeordnet ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Segment des Wählers, welches die Zurückführung dieses in die Ruhestellung steuert, lediglich der Kontakt, dessen Stellung der Ruhelage des Wählers entspricht, besonders herausgezogen ist. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch i für Wähler mit Voreinstellung, dadurch gekennzeichnet, daß das Anrufrelais (R I) der dem Wähler zugeordneten Anschlußleitung im Belegungsstromkrei,s 'des Wählers bei Einleitung eines Anrufes seitens der Anschlußstelle zum Ansprechen gebracht wird und sich unäbhängig vom Anrufstromkreis -im Belegungsstromkreis erregt hält (Fig. 3).
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß, bei Einschaltung des Anrufrelais (R II) in den Belegungsstromkreis die Fortschaltung der auf der in Benutzung genommenen Leitung eingestellten unbenutzten Wähler eingeleitet wird. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Besetztsein aller Ausgänge der Wähler das Anrufrelais bei Einleitung eines Anrufes nicht zur Wirkung kommt.
DES120795D 1935-12-12 1935-12-12 Schaltungsanordnung fuer Waehler mit freier Wahl hinter einer Nummernwahlstufe oder fuer Mischwaehler mit vorbereitender Einstellung in Fernsprechanlagen Expired DE713735C (de)

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