DE711906C - Vorrichtung zum Trocknen von Schuettmassen, insbesondere von Braunkohle - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Schuettmassen, insbesondere von Braunkohle

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DE711906C
DE711906C DEL97335D DEL0097335D DE711906C DE 711906 C DE711906 C DE 711906C DE L97335 D DEL97335 D DE L97335D DE L0097335 D DEL0097335 D DE L0097335D DE 711906 C DE711906 C DE 711906C
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DE
Germany
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drum
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pipes
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drying
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Expired
Application number
DEL97335D
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English (en)
Inventor
Peter Luehdorff
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/02Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
    • F26B11/04Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
    • F26B11/0445Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall
    • F26B11/045Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis having conductive heating arrangements, e.g. heated drum wall using heated internal elements, e.g. which move through or convey the materials to be dried

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Trocknen von Schüttmassen, insbesondere von Braunkohle Zum Trocknen von Braunkohle werden Röhrentrockner verwendet, welche aus-einer zylindrischen Dampftrommel mit einer großen Zahl eingezogener Rohre bestehen. Die Trommel dreht sich mit entsprechender Neigung um ihre Mittelachse, wobei die Kohle durch die Rohre wandert. Die unter Dampfdruck stehenden Trommel- und Rohrwände müssen entsprechend stark sein und @ebenso die Wellen und Lager wegen der großen Ge= wischte der zu drehendem Teile.
  • Ungefähr die Hälfte des Rohrquerschnittes ist während des Betriebes mit Kohle gefüllt, so daß nur der halbe Rohrumfang dauernd mit dem Gut in Berührung steht. Demnach ist nur die Hälfte der vorhandenen Heizfläche unmittelbar wirksam.
  • Gemäß der Erfindung vollzieht sich der Trocknungsvorgang nicht im Rohr, sondern an der Außenwand. Eine möglichst große Zahl von Heizrohren, zwischen zwei Stirnkammern oder in Form eines Röhrenbündels aus Rohrschlangen, ist reihenweise neben-und übereinander auf einem Traggerüst so angeordnet, daß jeweils ein Heizrohr der unteren Reihe unter der Lücke zwischen zwei Heizrohren der darüber befindlichen Reihe sitzt. Die parallel zueinander gelagerten Rohre sind zweckmäßig im Querschnitt so geformt, daß sie nach oben eine :ebene oder leicht gewölbte Fläche bilden. Der Abstand voneinander ist nur so groß, daßeine Stauung des Trockengutes nicht eintritt. In der Längsrichtung kann das so ausgebildete Röhrenbündel waagerecht oder leicht geneigt angeordnet sein. Das Traggerüst isst an elastischen Tragteilen auf Schwinghebeln o. dgl. so gelagert, daß die ganze Vorrichtung, zum mindesten in ein-er Richtung, schwingen kann. Um Traggerüst und Röhrenbündel dreht sich mit geneigter Drehachse eine leichte zylindrische Trommel, die an der Innenseite längs gerichtete Hubschaufeln besitzt. Der Trommelzylinder ist durch feststehende Kopfwände geschlossen, die gleichzeitig als senkrechxe@ Zu- und Abfuhrschächte mit entsprechendem Auslauf nach oben bzw. nach unten ausgebildet sind. Am oberen Trommelende dient der Schacht zur Beschickung mit Trockengut; -' gleichzeitig auch zur Abführung der Wasserdämpfe, am unteren Ende zur Ableitung der getrockneten Massen und zur Einführung von Heizgasen.
  • Die Beschickung erfolgt in der Weise, daß die vom Kohlenboden einrieselnde Maßkohle auf die oberste Reihe der in Schwingung befindlichen Rohre fällt, infolge der Schwingungen nach und nach durch die Lücke zwischen zwei Rohren auf die zweite Rohrreihe usw. bis zum Trommelboden gelangt. Hier wird sie wieder emporgehoben und erneut auf die obere Rohrreihe gefördert. Infolge der Trommelneigung kommt die Kohle aber nunmehr in eine weitere Trockenzone und durchläuft auf diese Weise das ganze Röhrenbündel bis zum Ausfallschacht. Die Schnelligkeit des Durchganges ist durch die Stärke der Schwingungen, die Neigung der Trommel und ihre Längenregelbar, ebenso die Berührungsdauer mit den Heizflächen der Rohre. Eine Verteilung des Trockengutes über die ganze Breite des Röhrenbündels kann durch entsprechende Stellung der Hubschaufeln geregelt werden.
  • Dampfzufuhr und Ableitung des Kondenswassers machen bei der Anordnung der Röhren keine Schwierigkeiten, ebensowenig die elastische Lagerung und Bewegung des Traggerüstes. Die Trommel dient lediglich als Kohlenheber und Heizkammerwand, unterliegt keinerlei Belastung besonderer Art und Spannung. Somit ist die ganze Anlage verhältnismäßig einfach, verlangt nur geringe Antriebskraft und Wartung bei großer Leistung.
  • Im Ausführungsbeispiel (Abb. i und 2) ist eine Anlage zum Trocknen von Braunkohle in Längs- und Querschnitt dargestellt. Die Trommelt dreht sich auf den Rollen r um das Röhrenbündel mit den Heizrohren h. An der Innenwand der Trommel sitzen die Klubschaufeln p, welche die durchfallende ivohle hochheben. Der Trommelantrieb erfolgt am Zahnkranz k durch das Zahnradritzel z auf der Welle f mit der Riemenscheibe b. Das Röhrenbündel lagert auf dem Traggerüstg, dieses wiederum an .elastischen Tragteilen e auf dem Fundament. Durch den Schacht a an der festen Kopfwand/ gelangt die Kohle vom Kohlenboden p auf die Rohreh. Durch denselben Schacht wird der sich bildende Wasserdampf abgeführt. Durch den Schacht i an der anderen Kopfwand gelangt die getrocknete Kohle in die Transportschnecke tt.
  • Abb. 3 zeigt einen Schnitt durch die Rohre h. Abb. 4. einen Schnitt durch Trommelwand und Hubschaufeln p, die verschiedenartig gerichtet sind.
  • Sollten an Stelle des Dampfes Heizgase verwendet werden, die mit dem Trockengut unmittelbar in Berührung kommen, so treten an Stelle der Heizrohre Flacheisen mit gewölbter oder ebener Oberfläche bei entsprechender Breite.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen von Schüttmassen, insbesondere von Braunkohle, bestehend aus einer umlaufenden, an der Innenseite mit Hubschaufeln besetzten Trommel und eingebautem, vom Trommelantrieb unabhängigem Heizrohrbündel, über welches das Gut bei der Trocknung herabrieselt, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizrohrbündel in Schwingungen versetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel beiderseits offen ist und in feststehende Stirnkammern mündet, die zur Beschikkung bzw. zum Austrag des Gutes dienen.
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