DE71174C - Abnehmbarer Kutschersitz mit Feststellung durch das Fufsbrett - Google Patents
Abnehmbarer Kutschersitz mit Feststellung durch das FufsbrettInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/24—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
- B60N2/30—Non-dismountable or dismountable seats storable in a non-use position, e.g. foldable spare seats
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1893 ab.
Die nachfolgend beschriebene Erfindung bezieht sich auf einen Kutschersitz, welcher insbesondere
für Rollwagen und sonstige Lastwagen bestimmt ist, und es liegt das Eigenthümliche
bei diesem Sitz darin, dafs man denselben mit Leichtigkeit und in ganz kurzer Zeit vom Wagen abnehmen und wieder auf
demselben befestigen kann, zu welchem Zweck weiter nichts nothwendig ist, als das bewegliche
Fufsbrett nach der Ausklinkung eines Einfallhebels anzuheben.
In der beiliegenden Zeichnung ist der neue Kutschersitz dargestellt, und zwar bezeichnet a
den eigentlichen Sitz, welcher von den Vorderbeinen b und den Hinterbeinen bl getragen
wird. Diese sind sämmtlich mit Füfsen c und c1 versehen, welche in normaler Lage
unter starke eiserne Winkel bezw. Schuhe d d1
greifen, die auf dem Wagenobertheil e befestigt sind.
Wie ersichtlich, wird das Fufsbrett f von winkelförmigen Armen g getragen, die an die
Hinterfüfse b1 angelenkt und an den Vorderfüfsen
durch Führungen h gegen seitliches Schwanken gesichert sind.
Diese Arme g sind mit Haken i versehen, welche bei der Auf- und Niederbewegung des
Fufsbrettes durch Oesen k geführt werden und durch Durchbrechungen in den Vorderschuhen d
hindurch in gleichartige Durchbrechungen der Vorderfüfse c eingreifen, so dafs also dadurch
diese Theile c und d und mit ihnen überhaupt der ganze Sitz gegen den Wagenobertheil vollkommen
festgelegt werden.
Ein selbsttätiges Hervorgleiten der Füfse c cx
unter den Schuhen d d1 ist gänzlich unmöglich, und zwar insbesondere noch darum, weil
der Sperrhaken i durch das Eigengewicht des Fufsbrettes f und dessen Tragarme g mit
vollendeter Sicherheit in seiner Sperrlage gehalten wird.
Soll nun der Kutschersitz vom Wagen entfernt werden, so ist es nur nöthig, den Einfallhebel
auszuklinken und das Fufsbrett f anzuheben, wobei dann der Zahn i aus den
Durchbrechungen der Theile c und d herausgleitet, so dafs nunmehr das Hervorziehen der
Füfse c cl unter den Schuhen d möglich ist.
Um dieses Hervorziehen zu erleichtern, kann man das Fufsbrett f in der Höhenlage feststellen,
und zwar geschieht dies selbstthätig durch den Einfallhebel Z, welcher einen
bajonnetverschlufsartigen Ausschnitt /' besitzt. Der Hebel liegt mit seinem Untertheil gegen
einen Querstab g1 des Fufsbrettträ'gers g an,
und es wird dieser Querstab von dem Ausschnitt ll übergriffen, sowie der erstere genügend
angehoben ist. In dieser gehobenen Lage wird das Fufsbrett dann von dem Hebel / gehalten, und zwar ist diese Höhenlage eine
solche, dafs dann die Kupplung zwischen den Theilen c und d aufgehoben ist.
Als besondere Vortheile des vorbeschriebenen Kutschersitzes mögen noch die erwähnt werden,
dafs ein Besteigen desselben erst dann möglich ist, wenn sich das Fufsbrett in der
Tief lage, also in derjenigen Lage befindet, in welcher der mit ihm verbundene Sperrzahn
die Sicherung zwischen den Füfsen des Sitzes und den Schuhen des Wagens bewirkt hat,
und dafs ferner durch ein etwaiges Ausschlagen des Pferdes ein Anheben des Fufsbrettes bezw.
ein Emporschlagen desselben nicht eintreten kann, da die untere Aussparung des Einfallhebels
dies in wirksamster Weise verhindert.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Kutschersitz, bei welchem die Beine b bl Füfse cc1 besitzen, die unter Schuhe d dl des Wagens e greifen, wobei die das Fufsbrett f haltenden Arme g an den Hinterbeinen &1 des Sitzes α angelenkt und mit Haken i versehen sind, welche durch Durchbrechungen der Vorderschuhe d in die Vorderfüfse c eingreifen, zum Zweck, den Kutschersitz leicht und schnell vom Wagen abnehmen und wieder an demselben befestigen und eine selbstthätige Sicherung durch das Fufsbrett bewirken zu können.Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Sitzes, bei welcher am Sitz α Einfallhebel / mit Ausschnitten /' angebracht sind, die ein selbstthätiges Festhalten des Fufsbrettes f in der Höhenlage dadurch bewirken, dafs ihre Ausschnitte über einen Querstab g1 der Fufsbrettträger g greifen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71174C true DE71174C (de) |
Family
ID=344498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71174D Expired - Lifetime DE71174C (de) | Abnehmbarer Kutschersitz mit Feststellung durch das Fufsbrett |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71174C (de) |
-
0
- DE DENDAT71174D patent/DE71174C/de not_active Expired - Lifetime
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