DE711542C - Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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Publication number
DE711542C
DE711542C DEM140469D DEM0140469D DE711542C DE 711542 C DE711542 C DE 711542C DE M140469 D DEM140469 D DE M140469D DE M0140469 D DEM0140469 D DE M0140469D DE 711542 C DE711542 C DE 711542C
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DE
Germany
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matrices
magazines
bridge
sets
grooves
Prior art date
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Expired
Application number
DEM140469D
Other languages
English (en)
Inventor
Harold Augustus Burt
Frank Conrad Frolaender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mergenthaler Linotype GmbH
Original Assignee
Mergenthaler Linotype GmbH
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Publication date
Application filed by Mergenthaler Linotype GmbH filed Critical Mergenthaler Linotype GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE711542C publication Critical patent/DE711542C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen. Es sind bereits Ablegevorrichtungen mit einem Vorordner für die gleichzeitig abzulegenden Matrizensätze zweier Magazine bekannt, dessen Auslesebrücke gleichzeitig beim Umschalten der Magazine durch ein Fühlgestänge nach Anschlägen an den Magazinen eingestellt wird. Ferner sind auch Ausführungen bekannt, bei denen im Ablegeschloß ein den Durchgang falscher Matrizen sperrender Sperranschlag vorgesehen ist, der mit kennzeichnenden Schfitzen an den Matrizen eines Satzes zusammenwirkt und den Durchgang von Matrizen, die diesen Schlitz nicht aufweisen, verhindert und darauf die Ablegevorrichtung stillsetzt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun bei einer Ablegevorrichtung mit einem Vorordner der ersterwähnten Art Vorsorge dafür getroffen, daß bei Verwendung des an sich bekannten, in dem Ablegekasten vorgesehenen Sperranschlages, der zu dem Vorordner nur Matrizen mit seiner Einstellung entsprechendem Schlitz durchläßt und der beim Schalten .der Magazine ebenfalls durch ein Fühlgestänge nach Anschlägen an den Magazinen eingestellt wird, für das Zusammenwirken der einstellbaren Auslesebrücke und des einstellbaren Sperranschlages in den Matrizen beider Sätze' finit dem Sperranschlag übereinstimmende, Fußnuten für den Durchgang zu dein Vorordner und in den Matrizen wenigstens eines: der Sätze andere, von den ersterwähnten Fußnuten abweichend angebrachte Fußnuten vorgesellen sind, welche mit der Auslesebrücke übereinstimmen. Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß die beiden vorgenannten Vorrichtungen gemeinsam benutzt und beide selbsttätig einstellbar gestaltet werden können. Dieser Umstand ist besonders deswegen von Wert, weil dadurch das Mischen von Matrizen aus zwei Magazinen ermöglicht-und gleichzeitig der Durchgang einer falschen Matrize durch eines der Magazine verhindert ,wird. Außerdem hat die Zusammenarbeit der beiden erwähnten Teile den zusätzlichen Vorteil, daß diese nicht nach Belieben eingestellt werden können, sondern die Stellung des einen von der des anderen abhängig ist. Somit können beide Vorrichtungen sich nicht in der gleichen Lage gegenüber den durchgehenden Matrizen befinden, da sonst der Vorordner nicht wirksam sein könnte.
  • Zweckmäßig enthalten die mit den Magazinen schaltbaren Einrichtungen Scheiben, die entsprechend den in Benutzung befindlichen Sätzen einstellbar und jede mit zwei Abteilungen versehen sind, von denen die eine oder die andere verwendet wird, je nachdem, nach welchem Nutensastem die Matrizen mit Tuten versehen sind.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig: i eine Seitenansicht des oberen Teiles einer Maschine gemäß der Erfindung mit den Ilatrizenabfalltrichtern und der Ablegevorrichtung, Fig. = eine Rückansicht von Fig. i, Fig.3 eine Ansicht von hinten auf einen Teil des Ablegekastens und veranschaulicht seine Verbindung mit der oberen Ablege-Stange zum Ablegen der Matrizen in das untere Magazin des in Arbeitsstellung befindlichen Paares, Fig.4 einen waagerechten Schnitt nach der Linie in Fig. 3, Fig. j einen senkrechten Schnitt nach der Linie ig-ig in Fig. 3, Fig.6 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 20-2o in Fig. 3, Fig. 7 eine Einzeldarstellung einer Matrize mit einem Artenunterscheidungsschlitz und veranschaulicht, wie sie abgeändert werden kann,. um in der Maschine gemäß der Erfindung verwendet zu werden,
    Fig. ä eine Einzeldarstellung einer Matrize,
    die mit einer Brückennut versehen ist, und die
    Art, in der sie für die vorliegende Erfindung
    ' abgeändert «-erden kann,
    `'l" ig. 9 eine Vorderansicht einer Lehren-
    1' te, mit der die Maschine gemäß der Er-
    findung ausgerüstet ist und die selbsttätig arbeitet, um die Brücke der Ablegevorrichtung in die richtige Lage einzustellen, wenn die Magazine geschaltet werden, um das untere Magazinpaar an Stelle des oberen Paares in die Arbeitsstellung zu bringen oder uingekehrt, und Fig. io einen Schnitt nach der Linie 24-2,1 in Fig. g.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit vier Magazinen vorgesehen, die in einem Stapel übereinander angeordnet sind und in bekannter Weise gehoben und gesenkt «-erden können, um entweder das obere oder das untere Magazinpaar in die Arbeitsstellung zu bringen, so daß aus ihm di,e Matrizen beim Sammeln ausgelöst werden. Um die Matrizenabfalltrichter, durch die die ausgelösten Matrizen zu dem Sammler gelangen, so einzustellen, daß sie mit dein einen oder dem anderen Magazinpaar -zusammenarbeiten, können Mittel verwendet werden, wie sie beispielsweise in dem deutschen Patent 6.1.7 097 beschrieben sind, und die Einrichtungen zum Sammeln und zum Überführen der Zeile zum Abgießen und zu ihrer Bewegung nach der Ablegestelle können in beliebiger Weise ausgeführt sein.
  • Wenn die Matrizenzeile in die Lage gelangt ist, in der das Ablegen erfolgen soll, wird sie von einer Ablegevorrichtung aufgenommen, die geiniiß der Erfindung aus zwei Ablegern L' und L"1 besteht (Fig. i). Der obere Ableger ist durch einen Matrizenabfalltrichter L" finit dem unteren, in Arl)eitsstellung befindlichen Magazin in Verbindung und der untere Ableger durch einen kürzeren Matrizenabfalltrichter L'3 mit lern oberen, in Arbeitsstellung befindlichen Magazin. Die Matrizen k werden in der üblichen Weise nach einem Ablegekasten L'' befördert. der mit dem oberen Ableger in Verbindung ist (Fig. 2 und 3) und in dem sie durch ihre oberen Ohren auf Schienen u gestützt werden, während sie durch den Kasten hindurchgehen. Der Ablegekasten U' ist von üblicher Bauart und hat einen senkrecht hin und her beweglichen Schlitten U5, welcher dazu dient, die Matrizen einzeln auf einen höheren Teil u1 der Schienen zt anzulteben. Der Ablegekasten ist ferner mit einer Auslesebrücke %'6 versehen, die in der Richtung von vorn nach hinten einstellbar ist, so daß sie gegenüber Nuten in den unteren Kanten der Matrizen ausgerichtet werden kann. Diese Brücke bestimmt, ob die Matrizen durch den oberen Ableger abgelegt werden oder in einen zweiten Ablegekasten U' geschoben werden sollen, der zu dem unteren Ableger gehört. Damit die Matrizen mit dieser Brücke zusammenwirken können, sind sie an ihren unteren Kanten mit Nuten versehen, und während die Brückennuten für einen bestimmten Satz in der gleichen Lage an der unteren Kante der Matrizen sind, ist die Stellung dieser Nuten bei den verschiedenen Sätzen eine verschiedene. Wenn infolgedessen die Brücke UI so eingestellt ist, daß sie mit den Nuten in den Matrizen übereinstimmt, die in den . unteren Ablegekasten U' abgelegt werden sollen, dann fallen die Matrizen, wenn sie von den höheren Teilen u1 der Schienen heruntergleiten, entweder auf einen etwas vertieften Teil u2 der Schienen, nämlich dann, wenn die Nute mit der Brücke übereinstimmt, oder sie reiten in der höheren Lage über die Brücke, wenn die Nute nicht mit der Brücke übereinstimmt. Die in der höheren Lage reitenden Matrizen gehen an der Ablegeschiene U3 entlang, die zu dem oberen Ableger gehört, der die Matrizen in das untere Magazin ablegt, während diejenigen Matrizen, die finit Nuten entsprechend der Brücke versehen sind, an dein Teil U= der Schienen entlang gehen, bis sie in eine Rinne U9 fallen, die nach dem unteren Ablegekasten U' führt, der ebenfalls mit einem senkrecht- beweglichen Schlitten Ulu ausgerüstet ist, um die Matrizen einzeln der Reihe nach an die Ablegeschiene u3 heranzubringen, die zu dem unteren Ableger gehört und an der die Matrizen entlang gleiten, um in das obere Magazin abgelegt zu werden.
  • Die Maschine gemäß der Erfindung ist ferner mit einem Sperranschlag versehen, der ' eine Rippe Ull enthält, die in dem oberen Ablegekasten gerade vor dem senkrechten Schlitten U5 angeordnet ist und die-nach vor- und rückwärts einstellbar ist, um mit den Artenunterscheidungsschlitzen in Eingriff zu kommen, die in ähnlicher Weise, wie vorher angegeben, an den unteren Kanten der Matrizen angeordnet sind. Die Artenunterscheidungsschlitze liegen bei jedem Matrizensatz an einer bestimmten Stelle, damit nur diejenigen Matrizen, die zu einem bestimmten Satz gehören, durch den Ablegekasten hindurchgehen und abgelegt werden können. Wenn der Artenunterscheidungsschlitz nicht mit der Rippe U'1 des Sperranschlages in dem Ablegekasten übereinstimmt,, wird der Durchgang verhindert; die- Ablegevorrichtung wird in diesem Falle angehalten, so daß der Setzer die störende Matrize entfernen kann. Bei der vorliegenden. Maschine sind die Artenunterscheidungsschlitze an den Matrizen bei beiden Sätzen, die sich in der Arbeitsstellung befinden, an der gleichen Stelle angebracht, so daß nur diejenigen Matrizen, die zu diesen beiden Sätzen gehören, ungehindert abgelegt werden können, und die Trennung zwischen den Matrizen dieser beiden Sätze erfolgt durch die vorher erwähnte Brücke UG.
  • Da bei der Maschine der Stapel von vier Magazinen so einstellbar ist, daß entweder das obere oder das untere Paar in die Arbeitsstellung kommt, sind Mittel vorgesehen, um die einstellbare Brücke und den Sperranschlag selbsttätig einzustellen, wenn die Magazine in dieser Weise geschaltet werden, wobei die richtige Einstellung der Brücke und des Sperranschlages durch Handeinstellung vorher bestimmt wird entsprechend den besonderen Sätzen, mit denen die Maschine zu der betreffenden Zeit ausgerüstet ist.
  • Die einstellbare Brücke U6 zum Leiten der Matrizen zu den betreffenden Magazinen (Fig. d und 6) hat die Form einer nach oben ragenden Lippe, die an dem vorderen Ende eines waagerechten Schlittens U1' angeordnet ist. Der Schlitten selbst gleitet in einer Nut eines Blockes U13, der zwischen den Seitenwänden an dem rechten Ende des Ablegeka.stens L'4 liegt. Der Schlitten (il-' ist in der Richtung von vorn nach hinten einstellbar, und zwar dient hierzu ein langer Hebel U14, der in seiner Mitte hinten an der Maschine angelenkt_ ist und sich mit seinem oberen Ende gegen einen nach unten ragenden Teil U15 des Schlittens legt. Wenn der Hebel entgegen der Uhrzeigerrichtung geschwungen wird, stößt er den Schlitten um eine Entfernung vorwärts, die von der Größe der Bewegung des Hebels abhängt, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder.UIG, die eine Stange U1' umgibt, die sich durch den Block U13 hindurcherstreckt und in ihm gleiten kann. Die Feder wirkt gegen die hintere Fläche des Ablegekastens und einen Ring UlB, der ebenfalls die Stange umgibt und sich gegen die innere Fläche des nach unten ragenden Teilen U15 legt. Die Stange U1' geht auch durch den Teil U15 des Schlittens hindurch und begrenzt die Bewegung des letzteren nach beiden Richtungen durch einen Knopf U19; der auf das eine Ende der Stange aufgesetzt ist und sich gegen die äußere Fläche des nach unten ragenden Teiles UI' legt, und durch einen Knopf U'° an dem anderen Ende der Stange, der sich gegen die Vorderfläche des Ablegekastens legt. Die Einstellung des Schlittens nach rückwärts geschieht durch die Feder U1°, die den Schlitten so weit bewegt, wie es der Hebel U14 zuläßt, wenn letzterer in der Uhrzeigerrichtung gedreht wird.
  • Die Sperrvorrichtung (Fi,g. 5) enthält eine kurze, waagerechte Stange U'1, die sich quer durch den Ablegekasten erstreckt und elwa in ihrer Mitte die dünne, nach oben reichende Rippe U11 enthält, die, wie bereits erwähnt, ein Hindernis in dein Wege derjenigen Matrizen ist, die durch den Ablegekasten hindurchgehen und nicht zu dem richtigen Satz gehören. Die Stange L1=1 ist an den beiden Enden mit Kopfstücken U22 und U23 versehen, die .ihre Bewegung nach beiden Richtungen hin begrenzen, und wird in der Querrichtung des Ablegekastens eingestellt, um die Rippe U11 in verschiedene Stellungen zu bringen; die Einstellung geschieht durch einen in seiner Mitte drehbar gelagerten Hebel U24, der ähnlich wie der Hebel U14 und auf derselben Welle angeordnet ist. Wie bei der Einstellung der Brücke kommt, wenn der Hebel U24 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht wird, sein oberes Ende in Eingriff mit dem Kopf U23 der Stange U21 und stößt die Stange nach vorn entgegen der Wirkung einer Feder U25, die um die Stange herumgelegt ist und zwischen dem Kopf U23 und der Rückwand des Ablegekastens wirkt, während bei einer Drehung des Hebels in der entgegengesetzten Richtung die ,Stange und infolgedessen auch die Rippe unter der Wirkung der Feder nach der hinteren Seite des Ablegekastens zu bewegt werden. . Um ein Brechen der Teile zu verhindern, falls ein Hindernis der Bewegung des Brükkenschlittens oder des Sperranschlages entgegensteht, wird die Bewegung der Hebel U14 und U24 auf die betreffenden Teile, die durch sie betätigt werden, durch federnde Kolben U21 übertragen (Fig. d.), die je einen abgesetzten Teil U2' haben, der durch den Kopf des Hebels hindurchgeht und in ein tassenartiges Element U28 und einen Kordelknopf U29 eingeschraubt ist, die gemeinsam als Sperrmuttern wirken und mit deren Hilfe der Kolben eingestellt werden kann, um die richtige Einstellung der Brücke und des Sperranschlages zu sichern. Die Federn, die zu den Kolben U21 gehören, sind stärker als die Federn, die dem Schlitten U12 und der Stange U21 zugeordnet sind.
  • Die Bewegung der Hebel U14 und U24 zum Einstellen der Brücke und des Sperranschlages geschieht selbsttätig, wenn der Schaltrahmen ein Magazinpaar in die Arbeitsstellung zwischen Sammlereintritt und Matrizenabfalltrichter bringt. Die diesem Zwecke dienende Vorrichtung enthält zwei Scheibenpaare v', L'1 und 1'2, V3 (Fig. i) an einem Rahmen h4, .der an der Rückseite,des Schaltrahmens angeordnet ist und mit den Hebeln Uj14 und U 24 an deren unteren Enden in'Eingriff kommt. Wenn das obere Magazinpaar in Arbeitsstellung ist, dann arbeitet das obere Scheibenpaar h, I'1 mit den Hebeln zusammen, während in der Arbeitsstellung des unteren Magazinpaares das untere Scheibenpaar b'2, L'3 wirksam wird. Die unteren Arme der Hebel L'14 und U24 sind gegenüber den oberen Armen versetzt, damit sie mit den Scheiben in Eingriff kommen können. Von den Armen des. Hebels U14 sitzt je einer zu beiden Seiten des Hebels U24; sie sind aber miteinander an dem Gelenkpunkt durch einen Bügel L13° verbunden (Fig. i), so daß die Scheiben V und TJ2 an der linken Seite (von hinten auf die Maschine gesehen) bei der Einstellung des Sperranschlages mitwirken, während die Scheiben V1 und V3 an der rechten Seite die Einstellung der Brücke bewirken.
  • Diese Scheiben V, V1, V2, V3 (Fig. 9 und io) sind alle einander ähnlich und je mit einer Reihe von abgesetzten Außenflächen v versehen, die in verschiedenen Entfernungen von den Mitten der Scheiben liegen, und gegen diese Flächen legen sich die Hebel U14 und U24. Infolgedessen bewirkt eine verschiedene Einstellung der Scheiben auch eine verschiedene Einstellung der Brücke und des Sperranschlages durch die Hebelverbindungen in der vorbeschriebenen Weise. Die Scheiben sind je mit einem Stift v1 versehen, der in eines einer Reihe von Löchern v2 einfaßt, die in den Rahmenteil V4 eingebohrt und rings um eine Kreisteilung in einem Abstand voneinander angeordnet sind, der den verschiedenen wirksamen Stellungen der abgestuften Oberflächen der Scheiben entspricht. Die Scheiben sind drehbar auf je einer mit einer Schulter versehenen Schraube h5 angeordnet, die in den Rahmenteil eingeschraubt sind, und werden in ihren verschiedenen Lagen durch eine Druckfeder h1 gehalten, die zwischen dem Kopf der Schraube und,der Scheibe wirkt. Zum Einstellen einer Scheibe ist es nur notwendig, sie entzezen der Wirkunz der Feder V1 vor- i zuziehen, bis der Stift v1 aus dem betreffenden Loch v2 herauskommt; alsdann kann sie gedreht werden, um die gewünschte Anschlagfläche v in die wirksame Stellung zu bringen.
  • Die abgesetzten Anschlagscheiben sind in besonderer Weise bezeichnet, um die Einstellung für die verschiedenen Sätze, die in Gebrauch sind, zu erleichtern. Da die Maschine sowohl mit einem Sperranschlag als auch mit einer Auslesebrücke versehen ist, haben die Matrizen eines jeden 72 bzw. 9o Schriftzeichen enthaltenden Satzes, die gemeinsam als ein Paar benutzt werden, ihre Satzunterscheidungsschlitze in gleicher Weise angeordnet, so daß sie durch den oberen Ableger hindurchgehen. Zusätzlich haben die Matrizen des 72 Schriftzeichen enthaltenden Satzes Brückennuten, die in einer anderen Lage angebracht sind, damit sie nach dem unteren Ableger gelangen. Mit anderen Worten, der a7-Schriftzeichensatz besitzt zwei Ntiten ider Schlitze an den Matrizen. Die handelsüblichen Matrizen sind entweder mit einem Satzunterscheidungsschlitz oder einer Brükkennut versehen, aber nicht mit beiden. Die Satz- oder Artenunterscheidungsschlitze x (Fig. 7) sind in einer von zwölf verschiedenen Stellungen angebracht, während die Brückennuten y (Fig. S) in einer von acht verschiedenen Stellungen angeordnet sind. Damit diese Matrizen in der Maschine gemäß der Erfindung verwendet werden können, müssen diejenigen Matrizen, die mit Artenunterscheidungsschlitzen ausgerüstet sind, auch noch mit einem anderen Schlitz versehen sein, und zwar in einer anderen der zwölf verschiedenen Stellungen nach einer bestimmten Aufstellung. Wenn z. B. .die Matrizen X eines 72-Schriftzeichensatzes einen Artenunterscheidungsschlitz x an der Stelle 9 haben (Fig. 7), so wird noch ein weiterer Schlitz x1 beispielsweise an der Stelle i eingeschnitten, und für diesen Satz wird dann die Brücke in die Stellung i gebracht. Die Matrizen des 9o-Schriftzeichensatzes, die zusammen mit dem 72-Schriftzeichensatz verwendet werden, haben einen Artenunterscheidungsschlitz an der Stelle 9,,aber keinen entsprechenden Schlitz an der Stelle i. Ein ähnliches Verfahren wird angewendet bei den Matrizen, die nur mit Brückennuten ausgerüstet sind. Wenn z. B. die Matrizen Y des 72-Schriftzeichens.atzes mit Brückennuten y an .der Stelle 3 ausgerüstet sind (Fig. $), dann müssen noch Nuten an einer anderen Stelle angebracht werden, z. B. in der Stellung 8; für diesen Satz ist dann der Sperranschlag in der Stellung B. Die Matrizen des go-Schriftzeichensatzes, der ,gleichzeitig verwendet wird, haben eine Nut an der Stelle S, so daß sie ebenfalls an dem Sperranschlag vorbeikommen, sie besitzen aber keine entsprechende Nut in der Stellung 3.
  • Kurz zusammengefaßt, die Matrizen des 72-Suhriftzeic'hensatzes müssen zwei Schlitze an ihrer unteren Kante haben, die beide entweder in der Lage der Brückennuten oder in der Lage der Artenunterscheidungsnuten angeordnet sein können, aber unabhängig von der Art, in welcher die Schlitze eingeschnitten sind, wird der Sperranschlag in der vorliegenden Maschine so eingestellt, daß er mit einem Schlitz in seiner Stellung übereinstimmt und die Auslesebrücke mit dem anderen Schlitz. Die Matrizen des Satzes mit 9o Schriftzeichen, der gleichzeitig benutzt wird, haben einen Schlitz nach derselben Art, der mit dem Sperranschlag zusammenarbeitet, es ist aber kein Schlitz in der anderen Lage vorhanden.
  • Das Verfahrender Einstellung der abgestuften Anschlagscheiben zum Einstellen der Brücke und des Sperranschlages läßt sich aus der obigen Beschreibung leicht entnehmen. Die Bezeichnung der Scheibe, wie sie aus Fig.9 ersichtlich ist, ist maßgebend für alle Scheiben der Maschine, und es sei darauf hingewiesen, daß die Scheibe in zwei Abteilungen eingeteilt ist, eine mit der Beschriftung Artenunterscheidungsschlitze und die andere mit der Beschriftung Brückennuten. Die Abteilung, die mit Artenunterscheidungsschlitze bezeichnet ist, hat stufenweise abgesetzte Flächen in zwölf verschiedenen Höhenlagen, und diejenige, die mit Brückennuten bezeichnet ist, hat Abstufungen in acht verschiedenen Höhenlagen. Wenn die Matrizen der in Benutzung befindlichen Sätze nach dem Artenunterscheidungsschlitzsystem genutet sind, dann werden die mit Artenunterscheidungsschlitze bezeichneten Teile der Scheiben V, TI, V2 und h3 beim Einstellen sowohl der Brücke als auch des Sperranschlages verwendet. Mit anderen Worten, wenn die Matrizen der beiden oberen Magazine ihre Artenunterscheidungsschlitze an der Stelle 9 haben, dann wird die Scheibe V, .die den Sperranschlag steuert, auf die Stellung 9 eingestellt, und wenn die Matrizen des 72-Schriftzeichensatzes Schlitze in der Stellung i für die Brücke haben, dann wird die Stufenscheibe V1 zur Bestimmung der Lage der Auslesebrücke ebenfalls auf die Stelle i eingestellt an der Seite, die mit Artenunterscheidungsschlitze bezeichnet ist. Die Stufenscheiben h2 und V3 dienen zur Einstellung für die unteren Magazine in der gleichen Weise entsprechend der Anordnung der Schlitze in den zugehörigen Matrizen. Ein ähnliches Verfahren zur Einstellung der Maschine wird eingeschlagen, wenn die Matrizen mit Nuten nach dem Brückennutensysteln ausgerüstet sind. Es werden dann nämlich die Brückennutenteile der Scheiben verwendet, um die Brücke und den Sperranschlag einzustellen. Wenn einmal die Seheiben für eine bestimmte Reihenfolge von Magazinen in der Maschine eingestellt sind, dann werden Auslesebrücke und Sperranschlag selbsttätig für die - verschiedenen Magazinpaare eingestellt; wenn diese sich in die Arbeitsstellung bewegen, und zwar geschieht dies durch die abgestuften Scheiben mit Hilfe der Hebel U14 und U24 in der beschriebenen Art.
  • Um die Genauigkeit bei der Einstellung des Sperranschlages und der Brücke sicherzustellen, gleitet der Rahmen h4, an dem die Stufenscheiben angebracht sind, an einer Rolle V' entlang (Fig. i und 2), die drehbar in einem festen Rahmen Tee angeordnet ist, wenn der Schaltrahmen bewegt wird, um die verschiedenen Magazinpaare in die Arbeitsstellung zu bringen. Die Rolle liegt unterhalb des Rahmens h4 unmittelbar gegenüber den Hebeln U14 und U24, so daß der Rahmen genau an dieser Stelle eingestellt wird. Es
    ist dies wünschenswert, da jede Ungenauig-
    keit in der Lage des Rahmens, die beispiels-
    weise aus einer Verbiegung entstehen könnte.
    auch ein ungenaues Einstellen der Brücke und
    des Sherranschliges ergäbe.

Claims (1)

  1. PATE NTA',si>iti=cilr:
    i. Ablegevorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießinascliinen mit einem Vor- ordner für die gleichzeitig abzulegenden Matrizensätze zweier Magazine, dessen Auslesebrücke gleichzeitig beim Umschal- ten der Magazine durch ein Fühlgestänge nach Anschlägen an den Magazinen ein- gestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines an sich bekannten, in dein Ablegekasten ((") vorgesehenen Sperranschlages (Uü), der zu dem Vor- ordner nur -Matrizen mit seiner Einstel- lung entsprechendem Schlitz durchläßt und der beiiii Schalten der Magazine ebenfalls durch ein Fühlgestänge nach
    Anschlägen an den Magazinen eingestellt wird, für das Zusammenwirken der einstellbaren Auslesebrücke und des einstellbaren Sperranschlages in den Matrizen beider Sätze mit dem Sperranschlag übereinstimmende Fußnuten (x) für den Durchgang zu dem Vorordner und in den Matrizen «wenigstens eines der Sätze aridere und von den ersterwähnten Fußmiten abtveichcnd angebrachte Fußnuten (y) vorgesehen sind, welche mit der Auslesebrücke (L'1) übereinstimmen. a. Ablegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die finit den -Magazinen schaltbaren Einrichtungen Scheiben (1', I'1, L'"=, 1' 3) enthalten, die entsprechend d@--n in Benutzung befindlichen Sätzen einstellbar und jede mit zwei Abteilungen versehen sind, von denen di,- eine oder die andere verwendet wird. je nachdem, nach welchem Nutensysteni die -Matrizen finit Nuten versehen sind.
DEM140469D 1937-04-28 1938-01-26 Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE711542C (de)

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DE (1) DE711542C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE903335C (de) * 1945-03-08 1954-03-08 Mergenthaler Linotype Gmbh Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE903335C (de) * 1945-03-08 1954-03-08 Mergenthaler Linotype Gmbh Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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