DE710989C - Mehrzonengitterwerk fuer Regeneratoren - Google Patents
Mehrzonengitterwerk fuer RegeneratorenInfo
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- DE710989C DE710989C DED76960D DED0076960D DE710989C DE 710989 C DE710989 C DE 710989C DE D76960 D DED76960 D DE D76960D DE D0076960 D DED0076960 D DE D0076960D DE 710989 C DE710989 C DE 710989C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28D—HEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
- F28D17/00—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles
- F28D17/02—Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles using rigid bodies, e.g. of porous material
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Description
- Mehrzonengitterwerk für Regeneratoren Die Erfindung betrifft ein Mehrzonengitterwerk für Regeneratoren mit fallendem Heißgasstrom und gleichlaufenden, gerade durchgehenden Gaskanälen rechteckigen Querschnittes, die nur in der oberen Zone keine seitlichen Verbindungsöffnungen für den Gas-durchtritt aufweisen und deren Querschnitt von oben nach unten zunimmt.
- Bei Regeneratoren .dieser Bauweise werden die Heißgase während ihres Eintritts in die obere Zone des Gitterwerkes gleichmäßig auf die Gesamtfläche des Gitterwerkes verteilt. Die obere Zone mit den gleichlaufenden Gaskanälen durchziehen .die Heißgase in gleichgerichteten Strömen, in der anschließenden Zone ändern sie mehrfach ihre Strömungsrichtung. Enthalten aber die in ein solches Gitterwerk eintretenden Heißgase noch Flugasche, beispielsweise dann, wenn in .dein dem Gitterwerk vörliegenden Ofen ein mit Braunkohlenstaub, karbLUiertes Koksofengas verarbeitet wird, so -ist dieses Gitterwerk noch dahin zu verbessern, daß eine Reaktion (Schlackenbildung) der im Heißgas mitgeführten Flugasche mit dein Steinmaterial des Gitterwerkes und ein unerwünschtes Ablagern von Flugasche im Gitterwerk weitgehendst vermieden wird.
- Erfindungsgemäß, wird das- Gitterwerk deshalb in der Weise ausgebildet, daß die obere, keine seitlichen Verbindungsöffnungen aufweisende Zone nur bis etwa zu der Höhe, in der die Schlackenerstarrungstemperatur (iooo bis goo° C) erreicht ist, geführt wird, an diese Zone sich dann eine Zone mit diagonal durch die Ecken des Kanalquerschnittes verlaufenden Verbindungsöffnungen und an diese wiederum eine solche mit senkrecht zu den Seiten des Kanalquerschnittes verlaufenden Verbindungsöffnungen anschließt. Bei dieser Bauweise durchziehen die Heißgase das Gitterwerk so lange in gleichgerichteten Strömen, bis durch Erreichen der Schlackenerstarrunusteniperatur die Gefahr der Schlackenbildung infolge Reaktion der 1# lu-asche finit dein Steinmaterial vermieden ist. In vier folgenden Zone setzt erst ein allmähliches. schrittweises Abspalten der Ströinungswan;Ischichten ein, deni in der weiteren Zone dann ein weitergehen.les Durchmischen der Gase folgt. Damit wird eine Störung der anfangs gut gerichteten, gleichfließenden Gasströme. insbesondere in der gefährdeten Zone der Schlackenbildung, weitgeliendst vermieden. «-omit das Gitterwert: besonders für flugaschenreiche Heißgase geeignet ist.
- Zum Aufbau dieses Gitterwerkes dienen zweckmäßig kreuzförmige Steine, deren gegenüberliegende Schenkel verschieden lang und deren Schenkelkopfseiten mit mit und Feder versehen sind.
- Die Unterteilung des Regeneratorgitterwerkes in einzelne Temperaturzonen mit Rücksicht auf die Schlackenbildung zum Zwecke der Ausscheidung itn ersten Teil des Gitterwerkes sowie versetzt zueinander angeordnete Gasdurchtrittsöffnung'en und auch diagonal zum quadratischen Querschnitt angeordnete Öffnungen sind zwar an sich bekannt. Aus der besonderen und der gleichzeitigen Anwendung dieser Einrichtungen ergibt sich aber die fortschrittliche Wirkung des Gitterwerkes nach der Erfindung.
- Die Zeichnung stellt ein solches Gitterwerk dar.
- Abb. i zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Gitterwerk nach der Linie E-F der Abb. 2 und 3, Abb. = einen waagerechten Querschnitt durch dieses Gitterwerk nach der Linie A-r der Abb. i.
- Abb. 3 einen ebensolchen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. i und Abb. 4 eine Ausführungsform eines Gitterwerksteines.
- Das dargestellte Gitterwerk wird von dem Heißgasstrom in senkrechter Richtung von oben nach unten durchzogen. Es ist in die beiden Hauptzonen a und b unterteilt. Die obere Zone a reicht von der Gaseintrittsfläche bis etwa zur Erstarrungstemperatur der Schlacke (i ooo bis goo° C) ; sie hat stur gleichlaufende Gitterwerkskanäle ohne seitliche Gas,durclttrittsöffnungen. In der sich in Str<initnigsriclitun" der Heißgase anschließenden Zone b sind die Gitterwerkskaniile tnit seitlichen Durchtrittsö ffnungen versehen.
- Die Zone l) ist wiederum in die beiden Zonen b1 und b= unterteilt, wobei die Durchtrittsöffnungen in der Zone b1 diagonal ,rlurch die Ecken des jeweiligen Kanalquerschnittes (Durchtrittsöffnungen i), in der Zone b. senkrecht zu den Seiten Ales Kanalquerschnittes (Durchtrittsöffnungen 2) verlaufen. Die U'andstärke des die senkrechten Gasdurchtrittskanäle bildenden Mauerwerkes nimmt in an sich bekannter Weise von oben nach unten in der Strömungsrichtung Gier Gase zonenweise ab, wodurch sich Tropfnasen für etwa gebildete flüssige Schlacke ergeben.
- Zum Aufbau des Gitterwerkes dient der Gitterwerksstein 3, dessen gegenüberliegende Schenkel verschieden lang und zur Erhöhung der Standsicherheit des Gitterwerkes mit Nut und Feder versehen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrzonengitterwerk für Regenera -toren finit fallendem Heißgasstrom und gleichlaufenden, gerade durchgehenden Gaskanälen rechteckigen Querschnittes, die nur in der oberen Zone keine seitlichen Verbindungsöffnungen für -den Gasdttrchtritt aufweisen und deren Querschnitt von oben nach unten stufenweise zunimmt, dadurch gekennzeichnet, claß an die obere Zone, die nur bis etwa zu der Höhe, in der die Sehlackenerstarrungstemperatur (iooo bis goo° C) erreicht ist, geführt ist, eine Zone mit diagonal durch die Ecken des Kanalquerschnittes verlaufenden Verbindungsöffnungen und an diese wiederum eine solche mit senkrecht zu den Seiten des Kanalquerschnittes verlaufenden Verbindungsöffnungen anschließt. z. Gitterwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbau des Gitterwerkes, insbesondere der heißen Zone, ein kreuzförmiger Stein dient, dessen gegenüberliegende Schenkel verschieden lang und deren Schenkelkopfseiten finit Nut und Feder versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED76960D DE710989C (de) | 1938-01-01 | 1938-01-01 | Mehrzonengitterwerk fuer Regeneratoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED76960D DE710989C (de) | 1938-01-01 | 1938-01-01 | Mehrzonengitterwerk fuer Regeneratoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE710989C true DE710989C (de) | 1941-09-24 |
Family
ID=7062334
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED76960D Expired DE710989C (de) | 1938-01-01 | 1938-01-01 | Mehrzonengitterwerk fuer Regeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE710989C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1202928B (de) * | 1960-01-29 | 1965-10-14 | Rheinische Chamotte Dinaswerke | Gitterwerk fuer Regenerativwaermetauscher, insbesondere Winderhitzer |
| DE1245016B (de) * | 1959-11-28 | 1967-07-20 | Didier Werke Ag | Waermespeicherbesatz fuer Winderhitzer, Regeneratoren u. dgl. |
| EP0093472A1 (de) * | 1982-05-03 | 1983-11-09 | Veitscher Magnesitwerke-Actien-Gesellschaft | Prismatischer Hohlstein aus feuerfestem Material für den Gitterbesatz von Kammern eines Glasschmelzofens |
-
1938
- 1938-01-01 DE DED76960D patent/DE710989C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245016B (de) * | 1959-11-28 | 1967-07-20 | Didier Werke Ag | Waermespeicherbesatz fuer Winderhitzer, Regeneratoren u. dgl. |
| DE1202928B (de) * | 1960-01-29 | 1965-10-14 | Rheinische Chamotte Dinaswerke | Gitterwerk fuer Regenerativwaermetauscher, insbesondere Winderhitzer |
| EP0093472A1 (de) * | 1982-05-03 | 1983-11-09 | Veitscher Magnesitwerke-Actien-Gesellschaft | Prismatischer Hohlstein aus feuerfestem Material für den Gitterbesatz von Kammern eines Glasschmelzofens |
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