DE71091C - Knieheber mit Luftpumpe - Google Patents

Knieheber mit Luftpumpe

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DE71091C
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Germany
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cylinder
pipe
air pump
liquid
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71091D
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English (en)
Original Assignee
J.W. MlCHEEL in Duisburg
Publication of DE71091C publication Critical patent/DE71091C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/007Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes using siphoning arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
JOH. WILH. MICHEEL in DUISBURG. Knieheber mit Luftpumpe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. November 1892 ab.
Das Ansaugen der Knieheber ist namentlich bei übelschmeckenden Flüssigkeiten und Säuren sehr unangenehm für den Arbeiter, da ihm die Flüssigkeit leicht in den Mund kommt.
Diesem Uebelstand soll vorliegende Erfindung abhelfen.
Der Heber ist in Fig. 1 aufser Thätigkeit, in Fig. 2 im Betriebe dargestellt. Fig. 3 zeigt die Pumpe des Abflufsschenkels in gröfserem Mafsstabe.
Der die abzufüllende Flüssigkeit nach unten führende sogenannte Abflufsschenkel A des Hebers geht unter dem Scheitelbogen B durch den Boden eines concentrischen weiteren Cylinders D, der es also umschliefst. Das untere offene Ende des letzteren ist durch eine aufgesetzte Kappe E verschlossen, welche in der Mitte durchbohrt und mit Stopfbüchse versehen ist. Durch letztere geht ein Rohr F, dessen im Innern des Cylinders liegendes Ende als Pumpenkolben G ausgebildet ist und mit geringem Spiel das von oben bis fast zum unteren Cylinderende reichende Ende des Schenkels A umschliefst. Das andere Ende des Rohres F ist mit einem Abflufshahn H versehen.
Soll der Heber in Thätigkeit versetzt werden, so schliefst man, nachdem der Aufsteigschenkel J in die abzusaugende Flüssigkeit gebracht ist, wobei natürlich der Hahn H geöffnet und der Pumpenkolben G im Cylinder D bis zur obersten Stellung geschoben sein mufs, den Hahn H und zieht darauf das Rohr F mit dem Pumpenkolben G abwärts, so dafs innerhalb des Cylinders D ein luftverdünnter Raum entsteht und die Flüssigkeit durch den Schenkel A abwärts zu fliefsen beginnt, in das Rohr F hinein. Oeffnet man nun den Hahn H, so bleibt der Heber in continuirlicher Thätigkeit. Es läfst sich so fast die ganze Flüssigkeit aus dem zu entleerenden Gefäfse absaugen, namentlich da man gegen Ende der Auslaufszeit, wenn der Druck der Flüssigkeitssäule in dem zu entleerenden Gefäfs abnimmt, das Rohr F so weit nach unten zieht, bis der Kolben G auf den Boden des Cylinders D zu liegen kommt, wodurch man den Austrittspunkt der Flüssigkeit weit unterhalb des Bodens des zu entleerenden Gefäfses verlegt.
Bei diesem Heber bleibt niemals Flüssigkeit im Cylinder D stehen, da dieselbe aus dem Ende C des Rohres A stets direct in das Abflufsr.ohr F gelangt; ein Verschmieren des Cylinders D ist also nicht zu befürchten. Man kann auch noch die Oberfläche des Kolbens etwas trichterförmig vertiefen und den oberen Boden des Cylinders D dementsprechend konisch nach unten vortretend ausführen, so dafs jedes beim späteren Heraufschieben des Kolbens etwa mit nach oben gerissene Wassertröpfchen wieder in das Rohr F geführt wird.
Es genügt ein ganz geringes Herabziehen des Kolbens, um die Luft hinreichend zu verdünnen, so dafs die Flüssigkeit zu fliefsen beginnt. Stellt man die Oberfläche des Kolbens aus Hartgummi oder Leder her, so ist auch kein Angreifen durch Säuren zu befürchten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Knieheber, dessen Abflufsrohr als Luftpumpe ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs um den oberen feststehenden Theil (A) des Abflufsrohres ein Cylinder (D) angeordnet ist, in welchem der an dem unteren Theil (F) des Abflufsrohres angebrachte Kolben (G) durch Hineinschieben des Rohres (F) bewegt werden kann, und wobei das Rohrstück (F) so weit gewählt ist, das es das Rohr (A) mit geringem Spielraum umfafst, um das Eintreten von Flüssigkeit in den Cylinder zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71091D Knieheber mit Luftpumpe Expired - Lifetime DE71091C (de)

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