DE15338C - Kloseteinsatz mit und ohne Wasserspülung - Google Patents

Kloseteinsatz mit und ohne Wasserspülung

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DE15338C
DE15338C DENDAT15338D DE15338DA DE15338C DE 15338 C DE15338 C DE 15338C DE NDAT15338 D DENDAT15338 D DE NDAT15338D DE 15338D A DE15338D A DE 15338DA DE 15338 C DE15338 C DE 15338C
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Germany
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flap
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lever
valve
water flush
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/02Water-closet bowls ; Bowls with a double odour seal optionally with provisions for a good siphonic action; siphons as part of the bowl
    • E03D11/10Bowls with closure elements provided between bottom or outlet and the outlet pipe; Bowls with pivotally supported inserts

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1881 ab.
Dieser Cioseteinsatz hat den Zweck, den Abschlufs der Röhren in bestehenden Abtritten unter den verschiedenartigsten gegebenen Verhältnissen zu ermöglichen. Bei den seitherigen Systemen war eine Verwendung, ohne gänzliche Umänderung der bestehenden Abtritteinrichtungen, wie sie namentlich in Süddeutschland vorherrschend sind, von vornherein unmöglich, und speciell ohne Wasserspülung ganz ausgeschlossen.
An einem konischen Einsatz A, welcher je nach der Steigung des Abtrittschlauches F dem Sitzbrett angepafst ist, befindet sich eine schräg zur Längenaxe des Einsatzes A stehende Klappe a. Diese Klappe α dreht sich in einem Scharnier b, und ist mit einem hängenden Gegengewicht c versehen. Dieses Gegengewicht c drückt die Klappe α im Zustand.der Ruhe, Fig. 3, an den unteren Rand des Einsatzes A, auf welchen sie aufgeschliffen ist, hermetisch schliefsend an.
Durch diese schräge Stellung der Klappe a ist zur Erzielung der nöthigen Oeffnung eine sehr kurze Drehung und zum festen Abschlufs nur ein geringes Gewicht erforderlich. Hierdurch ist die Beweglichkeit der Klappe eine sehr empfindliche und ihre selbsttätige Oeffnung bei allen stärkeren Entleerungen gesichert. Ebenso ist sowohl durch die schräge Stellung und leichte Beweglichkeit der Klappe, als auch durch ihre glatte, ebene Fläche ein Anhängen der Stoffe beinahe gänzlich verhindert, so dafs eine stetige Wasserspülung nicht erforderlich ist, sondern eine zeitweise Reinigung zur Instandhaltung des Apparates vollständig ausreicht.
Um jedoch neben dem selbstthätigen Oeffhen des Apparates, Fig. 1, 2 und 4, auch ein beliebiges Oeffnen desselben zu ermöglichen, ist eine seitwärts anzubringende Aufzugvorrichtung B angebracht.
Diese Aufzugvorrichtung B, Fig. 5 und 6, besteht aus einem durch die Deckplatte e gehenden kreisförmigen Hebel d, an dessen oberem Ende sich ein Knopf als Griff befindet. Mit dem unteren Ende steht der Hebel d in Verbindung mit der Axe/, welche durch eine Spiralfeder in dem mit der Deckplatte e verbundenen Federgehäuse g festgehalten wird und durch die Wandung.des Schlauches F bis an den Einsatz A reicht. Hier befindet sich an der Axe/" eine Rolle h; diese Rolle h steht wieder durch eine Kette in Verbindung mit der Klappe a.
Durch das Heben des Knopfes wird dem Hebel d eine kreisförmige Bewegung mitgetheilt, die Kette auf der Rolle h aufgewickelt und damit die Klappe α vollständig geöffnet, Fig. 1, a'. Beim Nachlassen des Knopfes wird der Hebel d durch die Spiralfeder im Gehäuse^ wieder zurückgedrückt, die Kette wickelt sich ab und die Klappe d schliefst sich wieder, Fig. 3.
Eine Wasserspülung ist nicht unbedingt erforderlich; um jedoch allen Anforderungen zu genügen, ist am Einsatze A ein flaches Rohr i angebracht und hierdurch eine Wasserzuleitung hergestellt, welche nach ihrem Austritt bei z" die ganze innere Fläche des Einsatzes A bespült. Am Beginn des Rohres bei V befindet sich eine Schraube, durch welche die Verbindung mit dem Ventilhahn C hergestellt wird.
Dieser Ventilhahn C, Fig. 5 und 6, besteht in der Hauptsache aus zwei, leicht auseinander zu nehmenden Theilen, Fig. 6, dem Gehäuse D und dem Ventileinsatze E.
Das Gehäuse D hat in seinem Innern nur einen konischen Ansatz m und aufserhalb ein Gewinde k mit einem Einschnitt q.
Der Ventileinsatz E besteht aus dem cylindrischen Theil η mit dem Ventilsitz / und der Abflufsöffnung und ist durch die von einer Spiralfeder umgebene Ventilstange r mittelst der Gummiplatte ο mit einer Schraubenmutter/ verbunden, welche auf das Gewinde k des Gehäuses D pafst.
Beim Zusammensetzen beider Theile, Fig. 5, prefst sich die hinter dem Ventilsitze / befindliche Verpackung gegen den konischen Ansatz m und sichert hier die Dichtung. Die Nase u des cylindrischen Theiles η greift in den Einschnitt q des Gewindes k und verhindert die Verdrehung der Ausfiufsöffnung. Durch die Gummiplatte 0 wird der Abschlufs nach aufsen und die Beweglichkeit des Ventils bei äufserem Druck hergestellt, während die um die Ventilstange r gehende Spiralfeder ein Lahmwerden dieser Gummiplatte nicht zuläfst und einen festen Ventilabschlufs herbeiführt.
Der ganze Ventilhahn C steht durch einen doppelten Hebel t und t' in Verbindung mit dem auf der Axe/ der Aufzugvorrichtung angebrachten Excenter s. Durch das Anziehen des Hebels d der Aufzugvorrichtung beim Oeffhen der Ciosetklappe wird durch den Excenter ί der Hebel t gehoben. Sein unterer Arm t' drückt auf die Ventilstange r und die Gummiplatte 0, das Ventil öffnet sich und läfst das Wasser eintreten. Beim Zurückgehen des Hebels d geht in gleichem Mafse der Hebel t und t' zurück, die Spiralfeder und die Gummiplatte dehnen sich aus und das. Ventil schliefst den Wasserzufiufs ab.

Claims (2)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    An einem trichterförmigen Closetemsatz A mit
    abgeschrägter Mündung und abbalancirter Verschlufsklappe a:
    ι. das Senken dieser Verschlussklappe α durch den kreisförmigen Hebel d mittelst Kette und unter Vermittelung einer Spiralfeder g und einer Rolle h;
  2. 2. die Wasserspülung, die gleichfalls vom Hebel d durch ein Excenter ί und Stangen tt' mittelst des Ventilhahns C bewerkstelligt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT15338D Kloseteinsatz mit und ohne Wasserspülung Active DE15338C (de)

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