DE56502C - Oelbehälter mit Lampenfüller - Google Patents

Oelbehälter mit Lampenfüller

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DE56502C
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Germany
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DENDAT56502D
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Original Assignee
E. W. LUCE in Bradford, Mc. Kean County, Pennsylvania, V. St. A
Publication of DE56502C publication Critical patent/DE56502C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
EDWIN WEBSTER LUCE in BRADFORD (Mc Kean County, Pennsylvania, V. St. A.
Oelbehälter mit Lampenfüller.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1890 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Apparat, mit dem man aus einem Behälter die in demselben befindliche Flüssigkeit in ein zweites Gefäfs überführen kann, ohne dafs ein Ueberlaufen desselben zu befürchten wäre, wenn man auch das Füllen unnöthig lange fortsetzt.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 im senkrechten Schnitt einen Oelbehälter, an dem die Neuerung angebracht ist, und seillich ein kleines Gefäfs, z. B. das einer Lampe, welches mit OeI gefüllt werden soll. Fig. 2 ist eine Seitenansicht in gröfserem Mafsstabe und Fig. 3 eine Detailansicht, die das Ende der Zuflufsröhren darstellt.
Es ist ι ein Reservoir, mit OeI oder anderer Flüssigkeit gefüllt. Ein Pumpenstiefel 2, mit massivem Kolben 3, Stange 4 und Schwengel 5 versehen, ist in den Deckel des Reservoirs 1 eingesetzt. Das Saugrohr 6, mit Ventilkasten 7 und Ventil 8 von beliebiger Form versehen, setzt sich in das Rohr 9 und das gebogene Mundstück 9a fort. Ein zweites Rohr 10, bis auf den Boden des Behälters reichend, schliefst sich an das Rohr 11,12 mit Mundstück I2a an. Die Pumpe trägt an dem vom Boden sich abzweigenden Rohr 16 in dem Sitz 1 5 ein zweites Ventil 14, welches sich nach aufsen zu öffnet, während Ventil 8 nach innen geht. Am freien Ende des Pumpenschwengels ist eine Stange 17 mit Kopf 18 angebracht (Fig. 2), mit dem man von Zeit zu Zeit auf ein Entlastungsventil 19 drücken kann, welches durch eine Feder 20 gegen seinen Sitz geprefst wird. Auch kann, wie in Fig. 1, die Stange dieses Entlastungsventils nach oben weit genug verlängert werden, bis sie in den Schwingungskreis des Schwengels kommt, so dafs man durch eine etwas stärkere Schwingung mit dem Schwengelende das Ventil aufstofsen kann.
In der Zeichnung ist die Mündung I2a etwas kürzer wie g& angegeben; sie kann aber auch ebenso lang oder länger gemacht werden; wesentlich ist nur, wie tief die Mündung 9a in das Lampenbassin eingehängt wird; das Niveau in der Lampe kann niemals höher als über die genannte Mündung hinwegsteigen. Der Apparat arbeitet nämlich folgendermafsen: Angenommen, der Kolben 3 stände am oberen Ende seiner Bahn, so wird bei seinem Niedergange der Inhalt des Cylinders durch Ventil 1 5 in den Oelbehälter geprefst. Hierdurch wird die in demselben enthaltene Luft etwas geprefst und Flüssigkeit steigt durch Rohr ι ο bis 12 in das Lampenbassin. Beim' nächsten Kolbenhub schliefst sich Ventil 15 und Luft wird durch das Rohr 9 eingesogen, die dann wieder beim nächsten Kolbenniedergang im Oelbehälter auf die Flüssigkeit drückt. Ist von derselben so viel in das Lampenbassin übergeflossen, dafs das Niveau bis an die Mündung 9 a steht, so saugt der aufsteigende Kolben nicht mehr Luft ein, sondern OeI, soweit es
Da
nun von der
über . die Mündung 9 a hinwegsteht,
die Pumpe im Stande ist, so viel
Lampe einzusaugen, wie sie überhaupt hineinschaffen kann, so liegt es auf der Hand, dafs das Pumpen beliebig lange fortgesetzt werden kann, ohne Gefahr für ein Ueberlaufen der Lampe zu bringen, wenn nur die Mündung o,a etwas tiefer eingehängt ist als der Rand des Oelbassins der Lampe. Dies bietet den Vortheil, dafs das Füllen in voller Dunkelheit geschehen kann, dafs man für die Gefäfse der Lampen nicht mehr durchsichtiges Material, wie Glas etc., verwenden braucht, und dafs man es durch ein festeres, z. B. durch Metall, ersetzen kann.
Nach beendigtem Füllen drückt man das Ventil 19 auf, um das Innere des Behälters vom Druck zu entlasten.

Claims (2)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    ι . Ein Oelbehälter mit Lampenfüller, bei welchem eine Pumpe aus dem zu füllenden Lampenbassin (22) durch ein in dasselbe bis zur Füllhöhe hineinreichendes Saugrohr (9) so lange Luft ansaugt und in den geschlossenen Oelbehälter preist, bis durch ein Heberrohr (10) die gewünschte Füllung erreicht ist, worauf bei fortgesetztem Pumpen das Saugrohr statt Luft OeI in die Pumpe und den Oelbehälter fördert, durch welche Anordnung ein Ueberfliefsen des Lampenbassins verhütet werden soll.
  2. 2. An dem im Anspruch 1. bezeichneten Oelbehälter mit Lampenfüller ein Entlüftungsventil (19) am Oelbehälter, um den Luftdruck in demselben aufzuheben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT56502D Oelbehälter mit Lampenfüller Expired - Lifetime DE56502C (de)

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