DE710899C - Schwimmerschiffshebewerk - Google Patents

Schwimmerschiffshebewerk

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Publication number
DE710899C
DE710899C DED78290D DED0078290D DE710899C DE 710899 C DE710899 C DE 710899C DE D78290 D DED78290 D DE D78290D DE D0078290 D DED0078290 D DE D0078290D DE 710899 C DE710899 C DE 710899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
drive means
trough
chambers
diametrically
Prior art date
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Expired
Application number
DED78290D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Boettcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE710899C publication Critical patent/DE710899C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Schwimmerschiffshebewerk Schiffshebewerke, bei denen der Trog durch flache Schwimmer ausgeglichen ist, haben u. a. den Vorteil, daß sie katastrophensicher sind, da sich beire Auslaufen des Troges oder bei einem Eindringen von Wasser in den Schwimmer von selbst ein neuer Gleichgewichtszustand bei veränderter Schwimmerlage einstellt.
  • Die Erfindung beschäftigt sich mit dem Fall, daß beim unvollständigen oder völligen Leerlauf des Troges das Schiff nicht in der Mitte des Troges liegt, sondern seitlich. Im normalen Fall ist es ganz gleichgültig, an welcher Stelle das Schiff sich im Trog befindet. Im Katastrophenfall des Auslaufens des Schiffstroges kann aber durch eine einseitige Lage des Schiffes eine einseitige Belastung des Antriebes und der Stützen auftreten, die gefährliche Ausmaße annehmen kann.
  • Gemäß der Erfindung werden nun auch derartige Fälle, und zwar vorzugsweise selbsttätig vermieden. Das neue Schiffshebewerk, das mit einem flachen, in Kammern unterteilten Ponton ausgerüstet ist, kennzeichnet sich durch eine Anzahl mit verschließbaren Öffnungen versehene Schwimmkammern des Pontons, die beiderseits der waagerechten Längs- und Querachse diametral zueinander angeordnet sind und im Katastrophenfall des Trogleerlaufes zum Unschädlichrnachen einer einseitigen Belastung des Troges .dienen, derart, daß die der einseitigen Belastungsstelle diametral gegenüberliegenden Schwimmerkammern ganz oder teilweise mit Wasser gefüllt werden.
  • Zweckmäßigerweise werden bei Anwendung mehrerer Antriebsmittel, z. B. mehrerer Seile, Ketten, Spindeln, Zahnstangen u. dgl., diese Antriebsmittel mit Drucküberwarhungseinrichtungen ausgestattet,, welche bei, überlastung der Antriebsmittel den Verschluß der Öffnung oder den Verdränger der ihnen diametral gegenüberliegenden Schwimmerkammern verstellen. Im Katastrophenfall kann mit dieser Ausbildung des Hebewerks eine einseitige Belastung des Troges durch einen unvollständigen .oder vollständigen Schwimmerkammervollauf so weit ausgeglichen werden, daß keine gefährlichen Überbelastungen entstehen.
  • Liegt das Schiff z. B. vorn rechts im Trog, so würde beim Leerlaufen des Troges gemäß der Erfindung eine Kammer hinten links im Schwimmer geöffnet «-erden, so daß Wasser einströmt, bis das Gleichgewicht annähernd wiederhergestellt ist.
  • Zweckmäßig ist es, die einseitige B,-lastulig am Getriebe selbst zu messen und von der Meßstelle aus die Einrichtung zum Einlaufenlassen des Wassers in das Schwimmerabteil zu steuern. Der Ausgleich der einseitigen Belastung findet in diesem Falle selbsttätig statt.
  • Iii der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i zeigt die Ansicht des Schiffshebewerks; Abb. z zeigt die Draufsicht auf den poptonartig ausgebildeten Schwimmer.
  • Das Schiffshebewerk besteht aus dem Trog i, den Stützen 2 und dem Ponton 3, der in mehrere Kammern 3<1, 3b, 3c usw. unterteilt ist. Jede dieser Kammern hat ein großes Einlal3ventil.l, das von einem Getriebe 5 aus geöffnet und geschlossen werden kann. Der Antrieb des Schiffshebewerks ist beliebig; er kann durch Seile, Ketten oder Spindeln oder Ritzel und Zahnstangen erfolgen. Die letzt--enannte '\-Iöglichlkeit ist in der Zeichnunangedeutet.
  • Der auf dem Troggestell sitzende :Motor bzw. die Antriebsmotorgruppe arbeitet auf die Ritzel 6, die an den Zahlistangen 7 auf und ab klettern. Die Ritzel oder ein sonstiger Teil des Antriebs können nachgiebig gelagert sein, so daß bei Vberschreitung eines gewissen Zahndruckes, Drehmoments o. dgl. das Ritzel oder der sonstige Antriebsteil ausweicht und bei dieser Ausweichbewegungelektrische Kontakte oder ein Gestänge betätigt, das mit der mechanischen oder elektrischen Bewegungsvorrichtung für die Ventile der einzelnen Abteilungen des Schwimmers verbunden ist.
  • Liegt nun das Schift S einseitig im Trog i, so würde im Katastrophenfall des Trogleerlaufes dadurch eine einseitige Belastung des Antriebes bei 1 auftreten. Infolge dieser erhöhten Belastung «eicht das Antriebsritzel, ein Lager für eine Getriebewelle o. dgl. nach einer Richtung aus und schließt dabei Kontakte, die den Antrieb des Motors für das Triebwerk 5 schalten. Dadurch wird das bei I I angeordnete Ventil der Schwimmerkammer 3<< geöffnet; der Schwimmer wird nunmehr durch das eindringende Wasser gewissermaßen in derselben Weise einseitig belastet wie der Trog durch das Schilf, nur daß sich diese beiden Belastungen diametral gegenüberliegen und so einander ausgleichen. Getriebe und Antriebsvorrichtungen mit einem Teil, der bei Überschreitung einer gewissen Höchstbelastung :ausweicht und dabei eine Schaltvorrichtung o. dgl. betätigt, sind in der Schiffshebewerktechnik bekannt. An die Stelle des nachgiebig gelagerten Antriebsritzels kann auch eine Dehnungsmeßvorrichtung o. dgl. treten. Die Schwimmerbauart kann dahin abgewandelt werden, daß statt eines Ventils die Schwimmerkammern mit beweglichen Verdrängerkolben ausgerüstet sind, um jeweils die einseitige Belastung des Troges durch eine entgegengesetzte Belastung des Schwiminers wieder auszugleichen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCÜE: i. Schwimmerschiffshebewerk mit einem flachen, in Kammern unterteilten Ponton, gekennzeichnet durch eine Anzahl mit verschließbaren Offnungen versehene Schwimmerkammern des Pontons, die beiderseits der waagerechten Längs- und Querachse diametral zueinander angeordnet sind und im Katastrophenfall des Trogleerlaufes zum LTns.chädlichmachen einer einseitigen Belastung des Troges dienen, derart, d:aß die der einseitigen Belastungsstelle diametral gegenüberliegenden Schwimmerkammern ganz oder teilweise mit Wasser gefüllt werden. a. Schwimmerschiffshebewerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung mehrerer Antriebsmittel, z. B. mehrerer Seile, Ketten, Spindeln, Zahnstangen u. d-1., diese Antriebsmittel mit Drucküberwachungseinrichtungen ausgestattet sind, welche bei Überlastung der Antriebsmittel den Verschluß der üffnung oder den Verdränger der ihnen diametral gegenüberliegenden Schwimmerkammern verstellen.
DED78290D 1938-06-28 1938-06-28 Schwimmerschiffshebewerk Expired DE710899C (de)

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DE (1) DE710899C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2963367A1 (fr) * 2010-07-30 2012-02-03 Cie Engrenages Et Reducteurs Messian Durand Ascenseur a bateau
CN108166458A (zh) * 2017-12-28 2018-06-15 中国长江三峡集团公司 升船机通航集成闸门

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2963367A1 (fr) * 2010-07-30 2012-02-03 Cie Engrenages Et Reducteurs Messian Durand Ascenseur a bateau
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