DE508769C - Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb - Google Patents
Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem KraftantriebInfo
- Publication number
- DE508769C DE508769C DENDAT508769D DE508769DD DE508769C DE 508769 C DE508769 C DE 508769C DE NDAT508769 D DENDAT508769 D DE NDAT508769D DE 508769D D DE508769D D DE 508769DD DE 508769 C DE508769 C DE 508769C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ship
- ship model
- power drive
- model
- reduced ship
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H23/00—Toy boats; Floating toys; Other aquatic toy devices
- A63H23/02—Boats; Sailing boats
- A63H23/04—Self-propelled boats, ships or submarines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
- Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb Bei dem Bau kleiner Modellschiffe besteht eine besondere Schwierigkeit darin, daß bei getreuer Verkleinerung (beispielsweise auf i:2oo der natürlichen Größe) auch die Inneneinrichtung und insbesondere die Kraftanlage in gleicher Weise verkleinert werden müßte. Mit einer derart verkleinerten Kraftanlage kann man aber bei dem Modellschiff nicht die gleiche Schwimmfähigkeit und Fahreigenschaften wie beim großen Original erzielen.
- Daher ist eine naturgetreue Nachahmung der Innenraumgestaltung bei kleinen Modellen nicht durchführbar und bei Spielmodellen auch nicht notwendig. Dagegen soll die Sichtwirkung über Wasser auch bei Spielzeugschiffen dem Vorbilde möglichst nahekommen. Deswegen müssen die Aufbauten ebenso vielgestaltig und um des Spielzweckes willen möglichst auch ebenso vielbeweglich und stabil sein wie bei großen Schiffen. Man fügt also bei solchen Spielzeugschiffen zu einem hohlen Schiffsrumpf einen verhältnismäßig schweren Überwasseraufbau.
- Will man einem solchen Spielmodell eine geeignete Geschwindigkeit geben, muß man Kraftquellen von solcher Bauhöhe einsetzen, daß diese großen Einfluß auf die Gewichtsverteilung und somit auch auf die Schwimmlage des Schiffes haben. Das Gewicht einer für gute Geschwindigkeit ausreichenden Kraftanlage innerhalb des Schiffsinnenraumes muß dann durch Ballast ausgeglichen werden, der wieder mehr Wasserverdrängung erfordert.
- Die Erfindung besteht nun darin, die Kraftanlagen (beispielsweise eine Akkumulatorenbatterie oder mehrere Federmotoren) in dem Spielzeugschiff so tief anzuordnen, daß sie den Kiel nach unten durchsetzen. Bei großen Motorbooten ist es allerdings schon bekannt, den Motor durch den Boden des Schiffes hindurchzuführen, um ihn besser zu kühlen. Bei diesen großen Booten aber sind Raum und Gewicht des Motors im Verhältnis zu den übrigen Teilen des Schiffes so klein, daß dort nicht die Wirkung eintritt, die erfindungsgemäß bei einem kleinen Modell erzielt wird; denn erst bei einem verkleinerten Modell wird das Verhältnis der Kraftquelle zu dem übrigen Raum des Schiffes ein solches, daß der durch den Schiffsboden hindurchgehende Teil der Kraftquelle einen größeren und maßgebenden Einfluß auf die Lage und Fahrgeschwindigkeit ausüben kann. Man kann auch diese Ballastwirkung dazu benutzen, dem Modell im übrigen etwas geringeren Tiefgang zu geben oder aber seinen größten Querschnitt über eine größere Länge des Modells zugunsten einer größeren Wasserverdrängung durchzuführen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. i ist eine schematische Breitenansicht, Fig. 2 ein Querschnitt durch die Schiffsmitte. In dem Schiffskörper i befindet sich ein Elektromotor 5, der durch die Leitung 3 mit einer Akkumulatorenbatterie 2 verbunden ist, welche erfindungsgemäß durch den Boden des Schiffes hindurchgeht. In die Leitung 2 ist noch ein Schalter q. an geeigneter Stelle eingeschaltet. Die Schiffswelle 6 ist in üblicher Weise mit der Schraube 7 und dem Steuer 8 verbunden.
Claims (1)
- PATENT ANSPRU CH Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftquelle durch den Kiel nach unten so weit durchgeführt ist, daß der unter dem Schiff liegende Teil dieser Kraftquelle als . Ballast einen maßgebenden Einfluß auf die Lage des Schiffsmodells ausübt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE508769T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE508769C true DE508769C (de) | 1930-10-04 |
Family
ID=6547060
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT508769D Expired DE508769C (de) | Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE508769C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075031B (de) * | 1960-02-04 | Egglham Hermann Eichhorn (Kr Pfarrkirchen, Bay) | Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststofffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist |
-
0
- DE DENDAT508769D patent/DE508769C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075031B (de) * | 1960-02-04 | Egglham Hermann Eichhorn (Kr Pfarrkirchen, Bay) | Spielboot, dessen Rumpf aus Kunststofffolie im Vakuumziehverfahren gebildet ist |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE508769C (de) | Verkleinertes Schiffsmodell mit eigenem Kraftantrieb | |
| DE1039868B (de) | Wasserfahrzeug mit Unterwasser-Laengstragflaechen | |
| DE329227C (de) | Besonders als Spielzeug dienende Wasserkraftanlage mit Schraubenturbinen | |
| DE547603C (de) | Schiffskoerper mit bewegbaren Waenden | |
| DE908583C (de) | Tragfluegelboot | |
| DE555128C (de) | Boot | |
| DE21848C (de) | Anordnungen von Schaufelrädern im Bug zur Ausnützung des Deplacements-Widerstandes | |
| AT129360B (de) | Motorschiff. | |
| DE462869C (de) | Anordnung fuer selbstfahrende Wasserfahrzeuge | |
| DE864939C (de) | Vieleckmaschinen mit auf einem gemeinsamen Rahmen befestigten Zylinderreihen | |
| DE493979C (de) | Wasserspielfahrzeug | |
| DE805126C (de) | Vorrichtung zur Verminderung des Widerstandes von Schwimmkoerpern bei Fahrt im Wasser | |
| DE365507C (de) | Wohnschiff | |
| DE646387C (de) | Spielzeugtauchboot mit Antrieb, Tiefensteuer und Seitensteuer und einem auf der Wasser-oberflaeche gefuehrten, ueber den Bootskoerper nach oben hinausragenden Haltekoerper | |
| DE418901C (de) | Einfach wirkende Kolbenpumpe mit Druckwasserantrieb | |
| DE125649C (de) | ||
| DE622258C (de) | Spielzeugschiff mit Schraubenantrieb und mit Steuerflossen zum Unterwasserfahren | |
| CH394851A (de) | Schnellboot | |
| AT117554B (de) | Motorboot. | |
| DE362701C (de) | Gleitboot | |
| AT38087B (de) | Unterseeboot. | |
| AT55866B (de) | Tauchruder für Unterseeboote. | |
| DE496506C (de) | Wasserfahrzeug mit zylindrischen Rollschwimmern | |
| DE373709C (de) | Mehrteiliges Gleitboot | |
| AT55868B (de) | Wasserfahrzeug. |