DE71084C - Auf einer Unterlage von systematischen Hohlstegen oder Ausfüllstücken zu setzende Buchdrucklettern, Cliches und Stereotypplatten - Google Patents
Auf einer Unterlage von systematischen Hohlstegen oder Ausfüllstücken zu setzende Buchdrucklettern, Cliches und StereotypplattenInfo
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- DE71084C DE71084C DENDAT71084D DE71084DA DE71084C DE 71084 C DE71084 C DE 71084C DE NDAT71084 D DENDAT71084 D DE NDAT71084D DE 71084D A DE71084D A DE 71084DA DE 71084 C DE71084 C DE 71084C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
- B41D1/00—Preparing or treating stereotype matrices
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
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- Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Drückerei.
■/■/
TH. BRUHN in OTTENSEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1892 ab.
Die Neuerung besteht darin, dafs an Stelle des Fufses bei Buchdrucklettern oder des HoIzfufses
bei Cliches und Stereotypplatten winkelförmige bezw. klammerartige Füfse angewendet
werden, mit welchen die in systematischer Dicke herzustellenden Schriften etc. in passender Weise
verbunden sind, so dafs beim Setzen zuerst durch zeilenweises Zusammenlegen von systematischen
Hohlstegen oder sogenannten Ausfüllstücken eine gleichmäfsig hohe, glatte Unterlage
geschaffen werden mufs, auf welche die Lettern, Cliches oder Stereotypplatten aufgelegt
werden und mit dieser zusammen die genaue Höhe bilden, welche gewöhnliche Buchdrucklettern
haben.
Hierdurch wird erreicht, dafs die Buchstaben sowohl wie auch andere Zeichen u. dergl. in
ihrer ganzen Ausdehnung sicher gestützt sind; dieselben können sowohl in Zeilenrichtung, als
auch in der Zeilenhöhe über einander vorstehen, ohne dafs, wie dies z. B. bei den bisher
gebräuchlichen Cursivschriften mit überhängenden Theilen häufig vorkommt, während des
Druckes oder sonstiger Hantirung einzelne Theile der Gefahr des Abbrechens ausgesetzt
sind.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist als Beispiel in der Fig. 1 ein Theil eines Drucksatzes
dargestellt, welcher der vorliegenden Erfindung gemäfs zusammengefügt ist. Mit α α sind die
Ausfüllstücke bezeichnet, mit b b die zwischen den einzelnen Zeilen verbleibenden Lücken,
welche zur Aufnahme der an den Lettern C befestigten Füfse c bestimmt sind. Wie . die
einen senkrecht zur Zeilenrichtung geführten Schnitt darstellende Fig. 2 erkennen läfst,
müssen die Lücken eine Breite haben, dafs einer bezw. zwei der Füfse c neben einander
Platz finden. Selbstverständlich mufs vor dem Schliefsen der Form der nicht von den Füfsen c
ausgefüllte Raum b b mit sogenanntem Ausschlufs oder Durchschufs derart ausgefüllt werden,
dafs eine Verschiebung der Zeilen nicht stattfinden kann. Wie die Zeichnung erkennen
läfst, ragt das F seitwärts und nach oben hin über das r und i hinaus. Das r dagegen
hängt nach unten hin über, und mufs dieser überhängende Theil von einem anfolgenden
systematischen Steg getragen werden.
Es empfiehlt sich bei einer Schrift von gröfserem Grad, bei welcher die Versalien und
gröfseren Bilder mit zwei Füfsen c versehen werden, die Punkte und Komma etc. nur mit
einem Fufs herzustellen, um sie hierdurch der Einfachheit und Sparsamkeit halber auf das geringste
Mafs und Gewicht zu beschränken (s. Punkt in Fig. 1). Bei kleineren Schriftgraden
wird überhaupt ein Fufs genügend sein.
An Bleistereotypplatten befestigt man beim Giefsen nur einige kleine, aus dünnem Metallblech
geschnittene Füfse c, Fig. 7 und 8, welche später rechtwinklig zur Druckplatte nach unten
gebogen werden. Die mit Bohrungen c2 versehenen Enden c3 dieser Blechstücke können
etwas gebogen sein, damit sie, der besseren Haltbarkeit wegen, von der Rückseite aus in
die Gufsform hineinragen und infolge des Hindurchtretens der flüssigen Masse eine un-
wandelbare Verbindung hergestellt wird. Bei Celluloidcliches empfiehlt es sich, Füfse von
der durch die Fig. 3 gezeigten Art zu benutzen, auch dieselben aus einem nicht zu dünnen
Blech herzustellen, da durch eine kräftige Unterlage ein Verziehen der Cliches gänzlich ausgeschlossen
wird.
Die die Lettern, Cliches odes Stereotypplatten tragenden winkelförmigen oder klammerartigen
Füfse (Fig. 3 bis 6) werden mit Hülfe von mit dem oder den Füfsen c ein Ganzes bildenden
Platten c' an den Rücken der ersteren befestigt. Es empfiehlt sich, die flüssige oder
plastische Masse der Lettern etc. in nach unten erweiterte Durchbrechungen c 2 dieser Platten
eintreten zu lassen, so dafs eine innige Verbindung beider hergestellt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Buchdrucklettern, Cliches und Stereotypplatten, welche auf einer aus den gebräuchlichen systematischen Hohlstegen oder Ausfüllstücken hergestellten Unterlage gesetzt werden können, und deren Befestigung im zusammengeschlossenen Satz dadurch erreicht wird, dafs winkelige oder klammerartige Füfse (c) in die Zwischenräume der zeilenweise zusammengereihten Hohlstege oder Ausfüllstücke hineingreifen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71084C true DE71084C (de) |
Family
ID=344416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71084D Expired - Lifetime DE71084C (de) | Auf einer Unterlage von systematischen Hohlstegen oder Ausfüllstücken zu setzende Buchdrucklettern, Cliches und Stereotypplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71084C (de) |
-
0
- DE DENDAT71084D patent/DE71084C/de not_active Expired - Lifetime
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