DE709840C - Schleppkette - Google Patents
SchleppketteInfo
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- DE709840C DE709840C DEB188040D DEB0188040D DE709840C DE 709840 C DE709840 C DE 709840C DE B188040 D DEB188040 D DE B188040D DE B0188040 D DEB0188040 D DE B0188040D DE 709840 C DE709840 C DE 709840C
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Links
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G25/00—Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement
- B65G25/04—Conveyors comprising a cyclically-moving, e.g. reciprocating, carrier or impeller which is disengaged from the load during the return part of its movement the carrier or impeller having identical forward and return paths of movement, e.g. reciprocating conveyors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Schleppkette Es ist bekannt, für die schrittweise Beförderung von Gutträgern, beispielsweise Förderwägen bei Durchgangstunneläfen, @eine;S ch1:eppkette zu benutzen, n der bewegliche Klinken ai,geordnet sind, die in an den zu fördernden Wagen oder Kästen befindlichen Lücken eingreifen können und somit die Gutbehälter mitnehmen. Jedem Wagen ist eine Klinke zug@eteilt, de mit einem Gegengewicht versehen ist, welches das Eingreifen der Klinke in die entsprechende Lücke bewirkt, sobald die Schleppkette sich vorwärts bewegt. Bei der Rückbewegung der Kette fallen die Klinken ,aus den Lücken heraus, und die Wagen bleiben Stehen.
- Diese Art Schleppketten besitzt jedoch den Nachteil, daß die Gegengewichte der Klinke das Gesamtgewicht der Kette in sehr unliebsamer Weise erhöhen. Bei. der Anwendung einer solchen Fördereinrichtung für Ofen, wo
Die Gelenklaschen werden ausschließlich durch eine an der Kette ausgeübte Zugkraft zwangsläufig aufgerichtet und in Eingriff mit den Gutträgern gebracht. Für die Vorwär#-`-' bewegurig des Gutes wird daher die Kette.: mittels eines geeigneten Mechanismus ge- -zogen, während die Rückbewegung der Kette durch Stoßen erfolgt. Die Drehbewegung der Gelenklaschen wird durch Anschläge an den Enden der Zugstangen sowie an den Verlängerungen der Gelenklaschen begrenzt. Beim Rückgang der Kette werden die Gelenklaschenverlängerungen selbsttätig außer Eingriff mit dem Gutträger gebracht.in den meisten Fällen die Kette aus hochwerti-, gem, hit-ebeständigecn Stahl hergestellt wer- den mub, bede @t dibses zusätzliche Gewicht eine erheblichVerteuerung des Ofens. Gegenstd d Erfindung ist eine hin und her bewegliche Schleppkette für die schritt- weise Befvrd!erung von Gutträgern, bei. welcher die :erwäfinten Gegengewichte der Klinken in Fortfall kommen und infolgedessen das Ge- wicht der Tonne wesentlich verringert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die als Zugstangen ausgebildeten Ketten- glieder durch mit einer die Klinken bildenden Veflängerung versehene Gelenklaschen mit- einander verbunden sind, die sich bei Aus- übung eines Zuges auf die Schleppkette auf- richten . und mit ihrer Verlängerung in die Gutträger eingreifen, dagegen sich bei Aus- üben eines Schubes auf dieselbe niederlegen und mit den Gutträgern außer Eingriff treten. - An Hand der Zeichnung sei ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt Fig. i die Schleppkette in der Endlage in entspanntem Zustand, wo die Gelenklaschenverlängerun en außer Eingriff stehen, während Fig. 2 die angezogene Kette mit den Gelenklaschenverlängerungen im Eingriff mit den Gutträgern zeigt. In Fig. 3 ist ein Grundriß und in Fig.4 ein Querschnitt der Kette veranschaulicht.
- Die Schleppkette besteht aus einer Anzahl als Zugstangen ausgebildeter Glieder i, die an ihren Enden mit je einer Gelenkachse 2 bzw. 3 versehen sind. Die Verbindung der Glieder i miteinander erfolgt lediglich über Doppellaschen 4, die einerseits an den Achsen 2 und andererseits an den Achsen 3 drehbar befestigt sind. Diese Doppellaschen 4 sind mit je einem Verlängerungsstück 5 versehen, das als Klinke dient und .einen gemeinsamen Anschlag 6 besitzt. Die Enden der Zugstangen i sind ebenfalls mit Anschlägen 7 ausgestattet. An jeder Achse 3 sind Rollen 8 angeordnet, die in einer Rollenbahn laufen und somit der Kette die richtige Führung geben. Die mittels der Kette zu befördernden Gutträger, beispielsweise Förderkästen, sind mit 9 be7eichnet, und an jedem Kastenboden sitzt eine Nase i o, mit der die Gelenklaschenverlängerurigen 5 beim Vorwärtsgang in Eingriff kommen.
- In Fig. i ist die Kette in der Endlage in entspanntem Zustand dargestellt, und die Gelenklaschenverlängerungen 5 stehen außer Eingriff mit den Gutträgern 9. In dieser Lage liegen die Achsen 2 jeweils etwas höher als die Achsen 3. Sollen nun die Förderkästen vorwärts bewegt werden, so wird eine Zugkraft in Richtung des Pfeiles Z ausgeübt, die die Kette spannt und zur Folge ha. t, daß die Gelenkachsen 2 bzw. 3 nun alle in dieselbe Linie zu liegen kommen. Da aber die einzige Verbindung zwischen dien einzelnen Gliedern i durch die Laschen 4 besteht, deren Verlängerungen 5 die Klinken bilden, so werden gleichzeitig diese Verlängerungen nach oben gedreht und mit den Nasen i o der Gutträger 9 in Eingriff gebracht, wie in Fig.2 dargestellt ist. Die auf die Kette ausgeübte Zugkraft wird somit zur zwangsläufigen Aufrichtung der Gelenklaschenverlängerungen 5 benutzt. Außerdem greift auch jeweils die Hälfte des Gewichtes der Zugstange i an dem Hebel 2, 3 in dem gleichen Sinne an. Die Drehbewegung der Gelenklaschen ist einerseits durch die Anschläge 7 an den Zugstangen i und andererseits durch die Anschläge 6 begrenzt.
- Die Rückführung der Schleppkette erfolgt durch eine in Richtung des Pfeiles S ausgeübte Stoßkraft. Die G.elenk].aschenverlängerung:en 5 werden durch die am Kastenboden 9 angeordneten Nasen io zwangsläufig heruntergedrückt, und nachdem die Kette um etwas mehr als eine Kastenteilung zurückbewegt worden ist, nimmt sie wieder die in Fig. i dargestellte Ausgangslage ein, von, weh aus eine weitere Vorwärtsbewegung der Gutträger erfolgen kann.
- Um zu bewirken, daß beim Beginn des Arbeitshubes bzw. bei einer Vorwärtsbewegung der Kette alle Gelenklaschenverlängerungen 5 sich von selbst aufrichten, ist es erforderlich, in dem in Förderrichtung vorn b; findli(-hen Ende der Kette ein Gegengewicht anzubringen, das die Bette unter einer gewissen Spannung hält, aber nicht so groß ist, daß sie von selbst die Gelenklaschen dreht. Statt eines solchen Gegengewichtes kann auch an dem in Förderizchtung hinten befindlichen Ende der Kette ein Schleppgewicht angehängt werden, das ohne Schmierung auf den Führungsschienen der Schleppkette läuft. Die Reibungskraft zwischen dem Schleppgewicht und den Führungsschienen wirkt sinngemäß in gleicher Weise wie ein Gegengewicht, um beim Beginn des Arbeitshubes die Gel:enklaschenverlängerungen 5 aufzurichten.
- Um zu verhindern, daß die Gutträger 9 aus der Rollenbahn herausgehoben werden, ist es noch ratsam, die Rollenbahn mit seitlichen Führungsstücken i i zu versehen (Fig. 4).
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hin und her bewegliche Schleppkette mit Klinken zur schrittweisen Beförderungvon Gutträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zugstangen ausgebildeten Kettenglieder (i) durch mit einer die Klinken bildenden Verlängerung (5) versehene Gelenklaschen (4) miteinander verbunden sind, die sich bei Ausübung eines Zuges auf die Schleppkette aufrichten und mit ihrer Verlängerung in die Gutträger eingreifen, dagegen sieh bei Ausüben eines Schubes auf dieselbe niederlegen und mit den Gutträgern außer Eingriff treten.
- 2. Schleppkette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Gelenklaschen einerseits durch an. den Enden der Kettenglieder sitzende . Anschläge (7) und andererseits durch Anschläge (6) an den Verlängerungen der Gelenklaschen begrenzt ist.
- 3. Schleppkette nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Gelenkfunkte (2,.3) sich angenähert in einer geraden Linie befinden, wenn. die Kettenglieder angezogen !und die Gelenklaschen in Eingriffsstellung sind. q..
- Schleppkette nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem .in Förderrichtung vorn befindlichen Ende .tit einem Gegengewicht versehen ist. ii"'
- S. Schleppkette nach Anspruch i bis 3, 'dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem in Förderrichtung hinten befindlichen Ende ein Schleppgewicht angehängt ist.
- 6. Schleppkette nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Kettengelenke mit die Kette beidseitig überragenden Tragrollen (8) versehen sind, die auf Schienen laufen und den erforderlichen Abstand der Gelenklaschenverlängerungen von den Gutträgern gewährleisten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188040D DE709840C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schleppkette |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188040D DE709840C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schleppkette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE709840C true DE709840C (de) | 1941-08-28 |
Family
ID=7010587
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB188040D Expired DE709840C (de) | 1939-07-18 | 1939-07-18 | Schleppkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE709840C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969683C (de) * | 1951-08-07 | 1958-07-03 | Siemens Ag | Antrieb fuer Foerdermittel von Durchlaufoefen |
| DE973036C (de) * | 1951-11-16 | 1959-11-19 | Siemens Ag | Durchlaufofen mit einem ketten- oder bandfoermigen Gutfoerdermittel |
-
1939
- 1939-07-18 DE DEB188040D patent/DE709840C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969683C (de) * | 1951-08-07 | 1958-07-03 | Siemens Ag | Antrieb fuer Foerdermittel von Durchlaufoefen |
| DE973036C (de) * | 1951-11-16 | 1959-11-19 | Siemens Ag | Durchlaufofen mit einem ketten- oder bandfoermigen Gutfoerdermittel |
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