DE708453C - Verfahren zur Herstellung von vierpoligen Glockenmagneten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von vierpoligen Glockenmagneten

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Publication number
DE708453C
DE708453C DESCH111846D DESC111846D DE708453C DE 708453 C DE708453 C DE 708453C DE SCH111846 D DESCH111846 D DE SCH111846D DE SC111846 D DESC111846 D DE SC111846D DE 708453 C DE708453 C DE 708453C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
legs
production
thickness
width
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Expired
Application number
DESCH111846D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Kesselring
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OTTO SCHARLACH FA
Original Assignee
OTTO SCHARLACH FA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/27Rotor cores with permanent magnets
    • H02K1/2706Inner rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von vierpoligen Glockenmagneten Bisher war .es üblich, vierpolige Glockenmagnete in der Weise herzustellen, daß; rechteckige Platten, deren Breite :etwas größer war als die doppelte Magnetschenkelbreite und deren Dicke etwas größer war als; die Magnetschenkeldicke, von beiden Enden aus bis in die Nähe des Mittelpunktes aufgeschlitzt und dann entweder sofort oder nach dem Auseinanderspreizen der beiden Schenkelpaare über einem zylindrischen Dorn gezogen wurden.
  • Dieses Verfahren ;ergibt befriedigende Ergebnisse, sofern die Dicke der Magnetschenkel klein ist im Verhältnis zum Durchmesser. Je mehr aber, was insbesondere bei kleinen Lichtmaschinen im Interesse der besseren Baustoffausnützung wünschenswert ist, bei einem gegebenen Durchmesser !die Dicke der Magnetschenkel zunimmt, desto mehr erhöhen sich die Herstellungsschwierigkeiten, so daß man gezwungen war, die Breite der Polschenkel an den Abbiegestellen zu verkleinern, wodurch aber eine höchst unerwünschte Verengung des magnetischen Kraftlinienpfades eintritt.
  • Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Herstellungsschwierigkeiten zu überwinden, ohne den magnetischen Kraftlinienpfad an irgendeiner Stelle einzuengen. Sie besteht darin, daß die beiden Schenkel jedes Magnetschenkelpaares nach dem Aufschlitzen und Spreizen um zwei vorzugsweise gerade Kanten abgebogen werden, welche einen, stumpfen Winkel von z. B. etwa i2o° Beinschließen. Nachdem die vier Magnetschenkel um diese Kanten abgebogen worden sind, werden sie in ihre richtige Lage gebracht, und es wird ihnen ,am freien Ende eine zylindrische Form erteilt, während der Magnet am anderen Ende :eine .angenähert sechseckige Form @erhält.
  • An Hand der Zeichnung ist das Verfahren erläutert. Die Abb. i und 2 zeigen eine rechteckige Platte a aus Magnetstahl im Grundriß und im Aufriß. h ist ein in der Mitte vorgesehenes Loch. Dieses ist nicht unbedingt nötig; es erleichtert aber die Durchführung des Verfahrens dadurch, daß es ermöglicht, das Arbeitsstück in einfacher Weise auf dem zum abbiegen der Schenkel erforderlichen Werkzeug mittig zu halten. c sind zwei Schlitze, durch welche zwei Magnetschenkelpaare dd und ee gebildet -werden. Die Abb. 3 zeigt die Platte a, nachdem die beiden Schenkel. dd und ee um je einen Winkel. von beispielsweise 6o° auseinandergespreizt wurden. Abb. 4. und 5 zeigen ein Werkzeug zum Abbiegen der vier Magnetschenkel im Aufriß und im Grundriß. Oben besitzt es einen zylindrischen Zapfen f, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der des Loches LT. Unter dem Zapfen f befindet sich ein Sechskant" dessen Flächen hh und ü je einen stumpfen Winkel p von beispielsweise etwa i 2o miteinander einschließen. Die oberen Kanten dieser vier, Flächen sind die Abbiegekanten, um welche bei dem neuen Verfahren die Magnetschenkel dd und ee des nach Abb. 3 gespreizten Arbeitsstückes, nachdem es über den Dorn/ gesteckt wurde, abgebogen werden. Unterhalb des Sechskantes o, befindet sich ein zylindrischer Dorn k, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als die verlangte Bohrung des Magneten. Unterhalb der Flächen hh und ii besitzt der Dorn schräge Abflachun-enl und zwischen denselben zwei nach oben zugespitzte Führungsleisten min. Zwischen diesen trägt der Dorn zwei nicht zugespitzte Führungsleisten nn. Diese vier Führungsleisten haben die Aufgabe, die vier Magnetschenkel nach dem Abbiegen aufzufangen und ihnen den richtigen Abstand zu geben. Es bleibt dann nur noch übrig, den unteren Teil der Magnetschenkel zylindrisch zu gestalten und innen auf das gewünschte Maß auszuschleifen.
  • Die Ab!). 6, 7 und S zeigen einen fertigen, nach dem neuen Verfahren hergestellten Magneten, und zwar zeigt Abb. <, die Schlitz-Seite im Aufriß, Abb. 7 zeigt die rechtwinklig zur Schlitzseite liegende Seite im Aufriß und die ebb. b eine Ansicht von oben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von vierpoligen Glockenmagneten aus rechteckigen Platten, deren Breite etwas größer ist als die doppelte Magnetschenkelbreite Lind deren Dicke etwas größer ist als die Magnetschenkeldicke, -wobei die Platten aufgeschlitzt und die so entstandenen Magnetschenkelpaare zunächst um einen Winkel von z. B. etwa 6o' gespreizt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Spreizen die beiden Schenkel jedes Magnetschenkelpaares um zwei vorzugsweise gerade Kanten abgebogen werden, welche einen stumpfen Winkel von z. B. etwa i2o einschließen, so d2iß der fertige Magnet an der Abbiegestelle ein Sechseck zeigt, während die vier freien Enden des Magneten die übliche zylindrische Form besitzen.
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