DE708105C - Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinander passenden Blechen - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinander passenden Blechen

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Publication number
DE708105C
DE708105C DEB182377D DEB0182377D DE708105C DE 708105 C DE708105 C DE 708105C DE B182377 D DEB182377 D DE B182377D DE B0182377 D DEB0182377 D DE B0182377D DE 708105 C DE708105 C DE 708105C
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DE
Germany
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sheets
disk
sheet
holes
discs
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Expired
Application number
DEB182377D
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Meinhardt
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Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/12Construction or attachment of skin panels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinander passenden Blechen Es hat sich gezeigt, daß das Befestigen zweier schlecht aufeinanderpassender Bleche, z. B. am Flügelübergang, große Schwierigkeiten bereitet. Bohrte man zwei derartige Bleche vor dem Zusammenbau, so zeigte sich, daß nachher in den seltensten Fällen die Löcher aufeinanderpaßten. Aufreiben oder Nachfeilen nahm viel Zeit in Anspruch? bei versenkten Bohrungen war das überhaupt nicht möglich. Man bohrte daher nur ein Blech, das andere wurde beim Zusammenbau. mittels Heftschrauben .am anderen Teil befestigt, angerissen und gebohrt. Dies nahm natürlich viel Zeit in Anspruch und konnte nur in Werkstätten mit entsprechenden Einrichtungen durchgeführt werden. Die Maschine wurde dadurch bei Reparatur längere Zeit aus dem Betrieb gezogen.
  • Ferner ist es im ,allgemeinen Maschinenbau bekannt, zur Verbindung von schlecht aufeinanderpassenden Teilen, wie Zahnstangen, Lager o. dgl. Vorrichtungen zu benutzen, die auf der Verwendung von Zwischenstücken beruhen, welche in im Verhältnis zum Bolzendurchmesser großen Bohrungen der zu verbindenden Teile verschieblich oder drehbar sind. Diese Vorrichtungen setzen aber vor= aus, daß die zu verbindenden Teile .eine gewisse Mindeststärke nicht unterschreiten und eine Eigensteife besitzen; sie eignen sich daher nicht für die Verbindung dünner Bleche.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie bezieht sich .auf eine Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinanderpassenden Blechen mittels Schrauben, Nieten u. dgl. unter Verwendung von Zwischenstücken, die eine Bohrung für den Verbindungsbolzen besitzen und in im Verhältnis. zum Bolzendurchmesser großen öffnungen der zu verbindenden Teile verschiebbar sind. Erfindungsgemäß besteht das Zwischenstück aus zweckmäßigerweise runden und mit vorzugsweise zentralen Löchern versehenen, innen miteinander verbundenen Scheiben. Diese Zwischenstücke umgreifen ferner flanschartig ein oder mehrere der zu verbindenden Bleche beiderseitig am Rande der dem Verbindungsbolzen gegenüber großen Öffnung, so daß sie mit diesem Blech innerhalb gewisser durch die Wahl der Loch-und Scheibendurchmesser bestimmter Grenzen in der Blechebene verschieblich verbunden sind.
  • Die Verbindung der Scheiben kann durch Löten oder Schweißen der aneinanderstoßenden Lochränder erfolgen, wobei mindestens die obere Scheibe einen Durchzug oder eine Senkung entsprechend dem Kopf einer Versenkschraube o. dgl. besitzt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Befestigungsvorrichtung ist es möglich, die zu verbindenden Bleche schon vor dem Zusammenbau zu bohren. Passen die Löcher nicht genau aufeinander, so verschiebt man die Vorrichtung, bis die Löcher genau übereinanderliegen. Das Auswechseln eines Teils kann also ein Mann ohne weitere Hilfsmittel mit einem Schraubenzieher überall vornehmen; die Maschine ist in kürzester Zeit wieder startbereit. Die Erfindung weist somit gegenüber den bisherigen Befestigungsverfahren einen wesentlichen Fortschritt auf.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht nach Abb. i.
  • Um die Scheibe i mit der Senkung 8 legt sich der Falz q. der Scheibe 2, der, um ein gutes Sitzen der Schraube 3 zu gewährleisten, fest angedrückt wird. Um ein Durchbiegen des Bleches i beim Anziehen der Schraube 3 zu vermeiden, nimmt man als Werkstoff für Blech i zweckmäßigerweise Stahl. Zwischen den beiden Scheiben liegt das Blech 5 mit der Bohrung 6. Das Blech 5 wird durch die Befestigungsschraube 3 und die Annietmutter 7 mit dem Blech 9 verbunden. Sitzen die Bohrungen i o und i i für die Befestigungsschrauben nicht übereinander, wie Abb.2 zeigt, so verschiebt man die Vorrichtung so weit, bis die Löcher genau aufeinanderpassen. Die Stellung 6' bildet die Grenze der Verschiebung.
  • Die Erfindung kann auch außerhalb des Flugzeugbaus mit Erfolg verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinanderpassenden Blechen an Flugzeugen mittels Schrauben; Nieten o. dgl. unter Verwendung von eine Bohrung für den Verbindungsbolzen besitzenden Zwischenstücken, die in im Verhältnis zum Bolzendurchmesser großen Öffnungen der zu verbindenden Teile verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus zweckmäßigerweise runden und mit vorzugsweise zentralen Löchern versehenen, innen miteinander verbundenen Scheiben (i, 2) gebildet ist, die eines oder mehrere der zu verbindenden Bleche (5) beiderseitig am Rande der dem Verbindungsbolzen gegenüber großen Öffnung (6) flanschartig umgreifen, so daß sie mit diesem Blech (5) innerhalb gewisser durch die Wahl der Loch- und Scheibendurchmesser bestimmter Grenzen in der Blechebene verschieb-]ich verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da. durch gekennzeichnet, daß die Verbin . dung der Scheiben (i, 2) durch eine Senkung (Durchzug o. dgl. 8) der einen Scheibe (i) und einen den Innenlochrand der Scheibe (i) umgreifenden Falz der anderen Scheibe (2) gestaltet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Scheiben (i, 2) durch Löten oder Schweißen der aneinanderstoßenden Lochränder bewirkt ist, wobei mindestens die obere Scheibe (i) einen Durchzug oder eine Senkung entsprechend dem Kopf einer Versenkschraube o. dgl. besitzt.
DEB182377D 1938-03-12 1938-03-12 Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinander passenden Blechen Expired DE708105C (de)

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