DE314449C - - Google Patents

Info

Publication number
DE314449C
DE314449C DENDAT314449D DE314449DA DE314449C DE 314449 C DE314449 C DE 314449C DE NDAT314449 D DENDAT314449 D DE NDAT314449D DE 314449D A DE314449D A DE 314449DA DE 314449 C DE314449 C DE 314449C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
block
punch
punching
die
anvil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT314449D
Other languages
English (en)
Publication of DE314449C publication Critical patent/DE314449C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Vereinigte Loch- und Nietvorrichtungeri sind bekannt.. Diese sind jedoch einerseits maschinell betrieben, anderseits erfordern sie zum Umstellen vom Lochen zum Nieten oder umgekehrt eine besondere einzelne Betätigung der beiden zusammenwirkenden Teile. Der maschinelle Betrieb macht es unmöglich, die Vorrichtung bei außerhalb der Werkstatt zu verrichtenden : Arbeiten, z. B. bei Montagen in Bauten, zu benutzen, vielmehr ist die Verwendungsmöglichkeit dieser Vorrichtung an die Werkstatt gebunden. Das Umstellen sowohl des einen Arbeitsteiles als auch unabhängig hiervon das Umstellen des andern Arbeitsteiles kann-leicht zur Folge haben, daß die Verstellung des einen oder des anderen Arbeitsteiles vergessen wird, so daß beim Weiterarbeiten ein Fehlprodukt entsteht. Auch können hierdurch Arbeitsteile beschädigt werden, indem beispielsweise der Lochstempel einem anderen Teil als, der Lochmatrize gegenüber zu liegen kommt. Durch den maschinellen Antrieb und die jeweilige Verstellung der beiden Arbeitsteile unabhängig voneinander wird auch die Ausgestaltung der Vorrichtung verwickelt, da für beide Arbeitsteile Gestänge und Hebel teils zum Ein- und Ausschalten des maschinellen Antriebes, teils zum Verstellen der Arbeitsteile vorhanden sein müssen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine vereinigte ..-Loch- und Nietvorrichtung für Handbetrieb, bei welcher der Lochstempel an einem in einem Bügel schwenkbaren Klotz sitzt, der dem Lochstempel gegenüber einen Amboß enthält und bei welchem die Matrize außer dem, dem Lochstempel entsprechenden Loch eine bzw. mehrere Versenkungen aufweist, so daß nach Lochen der Werkstücke und Schwenken des Klotzes mittels des Ambosses und der Versenkung der Schließkopf angestaucht werden kann.
Die neue Loch- und Nietvorrichtung hat der bekannten gegenüber verschiedene Vorteile. Zunächst kann dieselbe an Arbeitsstellen benutzt werden, die außerhalb der Werkstatt liegen, z. B. in Bauten. Ferner muß zum Umstellen der Vorrichtung vom Lochen zum Nieten nur , der eine Arbeitsteil .verstellt werden, so daß ein Fehlprodukt infolge Vergessen des Um-. stellens von Arbeitsgliedern sowie ein Verletzen von solchen durch diese Unachtsamkeit ausgeschlossen ist. Endlich ist die bauliche Ausgestaltung der neuen Loch- und Nietvorrichtung wesentlich einfacher, da Gestänge und Hebel, wie sie bei der bekannten Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten des maschinellen Antriebes bzw. zum Umstellen der Arbeitsteile vorhanden sein müssen, vermieden sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar stellt:
Fig. ι die Handstanze in Seitenansicht,
Fig. 2 einen. Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 in größerem Maßstabe,.
Fig. 3 bis 5 die zum Stanzen und Nieten, dienenden Teile während verschiedener Arbeitsvorgänge dar. . .
Die Handlochstanze weist einen Bügel A auf, der aus zwei einander deckenden Platten ι und 2 gebildet ist, die durch Zwischenstücke 3 und 4 im Abstand voneinander gehalten sind. ' An dem Bügel A ist ein Griff 5 fest und ein Griff 6 gelenkig angeordnet. Letzterer liegt zwischen den Platten ι und 2 und ist um einen Bolzen 7 drehbar. Zwischen den im oberen Teil des Bügels A befindlichen .'. Zwischenstücken 4 ist ein Matrizenträger 8 geführt, an welchem eine Matrize 9 sitzt. Die Matrize 9 ist mittels eines Stiftes 10 in eine Bohrung 11 .des Matrizenträgers 8 eingesetzt Und mittels eines Keiles 12 an diesem gesichert. Gegen das obere Ende des Matrizenträgers 8 liegt ein Nocken 13 eines Doppelhebels 14 an. Der Doppelhebel 14 sitzt ' auf einem Bolzen 15 und liegt mit einem zweiten Nocken 16 gegen einen Nocken 17 des Griffes 6 an. Laschen 18 und 19, welche den Doppelhebel 14 mit dem Matrizenträger 8 bzw. dem Griff 6 verbinden, bewirken, daß der Nocken 13 stets an dem Matrizenträger 8 und die Nocken 16, 17 stets aneinanderliegen. Eine Feder 20 sucht - den Griff 6 und damit den Matrizen -
- träger 8 stets in gehobener Stellung zu halten.
Die Matrize 9 hat ein Loch 21, eine- tiefe Versenkung 22' und eine. weniger tiefe Versenkung 23'. Gegenüber der Stelle, an der sich der Matrizenträger 8 befindet, ist zwischen den Platten i, 2 ein Klotz 22. (Fig. 1 und 2) angeordnet. Der Klotz 22 ist auf einem Gewin debolzen 23 gelagert, der mit seinem Gewinde in eine Platte 24 eingeschraubt ist. Die Platte 24 ist mittels Schrauben 25 an der Platte 1 befestigt und enthält einen Federbolzen 26, der in eine Ausnehmung 27 bzw. 28 am Klotz 22 eingreift und dadurch den Klotz gegen Drehen sichert. Greift der Federbolzen 26 in die Ausnehmung 27 ein, so steht ein Lochstempel 29 der Matrize 9 gegenüber. Dem Lochstempel 29
- gegenüber ist an dem Klotz 22 ein Amboß 30 angeordnet, der dann die Stelle des Lochstempels 29 einnimmt, wenn der Federbolzen 26 in die Ausnehmung 28 eingreift. Mittels des Gewindebolzens 23 wird der Klotz 22 zwischen den Platten 1, 2 festgeklemmt.
Die Gebrauchsweise der beschriebenen Handstanze ist folgende:
Angenommen, _es sollen zwei ■ Blechstücke a (Fig. 3 bis 5) miteinander vernietet werden. Es befindet sich zunächst der Lochstempel 29 gegen über der Matrize 9. Wird jetzt der Griff 6 gegen den Griff 5 gedrückt, so wird die Matrize 9 auf die Blechstücke a. gepreßt und der Lochstempel 29 durch die Blechstücke durchgedrückt. Nun wird, nach Ausheben des Federbolzens 26 aus der Vertiefung 27, der Klotz 22 um 180 ° geschwenkt, so daß der Amboß 30" der Matrize gegenüber zu liegen kommt, und der Federbolzen 26 in die Vertiefung 28 einspringt. Nachdem der Niet b in das Loch eingeführt ist, werden die Blechstücke α so auf den Amboß 30 aufgelegt, daß der Niet unter das Loch 21. zu liegen kommt, worauf durch Bewegen des Griffes 6 gegen den Griff 5 die Matrize 9 die Bleche über den Niet b schiebt (Fig. 4). ■ Hierdurch werden die Bleche fest aneinandergezogen. Nachdem der Griff 6 wieder losgelassen ist, wird der Niet unter die tiefere Versenkung 22' gebracht und durch ■ Anziehen des Griffes 6 gegen denjenigen 5 der Schließ-, kopf vorgestaucht. Hierauf wird der Niet unter die weniger tiefe Versenkung 23' gebracht und der Schließkopf fertig gestaucht (Fig. 5). Mit der beschriebenen Handlochvorrichtung kann also neben dem Lochen auch noch genietet werden. Es ist nur notwendig,, den den Lochstempel und den Amboß aufweisenden Klotz zu schwenken. Die Schwenkbärkeit dieses Klotzes ermöglicht es, daß man mit der Lochvorrichtung über den Wulst einer Blechrinne (z. B. Dachrinne) fahren kann, wenn, der Klotz um 90 ° zu seinen Arbeitslagen geschwenkt wird, so daß eine große öffnung an der Arbeitsstelle entsteht. ·

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Vereinigte Loch- und Nietvorrichtung für Handbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstempel aii einem im Bügel (.4) schwenkbaren Klotz (22) sitzt, der dem Lochstempel gegenüber einen Amboß (30) enthält, und daß die Matrize. (9) außer dem dem Lochstempel entsprechenden Loch (21) · eine bzw. mehrere Versenkungen (23' bzw. 22' und 23') aufweist, so daß nach Lochen der Werkstücke und Schwenken des Klotzes mittels des Ambosses und der Versenkung der Schließkopf angestaucht werden kann.
2. Vereinigte. Loch- und Nietvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Klotz (22) zwei einander diametral gegenüberliegende Vertiefungen (27 und 28) aufweist, in die ein Federbolzen (26) einschnappt und so den · Klotz in der einen oder anderen Arbeitslage feststellt. .
3. Vereinigte Loch- und Nietvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (23) des Klotzes ■ (22) durch einen Gewindebolzen gebildet wird, mit welchem der Klotz" in dem Bügel festgeklemmt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314449D Active DE314449C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE314449C true DE314449C (de)

Family

ID=567264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT314449D Active DE314449C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE314449C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4336719C1 (de) Wechselhandgriff für Schiebehölzer
DE908555C (de) Werkstueck-Foerdervorrichtung fuer Werkzeugmaschinen u. dgl.
EP0155031B1 (de) Gesperre für ein Werkzeug
DE314449C (de)
DE3335329A1 (de) Werkzeugmaschine, insbesondere revolverschneidpresse mit fuer einen ferngesteuerten wechsel geeigneter werkzeugaufnahme
DE2944833C2 (de) Vorrichtung zur lösbaren Befestigung eines Stirnschleifringes
DE400278C (de) Aufsetzbare Vorrichtung zum Drehen nach Schablone
DE4007590C2 (de)
DE2423226A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von nocken in aufeinanderliegenden blechlagen
DE2554277A1 (de) Vorrichtung zum manipulieren eines schmiedestuecks in einer maschine, insbesondere in einer schmiedepresse oder in einem schmiedehammer
DE60000210T2 (de) Einrichtung zur Zentrierung der Werkzeuge einer Stanzpresse
DE3850882T2 (de) Verstellbare Nietzange.
DE29712016U1 (de) Mehrzweckschere
DE202020003340U1 (de) Einhand-Kniehebelspanner mit beispielhaften Standfuß, welcher an der Unterseite durch Verschraubung drehbar mit einem beispielhaften trapezförmig oder ähnlichen Spannblock verbunden, um eine feste Arretierung auf einem Schweißtisch mit beispielhafter Trapez-Führungsnut zu ermöglichen
DE844128C (de) Wasserpumpenzange mit verstellbarer Maulweite
DE639270C (de) Vereinigte Niet- und Lochzange
DE708105C (de) Vorrichtung zum Verbinden von schlecht aufeinander passenden Blechen
DE521501C (de) Ausklinkmaschine
DE345580C (de) Schablonierverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung
DE377571C (de) Maschine zum Lochen, Stanzen und zum Eindruecken von Knoepfen, OEsen, Haken u. dgl.
DE9401515U1 (de) Füge- oder Trennvorrichtung
DE202023104950U1 (de) Presswerkzeug
DE348243C (de) Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken fuer bolzenfoermigeWerkstuecke, insbesondere an Holzschraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen
DE928469C (de) Anordnung zum Einjustieren zweier Werkstuecke gegeneinander, im besonderen nach dem Zusammenbau von Teilen der Eisenbahn-sicherungseinrichtungen, z. B. Relais
DE1602626C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines Drahtringes, insbesondere beim Herstellen von Schmuckketten