DE345580C - Schablonierverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung - Google Patents

Schablonierverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung

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DE345580C
DE345580C DE1919345580D DE345580DA DE345580C DE 345580 C DE345580 C DE 345580C DE 1919345580 D DE1919345580 D DE 1919345580D DE 345580D A DE345580D A DE 345580DA DE 345580 C DE345580 C DE 345580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/06Stencils
    • B05C17/08Stencil holders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/32Processes for applying liquids or other fluent materials using means for protecting parts of a surface not to be coated, e.g. using stencils, resists

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Schablonierverfahren, nach welchen, mehrere oder viele Einzelstücke gleichzeitig mittels einer gemeinsamen Schablone bemustert werden, sind bekannt. Bisher wurden die Einzelstücke in der Richtung nach der zu verwendenden Schablone hin in einen durchbrochenen oder ausgesparten Rahmen eingeführt und durch Federdruck nach oben gepreßt (vgl. die amerikanische Patent-' schrift 513180. Diese Lösung bedingte, daß die Einzelstücke gegen einenübergreifendenFlansch, der dem Federdruck widerstand, angelegt wurden. Die Einzelstücke wurden also mindestens an den Rändern ihrer zu bemusternden Flächen vom Flansch überdeckt, so daß die überdeckten Stellen von der Bemusterung auszunehmen waren. Außerdem kam der überdeckende Flansch zwischen die zu bemusternden Stücke und die Schablone, bedingte also einen der Materialstärke des Flansches entsprechenden Abstand zwischen den Werkstücken und der Schablone und hinderte das dichte Anliegen der Schablone auf den Werkstücken, also die Erzielung ganz scharfer Musterkonturen.
Die Erfindung besteht darin, daß die zu bemusternden Stücke von der Schablonenseite her auf eine Unterlage gebracht und in der Lage, die sie erhalten haben, durch ihre eigene Schwere oder durch Anheften festgehalten werden, wobei seitlicher Verschiebung durch Anschläge vorgebeugt wird, die den äußeren oder den inneren Umriß der Werkstücke berühren.
Des weiteren geht die Erfindung dahin, daß für zweiseitige Bemusterung der Einzelstücke auf· der nämlichen Schablone jedem Einzelstück zwei Plätze, und zwar je einer für die Bemusterung jeder Seite, zugewiesen sind. Infolgedessen ist es möglich, von zwei gleichgestalteten Stücken zuerst das eine auf der linken Seite und das andere auf der rechten Seite zu bemustern und dann nach Vertauschung ihrer Plätze und Umdrehung jedes Einzelstückes jedes auf der anderen Seite. Dabei kann die Bemusterung der linken Seite jedes Einzelstückes von der Bemusterung seiner rechten Seite verschieden sein. Ferner ist es möglich, in symmetrischer +5 oder ungefähr symmetrischer Gestaltung wiederkehrende Teile, z. B. den rechten und den linken Arm, jedesmal auf beiden Seiten, und zwar an allen vier Flächen verschieden, mittels der nämlichen Unterlage auf der nämlichen Schablone in zwei Arbeitsgängen zu bemalen.
Auf der Zeichnung zeigen:
Abb. i, 4, 6, 8,10,12 Beispiele von Unterlagen mit eingelegten zu bemusternden Einzelstücken bei abgenommener Schablone;
Abb. 2, 5, 7, 9,11 und 13 sind die zugehörigen Schnitte, und
Abb. 3 ist die Oberansicht auf eine zu Abb. 1 gehörige Schablone.
Die Schablone 1 besteht a,us einer ebenen Blechtafel, in welcher an geeigneten Stellen ' Paßlöcher 16, ferner entsprechend der gewünschten Bemusterung zum Durchlassen der aufzuspritzenden Farbe Ausschnitte 3 vorgesehen sind. Als Unterlage dient eine ebenfalls ebene Blechtafel 17, die mit stumpfwinklig emporgebogenen Rändern 29 und einem ebenen äußeren Flansch 30 versehen sein kann. Diese Flansche 30 dienen zur Stapelbildung aus zahlreichen aufzubewahrenden Unterlagen, der geneigte Rand jeder Unterlage zum Führen der einzulegenden Schablone.
Flansch und Rand werden angenietet oder abnehmbar am Unterlagblech angebracht, damit das Unterlagblech vor dem Anbringen des versteifenden Randes ausgerichtet und nötigenfalls bei später eintretender Verbiegung nachgerichtet werden kann.
In das Unterlagblech 17 sind in passender — meistens regelmäßiger — Anordnung Stifte 18 eingesetzt, auf welche zu bemusternde Einzelstücke, z. B. der flache Rumpf 25 einer Offizierpuppe, der flache Rumpf 26 einer Soldatenpuppe oder der flache Rumpf 27 einerMädchenpuppe, mit den für die Bildung des Schulter- und des Hüftgelenkes ohnehin benötigten beiden Löchern 19 aufgesteckt werden.
Die Ränder der Löcher 19 bestimmen je einen inneren Umriß des Einzelstückes.
Wie Abb. 2 erkennen läßt, ragen die Stifte 18 gerade nur um die Materialstärke der. Einzelstücke oder sogar um weniger über die ebene Oberseite der Unterlagtafel 17 empor, so daß die \ Schablone glatt und dicht auf die Werkstücke j gelegt werden kann. j
Außer den niedrigen Stiften 18 sind in der [ Unterlage 17 auch höhere Stifte 15 vorgesehen, ! welche durch die bereits erwähnten Paßlöcher 16 \ der Schablone hindurchreichen und ihr dadurch eine bestimmte Lage über den zu bemusternden Stücken anweisen.
Wie die in Abb. 1 eingezeichneten Stücke 25 und 27 erkennen lassen, kann beim gleichen Arbeitsvorgang die ganz verschiedene Bemusterung des Offizier- und des Mädchenrumpfes hervorgebracht werden. Mittels der für den Offizierrumpf bestimmten Anordnung der Durchlaßschlitze kann auch der Soldatenrumpf ! gemustert werden, indem dann bei 28 ein Teil j des Musters über den Umriß des Werkstückes hinausfällt.
Die an dieser Stelle durchtretende Farbe trifft zum Teil eine unbedeckte Stelle der Unterlage, wo sie nicht weiter stört, zum Teil aber auch die Schmalkante des Werkstückes, bewirkt also dort ebenfalls eine Bemusterung durch die Schablone. Von dieser Wirkung ist bei der Durchbrechung 3« (Abb. 3) zu dem Zwecke Gebrauch gemacht, um dee Uniformkragen nicht nur an der Außenseite, sondern auch an der Oberkante, der Vorderkante und der Rückenkante in einem einzigen Arbeitsgang durch die Schablone zu bemalen. Zu diesem Zwecke ist dafür gesorgt, daß die beiden unter die gemeinsame Schablonendurchbrechung ragenden Werkstücke in einem das Dazwischenkommen der Farbe gestattenden Abstand α voneinander liegen, und daß die Durchbrechung 3α auf drei Seiten um das Kragenende jedes zu bemusternden Werkstückes herum den Werkstückrand freiläßt. Es wird also im Gegensatz zu dem ein-So gangs erwähnten bekannten Schablonierverfahren, bei welchem die Ränder der Werkstücke abgedeckt sind und daher von der Bemusterung frei bleiben, außer dem Werkstückrand auch die beim Rande liegende Werkstückkante nach Bedarf freigehalten, damit sie an der Aufnahme der Farbe teilnimmt.
Die Abb. 4 und 5 lassen bei einer im wesentlichen in gleicher Weise durchgebildeten Unterlage erkennen, daß auch ungleichartige Einzelstücke, z. B. Oberschenkel 4,4«, 4b und Rümpfe, in der nämlichen Unterlage behandelt werden können.
Statt die Einzelstücke an ihren inneren Umrissen zu erfassen, kann man auch ihren äußeren Umriß zum Festhalten benutzen. Z. B. zeigen die Abb. 6 und 7 Einzelstücke mit einem Nietloch 19 am einen Ende und einem Ansatz 6 am anderen Ende, die mit ihrem Nietloch auf einen Stift 18 aufgesteckt, und mit ihrem Ansatz in je einen Ausschnitt 7 einer auf die Unterlage aufgenieteten Leiste 22 eingelegt werden. In diesem Fall bildet die Leiste den Anschlag am äußeren Umriß.
Gemäß den Abb. 8 und 9 ist es möglich, von zwei in die Unterlagplatte eingesetzten Stiften 18 den einen für den inneren Umriß (ein Nietloch 19), den anderen für ein einspringendes Stück 19« des äußeren Umrisses, beispielsweise von Unterarmgliedern 2, als Seitenanschlag zu benutzen.
Abb. 10 und 11 zeigen bei Kopfgliedern mit go einem Nietloch 19 im Halsansatz, daß die vorspringenden Stellen 21 des Kopfes gegen die auf die Unterlage aufgenieteten geraden Leisten 22 angelegt werden. Schließlich zeigen Abb. 12 und 13 das Erfassen von verschieden geformten Einzelstücken (Köpfen 6d, Oberschenkeln 4c) zwischen gleichen Aussparungen 23, 24 von aufgenieteten Anschlagleisten 22a.

Claims (3)

Patent -Ansprache :
1. Schablonierverfahren, bei welchem mehrere Einzelstücke mittels einer gemeinsamen Schablone bemustert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bemusternden Stücke von der Schablonenseite her auf die Unterlage gebracht werden, derart, daß die Bemusterung sich über die gesamte Ausdehnung der nach oben gekehrten Seite der Stücke erstrecken und die Schablone auf den Einzelstücken dicht anliegend aufgebracht werden kann.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bemusternden Stücke durch aus der Unterlage emporragende, den äußeren oder den inneren Umriß der Stücke berührende, die Oberseite der Stücke nicht überdeckende Anschläge (18, 22, 22a) gegen seitliche Verschiebung gesichert werden. 12c
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekenn-
DE1919345580D 1919-09-21 1919-09-21 Schablonierverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung Expired DE345580C (de)

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DE345580T 1919-09-21

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DE345580C true DE345580C (de) 1921-12-16

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ID=40378525

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DE1919345580D Expired DE345580C (de) 1919-09-21 1919-09-21 Schablonierverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchfuehrung

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DE (1) DE345580C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5254400A (en) * 1991-04-18 1993-10-19 E. I. Du Pont De Nemours And Company Microcellular and ultramicrocellular materials containing hydrofluorocarbon inflatants

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5254400A (en) * 1991-04-18 1993-10-19 E. I. Du Pont De Nemours And Company Microcellular and ultramicrocellular materials containing hydrofluorocarbon inflatants

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