DE318840C - Vorrichtung zur Herstellung von aus einem Plaettchen mit angebogenen Befestigungsstiften bestehenden Schuhschonern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von aus einem Plaettchen mit angebogenen Befestigungsstiften bestehenden Schuhschonern

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DE318840C
DE318840C DE1918318840D DE318840DD DE318840C DE 318840 C DE318840 C DE 318840C DE 1918318840 D DE1918318840 D DE 1918318840D DE 318840D D DE318840D D DE 318840DD DE 318840 C DE318840 C DE 318840C
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punch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AHI14. FEBRUAR 1920
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des durch das Patent 300319 geschützten Verfahrens zur Her^ stellung von aus einem Plättchen mit angebogenen Befestigungsstiften bestehenden Schuhschonern, wobei zunächst die Befestigungsstiite durch Ausstanzen von Löchern gebildet werden, indem die Längsseiten der Stifte in nacheinander folgenden Arbeitsgängen fre'ge-
o legt werden und dann in einem weiteren Arbeitsgange das Plättchen selbst aus dem Bandstahl gewölbt ausgestanzt und zugleich die Stifte rechtwinklig zum Plättchen umgebogen werden.
Diese neue Vorrichtung bezweckt die Herstellung von Schuhschonern, bei welchen je zwei Befestigungsstifte von dem einen Längsrand des Plättchens abgebogen sind/ in der Weise, daß aus demselben Bandstahl oder
ο Materialstreifen mehrere Schoner nebeneinander ausgestanzt werden. Die Erfindung besteht darin, daß die die einzelnen Werkstücke in nacheinander folgenden Arbeitsgängen bildenden Stempelgruppen in der Be- wegungsrichtung des Materialstreifens gegeneinander versetzt angeordnet sind und dabei die das Plättchen selbst ausstanzenden und die Stifte umbiegenden Stempel an ihren Längsseiten bogenförmig gestaltet sind. Durch
ο diese besondere Ausbildung der Vorrichtung ist erreicht, daß immer mehrere Werkstücke gleichzeitig ausgestanzt werden und dabei das Material fast ganz ausgenutzt wird, indem sich an Abfall nur so viel ergibt, als durch das Freilegen der Befestigungsstifte verur^ sacht wird. ;
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Dabei zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung im Aufriß, und zwar den Oberstempel in Ansicht, den Unterstempel im Längsschnitt nach Linie A -A der Fig. 2.
Fig. 2 den Unterstempel in Draufsicht und
Fig. 3 den Materialstreifen mit den bei den einzelnen Arbeitsgängen sich ergebenden Umformungen.
Fig. 4 zeigt das den Schoner bildende Ma* terialstück vor dem Umbiegen der Stifte und
Fig. 5 den fe tigen Schoner in drei verschiedenen Ansichten. , In dem gezeichneten Beispiel ist α der auf dem festen Unterteil der zur Verwendung kommenden Vorrichtung oder Presse anzuordnende Ünterstempel (Matrizenkörper) und b der zugehörige m.t dem auf- und ab bewegbaren Teil der Presse zu verbindende Oberstempelkörper. De: Matrizenkörper a besitzt erhöhte Längs! ander c als Führung für das zu verarbeitende Stabmaterial, den Bandstahl d, welcher von links her in der Weise zugeführt wird, daß er vor jedem Arbeitsgänge um die. Werkstückbreite vorrückt.
Im Beispiele ist der Materialstreifen ä in der Breite so bemessen, daß er nebeneinander das Material für zwei der herzustellenden Schoner enthält, also die Breite des Streifens d der doppelten Schonerlänge entspricht. Dem-, gemäß ist die Vorrichtung auch mit zwei der zur Durchführung des durch das~ Patent 300319 geschützten Verfahrens erforderlichen Stempelgruppen ausgerüstet. Es sind e und /"die beiden Lochstempelpaare, welche zusammen ^ mit den Matrizenöffnungen g und h, des Unterstempelkörpers die Befestigungsstifte der aus der einen Hälfte des Materialstreifens zu bildenden Schoner bilden, wobei die Stempel e
X5 und f unter gegenseitigem Überschneiden in nacheinanderfolgenden Arbeitsgängen die Längsseiten der Stifte freilegen. i ist der mit diesen Stempeln e und f zusammen wirkende Ausstoßstempel, welcher das Plättchen w;e im
Hauptpatent - ausschneidet, es wölbt, die Befestigungsstifte umbiegt und dann das fertige We kstück durch die zugehörige Matrizenöffnung k hindurch ausstößt.
Die aus der anderen Hälfte des Material-Streifens Schoner bildenden Stempel sind gemäß der Erfindung gegenüber der vorerwähnten Stempelgruppe versetzt angeordnet. Zur Bildung der Bafestigurigsstifte dienen hier im Zusammenwirken mit den Matiizenöffnungen I, m die Lochstempel n, 0 im Verein mit dem vorher schon erwähnten, genau in der Längsmittellinie dev Werkzeuges liegenden, entsprechend geformten Stempel f, wobei die Längsseiten der Stifte wieder in aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen unter gegenseitigem Überschneiden der zusammen wirkenden Stempel freigelegt werden. Selbstredend könnte aber auch hier ein weiterer Stempel 0 vorgesehen sein, der anstatt des vorerwähnten Stempels/" die eine Stiftseite freilegt. j> ist der hier wirkende Ausstoßstempel, welcher im Verein mit ' der zugehörigen Matrizen öffnung q das Werkstück ausstanzt und fertig-' . stellt: . :
Die Matrizenöffnungen h und q und die zugehörigen Stempel i und p sind entsprechend der Umrißform der Schonerplatte gestaltet, welche im Beispiele in ih'em mittleren Teile an den beiden Längsseiten nach dem gleichen Bogen gekrümmt sind, während die Befestigungsstifte von schmäleren, rechteckigen Endteilen abgebogen sind. Der Stempel i durchschneidet den Bandstahl nach der gekrümmten Linie ά., β und nach der mit der Längsmittellinie zusammenfallenden Linie γ, δ (Fig. 3) und biegt die Befestigungsstifte an den Kanten W der Matrizenöffnung k um, während die Stempel p das Material nur nach der gekrümmten Linie α, β durchschneidet und zugleich die Stifte umbiegt.
Wie ersichtlich, ergibt sich bei Benutzung dieser Vorrichtung nur der durch das Ausstoßen der Löcher zur Bildung der Befestigungsstifte verursachte Abfall, indem im übrigen der Streifen nur nach den Linien α, β und γ, 6 durchschnitten wird. Ermöglicht ist dieses dadurch, daß die Längsbegrenzungen der Durchstoßöffnungen k, q und die zugehörigen Stempel i und p an den beiden Längsseiten eine gebogene Form haben, die selbst- y redend auch anders sein könnte wie im Beispiele, und daß die beiden Stempelgruppen e, f, i und n, o,p gegeneinander versetzt angeordnet sind.
Die Stempel fund p sind an ihrer Unter- T, seite, wie im Hauptpatente beschrieben, gewölbt, so daß die Plättchen nach dem Ausschneiden aus dem Materialstreifen zunächst gewölbt werden, bevor das Umbiegen der Stifte erfolgt. An denjenigen Stellen, wo das Umbiegen stattfindet und demnach der Verschleiß am größten ist, sind auswechselbare E.nsatzstücke r in dem Matrizenkörper angeordnet. - ■ ■ .
'..■■■■ 8,

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zur, Herstellung von aus einem Plättchen mit angebogenen Befestigungsstiften bestehenden Schuhschonern g, nach Patent 300319, dadurch gekennzeichnet, daß die die einzelnen Werkstücke in nacheinanderfolgenden Arbeitsgängen bildenden Stempelgruppen [e,f, i und n, o,p) in der Bewegungsrichtung des Materialstrei- 9, fens gegeneinander versetzt angeordnet sind und dabei die das Plättchen ausstanzenden und die Stifte umbiegenden Stempel (i, p) an ihren beiden Längsseiten bogenförmig gestaltet sind. ic
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918318840D 1918-02-07 1918-02-07 Vorrichtung zur Herstellung von aus einem Plaettchen mit angebogenen Befestigungsstiften bestehenden Schuhschonern Expired DE318840C (de)

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