DE405355C - Verfahren und Vorrichtung zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten

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DE405355C
DE405355C DEK89333D DEK0089333D DE405355C DE 405355 C DE405355 C DE 405355C DE K89333 D DEK89333 D DE K89333D DE K0089333 D DEK0089333 D DE K0089333D DE 405355 C DE405355 C DE 405355C
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pliers
swiveling
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box blanks
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DEK89333D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/02Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed
    • B26F1/12Perforating by punching, e.g. with relatively-reciprocating punch and bed to notch margins of work

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten. Maschinen zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten sind an sich bekannt. Das Neue der Erfindung besteht in dem Verfahren, die Zuschnitte von gesteuerten Zangen seitlich zu erfassen und sie durch Schwenken des Zangensystems nacheinander zwei -\Verkzeugsätzen zuzuführen.
  • Der Vorteil liegt in der sicheren Führung der Werkstücke und einer damit verbundenen schnelleren Arbeitsweise. Man kann zwei um i8o' versetzte Zangen vorsehen und die Zuschnitte gleich in einem Werkzeugsatz anlegen, wobei die Zange nach Verlassen des zweiten Werkzeugsatzes die Werkstücke auswirft und geöffnet zum ersten Werkzeugsatz zurückkommt. Man kann aber auch mehr Zangen vorsehen, um so getrennte An- und Ablegeplätze zu bekommen. Anstatt von Hand anzulegen kann man natürlich den Zangen die Zuschnitte auch automatisch zuführen. Die Erfindung ist in den Anlagen beispielsweise für drei Zangen gezeichnet und beschrieben.
  • Es zeigen Abb. i eine perspektivische Ansicht eines derartigen Faltschachtelhalbautomaten mit drei Zangen.
  • Abb. 2 zeigt das Schema eines schwenkbaren Zangensystems mit nur zwei Zangen, von oben gesehen.
  • Abb. 3 zeigt das Schema eines schwenkbaren Zangensystems mit drei Zangen, ebenfalls von oben gesehen.
  • In dem Maschinengestell i ist der Stößel 2 mittels Zugstangen 3 und Exzenter 4 in bekannter Weise auf und ab bewegt. An diesem Stößel 2 befinden sich auf der Vorderseite die beiden Befestigungsflächen _5a und 5v für die Oberteile 6 und 7 der entsprechenden Werkzeugsätze. Die zugehörigen Unterteile 9 und 9 dieser Werkzeugsätze sind in bekannter Weise in dem Gestell i befestigt. An dem Gestell i ist ein Lagerkörper i o befestigt, in welchem der Zangenträger i i drehbar gelagert ist. Die Drehung des Zangenträgers i i erfolgt von der Antriebswelle 12 aus mittels Exzenter 13, Zugstange 14 und Klinkensperrgetriebe 15, 16. In dem Zangenträger i i sind die Zangen 17, 18 und i g gehalten.
  • Die Zange 17 steht geöffnet vor der Anlagestelle, so daß man etwa gegen die Anschlagleiste 2o Faltschachtelzuschnitte 21 von Hand oder automatisch anlegen kann. Die Zange wird mit an sich bekannten Mitteln automatisch geschlossen und nimmt dann den Faltschachtelzuschnitt 21 mit bis in die Stellung, welche in Abb. i die Zange 18 mit dem Faltschachtelzuschnitt 22 einnimmt. Beim Abw ärtsgang des Stößels 2 stanzen die Werkzeugsätze, welche an der Fläche 5a angebracht sind, auf der einen Kante die gewünschten Ausschnitte aus. Bei dieser Zangenschwenkung hat sich die Zange i9 in die Stellung gedreht, welche auf der Zeichnung die Zange 17 einnimmt, so daß in Zange i g Faltschachtelzuschnitte eingelegt werden können. Bei der nächsten Zangenschwenkung um gelangen die Faltschachtelzuschnitte 22 mit Zange 18 in die Lage, welcher in Abb. i die Stellung der Zange i9 mit Schachtelzuschnitt 23 entspricht. In dieser Stellung werden die Zuschnitte auf der zweiten Kante von den Werkzeugsätzen 6, 8 bearbeitet, welche auf der Fläche 5b befestigt sind, so daß in dieser Stellung beide Kanten fertig bearbeitet sind. Bei der Schwenkung der Zange 19 in die Anlagestellung öffnet sich mit Hilfe von bekannten Mitteln die Zange und legt das fertig gestanzte Arbeitsstück auf einen Stapel 24 oder auf ein Förderband ab.
  • Das Schema dieses Verfahrens ist nochmals in Abb. 3 dargestellt. In Stellung A wird angelegt, in Stellung B wird die eine Kante und in Stellung C wird die zweite Kante bearbeitet, und zwar von Messersätzen D bzw. E, welche auf derselben Seite des Stößels liegen. Das schwenkbare Zangensystem ist in Richtung des Pfeiles x verstellbar, und zwar liegt dieser Pfeil in Richtung der Winkelhalbierenden zwischen der Stellung B und C.
  • In Abb. 2 ist das Schema des Verfahrens dargestellt, wenn zwei Zangen jedesmal um i 8o' geschwenkt werden. In der Stellung F werden die Faltschacht.elzuschnitte von Hand oder automatisch angelegt und auf der einen Kante von den Werkzeugsätzen D bearbeitet, dann erfolgt die Schwenkung um i 8o' in die Stellung G, in welcher die auf der gleichen Stößelseite sitzenden Werkzeugsätze E die zweite Kante bearbeiten. Bei der Schwenkung über die Stellung G in Stellung F werden die fertigen Faltschachtelzuschnitte nach Öffnung der Zangen abgelegt.
  • Das Wesen der Erfindung besteht also darin, daß die Faltschachtelzuschnitte von Zangen eines schwenkbaren Systems seitlich erfaßt werden und nacheinander Werkzeugsätzen zugeführt werden, welche auf derselben Seite des Werkzeugstößels sitzen, so daß nacheinander die beiden Kanten der Faltschachtelzuschnitte zugeschnitten. und dann durch öffnen der Zangen abgelegt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich erfaßten Zuschnitte mittels schwenkbaren Zangensystems derart von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle geführt werden, daß die Werkzeugsätze je eine Kante nacheinander ausstanzen.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätig gesteuerte, schwenkbare Zangen die Schachtelzuschnitte an einer zugleich als Anlegestelle ausgebildeten Arbeitsstellung erfassen und sie nach einer Zangenschwenkung um i8o' einer Arbeitsstelle zuführen, die auf der gleichen Seite des Stanzbalkens liegt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine besondere Anlegestelle vorgesehen ist, von welcher das schwenkbare Zangensystem nach jedesmaliger Schwenkung um 12o' die Zuschnitte nacheinander den zwei auf der gleichen Seite liegenden Arbeitsstellen zuführt, wobei Zangenschluß und Zangenöffnung sowie die Schwenkung der Zangen mittels Kurven und Kurbeln von der Antriebswelle oder einer in zwangläufiger Abhängigkeit davon laufenden Steuerwelle besorgt wird. ¢. Vorrichtung zurDurchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des schwenkbaren Zangensystems in Richtung der Winkelhalbierenden gegenüber den Werkzeugsätzen verstellt wird.
DEK89333D 1924-04-20 1924-04-20 Verfahren und Vorrichtung zum Ausstanzen von Faltschachtelzuschnitten Expired DE405355C (de)

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