DE648221C - Vorrichtung zum Ansenken aufeinandergelegter Bleche - Google Patents

Vorrichtung zum Ansenken aufeinandergelegter Bleche

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DE648221C
DE648221C DEH147884D DEH0147884D DE648221C DE 648221 C DE648221 C DE 648221C DE H147884 D DEH147884 D DE H147884D DE H0147884 D DEH0147884 D DE H0147884D DE 648221 C DE648221 C DE 648221C
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DEH147884D
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E H DR H C ERNST HEINKEL DR IN
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E H DR H C ERNST HEINKEL DR IN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/10Bits for countersinking
    • B23B51/104Bits for countersinking with stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Herstellung eines Senklocbes für Senkschrauben wurde bisher durch einen die Bohrung ausarbeitenden, von einer Bohrmaschine angetriebenen Senkbohrer voxgenommen. Hierbei trat der Übelstand auf, daß, wenn der Senkbohrer nicht zentrisch zur Bohrung angesetzt wurde, das Senkloch außermittig der Bohrung lag. Derartige Senklöcher verursachen beim Anziehen der Verbindung ein Schrägstellen der Schraube oder ein Überstehen des Schraubenkopfes'.
. Die Verwendung von Senkschrauben im Flugzeugbau zur Verbindung dünner Bauteile, z. B. Bleche, wobei der Senkkopf der Schraube gleichzeitig als.tragend und Schubkräfte aufnehmend dient, hat gezeigt, daß bei der Herstellung des Senkloches die Bleche, besonders das untere, unter dem Druck des Senkböhrers nachgaben, sich durchbogen und nach dem Absetzen des Bohrers in ihre frühere Lage zurückkehrten. Das hatte zur Folge, daß das Senkloch im unteren Blech meistens nicht genug ausgesenkt war. Der Kopf des Schraubenbolzens konnte sich daher nicht ganz in das Senkloch einlegen, und dadurch war eine die Schubkräfte aufnehmende Verbindung schwerlich erzielbar.
Diese Nachteile werden nun "durch eins Vorrichtung vermieden, die nach der Erfindung aus einem auf die Verbindungsstelle der Bleche aufzusetzenden Gehäuse besteht, in welchem ein durch "das vorgebohrte Verbindungsloch hindurchgreifender, zur Zusammenpressung der Verbindungsstelle dienender Schraubenbolzen gelagert ist, auf dessen glatten Schaft ein kraftgetriebener Senker geführt wird, der seinen Vorschub durch einen Handhebel erhält. Diese Einrichtung bietet den Vorteil, daß erst dann das Senkloch ausgearbeitet wird, wenn der Schraubenbolzen durch die Bohrung der zu verbindenden Bleche in das Muttergewinde unter gleichzeitigem . Zusammenpressen der Bleche eingeführt ist, so daß ein Durchbiegen der Bleche beim Arbeiten des Senkers nicht mehr stattfinden kann und das Senkloch immer zentrisch zum Muttergewinde liegen muß.
In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Senkwerkzeug beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt das Senkwerkzeug in Ansicht mit bereits in die zu verbindenden Bauteile eingearbeitetem Senkloch, während
Abb. 2 einen Schnitt und
Abb. 3 eine Draufsicht des Werkzeuges zeigt. Das Senkwerkzeug besteht aus einem im Deckeln, des Gehäuses b■ gelagerten Bolzene (Abb. 2), dessen eines Ende einen Gewindeteil d und sein anderes Ende einen kzum Zwecke des Drehens ausgeführten Sechskant £ besitzt. Verschiebbar auf dem Bolzene ist ein Fräser (Senker) / angeordnet, der eine Ringnut £ und ein Ritzel h trägt. In die Ringnut g greifen zwei durch im Gehäuse b eingearbeitete Schlitze i geführte Zapfen k eines Hebels/ ein, mit welchem der Senker/ auf dem Bolzen c verschoben werden kann. Das Ritzel h kämmt mit einem weiteren Ritzel m und wird durch Aufsetzen einer
Bohrmaschine ο. dgl. auf den Vierkant ο angetrieben. Am Deckel λ befindet sich ein Handgriff p, der einen verstellbaren An-, schlag q für den Vorschubhebel / trägt. Übfcf· den Anschlag <7 ist eine Feder r geschoben, die den Hebel/ in seine Ursprungslage zt£: rückbringt.
Bei der Herstellung eines Senkloches wird der mit Gewinde versehene Bolzenteil durch
ίο die Bohrung der Bleche s in das Gewinde der Annietmutter t durch Drehen an dem Sechskant e so weit eingeführt, bis der untere Teil ti des Gehäuses b sich gegen die Bleche.s abstützt. Daraufhin wird der Antrieb des Ritzels m eingeschaltet. Dieses nimmt das Ritzel h mit und versetzt den Senker / ,in Umdrehung. Nun wird der Vorschubhebel/ langsam so weit angezogen, bis er gegen den Anschlag q trifft, dessen Länge der jeweiligen Tiefe des Senkloches angepaßt werden kann. Nach Fertigstellung des Senkloches wird der Gewindeteil d des Bolzens c aus dem Muttergewinde herausgeschraubt.
Um verschiedene Abmessungen des Senkloche= mit dem Werkzeug herstellen zu können, ist der Senker auswechselbar oder aber in der Größe so bemessen, daß durch
, Einstellen des Anschlages verschieden große vtx\d tiefe Senklöcher ausgearbeitet werden .kennen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Ansenken aufeinandergelegter Bleche, die durch Versenkschrauben verbunden werden sollen» gekennzeichnet durch ein auf die Verbindungsstelle der Bleche ■ aufzusetzendes Gehäuse (b) mit einem in diesem gelagerten und durch das vorgebohrte Verbindungsloch hindurchgreifenden, zur Zusammenpressung der Verbindungsstelle dienenden Schraubenbolzen (d), auf dessen glatten Schaft (c) ein kraftgetriebener Senker geführt ist, der seinen Vorschub durch einen Handhebel (7) erhält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Vorschubhebels (/) zwecks Regelung der Ansenktiefe durch einen einstellbaren Anschlag iq) begrenzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH147884D 1936-06-12 1936-06-12 Vorrichtung zum Ansenken aufeinandergelegter Bleche Expired DE648221C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2669887A (en) * 1950-08-17 1954-02-23 Reed Roller Bit Co Countersinking apparatus
CN103273112A (zh) * 2013-06-17 2013-09-04 沈阳飞机工业(集团)有限公司 大部件端面螺栓孔反锪窝装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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