DE711735C - Blechverbindung - Google Patents

Blechverbindung

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Publication number
DE711735C
DE711735C DEST59910D DEST059910D DE711735C DE 711735 C DE711735 C DE 711735C DE ST59910 D DEST59910 D DE ST59910D DE ST059910 D DEST059910 D DE ST059910D DE 711735 C DE711735 C DE 711735C
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DE
Germany
Prior art keywords
connection
sheet metal
holes
smooth
thin
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Expired
Application number
DEST59910D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Spengler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steyr Daimler Puch AG
Original Assignee
Steyr Daimler Puch AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Steyr Daimler Puch AG filed Critical Steyr Daimler Puch AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE711735C publication Critical patent/DE711735C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B5/00Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them
    • F16B5/04Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of riveting
    • F16B5/045Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of riveting without the use of separate rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Blechverbindung Die Erfindung bezieht sich auf ebene, glattwandige, unlösbare, kalt auszuführende Hohlnietblechverbindungen von dünneren Blechen oder Platten aus tiefziehfähigem Werkstoff auf stärkeren Grundkörpern und besteht darin, .daß in der durchgehenden oder Sacklochbohrung des Grundkörpers ein Muttergewinde vorgesehen ist, in welches das dünne Blech mittels stempelartiger Werkzeuge unter gleichzeitiger seitlicher Anpressung bei plastischer Verformung hineingezogen wird.
  • Die bisher verwendeten Blechverbindungen sind in zwei Gruppen zu unterteilen: Die erste Gruppe umfaßt Verbindungen, die auch wie die erfindungsgemäß vorgeschlagene ohne Materialzugabe erfolgen, bei denen aber die Teile vorher bereits in irgendeiner Art miteinander verbunden sein müssen; das Kennzeichen der zweiten Gruppe besteht darin, .daß den zu verbindenden Teilen in irgendeiner Form, durch Nieten, Schrauben, Lötung oder Schweißun.g Material zugesetzt werden muß, so daß eine Gewichtserhöhung auftritt. Beiden Gruppen gemeinsam ist der Nachteil, daß sich mit allen diesen Verbindungen keine glatten Oberflächen herstellen lassen oder nur unter Schwächung der Verbindungsstellen.
  • Bei den bekannten Verbindungen der erstgenannten Gruppe wie bei. ineinandergesc'hobenen Rohren, bei auf Rohrenden aufgezogenen oder aufgeschrumpften Flanschenringen, bei in Laschen eingeschobenen Federn u. :d.gl. besitzen die Teile durch Reibung, Umfassung usw. bereits einen mechanischen Halt (Vorverbindung), so daß die Endverbindung durch Verformung, Festkörnen u. dgl. nur mehr .das Auseinanderziehen oder Verdrehen der Teile zu verhindern .hat. Nachdem die bisher angewendeten Verformungen in Gestalt von Löchern, Vertiefungen u..dgl. beide miteinander zu verbindenden Teile (Rohre usw.) umfassen müssen, so müssen beide Teile aus dünnem Material sein. Die Verbindung dünner Bleche oder Platten mit stärkerem Grundmaterial (Platten, Rahmen, Profilträger u. dgl.) ist mit diesen Verbindungen nicht möglich. Demgegenüber bringt die erfindungsgemäße Verbindung, die ebenfalls eine Materialzugabe nicht erfordert, den Vorteil, daß .dünne Bleche oder Platten auf stärkerem Grundmaterial beliebiger Form und Stärke befestigt werden können, ohne daß vorher irgendeine Vorverbindung zwischen den Teilen besteht, wobei außerdem eine glatte Oberfläche entsteht.
  • Eine andere Art von Verbindungen der gleichen Gruppe, die sogenannten Vernietungen mit rundem Zapfen, arbeitet ebenfalls ohne Nlateri.alzugabe, und zwar in Form von Nieten verschiedenster Form, die aus dem Grundmaterial herausgedrückt, herausgepreßt, gebohrt oder gezogen werden, so daß runde Zapfen entstehen, die dann :durch Löcher res zu befestigenden dünneren Materials durchgefiihrt und auf der Gegenseite vernietet werden. Diese Art von Verbindungen läßt sich aber-nur für die Verbindung von dünnen Blechen mit senkrecht zu diesen stehenden Säulen, Achsen, Wellen anwenden, weil sich nachträglich zu vernietende Zapfen aus starkem, plan anliegendem Material nicht ausbilden lassen. Diese letztere Art findet bei <ler Verbindung dünner Federn Anwendung, die plan an dünnen Metallplatten anliegen sollen, wo man dann aus dem Grundplattenmaterial Zapfen durch Löcher der Federn durchdrückt und vernietet. Die Befestigung dünner Bleche auf starkem Grundmaterial beliebiger Dicke und Form läßt sich durch diese bekannten Verbindungen jedoch nicht ausführen. Außerdem haben sie den Nachteil, daß die Außenfläche nicht glatt sein kann, weil die Nietköpfe vorstehen. Ein Glitten der Oberfläche .durch Nacharbeiten der vorstehenden Nietköpfe geht auf Kosten der Haltbarkeit der Verbindung.
  • In die g''eiche Gruppe ist noch eine weitere bekannte Verbindungsart einzureihen, bei «velcher jedoch nur dünnes Blech mit dünnem Blech in der Art verbunden wird, daß durch beide Bleche hindurch Vertiefungen eingedrückt werden, die sich nach dem Boden hin etwas erweitern, wo das Metall dann ii;etenartig umgebogen wird. Auch hier wird also keine glatte Oberfläche geschaffen und kann nur dünnes Blech mit dünnem Blech verbunden werden.
  • Die bekannten Verbindungen der zweiten Gruppe, bei denen eine Materialzugabe in Form von Schrauben, Nieten, Löt- oder Schweißzusatz erfolgen muß, bringen eine Gewichtsvermehrung mit sich. Außerdem unterliegen die Verbindungen mit Nieten oder Schrauben leicht der Lockerung oder Absch.erung, die Verbindungen durch Löten oder Schweißen sind meist mit Gefügeänderungen verbunden, die Bruch- oder Rißstellen zur Folge haben. Schließlich lassen sich mit Schraub- oder Nietverbindungen keine glatten Oberflächen herstellen, auch dann nicht, wenn versenkte Nietköpfe oder Schrauben verwendet werden. Bei letzterer Verbindungsart ergibt sich immerhin in gewissen Fällen noch ein Luftwiderstandszuwachs, ,der durch Wirbelbildungen an den Nietstellen der so geschaffenen Fläche entsteht.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Verbindungen schafft die vorgeschlagene Verbindung eine unlösbare glattwandige Verbindung zwischen dünneren Blechen oder Platten einerseits und stärkerem Grundmaterial anderseits, wie Stangenrohren, Ständern, Trägern, Profileisen verschiedenster Art. Die den stärkeren Grundkörper durchsetzenden und mit Schraubengewinde versehenen Bohrungen können den Grundkörper seiner ganzen Stärke nach durchsetzen, was dann erwünscht ist, wenn auf der gegenüberliegenden Seite in die eingeschnittenen Gewinde zu anderen Zwecken Schrauben eingeschraubt werden sollen. Anderseits können aber auch die Bohrlöcher nur einen Teil der Wandstärke des Grundkörpers einnehmen, so daß die andere Wandung des Grundkörpers glatt bleibt. Die Blechverbindung nach der Erfindung eignet sich auch vorteilhaft zur Anbringung von Blechen oder Platten beiderseits des Grundkörpers (Laschenverbindungen). In diesem Falle können die Bohrlöcher mit Schraubengewinde im Grundkörper gleichzeitig zur Befestigung von Blechen oder Platten beiderseits dienen, wobei die Bleche von beiden Seiten in die gleichen Löcher des i Grundkörpers mittels stempelartiger Werkzeuge hineingezogen werden. Um das Einziehen des zu verbindenden Bleches im Bereiche der Bohrungen des Grundkörpers zu erleichtern, erhält das Blech vor dem Einziehvorgang Ankörnungen oder Löcher, die einen kleineren Durchmesser als die Bohrungsquerschnitte im Grundkörper besitzen.
  • Es können durch die neue Verbindung auch Profilträger verschiedenen Profils mit Versteifungsplatten (Stegbleche) verbunden werden, wobei sich noch der Vorteil ergibt, daß die Bohrlöcher auch an Stellen angebracht werden können, wo die Verwendung von Nieten nicht mehr möglich ist, z. B. in der Mittelebene des Steges eines Doppel-T-Trägers.
  • Schließlich kann die durch diese Verbindung geschaffene, beiderseitig von Erhebungen freie Oberfläche vollkommen glatt, dabei Luft- und wasserdicht gemacht werden, indem man die durchgehenden oder Sachlochbohrurigen mit einem leicht schmelzbaren und rasch erhärtenden Material@ausfüllt und diese glättet: Insbesondere im Leichtmetallflugzeug werden auf diese Art vollkommen glatte Oberflächen möglich, deren Verbindungsstellen keinen zusätzlichen Luftwiderstand hervorrufen.
  • In :der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen der Blechverbindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Verbindung eines Bleches mit einer Grundplatte (Rahmen, Träger o. dgl.) im Schnitt, Abb. z die gleiche Verbindung, jedoch mit nicht durchgehenden Löchern, also mit glatter Wandung auf der Gegenseite, Abb. 3 ,die Verbindung eines Bleches (Platte) mit einem Winkeleisen, Abb. q. eine Laschenverbindung, bei welcher zwei gestoßene Platten (Träger, Schienen) durch Bleche (Laschen) .auf beiden einander gegenüberliegenden Seiten verbunden sind. Abb. 5 die Umkleidung eines U-Profilstückes mit Blech und Abb. 6 die Verbindung eines Doppel-T-Trägers mit einem U-Träger durch Stegbleche.
  • Bei der Verbbindung nach Abb. i ist ein Blech b mit einer Grundplatte a verbunden. In der Platte a sind Bohrlöcher c vorgesehen, die auf der Innenwand Gewinde eingeschnitten tragen. Das aufgelegte Blech b wird in der entsprechenden Teilung angekörnt oder mit Löchern 'versehen, die einen kleineren Durchmesser besitzen als die Bohrlöcher c. Das im Bereich der Bohrlöcher c liegende Blech wird mittels Stempeln in die Bohrlöcher c hineingezogen. Das Material des Bleches legt sich beim Hineinziehen in die Gewindegänge hinein, füllt diese zum Teil aus und ergibt so eine unlösbare Verbindung der Platte des Bleches b mit der Grundplatte a. Der in das Bohrloch eingezogene Blechteil ist mit d bezeichnet.
  • Wenn auf der .dem Blechgegenüberliegenden Seite der Grundkörper a eine glatte unverletzte Wandung aufweisen soll, werden, wie Abb. a zeigt, die Bohrlöcher c nur bis- zu einer bestimmten Tiefe in die Grundplatte a getrieben. In gleicher Weise kann, wie Abb. 3 zeigt, auch ein Winkeleisen mit seinem Blech (Platte) verbunden werden.
  • Bei der Herstellung einer Laschenverbindung gemäß Abb. q. werden zwei gestoßene Platten oder Schienen a, a' mit beiderseits angelegten Laschen b, b' dadurch verbunden, daß - in die ;gestoßenen Stücke a, ä durchgehende Bohrlöcher c gebohrt, diese mit Gewinden versehen und gleichzeitig von beiden Seiten mittels Stempel; die vorgekörnten bzw. vorgelochten Laschen in die Bohrlöcher c hineingezogen werden.
  • Die Umkleidung und Verbindung eines U-Eisens mit Blech ist in Abb. 5 dargestellt. In dieser Abbildung ist das U-Eisen mit ä , .die Bohrlöcher mit c und das Umkleidungsblech mit b" bezeichnet.
  • Vorteilhaft zeigt sich die Blechverbindung bei einer gemäß Abb. 6 dargestellten Verbindung und Versteifung eines Doppel-T-Trägers mit einem U-Träger. Während die Bohrlöcher c im U-Eisen fauch durch Nieten oder Sehrauben ersetzt werden könnten, sind die Bohrlöcher c des Doppel-T-Trägers g in der Mittelebene des Steges durch Nieten oder Schrauben nicht ersetzbar. Die Seitenlaschen sind mit h bezeichnet.
  • Die erfindungsgemäße Blechverbindung hat den Vorzug, .daß sich verbundene Teile auch bei längerem Gebrauch nicht lockern, wie dies bei Schraubenverbindungen meist der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPRUCÜ: Ebene, glattwandige, unlösbare, kalt .auszuführende Hohlnietblechverbindung von dünnen Blechen aus tiefziehfähigem Werkstoff auf stärkeren Grundkörpern, dadurch gekennzeichnet, .daß in .der durchgehenden oder Sacklochbohrung des Grundkörpers ein Muttergewinde vorgesehen ist, in welches das dünne Blech mittels stempelartiger Werkzeuge unter gleichzeitiger seitlicher Anpressung bei plastischer Verformung hineingezogen wird.
DEST59910D 1940-08-02 1940-08-02 Blechverbindung Expired DE711735C (de)

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DEST59910D DE711735C (de) 1940-08-02 1940-08-02 Blechverbindung

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DE711735C true DE711735C (de) 1941-10-06

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ID=7468238

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