DE690455C - Verbindung von Teilen - Google Patents

Verbindung von Teilen

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DE690455C
DE690455C DE1936S0125213 DES0125213D DE690455C DE 690455 C DE690455 C DE 690455C DE 1936S0125213 DE1936S0125213 DE 1936S0125213 DE S0125213 D DES0125213 D DE S0125213D DE 690455 C DE690455 C DE 690455C
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DE
Germany
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metal strip
sheet metal
parts
connection
riveting
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Expired
Application number
DE1936S0125213
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Willmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE690455C publication Critical patent/DE690455C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/06Solid rivets made in one piece

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

  • Verbindung von Teilen Die Erfindung betrifft eine Verbindung von Teilen elektrischer Installationsgeräte. Bisher hat man als Verbindungsmittel Schrauben oder Niete benutzt. Die Erfahrung hat gezeigt, daß beide Verbindungsmittel nicht befriedigend wirken, insbesondere wenn von dem einen Teil stoßartige Kräfte auf den anderen Teil zu übertragen sind. Derartige Beanspruchungen können z. B. an Installationsschaltern vorkommen; bei denen die an dem Isoliersockel befestigte Lagerbrücke Massenkräften des Schaltorgans ausgesetzt ist. Unter Einwirkung dieser stoßartigen Kräfte lockern sich nach einer gewissen Betriebszeit die Schrauben oder Niete. Man hat an den Schraubverbindungen das Lockern dadurch zu beseitigen versucht, daß man *die Schrauben- an dem dem Kopf abgewandten Ende vernietete. Durch die Vernietung geht aber die die beiden Teile zusammenpressende Spannung der Schraube verloren, da das Gewinde an der Schraube und an-der Gewindemutter nachgibt. 'Die Niete sind nicht imstande, die zu verbindenden Teile stark gegeneinander zu pressen. Ferner hat- sich gezeigt, daß bei der automatischen Herstellung der Schraub- oder Nietverbindung die bei der Herstellung der Teile, insbesondere der keramischen Teile auftretenden Ungenauigkeiten einen großen Einfluß auf die Güte der Verbindung haben. Hat nämlich eines der Teile eine .etwas zu kleine Dicke, so wird die Schraube nicht genügend angezogen oder der Niet nicht genügend stark vernietet, da bei der automatischen Herstellung der Verbindung der Hub des Werkzeuges stets der gleiche bleibt.
  • Es ist zum Verbinden von Teilen großer Gegenstände, z. B. von Teilen einer Leiter, eines Türrahmens, eines Kastens, bekannt, als Verbindungsmittel Metalldrähte zu verwenden, deren Enden an den zu verbindenden Teilen befestigt und gegeneinander verdrillt werden. Auch ist vorgeschlagen worden, zum Verbinden der :gleichen Teile längs geteilte Bolzen zu benutzen, die durch Eintreiben von Keilen zwischen ihre Teile in zusätzlichen Köpfen eingeklemmt und um ihre Längsachse gedreht werden. Derartige Verbindungsmittel sind für die elektrischen Installationsgeräte zum Verbinden von Teilen nicht anwendbar. Bei den verdrillten Metalldrähten besteht die Gefahr, daß sie sich unter Wirkung von stoßartigen Kräften von selbst durch Aufdrehen lösen. Vorkehrungen, die dies verhindern, verteuern die Herstellung des Verbindungsmittels und sind bei elektrischen Installationsgeräten nicht anbringbar, da in der Regel für sie infolge der Kleinheit des Installationsgerätes kein Platz zur Verfügung steht. Die von verdrillten-Bolzen gebildeten Verbindungsmittel sind besonders teuer; da sie aus Profilteilen bestehen.
  • Durch die Erfindung wird die von einem verdrillten Mittel gebildete Verbindung derartig vereinfacht und weitergebildet; daß sie für die Zwecke der elektrischen Installationstechnik mit ihren großen Massenanfertigungen eine besonders geeignete Verbindung darstellt. Erfindungsgemäß besteht das Verbindungsmittel aus einem einfachen gestanzten Blechstreifen. Bei der Verbindung werden zweckmäßig die Enden des Blechstreifens nach dem Einsetzen in die zu verbindenden Teile durch Formänderung verbreitert. Es kann auch das eine Ende des Blechstreifens beim Ausstanzen ein hammerkopfartigesEnde erhalten, während das andere Ende nach dem Einsetzen des Bleches durch Formänderung verbreitert wird.
  • Der verdrillte Blechstreifen gemäß der Erfindung hat den Vorzug, daß er eine dauernd gute Verbindung der Teile bewirkt. Diese dauernd feste Verbindung ist darauf zurückzuführen, daß durch das Verdrehen des Blechstreifens die Teile stark gegeneinander verspannt werden. Die Verspannung ist so groß, daß stoßartige Kräfte oder Temperatureinflüsse; wie sie z. B. an Drehschaltern für Heiz-und Kochgeräte vorkommen, kein Lockern der verbundenen Teile verursachen können. Insbesondere eignet sich die Erfindung zum Verbinden von Teilen, die in ihren Abmessungen infolge der Herstellungsungenauigkeiten .stark voneinander abweichen, z. B. von Teilen aus keramischem Baustoff. Während die Schrauben und Niete aus Rundeisen geformt werden, ist das Verbindungsmittel gemäß der Erfindung in einfacher Weise durch. Stanzen von Blechen herstellbar. Der Herstellungspreis des neuen Verbindungsmittels ist im Verhältnis zu dem der Schrauben und Niete besonders klein. Vorteilhaft kann folgende Vorrichtung zur Herstellung der Verbindung der Teile verwendet werden. Auf der einen Seite der zu verbindenden Teile befindet sich ein Nietstempel.mit einer zum Aufspreizen und Fest--'halten des Blechstreifens dienenden Schneide. Auf der anderen Seite sind ein Drehdorn und ein gegenüber diesem verschiebbarer Führungsdorn für den Blechstreifen angeordnet. Der Drehdorn dient während des Nietens als Anlage für den Blechstreifen. Während des Drehens nehmen beide Dorne das anliegende Ende des Blechstreifens mit.
  • Im -folgenden ist die Erfindung mit Hilfe eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • Die Fig. i und 2 zeigen zwei miteinander zu verbindende Teile eines elektrischen Installationsgerätes. i ist z. B. ein aus keramischem.Baustoff bestehender Teil und 2 ein Metallteil. Zum Verbinden beider Teile dient erfindungsgemäß ein Blechstreifen 3, der aus gestanztem Blech: hergestellt ist. Dieses Verbindungsmittel ist in den Fig. 3 und q: in zwei Ansichten wiedergegeben. Es hat zweckmäßig ein hammerkopfartiges Ende io. Der Blechstreifen 3 wird in die Bohrungen der zu verbindenden Teile eingesetzt derart, - daß das dem Hammerkopf io abgewandte Ende aus dem Teil 2 herausragt (Fig. i): Nach: dein Einsetzen wird das dem Hammerkopf abgewandte Ende des Blechstreifens auseinander gespalten und umgelegt.. Dadurch werden die beiden Teile i und 2 miteinander vernietet: Nach dem Vernieten wird das eine Ende des Blechstreifens gegenüber dem anderen verdrillt derart, daß der Blechstreifen die Form einer Schraube annimmt. Diesen Zustand des Blechstreifens zeigt die Fig.2. Durch das Verdrillen des Blechstreifens werden die beiden -Teile i, 2 stark gegeneinander verspannt. Um zu verhindern, daß der Blechstreifen beim Verdrillen unzulässig beansprucht wird, wird ein Werkzeug verwendet, .das auf ein bestimmtes Drehmoment einstellbar ist und beim Überschreiten dieses sich selbsttätig auskuppelt. Bei der Verbindung gemäß der Erfindung haben die bei der Herstellung auftretenden Ungenauigkeiten des zu verbindenden Teiles keinen Einfluß auf die Güte der Verbindung, da sie durch die Spannung des Schraubnietes ausgeglichen werden. Zweckmäßig wird die Breite des Blechstreifens derart bemessen, daß der Blechstreifen nach dem Verdrehen die Wandungen der- Bohrungen der Teile berührt. Auf diese Weise wird die Verbindung zwischen beiden Teilen besonders starr und dauerhaft.
  • Außer dem Vorzug einer zuverlässigen Verbindung hat die Erfindung den weiteren Vorzug, daß das Verbindungsmittel infolge seiner Stanzbarkeit aus Blech billiger herstellbar ist als die bisher verwendeten- Schrauben oder Niete. Während bei der Schraubverbindung die Herstellung eines Gewindes in einem, der Teile notwendig ist, erübrigt sich dies bei der Verbindung gemäß der Erfindung.
  • Zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann erfindungsgemäß die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Vorrichtung verwendet werden. Diese Vorrichtung besteht -aus folgenden Teilen. Auf der einen Seite der zu verbindenden Teile i, 2 wirkt ein Nietstern pel 4, der eine Schneide 5 hat. Auf der anderen Seite der zu verbindenden Teile ist ein sogenannter Drehdorn 6 und ein gegenüber diesem verschiebbarer Führungsdorn 7 angeordnet. Der Führungsdorn 7 befindet sich im. Innern des Drehdornes 6 und hat einen solchen Durchmesser, daß er in die Bohrung der zu verbindenden Teile i, 2 eingeführt werden kann. Er hat einen Längsschlitz 8, in den der Blechstreifen einsetzbar ist. Der Drehdorn 6 hat ebenfalls einen Schlitz g, jedoch von solcher Tiefe, daß er nur das hammerkopfartige Ende io des Blechstreifens 3 aufnehmen kann.
  • Die Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise: Zu Beginn der Herstellung der Vernietung befinden sich die Teile der Vorrichtung an den Außenseiten der zu verbindenden Teilei, 2. Zuerst wird in den Führungsdorn 7 der Blechstreifen 3-eingesetzt (Fig. 5): Nach dem Einsetzen des Blechstreifens bewegen sich der Dreh- und Führungsdorn 6, 7 in-Richtung auf die zu verbindenden Teile. Dabei tritt der Führungsdorn 7 in die Bohrungen der zu verbindenden Teile ein. Der Blechstreifen wird so weit in die Bohrungen eingeführt, daß das dem Hammerkopf abgewandte Ende aus den Bohrungen hinausragt. Alsdann bewegt sich der Nietstempel q. gegen den Blechstreifen 3. Durch die Schneide 5 des Nietstempels wird das Ende des Blechstreifens auseinander gespalten und zu beiden Seiten umgelegt. Bei dem Auseinanderspalten findet der Blechstreifen 3 mit seinem Hammerkopf eine feste Anlage in dem Schlitz g des. Drehdorns 6. Durch das Auseinanderspalten und Umlegen des Blechstreifenendes werden beide Teile miteinander durch den Blechstreifen verbunden. .Ein Knicken des Blechstreifens während des Nietens kann nicht auftreten, da der Blechstreifen durch den Führungsdorn 7 in den Bernrungen der zu verbindenden Teile geführt ist. Die Vernietung, insbesondere das Aufspalten des Blechstreifens kann dadurch .erleichtert werden, daß der Blechstreifen bereits bei dem Stanzen mit einer Kerbe i i an dem dem Hammerkopf io abgewandten Ende versehen wird. In diese Kerbe tritt die -Schneide 5 -des Nietstempels 4 ein. -Nach dem Vernieten wird der Führungsdorn 7 aus den Bohrungen der zu verbindenden Teile herausgezogen so weit, daß er sich etwa in dem gleichen Abstand @ie -der Drehdorn 6 von den zu verbindenden "feilen befindet. Alsdann werden der Drehdorn und. der Führungsdorn gegenüber dem Nietstempel gedreht. Da das eine Ende des Blechstreifens durch die Schneide des Nietstempels festgehalten wird und- .das andre Ende des Bleichstreifens in dem -Dreh- und Führungsdö,rn geführt ist,-muß sich beim Drehen des Dreh- und Führungsdornes ,gegenüber dem Nietstempel der Blechstreifen verwinden. Ist der Blechstreifen genügend verdreht, so geben der Nietstempel und der Dreh- und Führungsdorn den Blechstreifen frei.
  • Für die Verbindung gemäß der Erfindung ist es nicht notwendig, einen Blechstreifen zu verwenden, der an lern einen Ende einen Hammerkopf besitzt, Es kann statt dessen ein Blechstreifen benutzt werden, der beim Vernieten an seinen beiden Enden auseinander gespalten und umgelegt wird. Bei der Verwendung eines derartigen Verbindungsmittels ist eine entsprechend ausgebildete Vorrichtung zu benutzen. Schließlich kann der zur Verbindung der Teile dienende Blechstreifen mit einem der Teile aus einem. Stück bestehen. Bei dieser Ausbildung des Blechstreifens wird nur das freie Ende vernietet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung von Teilen, bei der das Verspannen der Teile gegeneinander durch ein Verdrillen der beiden Enden des Verbindungsmittels gegeneinander bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet,- daß das Verbindungsmittel aus einem einfachen gestanzten Blechstreifen besteht.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Blechstreifens nach dem Einsetzen in die zu verbindenden Teile durch Fommänderang verbreitert sind.
  3. 3. Verbind ,ng nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Blechstreifens beim Ausstanzen ein hammerkopfartiges Ende erhalten hat, während das andere nach dem Einsetzen des Bleches durch Formänderung verbreitert ist.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechstreifen rnit einem der-zu verbindenden Metallteile aus einem Stück gestanzt ist. 5. -Vorrichtung zur Herstellung der Verbindung nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß auf der einen Seite der zu . verbindenden Teile ein Nietstempel mit einer zum Aufspreizen und Festhalten des Blechstreifens dienenden Schneide, auf der anderen Seite ein Drehdorn und ein gegenüber diesem verschiebbarer Führungsdorn für den Blechstreifen angeordnet sind, wobei der Drehdorn während des Nietens als Anlage für den Blechstreifen dient und beide Dorne während des Drehens das anliegende Ende des Blechstreifens mitnehmen.
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Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1067540B (de) * 1955-07-21 1959-10-22 Busch Jaeger Duerener Metall Anordnung von Regelschaltern an elektrischen Kochherden
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