DE707805C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Ruecklaufes an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Fluessigkeitsbremse - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Ruecklaufes an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Fluessigkeitsbremse

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DE707805C
DE707805C DER79210D DER0079210D DE707805C DE 707805 C DE707805 C DE 707805C DE R79210 D DER79210 D DE R79210D DE R0079210 D DER0079210 D DE R0079210D DE 707805 C DE707805 C DE 707805C
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DE
Germany
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trunnion
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pipe
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Expired
Application number
DER79210D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Surmann
Karl Windolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
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Publication date
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Publication of DE707805C publication Critical patent/DE707805C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/02Fluid-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Rücklaufes an Rohrrücklaufgeschützen mit Flüssigkeitsbremse . Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Rohrrücklaufgeschützen zur selbsttätigen Regelung des Rohrrücklaufes in Abhängigkeit von der Erhöhung. Bei manchen Geschützen erfordert die Ausbildung und Form der Lafette die größte Rücklaufverkürzung schon in mittleren Erhöhungslagen des Rohres, bei etwa 6o°, während für den Rücklauf von da ab bis zur Maximalerhöhung derselbe freie Raum oder gar wieder ein größerer zur Verfügung steht. Mit den bekannten Regelvorrichtungen werden aber die Durchflußquerschnitte der Flüssigkeitsbremse bis zur größten Rohrerhöhung ständig verkleinert, so daß sich dabei im vorerwähnten Fall eine unnötig große Rücklaufverkürzung und damit auch Beanspruchung des Geschützes ergeben würde.
  • Die Erfindung paßt die Rücklaufregelung den gegebenen Lafettenverhältniss= über den ganzen Erhöhungsbereich besser an. Hierzu ist die Führung an der Lafette für die in der Rohrwiege liegende Verstellvorrichtung der Flüssigkeitsbremse derart ausgebildet, daß sile nur im ersten Teil des gesamten Erhöhungswinkelbereiches exzentrisch zur Schildzapfenachse des Geschützes verläuft und somit durch Abdrosseln der Durchflußquerschnitte für die Bremsflüssigkeit den Rohrrücklauf nur bis zu einer bestimmten Rohrerhöhung verkürzt, beim überschreiten dieser Erhöhung aber konzentrisch zur Schildzapfenachse verläuft und von da ab die Durchflußquerschnitte und damit auch die Rücklauflänge unverändert beläßt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. t eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile eines Rohrrücklaufgeschützes teilweise im Schnitt, Abb. z einen Querschnitt durch Schildzapfen und Wiege des Geschützes.
  • Ein zwischen die Wiege a und die Lafette b eingeschalteter Lenker c steht einerseits über an sich bekannte Zwischenglieder (Führungd, Lenkstück e, Hebel f, Welle g, Zahnsektorpaar 1a,1) in zwangsläufiger Verbindung mit der Kolbenstange k1 der Bremse k und ist andererseits an den Kurbelzapfen h einer zentrisch durch den Schildzapfen a1 der Wiege a hindurchtretenden und in ihm drehbaren Kurbelwelle L angelenkt. Eine Verdrehung der Kurbelwelle L im Sinne der Rohrerhöhung ist aber nur entgegen der Wirkung der kräftigen Feder m möglich, die mit einem Ende an der Lafette b, mit dem anderen an einem außen auf der Kurbelwelle L sitzenden und mit ihr durch eine Scheibe n fest gekuppelten Hebel o befestigt ist. Der Hebel o weist einen Anschlag o1 auf, der im Drehbereich einer Nase a2 des Schildzapfens `af,@
    liegt.
    Ist das Geschützrohr waagerecht geri
    so liegen die Nase a2 und der Anschlag oi
    einem bestimmten Abstand voneinander, de'1" sich beim Durchlaufen des ersten Erhöhungsbereiches allmählich verringert, bis bei etwa 6o° Erhöhung sich die Nase a2 gegen den Anschlag o1 anlegt. Während dieses ersten Winkelbereiches der Rohrerhöhungen ist der Anlenkungspunkt h des Lenkers c als fest mit der Lafette gekuppelt zu betrachten, da hierbei die Kurbel L durch die Feder m an der Lafette unverrückbar festgehalten wird. Der Lenker c überträgt bis zur Anlage der Nase a@ an den Anschlag o1 die I'@elativbewegung zwischen Rohr und Lafette so auf die Bremse lz, daß in bekannter Weise durch Verdrehung der Bremskolbenstange ein Abdrosseln der Durchflußquerschnitte für die Bremsflüssigkeit und damit eine stetige Rohrrücklaufverkürzung eintritt. Ist die Schildzapfennasea2 zur Anlage mit dem Anschlag o, gekommen und wird dem Rohr eine weitere Erhöhung gegeben, so wird die Kurbelwelle 1, also auch der Anlenkungspunkt l1 des Lenkers c, unter Spannen der Feder nz mitverdreht, was einer nunmehrigen Drehung des Lenkers e um den Schildzapfen a, gleichkommt. Damit ist eine Einwirkung des Lenkers c auf die Verstellung der Durchflußquerschnitte der Bremse aufgehoben, und der Rohrrücklauf bleibt in dem zweiten Erhöhungswinkelbereich konstant.
  • Der Hebel o ist auf der Kurbel l lose drehbar gelagert und mit der auf einem Vierkant 12 der Kurbelwelle sitzenden Scheiben durch Schrauben o2 fest gekuppelt. Diese greifen durch Schlitzen, der Scheiben hindurch, so daß bei gelösten Schrauben o2 eine gewisse Verdrehung der Kurbelwelle L gegenüber dem Schildzapfen a1 und somit eine Justierung der
    rchflußquerschnitte bei waagerechtem Rohr
    er auch andere Korrekturen möglich sind.
    ch Einstellung der Kurbelwelle werden die
    ,chrauben o, fest angezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung des Rücklaufes an Rohrrücklaufgeschützen in Abhängigkeit von der Erhöhung, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchflußquerschnitte der Flüssigkeitsbremse steuernde Führung (Lenker c) an der Lafette (b) nur im ersten Teil des gesamten Erhöhungawinkelbereiches exzentrisch zur Schildzapfenachse (a1) des Geschützes, von da ab konzentrisch zu dieser verläuft, so daß der innerhalb eines bestimmten Erhöhungswinkelbereiches ständig verkürzte Rohrrücklauf bei weiterer Rohrerhöhung konstant bleibt. z. Vorrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung (i, h, g, f, e, c) der Flüssigkeitsbremse an einer zum Schildzapfen (a1) konaxialen Kurbel (l, h) angreift, die, mit der Lafette durch eine Feder (m) gekuppelt, gegenüber dem Schildzapfen bis zu einer bestimmten Rohrerhöhung einen Leergang besitzt, von da ab durch einen Anschlag (a2) am Schildzapfen oder einem anderen Wiegenteil entgegen der Feder. wirkung (m) im Sinne der Rohrerhöhung mitgenommen wird, wobei zur Justierung der Durchflußquerschnitte der Bremse die Kurbel (1,11) gegenüber dem Angriffsarm (o) der Feder (m) in verschiedenen Drehlagen kuppelbar sein kann.
DER79210D 1929-09-17 1929-09-17 Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung des Ruecklaufes an Rohrruecklaufgeschuetzen mit Fluessigkeitsbremse Expired DE707805C (de)

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