DE707751C - Motorenanordnung in Flugzeugen - Google Patents

Motorenanordnung in Flugzeugen

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DE707751C
DE707751C DEA82278D DEA0082278D DE707751C DE 707751 C DE707751 C DE 707751C DE A82278 D DEA82278 D DE A82278D DE A0082278 D DEA0082278 D DE A0082278D DE 707751 C DE707751 C DE 707751C
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DE
Germany
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aircraft
spars
spar
same
motor
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Expired
Application number
DEA82278D
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English (en)
Inventor
Erich Gillig
Dipl-Ing Dr Wilhelm Mohr
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Arado Flugzeugwerke GmbH
Original Assignee
Arado Flugzeugwerke GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Motorenanordnung in Flugzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Motorenanordnung in Flugzeugen mit symmetrisch zu der senkrechten Mittelebene des Flugzeugs ,angeordneten Motoren, die entsprechend der Dicke des Tragwerks ganz oder zu ihrem größten Teil in demselben eingebaut sind und mit je einer Zugschraube in Verbindung stehen.
  • Es liegt ihr die Aufgabe zugrunde, ohne Verlagerung des Schwerpunktes den Stirnwiderstand von solchen Schnellflugzeugen zu vermindern, bei denen man gezwungen ist, in der Nähe des Schwerpunktes größere Lasten anzuordnen, z. B. in Kampfflugzeugen einen Gefechtsstand, oder bei denen auf Grund ihrer besonderen Verwendung große Gewichte übermäßig weit vor oder hinter dem Flugzeugschwerpunkt vorgesehen werden müssen.
  • Würde man bei derartigen Flugzeugen die Motoren in bekannter Weise in der Flügelnase vor dem Holm oder den Holmen des Tragwerks einbauen, so ergäbe sich eine Kopflastigkeit des Flugzeugs. Um diese auszugleichen, müßte man neben anderen Maßnahmen die Motoren nach dem Flugzeugschwerpunkt hin zurückverlegen und wäre gezwungen, sie dann an Stellen einzubauen, an denen sich die Holme befinden. Da dies nicht möglich ist, weil die Holme nicht durchbrochen werden dürfen, bliebe nur übrig, die Motoren unterhalb der Holme anzuordnen. Dies hätte aber zur Folge, daß die Motoren weit aus dem Tragflügel herausragen und daher einen zusätzlichen Luftwiderstand bieten.
  • Es sind nun Flugzeuge bekannt, bei denen außer einem die Vorwärtsbewegung des Flugzeugs bewirkenden Mittelmotor noch zwei Seitenmotoren vorgesehen sind, die gegeneinander versetzt an Flügeln angeordnet sind, die um .eine senkrechte Achse des Flugzeugs drehbar sind. Der eine der Seitenmotoren treibt eine Zug- und der andere eine Druckschraube an, wodurch die genanntdetk
    Flügel in Drehung versetzt werden und äägi
    Hubschraube wirken. Mit diesen Flugzeh "`-
    sind daher keine hohen Geschwindigkei "A
    zu erzielen.
    Schließlich ist es bekannt, den Motor hinter dem Sitz des Flugzeugführers einzubauen und über eine sich nach vorn erstreckende Verlängerungswelle die vor dem Sitz angeordnete Luftschraube anzutreiben.
  • Durch die Erfindung sind die obenerwähnten Schwierigkeiten überwunden, und zwar dadurch, daß die Motoren teils vor dem Holm oder den Holmen, teils hinter dem Holm oder den Holmen angeordnet sind und daß jeder hintere Motor in an sich bekannter Weise über eine sich nach vorn erstreckende Verlängerungswelle mit seiner Zugschraube in Verbindung steht.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Draufsicht auf ein Doppelrumpfflugzeug mit den gemäß der Erfindung eingebauten Motoren.
  • Abb.2 ist eine Ansicht dieses Flugzeugs von vorn.
  • Mit i und 2 sind die Motoren bezeichnet und mit 3 und q. die Holme. Der Motor 2 steht über die Verlängerungswelle 5 mit seiner Zugschraube in Verbindung. Wie Abb.2 erkennen läßt, ist durch die neue Motorenanordnung der Stirnwiderstand des Flugzeugs gegenüber den bekannten Konstruktionen erheblich vermindert.

Claims (2)

  1. PATIJNTANSPRÜCHE: i. Motorenanordnung in Flugzeugen mit symmetrisch zu der senkrechten Mittelebene des Flugzeuges angeordneten Motoren, die entsprechend der Dicke des Tragwerks ganz oder zu ihrem größten Teil innerhalb desselben eingebaut sind und mit je einer Zugschraube in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren teils vor dem Holm oder den Holmen, teils hinter dem Holm oder den Holmen angeordnet sind und daß jeder hintere Motor in an sich bekannter Weise über eine sich nach vorn erstreckende Verlängerungswelle mit seiner Zugschraube in Verbindung steht.
  2. 2. Motorenanordnung nach Anspruch i in Doppelrumpfflugzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motor in dem einen Rumpf oder in dem in der Längsrichtung desselben liegenden Tragwerksteil oder in diesen beiden Flugzeugteilen und ein anderer Motor in dem zweiten Rumpf oder in dem in der Längsrichtung desselben liegenden Tragwerksteil oder in diesen beiden Flugzeugteilen angeordnet ist.
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