DE70770C - Pfannendach mit Pappunterlage - Google Patents
Pfannendach mit PappunterlageInfo
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- DE70770C DE70770C DENDAT70770D DE70770DA DE70770C DE 70770 C DE70770 C DE 70770C DE NDAT70770 D DENDAT70770 D DE NDAT70770D DE 70770D A DE70770D A DE 70770DA DE 70770 C DE70770 C DE 70770C
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- pans
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D12/00—Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
- E04D12/004—Battens
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D12/00—Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
- E04D12/002—Sheets of flexible material, e.g. roofing tile underlay
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Um mit Pfannen gedeckte Dächer vollkommen wasserdicht zu machen, nagelt man auf
die Latten Dachpappestreifen auf, die mit ihren Kanten über die auf der nächst niederen Latte
hängenden Ziegel greifen, wodurch unter dem Ziegeldach noch ein vollständiges Pappdach
gebildet wird. Für Hohlziegeldächer konnte man solche Pappunterlagen bisher hoch nicht
anwenden, da die auf die Latten genagelte glatte Pappe sich der Form der Ziegel nicht
anpafste.
Dem Erfinder ist es nun gelungen, die Anwendung von Pappunterlagen auch für Hohlziegeldächer
zu ermöglichen, indem er durch entsprechend gestaltete, auf den Latten befestigte
Unterlagen oder durch Falzen der Pappe die Wellenform der sie bedeckenden Hohlziegel ertheilt.
Wie aus Fig. 1 ersichtbar, werden auf die quer über den Sparren α liegenden Latten b,
die zum Festhalten der Ziegel dienen, nach der Wölbung der Hohlziegel gebogene Blechstreifen
c genagelt. Der Abstand dieser Bügel c richtet sich nach der Breite der Hohlziegel
und ist so zu wählen, dafs sie immer in die Wölbung der Ziegel zu liegen kommen, die
sie jedoch nicht ganz ausfüllen dürfen. Sodann wird ein Pappdachstreifen f, dessen
Breite gleich der Ziegellänge ist, in der Längsrichtung der Latte b auf dieser festgenagelt.
Der Pappdachstreifen schliefst sich hierbei dicht an die Bügel c an und erhält dadurch
die Wellenform der Hohlziegel h, die nun mit ihren Nasen g über die Latte b gelegt werden
und die Pappe ganz bedecken. Auf diese Weise wird das etwa durch die Fugen oder durch zerbrochene Ziegel, wie bei i in Fig. 1,
dringende Wasser gehindert, in das Innere des Hauses einzutreten. An Stelle der Blechbügel
c lassen sich auch Holzstückchen d verwenden, deren obere Form den Höhlungen
der Hohlziegel angepafst ist (Fig. 1). Vortheilhafter ist jedoch die Anwendung unten flacher,
an ihrer Oberseite gebogener Latten k, Fig. 1, die parallel zu den Sparren α auf die Latten b
genagelt werden und so eine zweite Verlattung bilden. Dabei empfiehlt es sich, diese
Latten k mit Aussparungen / zu versehen, wie Fig. 2 zeigt, da dann die Pappe sowohl, als
auch die Ziegel ihrer ganzen Länge nach eine feste Auflage gewinnen. Infolge dessen können
die Ziegel bei etwa riöthig werdenden Ausbesserungen
des Daches nicht durchgetreten werden.
In den Fig. 3 und 4 ist noch eine Ausführungsart gezeichnet, wobei einfache Falze m
in der Pappe an Stelle der Bügel c, Holzstückchen d oder Latten k treten. Diese Falze
werden in der Entfernung einer Ziegelbreite von einander angebracht, wobei die beiden
unteren auf einander liegenden Theile der Pappe festgenagelt werden. Die Pappe schmiegt sich dann den Höhlungen der Ziegel
dicht an, ohne dafs die Anbringung irgend eines Zwischentheiles nöthig ist.
Claims (1)
- Pa te nt-Ansprüche:ι . Bei Dachpfannendächern die Anordnung einer Pappunterlage, wobei sich die auf den Latten (b) festgenagelten Pappstreifen (f), die über den nächst unteren Stein hinweggreifen, infolge auf diesen Latten (b) ange-brachter, den Höhlungen der Pfannen entsprechender Unterlagen (c d) dicht an die Dachpfannen anschmiegen und das Eindringen von Wasser verhindern.
Bei der unter i. gekennzeichneten Deckung die Anordnung einer zweiten Verlattung (k), durch welche der Pappe die Wellenform der Pfannen gegeben wird, wobei die Latten k mit Einkerbungen (I) versehen sein können, um den Ziegeln und der Pappe ihrer ganzen Länge nach eine feste Unterlage zu gewähren.Bei der unter i. gekennzeichneten Deckung die Bildung von Falzen (m) in den Pappstreifen (f), um den Höhlungen der Pfannen entsprechende Wellen hervorzubringen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70770C true DE70770C (de) |
Family
ID=344125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70770D Expired - Lifetime DE70770C (de) | Pfannendach mit Pappunterlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70770C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2714921A1 (fr) * | 1994-01-13 | 1995-07-13 | Quantum Sarl | Elément support de tuiles du type canal. |
-
0
- DE DENDAT70770D patent/DE70770C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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