DE705693C - Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen - Google Patents
Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen FaserstoffenInfo
- Publication number
- DE705693C DE705693C DED73800D DED0073800D DE705693C DE 705693 C DE705693 C DE 705693C DE D73800 D DED73800 D DE D73800D DE D0073800 D DED0073800 D DE D0073800D DE 705693 C DE705693 C DE 705693C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- fier
- ilt
- ill
- agents
- underwear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B7/00—Mercerising, e.g. lustring by mercerising
- D06B7/08—Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01F—CHEMICAL FEATURES IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED FOR THE MANUFACTURE OF CARBON FILAMENTS
- D01F2/00—Monocomponent artificial filaments or the like of cellulose or cellulose derivatives; Manufacture thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen textiler Flächengebilde für Leibwäsche aus cellulosehalti?en Faserstoffen
Das wesentliche Merkmal nach dein Haupt- patent hergestellter Wäschestoffe besteht in einer Verbesserung der Eigenschaften textiler Flächengebilde aus cellulosehaltigen Faser- stoffen dadurch. daß die diese Stoffe bilden- (len verwehten oder verwirkten Fäden Ge- mische von Fasern gleichen Werkstoffs. aber unterschiedlicher Vorbehatidlun,r enthalten. Derarti-e \\';i;che:totte haben die 1i-en- :rhaft. <lall die Schweißtropfenbildun- 1111- allli;in-i- von der Art der Fadenbildung. :il><) aurli hei Geweben. infolge Stei-erung (leer Luttdurchl<is;il-keit verz@i@re#rt, die -\uflage- tUiche fe#lichter Stellen ebenso wie die Gesatut- lte-gro@kopizit@it verringert und die L:I:t:tizitiii @lc@; feuchten Gewebes erhIllit wird. t;etiläl3 dem Uauptpatent erfolgt die unter- :chiedlichc V@irltehancilun@ au; @e@@'ach;rne@- l:ellu@c,;e lte#stelietider Fasern in de#r \\-risc#, clal.i ein Teil cler zu e-cr;llinncncl@n fasern in Faser-. Vlies- "der ähnlicher @ctrnt itiitte#I: inerzeri:iereilri wirkender Flottrli oder brlic- b1ger :uidcrui- :cliriitiil,frii(i n-irl:cttcler \litwl finit oder ohne An-,vendung von Spannung vorbehandelt und die verschieden behandelten Fasern gemischt. versponnen und zu Flächen- gebilden verarbeitet werden. In \\@eiterl>il- clun@ dieser Gedanken.in,,e de: Hauptpatents wird ertindungs"eni:i13 in Anwendun- auf regenerierte Cellulosen vor-e;chla-en. etit- ,ve#der die au: einem Vadenhüudel beste#hrii- den elementaren l'ellulc,:eüitlen rum Tcil Zu:- >e'ltell Sptllneli<e :111(1 '-#llllllltoI,t intt die Sall-- fähigkeit @-e#ründerndcll Mitteln zu hchandell1 und alsdann mit (4-11t lticllt holtandelten 'l,0;1 ,ler laentelttarf;itlut gor der \\@citcr@-crari>ci- tun,', wieder ztt @-ereitl:@en bzw. zu tttisc hvtt <,der alter frei \-ctlveneiull@ %(1t1 i.ellitl@@se#ia;cril l@ellu-<,lle) cilwil Tvil der I#a;crn nach dual 171eichon. `cgcilenettfati# auch l@:it-ll<1t mit cntsitmrhcnden \littchl zu itchandcin. aisclalnt mit dein l1iillt lteltan<lelten Teil tviecier zu ve#1-- titi;citett. zu 1-cr;l>itlttett utici :citliel.ilirlt :u 1'l:ichen`reitildcn zu 1-crarlteitetl. ( )alte@j 1u1111 @-ctrteilitaft slic le.tztr <tltfe# (101- mit flcn die @an@f:iltihcit @cr:iltcicrtl@lctl \1:t- telii. Reduktion. Oxydation. Polynierisation. Kondensation USW.. nach der Wiedervcreini- g1lltg 111'r 1'1(1C.'11 h?.w. dellt \M1Schen der Ht:L'rn L@rif@l@erl. \II sich sind natürlich (Garne aus regcrte- ricrteir Cclltilosen bekannt. deren Bestandteile umerschiclliche Eigenschaften aufueisen. Bei Elen bekannten Mischgarnen aus regenerierten Cellulosen dient iedoch ein Teil ihr Fasern entweder als sog. Stützfaser, uni das tarn Mm Feucln«-erden «-iderstantlsf;ihiger zu I)c#fc@?dL#rer tnacllcn. oder zur I@r#ielung Efel;te. Ebenso waren bereits vor dem Haupt- I)atent nicht nur die verschiedensten \lisch- game heIc atlnt. sondern auch sf)lelie gleichen Werksto,#t's. ab:i- unterschiedlichen :Aussehens. wie solche zunl Erzielen sog. F<trI)ntelangcn oller zlir Erleichterung fies ßleichcns dienen. I)emgcgenüber spielen bei der c'rtinflung - gemäGen \Viterhiklung fies Gegenstandes des Haunttmtents ebenso wir 1)1i `diesem <ell)er lc(ligiicli seiche Änderungen fies gleichen .\lis- gangs:naterials eine Rolle. welche ohne eindussun#g de< \ussehens oder sc)ilstiger Iiil;enschafteli die Saugfähigkeit fier Faden- 1)z%r. Faserhestandteile der (.;artie gegeneiti- anffer verändern. soweit diese 'ante zti Wäschestoffen verarbeitet werden; denn an diese Voraussetzung, ist der crtintlung_ gemäi.l erstrebte Erfolg der \-erz<-i@@crung fier Hildung von Schweißtropfen usw, gekniihft. 1103 sich Ctewel)e ans I-1;IIb@\olle heltll Tragen 1117L1 1)e- gillIlf.°ndetll Schwitzen anders verhalten als solche aus Iiamawolle Mer 1.etnen. ist ehenso selbstverst;indlich wie das entsprechende unterschiedliche Verhalten eines beispiels- nciac zum feil aus =\cet@'lecllulusc. <uni Teil ;ins \`iscose gebildeten Gewebes. Dageg>rn ist I)is zum Hauptpatent niemals vorgeschla- gen «-orden. die Eigenschaften von ini übri- gen homogen zusammengesetzten Wäsche- stdfen im ErfinfIungssinne zu verbessern. und das gleiche gilt für die vorliegende ei-iiii- iltiri"#sgein<ii:,e Weiterbildun#11 des Hauptpatents in _-\it!1"en(t!;I:g` am \\ aschesto fte aus regene- rierten Cül,uiosen. Die .\i:derung fier @augf@ihig@i<eit 1;a1111 alt sich mit I)@l:el>igen \Iittuin erreicht \\-erflun (.in 1-1r stör ictcr WIchprcmeß oder #11e Zugahe von \etzmittein u"irhcn :teigcrnd auf die Saugüihiglcf_#it. \t-:ihrcnfl eiie Trüak:ing iilit \\"asseral)stol.ienflen Mitteln. -r. R.I@nnstilarzclt. >ic in elL'm #11c 1,t__ #i;:nffiungr:t \f@rgcn@ntllncn \\-erflen 11tüs-cti. zill1 '1e111 1'.1"nllall:lg@gri#'lalll;e:i ll!1- :liliü'll)::I": ::f' :11n@@C#I1 \')i- 'lern @\':r#!Slttilt'!t he:Undet sein. damit '1a< crfor#I.rliiiic. in sich #zteichtcil:g :@e!h:@t'1?il' 1,ara Ia Snltn t. I:iir L'igeiltiicllc Kunstseiden l;;fIII1 ciie 'I'r:itllattt@itiiiititteli):fr 111i! fleht @1,S1llilfIe,Iel.i \erbundeil werden. indem 111a11 einen Teil de, Element<fr faelenl)ü!lslcls zwi:c hen Sl,hutflüse und Spinntopf durch die zusätzlichen 131dcr führt- Dies kann z. 11 i11 den bekannten .\1S- teiltrögcii erfolgen, indem man die von /tvil- litigsdiiscn kolnincnden Fäden getrennt be- hamlelt und ansclllie2eud zusammeilfiihrt Odur aber da; I:iinelei in angemessener Eltt- fcrittlng von flcr Düse ei-orübergehend trennt. Wird mit lcotldensicrl)arc#ti bzw. lu)llincrdier- harerl Mitteln gL'tr:itil<t. so kann die \\ ärme- behandlultg 1)1s :iach dein Färben verschob:n \\-erden. Tlei flci- Zusammensetzung der Farb- tlelttct1 ist der -Crüta;un@ Rechnung ztt tragen. Für 7_cllwf)Ile dagegen kann die Tr:inkullg gor oder nach dem \tal)ehi bzw. Reißen vor- genommen nmen werden- so claß also auch das Fär- hen@gcl)ctienfalls für 11e!1 zu träiil<cii(leil und 11e11 nicht zt: trankendeli \llteil vor da< 1'r;itl- Gen um! 111c \l,z\@-cigung des zti tr;ilil<eiiflc!i \:ltcils hinter 1:f: h;;rl)t'it verlegt u-cl-(l01l katte. Fiir 'l scll- 1::11l I@ett\\JscilU 1)ictVil llie 1;c_ mische fleh Vo-tuil g!-@@I@crcr I.ciilcn;iitalich- keit nach .Aussehen: (VIA % Kühle. il;llnent- lich wenn ihre .\usrüstung futil; fier gri,il@- ren \\'ificrstatlel.i:illigkeit inittcls \:n.lf-It:li>cil: erfolgt. Endlich bieten -i:Ich Watten f). '1-l. aus crtindun gcm;il.@enl t:emisch erhebliche \'of- teile. Isoteni sie fier BHImg von Bltlttilmei Zugunsten 1'1111r .\tIl@ltlgllilg@ Ins Innure ellt- gegenwirkei. alen für 1)cstiminte Agenstände h@rl)criicllc 1'111g`1. @f@tlfler\erl);ülfic 1l.\\. 'lull glcicineifi:; >::u@et?,lell Watten rrllcl)li:ll Ül,er- lc'gell sind. elie 111:11t :iiliili,-it Elen :fit< \it- w,ische iler@c<IC@@len \-f rhalldanttun \.(:F- \\-endet.
Claims (1)
-
I'A-rLNrANSPIZÜclrr: den Mitteln behandelt, alsdann mit dem nicht behandelten Teil wieder vermischt, versponnen und schließlich zu Flächengebilden verarbeitet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2. dadurch gekennzeichnet. daß die letzte Stufe der Behandlung mit die Saugfähigkeit verändernden Mitteln, Reduktion, Oxydation, Polymerisation, Kondensation usw., nach der Wiedervereinigung der Fäden bzw. dem Vermischen der Fasern erfolgt.t. Verfahre(( zum Herstellen textiler hlächengebilde für Ixilmäsche aus cellii- lost'11altigetI Faserstotten nach Patent r?, in -\rt«"enffull;@ auf regetlcricrtc. aus eine((( F:ILIenI):illdcl bestehende l rllii- 1@, c111 Teil .er I'_:L'?ltl'ilt;fr 'ä'1111 ,:\\l@@ll@lt @l>it;n<lüse unci S;)itllite@t@f mit die \a.t@g- =;i@iig@ccit \er;:ntlcnlflcll Mitteln ilellantirll und der >e, hchandrlte Tcil fier I':Ie@nellt:tr- fafIel! i:ill 'l #11i nicht blllandullen Teil vor fier \\'c'itt'rm'r::rie.iitlll@ micflcr verL'ilti@t 1'r\\-. @cu!iseht \\ird. _. \-erfallre:: zahl 1 Tcrstclleli Icxt!I. r f !'l:felle:lgi'iu ...." I-l.ill\\a@lllc ;111s iillil- if,.t'llaliiUC'II , ..jC'1-@1c,11t'11 11:g11 .'a11'!11 fe@f) @.\[ :!1 .\!1\\ellfllla auf rt'L@Ilt'I.IC'1'l.' 1@cllttlf).ciasenl 1Zt'lIL\"ilC'). dafIIII-ih L:c- l;t'illlle@f'1':1c't. f1;!11 C' !!1 Tci1 -1t'1" 1`;I@t'1 11 !!:feit (1.11l I;lf-ichen. :@e`;el>t'?lell@:fil: auch 1';trI,eII IIIIL die `:ftl@i;illlgl#:elt \ cl';ltlflertl-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED73800D DE705693C (de) | 1934-01-12 | 1936-11-03 | Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED67271D DE680581C (de) | 1934-01-12 | 1934-01-12 | Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen |
| DED73800D DE705693C (de) | 1934-01-12 | 1936-11-03 | Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE705693C true DE705693C (de) | 1941-05-07 |
Family
ID=25972715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED73800D Expired DE705693C (de) | 1934-01-12 | 1936-11-03 | Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE705693C (de) |
-
1936
- 1936-11-03 DE DED73800D patent/DE705693C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2061213A1 (de) | Neuartige Acrylfaser und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE4127922C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Angorakaninchenhaar-Garn | |
| DE618050C (de) | Verfahren zur Herstellung wolleaehnlicher Kunstseide | |
| DE705693C (de) | Verfahren zum Herstellen textiler Flaechengebilde fuer Leibwaesche aus cellulosehaltigen Faserstoffen | |
| DE501298C (de) | Einrichtung zum fortlaufenden Nassbehandeln, insbesondere zum Vorbleichen, Mercerisieren, Faerben usw. von Kardenbaendern | |
| DE912926C (de) | Verfahren zur Veredelung von Faserstoffen | |
| DE361842C (de) | Verfahren zur Herstellung von Papierstoffmischgarn | |
| DE552856C (de) | Einlage fuer Gegenstaende aus Kautschuk | |
| DE498228C (de) | Verfahren zur Herstellung von Textilware, insbesondere Wirk- oder Strickware | |
| DE1503736A1 (de) | Reinigungstuch | |
| DE727401C (de) | Verfahren zum Mattieren von Textilgut mit Pigmentdispersionen | |
| DE478243C (de) | Streckwerk fuer Spinnmaschinen zur Herstellung eines aus verschieden starken Einzelvorgarnen bestehenden Zwirnes | |
| AT121800B (de) | Wirk-, Strick- oder Häkelware und Verfahren zu ihrer Behandlung. | |
| AT16648B (de) | Verfahren zur Herstellung konischer Velourschutzborten und ähnlicher Gewebe. | |
| AT54806B (de) | Walzenanordnung für Kalander, Färb-, Srärk- sowie Merzerisiermaschinen. | |
| DE654800C (de) | Verfahren zur Herstellung von gekraeuselten Kunstseidefaeden beim Spinntopfspinnen | |
| DE741319C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Textilstoffes mit wollpelzaehnlicher, filziger Oberflaeche | |
| DE67254C (de) | Soupliren im Stück zu färbender ganz- oder halbseidener Stückwaaren | |
| DE219630C (de) | ||
| AT64039B (de) | Futterstoff. | |
| DE401631C (de) | Verfahren zum Faerben von Jute | |
| AT68154B (de) | Verfahren zur Herstellung von gewirkten Futterstoffen auf Raschelstühlen und Zaschennadeln für letztere. | |
| DE1158772B (de) | Geschichteter Schmierkoerper | |
| AT37151B (de) | Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke. | |
| DE535947C (de) | Mittel zum Versteifen von Buegel-, Plissee- und anderen Faltkanten |