AT37151B - Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke. - Google Patents

Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke.

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AT37151B
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Carl Kuebler
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Carl Kuebler
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  Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke. 
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   worden, weiche dieses Ziel   anstreben, ohne es ganz erreicht zu haben. Vor etwa zehn Jahren war es noch unbekannt, Baumvollflanelle so zu rauhen, dass sie eine im Träger. 
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 prigniermitteln verschieden. Rauht man beispielsweise in einen   Baujuwollflanell   eine fünfprozentige Türkischrotöllösung hinein, so erzielt man in viel kürzerer Zeit die gewünschte Dichte des Pelzes als ohne Anwendung dieses Mittels. Rauht man dagegen in den gleichen Stoff die Lösung eines Kleb- oder Füllmittels (Dextrin u. dgl.) ein, so wird die erhaltene Faserdecke widerstandsfähiger gegen das Wolligwerden und das Al) tragen, und zwar infolge des leichten Zusammenklebens der Faserenden. 



   Rauht man Natronlauge von 36  Bé. ein, so kräuseln sich die Fasern des Rauh-   netzes     zusammen, werden kürzer, stabiler   und wollähnlich. In allen Fälen wird beim nassen 
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 FaserdeckeerzieltalsbeimTrockenrauhen. 



   Behandelt   man   dagegen ein Gewebe aus Schafwolle, indem   man x. B. eine Seifen   lösung (fünfprozentig) einrauht, so entsteht etwas Unerwartetes, das Gewebe filzt wie auf 

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 und anstatt geschoren zu werden,   Rann   man beispielsweise das Gewebe so   behandeln, ; d   die letzten Passagen des   Strichranhena oder Rauhens   im Strich und Gegenstrich (Filzranhen) auf einer solchen   Rauhmaschine   vorgenommen   werdenf welche Natronlauge, in den   Faser-   flaum   einstreicht und dadurch die Fasern in der durch die Mercerisation bekannten Art verstärkt und verkürzt, die Filzdecke fester, geschlossener und verfilzter macht.

   Da ausserdem die Natronlauge eine starke   Kräuselung   der Faser bewirkt, erscheint die Faserdecke eines baumwollenen Gewebes täuschend wollähnlich, fest und kurz, also tragecht. 



   Wünscht man bei leichten billigen Flanellen, dass die Faserdecke sich kräftig, dick und voll anfühlt, so ist das Einstreichen von   Dextnn-Bittersalzlösungen,   Appreturöl vor oder während des Rauhens angebracht. Auf diese Weise kann eine Ware bis doppelt so du   k   ausfallen, als solche auf bekannte Art appretierte Ware erreicht wird. Als Rauhorgane oder ähnlich wirkende Hilfsmittel können solche benutzt werden, wie sie in den 
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 es, wenn nur die Faserdecke des Gewebes vor oder während des Rauhens mit Appreturmitteln versehen wird, so dass feucht gerauht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke, dadurch gekennzeichnet, dass in Gegenwart von nassen : Appretur- oder Im-   prägniermitte1n   gerauht wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass lediglich die Faserdecke des Gewebes vor oder während des Rauhens mit Appreturmitteln versehen wird.
AT37151D 1907-01-29 1908-05-29 Verfahren zum Rauhen von Geweben zwecks Erzielung einer glatten oder filzartigen Decke. AT37151B (de)

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