DE705671C - Druckluftgetriebene Foerderpumpe fuer eine Zapfstelle fuer Treibstoffe - Google Patents

Druckluftgetriebene Foerderpumpe fuer eine Zapfstelle fuer Treibstoffe

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DE705671C
DE705671C DED76011D DED0076011D DE705671C DE 705671 C DE705671 C DE 705671C DE D76011 D DED76011 D DE D76011D DE D0076011 D DED0076011 D DE D0076011D DE 705671 C DE705671 C DE 705671C
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DE
Germany
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pump
piston
compressed air
arm
fuel
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Expired
Application number
DED76011D
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English (en)
Inventor
Herbert Storch
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GASOLIN AKT GES DEUTSCHE
Original Assignee
GASOLIN AKT GES DEUTSCHE
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/04Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes for transferring fuels, lubricants or mixed fuels and lubricants

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Druckluftgetriebene Förderpumpe für eine Zapfstelle für Treibstoffe Die Erfindung bezieht sich auf eine druckluftgetriebene Förderpumpe für eine Zapfstelle für Treibstoffe.
  • Es sind Einrichtungen zur Abgabe von feuergefährlichen Flüssigkeiten mittels :einer teilweise durch Druckluft betriebenen Pumpe bekannt. Bei seinem bekannten Selbstverkäufer für flüssige Motorbetriebsstoffe wird zur Förderung des Betriebsstoffes ein .in einem Zylinder laufender Doppelkolben verwendet, durch dessen Bewegung der Betriebsstoff von einem Vforratstank in ein Meßgefäß gedrückt wird. Dabei erfolgt die Bewegung des Doppelkolbens nach einer Richtung durch Preßluft, die nach Einwurf einer Münze hinter den Doppelkolben gelangen kann, und die Rückbewegung durch ein an dem Doppelkolben angreifendes Gewicht. Weiterhin ist eine Einrichtung zum Abzapfen feuergefährlicher Flüssigkeiten bekannt, bei welcher Preßluft über einen Umsteuerungsschieber auf die eine Seite eines Kolbens .einwirkt und ihn entgegen der Kraft einer an der anderen Seite des Kolbens angreifenden Feder verschiebt. Durch die Bewegungen des Kolbens wird Treibstoff angesaugt und über ein Rückschlagventil zur Abgabestelle befördert. Die Rückbewegung des Kolbens in seine Ausgangsstellung erfolgt durch Federkraft.
  • Ferner sind Zapfstellen mit elektrisch betriebenen Förderpumpen bekannt.
  • Auch ist ein kurbelloser Rutschenmotor mit einem einen Hauptsteuerkörper kraftschlüssig umsteuernden Hilfssteuerkörper bekannt, bei welchem der Hilfssteuerkörper durch den Ar-
    beitskolben unmittelbar oder durch von dem
    Kolben bewegte Anschläge in beiden Steuer-
    richtungen zwangsläufig umgestellt wird. Bei,
    einem solchen Motor wird die U nistetterttn @'
    Bewegung von mit dem Kolben fest verbu 1 I
    nen Anschlägen auf einen Dreiwegehalui ü
    tragen und dann entsprechend der Stellung'
    des Dreiwegehalines der Hilfssteuerkörper in
    Form eines Schiebers betätigt.
    Bei einer weiteren bekannten Steuerung für Druckluft-Schüttelrutschenmotoren, bei der ebenfalls ein Hilfssteuerkörper vorgesehen ist, welcher einen gestuften Hauptsteuerkörper steuert, ist der Hattptsteuerkörper auf seiner kleineren Druckfläche ständig von Frischluft beaufschlagt, und hinter dessen gröL)erer Druckfläche ist der Hilfssteuerkörper und hinter diesem in dem Entlüftungskanal das Drosselorgan angeordnet. Zweck einer solchen Anordnung ist, den Haupts:euerkörper in derjenigen Richturig, in welcher er durch den Hilfssteuerkörper auf seiner größeren Stirnfläche mit der Frischluft in Verbindung gesetzt wird, rasch zu bewegen und in der anderen Richtung je nach Einstellung des Drosselorgans langsam zu bewegen. Auch bei dieser bekannten Steuerung ist der Hilfssteuerkörper in Form eines Steuerschiebers ausgebildet.
  • Bei einer weiteren bekannten Steuerung für eine Schüttelrutsche mit kolbengesteuerten Druckluftmotoren sind die vorzugsweise verstellbar angeordneten Entlüftungsventile jeweils über h'anäle von verli.iltnismäßig kleinem Querschnitt mit Räumen gröLeren Inhalts verbunden, die beiderseits der Stirnflächen eines Steuerschiebers für die Druckluftzufuhr und -abfuhr angeordnet sind und über weitere Kanäle von geringerem Querschnitt als die erstgenannten Kanäle mit der Druckluftzufuhr in Verbindung stehen. Zweck einer solchen Anordnung ist, den Luftverlust beim Arbeiten des Motors zu verringern. Auch bei dieser Anordnung wird zur Steuerung des Kolbens des Druckluftmotors ein Hilfsschieber verwendet.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine druckluftgetriebene Förderpumpe für eine Zapfstelle für Treibstoffe. durch welche erreicht wird, daß die sonst von Hand betätigten Förderpumpen für Treibstoffe usw. selbsttätig gesteuert werden können. Gemäh der Erfindung ist an der druckluftgetriebenen Förderpumpe in der Druckluftzuleitung zum Motor eine ruckartig arbeitende Umsteuerungseinrichtung vorgesehen, und die Bewegungen dieser Umsteuereinrichtung zum abwechselnden tmmittelbaren Einlaß bzw. Auslaß auf den Kolbenseiten des Motors werden vermittels eines mit der Umsteuerungseinrichtung verbundenen Armes von sich mit der Kolbenstange bewegenden Mitnehinern abgeleitet. Die Umsteuerungseinrichtung für die Druckluft kann verschiedene Formen annehmen, vorzugsweise hat sie die Form eines Vierwegehahnes mit einer Federeinrichtung. -::Die Kolbenstange des Motors kann ge-1,riikig mit einer Hubstange in Verbindung ge-@bracht werden, die ihrerseits in' einen geschlitzten Purnpenartn einer Treibstofförderpumpe oder mehrerer Pumpen eingreift. Dabei kann der Pumpenarm der Treibstofförderpumpe mit der Pumpenwelle durch eine lösbare Kupplung verbunden werden.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform einer solchen Kupplung ist auf der Welle der Treibstofförderpumpe ein Kupplungsring mit einem verschwenkbaren Arm vorgesehen, der in eine auf dem Pumpenarm vorgesehene Aussparung eingreifen kann.
  • Der durch ein Druckmittel gesteuerte Motor finit den genannten Steuerteilen und Lei= tutigeti ist vorzugsweise auf einem einheitlichen Tragteil angeordnet, so daß der gesamte Motor als eine Einheit transportiert werden kann.
  • Das gesamte Aggregat kann durch einfachen AnschluG vermittels des an der Hubstange der Kolbenstange des Motors vorgesehenen Kreuzkopfes mit einer Flügelpumpe oder mehreren in Verbindung gebracht und von ihr abgeschaltet werden. Das zum Betrieb des Motors notwendige Druckmittel, nämlich Preßluft, ist jetzt praktisch an jeder Tankstelle zum Aufpumpen der Reifen von Kraftfahrzeugen vorhanden. Außer Prellluft können gegebenenfalls auch andere Druckgase, wie z. B. Kohlensäure, zur Steuerung des Motors benutzt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Vorderansicht einer Zapfsäule mit einem unten in der Zapfsäule angeordneten Motor.
  • Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Motors in Verbindung mit zwei Flügelpumpen, wobei der Zylinder des Motors und der Kolben im Schnitt wiedergegeben sind.
  • F ig. 3 zeigt eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht, jedoch mit dem Kolben in der höchsten Stellung.
  • Fig. ,l zeigt eine Seitenansicht ,des Motors mit einer Stellung des Kolbens gemäß Fig. 3. Auf einer geeigneten Grundplatte o. dgl. i ist ein Zylinder 2 eines Motors befestigt, ixi welchem ein mit Kolbenringen veksehener Kolben 3 verschiebbar angeordnet ist. Eine Kolbenstange q ist durch einen Zylinderkopf 5 durch eine Packung 6 mit Stopfbuchsenmutter ; hindurchgeführt. Die Kolbenstange ist an ihrem freien Ende vermittels eines Gelenkes 8 mit einer Hubstange 9 verbunden. An der Kolbenstange 4. ist außerhalb des Zylinders 2 eine Querstange io befestigt, welche eine parallel zur Kolbenstange verlaufende Steuerstange i i trägt, die in Führungen 12 auf der Grundplatte i verschiebbar angeordnet ist. Auf der Steuerstange i i sind durch Stellschrauben 13 und 14 zu befestigende Mitnehmerrollen i 5 und i 6 angeordnet, die abwechselnd an einem Umsch.althebel17 des Hahnkükens eines Vierwegehahnes 18 angreifen. An dem Hahnküken greift weiterhin eine in einem Zylinder ig angeordnete Federeinrichtung 20 an. Von der ' Umsteuereinrichtung in Gestalt eines Vierwegehahnes 18 sind vier Leitungen abgezweigt; eine Leitung 21 führt oben und eine zweite Leitung 22 unten in den Zylinder 2 hinein. 23 ist eine Preßluftzuleitung, die mit einem Absperrhahn versehen sein kann, und 24 ist eine zu einem schalldämpfenden Auspufftopf 25 führende Ablaßleitung.
  • An dem oberen Ende der Hubstange 9 ist ein Kreuzkopf 26 vorgesehen, welcher mittels eines Bolzens 27 in Schlitze 28, 28a von Armen 29, 29a eingreift, welche auf den Wellen 30 bzw. 30a zweier Flügelpumpen 3 i, 3 ia-angeordnet sind. Auf der Welle 3o bzw. 30' jeder der Flügelptu»pen ist ein Kupplungsring 32 befestigt, welcher mit einem Hebe133 bzw. 33a in Verbindung steht, der in je eine Ausnehmung 34 der Pumpenarme a9, zga eingreifen kann. Durch Umlegen des Armes 33 bzw. 33a in die Ausnehmungen 34 kann eine Kupplung zwischen dein Motor und der Pumpenwehe hergestellt werden.
  • Die Art der Zuordnung des beschriebenen., durch Preßduft gesteuerten Motors zu einer Zapfstelle-ist insbesondere aus der Fig. i ersichtlich. Es bezeichnet 36 eine übliche Zapfsäule, welche mit Brennstofförderleitungen37, 38 aus einem unterirdischen Vorratsbehälter versehen ist, die zu den Pumpen 3-i bzw. 3 ja führen. Diese Pumpen fördern den Brennstoff in üblicher Weise in ein Meßgefäß 39, von dem aus der Brennstoff durch einen Schlauch 4o an den Verbraucher abgegeben werden kann, -Der Motor zum Antrieb einer oder mehrerer Treibstofförderpumpen arbeitet wie folgt: In der Stellung des Kolbens gemäß Fig. 2 steht die Preßluftzuleitung 23 über den Vierwegehahn 18 mit der Zuleitung 22 in Verbindung, während die Leitung 21 mit der Ablafaleitung 24 verbunden ist. Der Arm 17 des Vier wegehahnes 18 legt sich gegen die untere Mitnehmerrolle 16. Bei der Bewegung des Kolbens 3 nach oben werden die Querstange i o, die Mitnehmerstange i i, die Mitnehmerrolle 16 find der Steuerarm 17 des Hahn-. kükens bis in eine Mittelstellung mitgenommen, nachdem der Kolben 3 sich bis kurz vor die obere Endstellung gemäß Fig.3 bewegt hat. In dieseln Augenblick kommt die in der Federeinrichtung ig, 2o .aufgespeicherte Energie zur Wirkung und drückt das Hahn. küken zusammen mit seinem Steuerarm 17 in die Endstellung, so daß ein plötzliches Abschalten des Druckmittels von der Leitung 22 und ein plötzliches Zuschalten des Druckmittels aus der Leitung 23 in die Leitung 2 i erfolgt. Gleichzeitig damit wird die Leitung 22 über den Hahn 18 mit der Ablaßleitung z4 und dem Auspufftopf 2 5 in Verbindung gebracht. Der Steuerarm 17 des Hahnkükens legt sich in der oberen Endstellung gegen die Mitrlehmerr olle i s. Bei der nun folgenden Abwärtsbewegung des Kolbens 3 durch Eintritt von Druckmittel auf die obere Kolbenseite werden damit die Querstange io, die Steuerstange i i und die Mitnehmer nach unten bewegt und damit die Steuerstange 17 wiederum verschwenkt. Kurz vor der unteren Endstellung des Kolbens erfolgt durch die Federeinrichtung i9, 2o wiederum eine ruckartige Umschaltung des Hahnkükens, so daß der Motor zu einem neuen Arbeitshub nach aufwärts bereit ist.
  • Die Bewegungen des Kolbens 3 werden. aufdie Hubstange und auf die Arme einer oder mehrerer Flügelpumpen übertragen und damit Treibstoff in eine oder mehrere Me()be= kälter befördert.
  • Der gesamte Motor kann mit seinem Tragteil auf zweckentsprechende Weise in dem unteren Teil der Zapfstelle befestigt werden. Um die Einrichtung an Zapfsäulen mit verschiedenen Größenabmesgungen anpassen zu können, ist es zweckmäßig, die Hubstange 9 zu unterteilen und mit einer Stellktipplung 41 zu versehen.

Claims (3)

  1. PATrNTANSi'RÜcIir: i`Druckluftgetrieblene Förderpumpe für eine Zapfstelle für Treibstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dr uckluftzuleitung (23) zum Motor (i) eine ruckartig arbeitende Umsteuereinrichtung, z. B. ein Vierwegehahn (18 ) mit einer Federeinrichtung, vorgesehen ist und die Bewegungen dieser Umsteuereinrichtung zum abwechselnden unmittelbaren Einlaß bzw. Auslaß auf beiden Seiten des Kolbens (3) des Motors (i) mittels eines mit der Umsteuereinrichtung verbundenen Armes (17 ) von sich mit der Kolbenstange (4) bewegenden Mitnehmern (r5, 16) abgeleitet werden. ,
  2. 2. Zapfstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Kolbenstange des Motors gelenkig verbundene Hubstange in einen geschlitzten Pumpenarm einer Treibstofförderpumpe oder vor- Zubsweise mehrerer Treibstofförderpumpen eingreift.
  3. 3. Zapfstelle nach Anspruch i und =, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenarm der Treibstofförderpumpe mit der Pumpenwelle durch eine lösbare Kupplung verbunden ist. r. Zapfstelle nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle der Treibstofförderpumpe ein Kupplungsring mit einem verschwenkbaren Arm vorgesehen ist, der in eine auf dem Pumpenarm vorgesehene Aussparung eingreifen kann.
DED76011D 1937-08-25 1937-08-25 Druckluftgetriebene Foerderpumpe fuer eine Zapfstelle fuer Treibstoffe Expired DE705671C (de)

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