DE704615C - Einstellvorrichtung fuer Hochfrequenzgeraete - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Hochfrequenzgeraete

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Publication number
DE704615C
DE704615C DET50378D DET0050378D DE704615C DE 704615 C DE704615 C DE 704615C DE T50378 D DET50378 D DE T50378D DE T0050378 D DET0050378 D DE T0050378D DE 704615 C DE704615 C DE 704615C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
disk
push button
ring
latch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET50378D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Reinhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET50378D priority Critical patent/DE704615C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704615C publication Critical patent/DE704615C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J5/00Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
    • H03J5/02Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
    • H03J5/04Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings operated by hand
    • H03J5/08Settings determined by a number of separately-actuated positioning means

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m. b. H. in Berlin -Zehlendorf Einstellvorrichtung für Hochfrequenzgeräte Es ist bereits eine Einstellvorrichtung für die Drehkondensatoren eines Empfängers bekannt, bei der auf der Drehkondensatorwelle eine Wählerscheibe sitzt, die auf ihrem Umfang in gleichmäßiger Verteilung mehrere Druckknöpfe zur Einstellung auf vorbesimmte Senderfrequenzen trägt. An der Rückseite jedes Druckknopfes ist ein Anschlagstift befestigt. An der Gehäusewand des Empfängers ist ein einziger Gegenanschlag derart angeordnet, daß bei Drehung der Wählerscheibe nur der Anschlagstift an den Gegenanschlag stößt, der an dem gerade eingedrückten Druckknopf befestigt ist und dadurch mit diesem nach hinten, also in Richtung auf die Gehäusewand, gedrückt war. Der Anschlagstift ist in einem kleinen Bereich verstellbar, um dem Druckknopf innerhalb des entspZechenden kleinen Frequenzbereichs einen beliebigen Sender zuordnen zu können. Die Erfindung ermöglicht dagegen, jedem Druckknopf einen beliebigen Sender des ganzen Wellenbereichs zuzuordnen. Es ist daher eine Reihenfolge der Druckknöpfe möglich, welche von den Senderfrequenzen unabhängig, z. B. alphabetisch ist. Dies konnte man bisher nur bei Empfängern mit Motorabstimmung durchführen.
  • Bei Empfängern mit Handabstimmung hat man dieses Problem dadurch zu lösen versucht, daß man an einer Trommelskala mit alphabetischer Reihenfolge der Namen je einen einstellbaren Anschlagstift für die zu dem eingestellten Sendernamen gehörige Drehkondensatorstellung anbrachte. Zur Bedienung waren hierbei jedoch zwei unabhängige Einstellbewegungen, nämlich die Einstellung der Trommelskala und damit die Einstellung der Anschlagstifte und dann mit einem zweiten Bedienungsgriff eine Bewegung des Drehkondensators bis zum Anschlag, erforderlich. Die Erfit:dting bezieht sich dagegen auf die anfangs geschilderte Einstell= vorrichtung, bei welcher mehrere je einer vorbestimmten Stellung; des einzustelle!iden Abstinimittels zugeordnete und beim Eindrücken je eine Rastvorrichtung in Wirksamkeit setzende Druckknöpfe auf einer mit dem Abstimmittel gekuppelten Wählerscheibe angeordnet sind, welche bei Betätigung eines Druckknopfes bis zti der ausgewählten Raststellung drehbar ist.
  • Nach der Erfindung sind hinter der finit der Welle des Abstinimittels, z. B. eines Dr:likondetisators, gekuppelten Wählerscheibe parallel zti dieser mehrere konzentrische, je eine Rastklinke tragende Ringscheiben angeordnet und fest finit der Wälilersclieibe verbunden. Ferner ist hinter jeder Ringscheibe je eine feststehende. eine federnde Rast tragende konzentrische Ringscheibe angeordnet, welche zur Erzielung einer von der Reihenfolge der Senderfrequenzen unabh:i.ngigen Reihenfolge der Druckknöpfe in eine beliebige Stellung gebracht werden kann. Jeder Druckknopf trägt auf der Rückseite je einen bis zu der ihni zugeordneten Ringscheibe reichenden Stift, welcher beim Betätigen des Druckknopfes die Rastklinke dieser Ringscheibe in die Ebene der zugehörigen feststehenden Ringscheibe drückt.
  • Unter einer Rastvorrichtung kann bei der Erfindung auch eine Anschlagvorriclitting verstanden sein. -Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in ALL. 3 und .f dargestellt. Die Wirktitigsweise sei an Hand von .Sieb. i und 2 näher erläutert, welche die wichtigsten Teile dieser Anordnung in verkleinertem Maßstab zeigen. Jeder vorbestininiten Stellung des Drelikon-(lensators und damit jedem Druckknopf ist eine Ringscheibe S sowie eine zweite Ringscheibe S' zugeordnet, deren Formen in Abh. i und 2 dargestellt sind. Die Scheiben.5' und ,S' sind hinter der die Druckknöpfe D tragenden Drehscheibe Dr abwechselnd geschichtet angeordnet. Die Scheibe S wird finit der Drehscheibe mitl)ewegt, während die Scheibe S' räumlich feststeht. Die Scheibe .S' ,vird durch Betätigung des zugehörigen Druckknopfes niit einem Teil ihres Umfanges derart nach hinten in die Ebene der Scheibe.S" gedrückt, daß bei Erreichen der ge.wütischten Stellung die beiden Scheiben ineinanderrasten, wodurch auch die Drelil)ewegtiiig der einzustellenden Vorrichtung, also etwa des Drehkondensator, gerastet wird. In die aus dünnem Blech bestehende biegsame Ringscheibe S ist eine längliche, konzentrische Aussparung U eingestanzt, die so geformt ist, (laß auf der einen Seite der Aussparung eine Mastklinke R entsteht. Der zugehörige Druckknopf drückt mittels eines auf seiner Rückseite befindlichen kurzen Stiftes den Rand der Scheibe in der Nähe der Rastklinke R nach hinten, also in die Ebene der dahinter angeordneten feststehenden Scheibe S'. Diese besitzt ebenfalls eine längliche Aussparung U' und ist auf den Außenumfang derart ausgebuchtet, daß eine nach innen federnde Rast R' entsteht, in @velche die Rastklinke R einrasten kann. Die RingscheibeS enthält auf dem Umfang gleichmäßig verteilt eine Reihe von gleich großen Löchern L, von denen nur das an der Rastklinke R befindliche Loch fehlt, so daß der an dem zugehörigen Druckknopf befestibte Stift die Scheibe nach hinten drückt, w ährend die ;in den nicht zugehörigen Diucki knöpfen befestigten Stifte durch die Scheibe S hindurchragen und nicht diese. sondern nur jeweils ihre zugehörigen Ringscheiben betätigen können.
  • Eine nach diesen Grundsätzen aufgebaute Anordnung zeigt in angenähert natürlicher Größe Abl>. 3 zur Hälfte in der Aufsicht, zur anderen Hälfte in einem parallel zu der Drehscheibenebene verlaufenden Schnitt, =\1I.4 im Querschnitt. In Abb. q. ist die die Druckknöpfe h,, 77= usw. tragende Drehscheibe Dr titti die Feinstellwelle lt"- drehbar gelagert. Hinter der Drehscheibe Ar befindet sich eine ebenfalls drehbare Buchse I3. welche finit der Welle des Drehkondensators C, z. 1>. über die "Zahnräder 7_,, l_, gekuppelt ist. An der Buchse 13 sind die gemäß :1b1. i geformten Ringscheiben S" .S'_ usw. mit ihrem äußeren Unifang befestigt. Innerhalb der Buchse ist eine weitere, ;in dem ortsfesten Gestell G befestigte und mithin ebenfalls feststehende Buchse B' angeordnet, an welcher die gemäß Abb. 2 geformten Ringscheiben S,', .S',' usw. befestigt sind. Die -zwölf drehbaren Scheiben .S. «-elche entsprechend Abb. i die Rastklinken tragen, und die zehn feststehenden Scheiben S', welche entsprechend Abb. 2 die federnden Rastete tragen, sind in abwechselnder Reihenfolge aufeinandergeschichtet. Jedes Paar kann in der Weise von einem der Druckknöpfe h, his D,_ in Wirksamkeit versetzt «-erden, daß bei Betätigung des Druckknopfes die Rastklinke der zugehörigen drehbaren Ringscheibe in die Ebene der zugehörigen feststehenden Ringscheibe gedrückt wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel tragen die Scheiben S auch neben der Rastklinke ein Loch, dessen Durchmesser aber kleiner ist als die übrigen Löcher, sn da!.') der an dem zugehörigen Druckknopf befindliche zylindrische Stift T nur mit seinem unteren, abgesetzten Teil durch dieses Loch hindurchgelangen kann, während der obere, dickere Teil mit seiner Kante auf die zugehörige Ringscheibe drückt. Die oberen dickeren Teile der Stifte sind also alle von verschiedener Länge. Die Feinstellwalze W trägt einen Knopf K, vermittels dessen die Einstellung auch wahlweise kontinuierlich, also ohne Benutzung der Druckknöpfe, über das aus den Zahnrädern Z4, Z, Z3 bestehende Untersetzungsgetriebe hohen Untersetzungsverhältnissen erfolgen kann.
  • Die Ringscheiben S' stehen zwar während der Druckknopfeinstellung, also etwa während der Abstimmung, auf bestimmte Sender, fest. Sie können aber nach Wahl nachgestellt werden, d.li. in ihrer Lage zu der ortsfesten Buchse B' verändert werden. Sie sind an dieser mittels je einer Schraube H1, H2 usw. und einer Klemmfeder F1, F2 usw. befestigt. Die Schraubenköpfe sind von der Vorderseite aus durch Löcher Ll ; L2 usw. in der Drehscheibe Dr zugänglich. Will man etwa die einem bestimmten Druckknopf zugeordnete Raststellung verändern, so wird zunächst durch Betätigen des Druckknopfes und Drehen der Scheibe die bisherige Raststellung eingestellt. Darauf wird die zugehörige Befestigungsschraube H 'gelöst, welche die zu dem Druckknopf gehörige Rastscheibe S' an der ortsfesten Buchse B' festklemmt. Nach Lösen der Schraube wird mit Hilfe des Knopfes K der Drehkondensator C bis zu der gewünschten Stellung mitgenommen, und erst darauf wird die Scheibe ,S' durch Anziehen der Schraube wieder festgeklemmt.
  • Die Vorderseiten der Druckknöpfe können etwa bei einem Empfänger mit den Namen oder Frequenzen der einzustellenden Sender beschriftet sein. Zweckmäßigerweise wird bei Betätigung eines Druckknopfes ein Schalter betätigt, der die Wiedergabe unterbricht.
  • Bei der bisher beschriebenen Ausführungsform besteht noch der Nachteil, daß der Einstellende bei Betätigung eines Druckknopfes nicht weiß, ob er die Drehscheibe in Richtung rechtsherum oder in Richtung linksherum drehen muß, um auf dem kürzesten Wege zu der zugehörigen Raststellung zu gelangen. Es ist aber möglich, bei jedem Scheibenpaar S und S' zusätzliche Sperrvorrichtungen vorzusehen, welche von jeder Anfangsstellung aus eine Drehung nur in der Richtung zulassen, welche auf dem kürzesten Wege zu der Raststellung führt. Eine solche Anordnung ist in den Abb. 5 bis 7 dargestellt. Die Aussparung C' der bewegten Ringscheibe S ist so geformt, daß zwei Sperrzungen P,. und P, entstehen, welche normalerweise in der Ebene der Ringscheibe liegen und von dem äußeren Rand der Aussparung aus nach innen gehen. Die feststehende Scheibe S' trägt auf ihrer Oberseite, also auf der der Scheibe S zugewandten -Seite, auf dem ganzer. Umfang eine Reihe von Sperrnasen Nj bzw. _V,.. Die Nasen sind so geformt, daß die steil abfallenden Kanten stets der Rastfeder R' zugekehrt sind. Auf dem der Rast gerade gegenüberliegenden Teil des Umfanges kehrt sich demgemäß der Richtungssinn der Sperrnasen um. -Bei Betätigung des zugehörigen Druckknopfes werden nicht nur die Rastklinken R, sondern auch die beiden Sperrzungen P,. und P, nach unten auf die Scheibe S" gedrückt. Dabei können die Enden der Sperrzungen P,. und P, mit den Sperrnasen U,. und N1 ineinandergreifen. Es ist infolgedessen, wie Abb. 7 zeigt, eine Drehbewegung nur in der Richtung möglich, die ein Aufgleiten der der Bewegung entgegenstehenden Zunge auf dem flach abfallenden Teil der Sperrnasen gestattet. Die richtige Einstellung wird daher auf dem kürzesten Wege erreicht, und es ist niemals möglich, daß man zunächst bis zum Anschlag des Kondensators dreht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einstellvorrichtung für Hochfreduenzgeräte, insbesondere für Empfänger. bei welcher mehrere je einer vorbestimmten Stellung des einzustellenden Abstimmmittels zugeordnete und beire Eindrücken je eine Rastvorrichtung in Wirksamkeit setzende Druckknöpfe auf einer mit dem Abstimmittel gekuppelten Wählerscheibe angeordnet sind, welche bei Betätigung eines Druckknopfes bis zu der ausgewählten Raststellung drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der mit der Welle des Abstimmittels (C), z. B. eines Drehkondensators, gekuppelten Wählerscheibe (Dr) parallel zu dieser mehrere konzentrische, je eine Rastklinke (R) tragende Ringscheiben (S, bis S,) angeordnet und fest mit der Wählerscheibe (Dr) verbunden sind und daß hinter jeder Ringscheibe (S, bis S,) je eine feststehende, eine federnde Rast (R') tragende konzentrische Ringscheibe (Si bis S;) angeordnet ist, welche zur Erzielung einer von der Reihenfolge der Senderfreduenzen unabhängigen Reihenfolge der Druckknöpfe in eine beliebige Stellung gebracht werden kann, und daß jeder Druckknopf auf der Rückseite je einen bis zu der ihm zugeordneten Ringscheibe (S, bis S,) reichenden Stift trägt, welcher beim Betätigen des Druckknopfes die Rastklinke (R) dieser Ringscheibe (S, bis S,) in die Ebene der zugehörigen feststehenden Ringscheibe (Si bis S7) drückt. y. Einstellvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Ringscheiben (S1 bis S,) mit Löchern versehen sind, durch welche die an den Druckknöpfen befestigten Stifte jeweils bis zu der dem betreffenden Stift zugeordneten Ringscheibe hindurchragen. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Ringscheiben (S1 bis S,) auf der Innenseite die Rastklinke (R) und die feststehenden Ringscheiben (Si bis S,) auf dem äußeren Umfang die federnde Rast (R') tragen. .t. Einstellvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rastklinke und die zugehörige federnde Rast mit Sperrvorrichtungen ausgerüstet sind, welche eine Drehbewegung der Wählerscheibe bei Betätigung des zugehörigen Druckknopfes nur in der Richtung ermöglicht, die dein kürzesten Weg bis zu der zugehörigen Raststellung entspricht. Einrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrvorrichtungen Sperrnasen (Nr, NI) und Sperrzungen (Pr, PI) dienen, von denen die einen an der Rastklinke und die andern an der federnden Rast befestigt sind und die bei Betätigung des zugehörigen Druckknopfes ineinandergreifen.
DET50378D 1938-05-13 1938-05-14 Einstellvorrichtung fuer Hochfrequenzgeraete Expired DE704615C (de)

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