DE704348C - Wringmaschine - Google Patents

Wringmaschine

Info

Publication number
DE704348C
DE704348C DEM143785D DEM0143785D DE704348C DE 704348 C DE704348 C DE 704348C DE M143785 D DEM143785 D DE M143785D DE M0143785 D DEM0143785 D DE M0143785D DE 704348 C DE704348 C DE 704348C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
bearing blocks
housing
shaft
wring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM143785D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Gartemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miele und Cie KG
Original Assignee
Miele und Cie KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miele und Cie KG filed Critical Miele und Cie KG
Priority to DEM143785D priority Critical patent/DE704348C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE704348C publication Critical patent/DE704348C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/02Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means
    • D06F45/04Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means with hand-operated quick-release means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Wringmaschine Wringer mit starrer Lagerung der Oberwalze und federnd nachgiebiger Unterwalze, wobei die seitlichen Ständer als Schutzgehäuse für die Lagermittel usw. dienen, sind bereits bekanntgeworden.
  • Es handelte sich dabei jedoch meist um recht kompliziert eingelagerte und fast durchweg gegen den Boden des Wringers sich abstützende Wringwalzen oder aber um in den seitlichen Schutzgehäusen gelagerte Wringwalzen, welche außerordentlich schwierig auszuwechseln sind.
  • Zweck der Erfindung ist es nun, die Mißstände zu beseitigen und eine besonders vorteilhafte Anordnung der Lagerung, und Abfederung der Wringwalze bei gleichzeitiger bequemer und schneller Ein- und Ausbaufähigkeit zu schaffen.
  • Erreicht wird dies dadurch, daß die Lagerklötze der unteren Walze unter Einwirkung einer elastisch aufgehängten, in bekannter Weise mit Exzenternocken versehenen Welle gegen die obere Walze, die mit ihren Lagerklötzen mit je einem. Querbolzen am Gehäuse starr gelagert ist, bewegt werden können, wobei die Nockenwelle von zu beiden Stirnseiten der Lagerklötze paarweise angeordneten, unter Vorspannung stehenden Zugfedern getragen wird, die mit ihren Enden an Tragbügeln aufgehängt sind, von denen- der untere auf der Nockenwelle sitzt, während der obere mit einem. Schraubenbolzen und einer Griffmutter sich gegen den Gehäusedeckel - abstützt.
  • Auf der Zeichnung ist die Anordnung gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Abb. t die Ansicht eines Kraftwringers, Abb. z einen Längsschnitt durch denselben in vergrößertem Maßstabe, Abb.3 eine Draufsicht dazu, Abb. q. einen Schnitt durch einen der seitlichen Gehäuseteile, Abb. 5 ein Schema der beiden Wringwalzen während des Gebrauchs und mit ausgerückter unterer Walze.
  • Der in der Zeichnung gezeigte Wringer stellt einen sog. Kraftwringer dar, dessen Wringwalzen zwecks Verhütung von Unfällen eine die einzuführende Wäsche gleichmütig transportierende Schutz- bzw. Greiferwalve vorgelagert ist.
  • In den seitlichen Gehäuseteilen sind die Wringwalzen a und b gelagert, welche mit ihren Wellenenden in den Lagerklötzen c, c' und d , d' ruhen. Während nun die oberen Lagerklötze in den Schutzgehäuseteilen mittels des Querbolzens p starr aufgehängt sind, wobei die Querbolzenenden außerhalb des Gehäuses durch Springfederringe gesichert werden, liegen die Lagerklötze der unteren Wringwalze den mit der Welle/ fest verbundenen Exzenterbolzen f' auf, so daß beim Verschwenken der Welle f die Lagerklötze.l,d sich zu senken vermögen (s. Abb. 5) und zwischen den Wringwalzen der beabsichtigte Abstand entsteht.
  • Da die Querbolzen p nicht allein durch die Wandungen des Schutzgehäuses, sondern auch durch die Schienenwände g hindurchgeführt werden, sind dieselben außerordentlich gut abgestützt, wodurch insbesondere auch die obere Wringwalze den stärksten Beanspruchungen gewachsen ist.
  • Zwecks Führung der Lagerklötze sind im Gehäuse Führungsbahnen vorgesehen, die zweckmäßig aus etwa U-förmigen Schienen g gebildet «erden.
  • Um den Abstand zwischen den Wringwalzen beim Ausrücken der unteren Wringwalze zu begrenzen, enden die Führungsbahnen in Höhe der Bodenplatte h, welch letztere beim Verschwenken der Welle/ bzw. deren Exzenternocken f den Lagerklötzen c als Auflagefläche dienen.
  • Die Welle f ist elastisch aufgehängt und finden als elastisches Mittel jeweils paarweise angeordnete Zugfedern i Verwendung, die mit ihren äsen in hakenförmige Ansätze derTragbügelk eingreifen und so die Bügel zu einem Ganzen verbinden. Während der untere Tragbügel zwecks Hindurchführens der Welle/ mit einer entsprechenden öffntmg versehen ist, Steht mit dem oberen Tragbügel ein Schraubbolzen /4' in fester Verbindung, der, mit der Griffmutter l in Eingriff gebracht, durch Drehen der letzteren das Spannen bzw. Entspannen der Zugfedern i bewirkt. Die mit Innengewinden in ihrer ganzen Länge ausgestatteten Griffmuttern stützen sich auf den Deckeln in der Schutzgehäuseteile x, x' derart ab, daß sie mit ihren unteren, etwas abgesetzten Enden in entsprechende öffnungen der Deckel hineinragen und so außeY der erzielten guten Eigenführung gleichzeitig die Deckel zu sichern vermögen.
  • In der Gebrauchsstellung (Abb. 2 und q.) werden also die Lagerklötze d, d' und damit auch die untere Wringwalze von den Exzenternocken f' gegen die obere Wringwalze a federnd angedrückt, wobei die Federn unter einer genügenden Vorspannung stehen, um ein wirksames Auswringen der gewaschenen Wäsche zu ermöglichen. Hierbei ist die paarweise Doppelfederanordnung von besonderem Vorteil, da sie nicht nur eine gleichmäßigere Verteilung der Spannkraft in der Achsenrichtung der Wringwalzen gewährleistet, sondern natürlich auch eine genauere Feineinstellung.
  • Das Ausrücken der unteren Wringwalze erfolgt durch Umlegen des Handhebels n, der außerhalb des Schutzgehäuses mit der Exzenterwelle f in Verbindung steht.
  • Da beim Außereingriffbringender Exzenternocken die Welle/ infolge der durch die Vorspannung den Federn innewohnende Spannkraft ihre Lage in senkrechter Richtung öfter wechselt, ihre Führung in den Wandungen des Schutzgehäuses dementsprechend also einen bestimmten Spielraum besitzen muß, sind in den Gehäusewandungen die Schlitze o vorgesehen. Ebenso sind die Gehäusewandungen zur Führung der Wellenenden der Wringwalzen mit Schlitzeno' versehen.
  • Während die obere Wringwalzeu, welche direkt und auswechselbar mit der Antriebswelle y in Verbindung steht, mittels einfacher Buchsen in die Lagerklötze c, c' eingelassen ist, ruht die untere Wringwalze b zweckmäßig in den mit Kugellagern ausgestatteten Lagerklötzen d, d', wodurch ein spielend leichter Lauf der Walzen zueinander erreicht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wringmaschine mit starrer Lagerung der Oberwalze und federnd nachgiebiger Unterwalze, bei der die seitlichen Ständer als Schutzgehäuse für die Lager- und Antriebsmittel dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerklötze (d, d') der unteren Walze (b) unter Einwirkung einer elastisch aufgehängten, in bekannter Weise mit Exzenternocken (f ) versehenen Welle (f) gegen die obere Walze (a), die mit ihren Lagerklötzen (c, c') mit je einem Querbolzen (p) am Gehäuse starr gelagert ist, bewegt werden können.
  2. 2. Wringmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (f) von zu beiden. Stirnseiten der Lagerklötze paarweise angeordneten, unter Vorspannung stehenden Zugfedern (i) getragen wird, die mit ihren Enden an Tragbügeln (k) aufgehängt sind, von denen der untere auf der Welle (f) sitzt, während der obere mit einem Schraubenbolzen (k') und einer Griffmutter (L) sich gegen den Gehäusedeckel (in) abstützt.
  3. 3. Wringmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Federspannung regelnden Griffmuttern (l) gleichzeitig die Gehäusedeckel (m) in ihrer Lage sichern.
DEM143785D 1939-01-01 1939-01-01 Wringmaschine Expired DE704348C (de)

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DEM143785D DE704348C (de) 1939-01-01 1939-01-01 Wringmaschine

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DEM143785D DE704348C (de) 1939-01-01 1939-01-01 Wringmaschine

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DE704348C true DE704348C (de) 1941-03-28

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ID=7335385

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DEM143785D Expired DE704348C (de) 1939-01-01 1939-01-01 Wringmaschine

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DE (1) DE704348C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932963C (de) * 1951-08-30 1955-09-12 Belfast Lagerblock zur Aufnahme der Wellenzapfen von Wringmaschinenwalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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