DE650244C - Glockengehaeuse fuer federnde Schwingungsisolatoren - Google Patents
Glockengehaeuse fuer federnde SchwingungsisolatorenInfo
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- DE650244C DE650244C DEG92869D DEG0092869D DE650244C DE 650244 C DE650244 C DE 650244C DE G92869 D DEG92869 D DE G92869D DE G0092869 D DEG0092869 D DE G0092869D DE 650244 C DE650244 C DE 650244C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/02—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
- F16F15/04—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means
- F16F15/06—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means with metal springs
- F16F15/067—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means with metal springs using only wound springs
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Description
Die Erfindung betrifft Glockengehäuse für federnde Schwingungsisolatoren.
Es ist bereits bekannt," derartige Gehäuse mit einer einstellbaren Resonanzhubbegrenzung
zu versehen. Diese Einstellung wird mittels einer oder mehrerer Stellschrauben bewirkt,
die sich auf die im Gehäuseinnern befindlichen elastischen Mittel abstützen. Nachteilig
ist dabei, daß bei der Veränderung der Hubbegrenzung gleichzeitig auch eine Änderung der
Höheneinstellung für den Maschinenfuß eintritt und umgekehrt.
Die Erfindung bezweckt, das Gehäuse so auszubilden, daß Höheneinstellung und Hubbegrenzung
unabhängig voneinander vorgenommen werden können.
Erfindunggemäß werden Glocke und Federsockel drehbar gegeneinander durch keilartig
wirkendes Arbeitsgewinde miteinander lose gekoppelt, wobei das Gewindespiel die durch
Drehung der Glocke selbständig einstellbare Hubbegrenzung für Schwingungsresonanz
liefert.
Es ist zwar bei Stoßdämpfern bekannt, eine veränderliche Vorspannung der Feder in
radialer und axialer Richtung durch Anwendung von Gewinde in den Gehäuseteilen zu
erreichen. Dabei kommt es aber ausschließlich darauf an, durch das Gewinde die Vorspannung
der Feder zu beeinflussen, die beim Gegenstand der Erfindung nicht verändert werden darf. Beim Gegenstand der Erfindung
wird das gesamte Gewindespiel dem jeweiligen. Verwendungszweck entsprechend bemessen.
Die Höheneinstellung erfolgt dabei in bisher bekannter Weise mittels einer oder mehrerer
Stellschrauben, die sich auf dem im Gehäuseinnern befindlichen elastischen Mittel
(Federn, Gummipuffer o. dgl.) abstützen. Die Einstellung des Resonanzspiels erfolgt
hingegen durch gegenseitiges Verdrehen der beiden Gehäuseteile. Wird also die Höheneinstellung,
die unbedingt erforderlich ist, durch Verstellen der Stellschrauben betätigt, so wird
das Gewindespiel verringert bzw. aufgehoben. Durch gegenseitiges Verdrehen der beiden
Gehäuseteile läßt sich aber das jeweils erforderliche Gewindespiel wieder einstellen.
Harte Anschläge beim Durchfahren der Resonanz werden durch das keilartig wirkende
Arbeitsgewinde und radial federnde Ausbildung eines oder beider Gehäuseteile vermieden.
Die radiale Federung der Gehäuseteile wird zweckmäßig durch Schlitzung derselben
bewirkt. Eine weitere Vergrößerung, der An-Schlagweichheit wird erreicht, wenn die Gewinde'gänge
mit elastischen Stoffen belegt sind bzw.1 aus elastischen Stoffen bestehen.
Das neue Gehäuse kann vorzugsweise aus Preßstoff oder auch aus gedrücktem bzw. gezogenem
Eisen oder Metall bestehen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen beispielsweise
veranschaulicht.
Es zeigen:
Fig. ι eine Ausführung des neuen Gehäuses im Querschnitt,
Fig. 2 die zugehörige Gewindeabwicklung,
Fig. 3 eine abgeänderte Ausführungsform des Gehäuses im Querschnitt,
Fig. 4 wiederum die zugehörige Gewinde.-abwicklung.
. · :.
Bei der Ausführungsform nach Fig. ι bei
steht das Gehäuse aus einem glockenartigeÄ Oberteil ι und dem topfartigen Unterteil 2.
Beide Teile sind durch trapezförmiges Gewinde 3 mit ausreichend bemessenem Spiel 4
miteinander verbunden. Auf der Oberseite des glockenförmigen Gehäuseteiles 1 ruht der Maschinenfuß
S, der durch die Stellschraube 6 mit diesem verbunden ist. Das Ende der
Stellschrauben 6 stützt sich auf der Platte 7 ab,'die ihrerseits auf dem hier als Feder 8
ausgebildeten elastischen Glied ruht, dessen unteres Ende in dem topfartigen Gehäuseunterteil
2 steht. Selbstverständlich kann an Stelle der Feder 8 auch ein Gummipuffer o. dgl.
treten.
Bei der für einen bestimmten Anwendungszweck notwendigen Höheneinstellung des Maschinenfußes
5 zur Erreichung einer genauen Horizontallagerung mittels der Stellschraube 6
verringert sich das Gewindespiel 4 unter Umständen bis zur Anlage, wodurch zunächst
die Federung außer Wirkung gesetzt ist. Durch Verdrehen des Gehäuseteils 1 gegen-1
über dem -Gehäuseteil 2 läßt sich aber das erforderliche Gewindespiel ohne weiteres
wieder einstellen.
In Fig. 2 ist an Hand der Abwicklung des
Gewindes der Vorgang der Spieleinstellung ' dargestellt. Bei der Höheneinstellung mittels
der Stellschraube 6 wandert der Gewindepunkt A z. B. des Unterteils 2 in die Stellung
B in senkrechter Richtung, wobei er am Gewinde des Gehäuseoberteils. 1 zur Anlage
kommen kann. Durch Verdrehen des Gehäuseteiles ι erfolgt eine Wanderung in horizontaler
Richtung in die Lage C, in der das richtige Gewindespiel 4 wieder eingestellt ist.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3
ist die Ausführung der beiden Gehäusehälften ι und 2 und auch die des Gewindes 3 mit
Gewindespiel 4 die gleiche wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1. Im Innern des
Gehäuses ist wiederum ein elastisches Mittel in Gestalt einer Schraubenfeder 8 vorgesehen.
Die Höheneinstellung für den Maschinen-. fuß 5 erfolgt wiederum durch die Stellsehraube
6, die sich über die Platte 7 auf das 4jl'astische Glied abstützt. Unterschiedlich ist
!lediglich, daß der Gehäuseteil 1 durch die Anordnung
von Längsschlitzen 9 elastisch gestaltet ist, so daß in Zusammenwirkung mit dem Schräggewinde 3 beim Durchfahren der
Resonanz harte Anschläge vermieden werden, da die einzelnen Zungen des Gehäuseteiles τ
unter der Wirkung der horizontalen Keilkräfte des Gewindes 3 horizontal nachgeben
können. Für die Einstellung des Gewindespiels gilt im übrigen das gleiche wie bei der
Ausführung nach Fig. 1 und 2.
Selbstverständlich kann an Stelle des Gehäuseteils 1 auch der Gehäuseteil 2 bzw. auch
beide durch Schlitzung elastisch gestaltet werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:ι. Glockengehäuse für federnde Schwingungsisolatoren an Maschinenfundamenten mit Höheneinstellung durch Stellschrauben und einstellbarer Hubbegrenzung für das Durchfahren der Resonanzzone, da-, durch gekennzeichnet, daß Glocke und Federsockel wie bei Stoßdämpfern drehbar gegeneinander durch keilartig wirkendes Arbeitsgewinde miteinander lose gekoppelt sind, wobei jedoch das Gewindespiel die durch Drehung der Glocke selbständig einstellbare Hubbegrenzung für Schwingungsresonanz liefert.
- 2. Glockengehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke und/oder der Federsockel radial federnd ausgebildet sind, wobei in bekannter Weise die Federung durch axiale Schlitze erzielt wird.
- 3. Glockengehäuse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindegänge der selbstsperrenden Gewinde in bekannter Weise mit elastischem Stoff belegt oder aus elastischem Stoff hergestellt sind.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG92869D DE650244C (de) | 1936-05-08 | 1936-05-08 | Glockengehaeuse fuer federnde Schwingungsisolatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG92869D DE650244C (de) | 1936-05-08 | 1936-05-08 | Glockengehaeuse fuer federnde Schwingungsisolatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650244C true DE650244C (de) | 1937-09-16 |
Family
ID=7139782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG92869D Expired DE650244C (de) | 1936-05-08 | 1936-05-08 | Glockengehaeuse fuer federnde Schwingungsisolatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650244C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010319B (de) * | 1952-08-30 | 1957-06-13 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastisch gelagerte Brennkraftmaschine |
-
1936
- 1936-05-08 DE DEG92869D patent/DE650244C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010319B (de) * | 1952-08-30 | 1957-06-13 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Elastisch gelagerte Brennkraftmaschine |
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