DE704187C - Zentriereinrichtung fuer Roentgenroehren oder andere Strahlenquellen - Google Patents

Zentriereinrichtung fuer Roentgenroehren oder andere Strahlenquellen

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DE704187C
DE704187C DEI64255D DEI0064255D DE704187C DE 704187 C DE704187 C DE 704187C DE I64255 D DEI64255 D DE I64255D DE I0064255 D DEI0064255 D DE I0064255D DE 704187 C DE704187 C DE 704187C
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centering
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Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/08Auxiliary means for directing the radiation beam to a particular spot, e.g. using light beams

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Description

  • Zentriereinrichtung für Röntgenröhren oder andere Strahlenquellen Die Erfindung bezieht sich auf eine EinstelleinrIchtung für Röntgenröhren oder andere Strahlenquellen, deren Strahlenkegel, insbesondere bei der Werkstoffprüfung, zu einer Bestrahlungsunterlage rechtwinklig und auf Mitte eingestellt werden soll.
  • Bei Einrichtungen, die zum Durchleuchten oder Bestrahlen von Gegenständen mittels Röntgenstrahlen oder anderen dein Auge nicht ohne weiteres sichtbaren Strahlen dienen, ist es erforderlich, die Strahlung und den bestrahlter Bereich zu begrenzen; um gesundheitsschädliche Bestrahlungen der mit diesen Geräten Arbeitenden zu verhüten. Es muß also bei diesen Einrichtungen stets genau festgelegt werden, wie groß die von der Strahlenquelle bestrahlte Fläche in bestimmten Abständen vom Brennfleck ist.
  • Zum Prüfen von Werkstücken mittels Röntgenstrahlen sind Einrichtungen in Gebrauch, bei welchen die Prüfstücke auf Röntgenkassetten .aufgesetzt werden, die in Kreisform nebeneinander auf einer runden Unterlage angeordnet sind. Über der runden tischartigen Platte ist die Röntgenröhre beweglich befestigt, damit sie so ausgerichtet werden kann, daß der Brennfleck senkrecht zu der tischartigen Platte unmittelbar über deren. Mittelpunkt steht und so weit von ihr entfernt ist, daß der Strahlenkegel auf die Platte auffällt und mit ihr abschneidet, sie aber an keiner Stelle überragt. Hierbei tritt erfahrungsgemäß die günstigste Bestrahlung dann ein, wenn der Durchmesser der bestrahlten kreisförmigen Fläche etwa zwei Drittel der Entfernung des Brennfleckes von der tischförmigen Platte beträgt. Dieses Verhältnis des Brennflleckabstandes zur Größe der bestrahlten Fläche ist durch den Bau der Röntgenröhre, und zwar durch Anordnung des Brennfleckes in bestimmtem Abstande von der StraMenaustrittsöffnung, bedingt.
  • Zentnerstäbe zum Ausrichten einer Strahlenquelle auf die Mitte einer bestrahlten Fläche sind bekannt. Sie bestehen aus einem einfachen geraden Stab, der in geeigneter Weise an der Strahlenquelle, z. B. der Röntgenröhre, befestigt wird und eine auf der Bestrahlungsunterlage senkrecht stehende Verbindung zwischen der Strahlenquelle und der Bestrahlungsunterlage darstellt. Die Strahlenquelle, z. B. die Röntgenröhre, kann so bewegt werden, daß der Brennpunkt senkrecht über dem Mittelpunkt der Bestrahlungsunterlage steht. Bei den Röntgenröhren normaler Bauart hat man dann zwei Drittel des Abstandes des Brennfleckes von der Bestrahlungsunterlage als Durchmesser der nach Einschaltung der Röntgenröhre auf die Bestrahlungsunterlage auftreftenden Strahlenkreistläche angenommen und einen Kreis in entsprechender Größe auf der Unterlage angezeichnet. Vor oder während der Durchstrahlungsarbeiten hat man die lichtigkeit dieser Messung und Anzeichnung durch Probefilmstreifen, die auf die Grenze der angenommenen Strahlenkreisfläche gelegt wurden, überprüft.
  • Diese Art des Einrichteils von Strahlenquellen und die beschriebene Durchmesserfeststellung der in bestimmten Abständen vom Brenndeck bestrahlten Kreisflächen ist ungenau und erfordert geraume Zeit.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile grundsätzlich dadurch vermieden, daß finit der Strahlenquelle eine Einrichtung lösbar verbunden wird, durch die es möglich ist, die Strahlenquelle gegenüber einer Bestrahlungsfläche auszurichten, und durch die gleichzeitig festgestellt werden kam,, welchen Umfang die Strahlenkreisfläche in verschiedenen Abständen vom Brenilleck der Stralilenquelle aufweist.
  • Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß in einem aus mehreren zueinander verstellbaren Teilen bestehendem Kopfstück ein Zentrierstab so angeordnet ist, daß er durch geeignete Mittel, z. B. abgefederte Haltevorrichiwigen und eine pfannenartige Ausbolirung, wahlweise senkrecht feststehend oder um einen bestimmten Winkel ausschwingbar ist, so daß mit ihnl eine Fläche von bestimmtem einstellbarem Durchmesser Unischrieben werden kann.
  • Durch Verstellung der verschiedenen Teile des Kopfstückes zueinander kann der Winkel, um welchen der Zentrierstab ausschwingbar ist, geändert werden. Hierbei ist der zu wählende Abstand des Brennfleckes von der Bestrahlungsunterlage bei verschiedenen Stellungen der Teile des Kopfstückes zueinander durch Markierungen auf diesen Teilen erkennbar.
  • Der Kopf der Einrichtung ist erfindungsgemäh itl einfacher Weise so ausgebildet, daß die Zentriereinrichtung durch Klemmittel, z. B. abgefederte Kugeln, im Winkel verlaufende Einschnitte o. dgl., an der Strahlenquelle befestigt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
  • In der Strahlenaustrittsöffnung i einer Röntgenröhre 2 ist die Zentriereinrichtung 3 mittels abgefederter, in eine Rille 4. hineinragender Kugeln 5 lösbar befestigt. Der Kopfteil 6 der Zentriereinrichtung 3 weist eine zu dem 7-\littelstralll des Röntgenstrahlenkegels parallele Bohrung ; , in analer Richtung auf, in der ein aus teleskopartig ineinandergesteckten Röhren bestehender ausziehbarer Zentrierstab 8 mittels seines kugelabschnittförmigen Kopfes q versclüebbar gelagert ist. Durch die abgefederten Kugeln t o kann der Zentrierstab 8 in seiner höchsten Stellung, wie auf der Zeichnung strichpunktiert dargestellt ist, in der Richtung des Mittelstrahles des 1Zöntgenstrahlenkegels festgestellt werden, während er in seiner tiefsten Stellung in einer pfanncltartigun Ausbohrung i i ausschwingbar hängt. Der `Viilkel, um den der Zentrierstab in dieser ausgezogen gezeichneten Stellung ausschwingen kann, wird bestimmt durch die axiale Stellung des hülsenförmigen Führungsteiles 12 der Zentriereinrichtung, der auf dem Oberteil 6 mittels Schraubengewindes verschiebbar ist. Dieser Winkel wird größer oder kleiner, wenn das Führungsstück 12 auf dem "feil 6 herauf- oder heruntergeschraubt wird.
  • Zum Zentrieren der unter dem Winkel ac aus der Röntgenröhre in Kegelform austretenden Röntgenstrahlen auf der Bestrahlungsmiterlage 13 wird der Zentrierstab 8 zuerst in die auf der Zeichnung strichpunktierte senkrechte Stellung gebracht und durch Hochdrücken in der Bohrung 7 des Kopfteiles 6 der Zentriereinrichtung mittels der abgefederten Kugeln 1 o und seines kugelabschnittförmigcn Kopfes 9 festgestellt. Die Röntgenröhre wird nun so ausgerichtet, daß der Zentrierstab unmittelbar über dem Mittelpunkt des Tisches 13 steht und eine senkrechte Verbindung zwischen dem Brennfleck der Röntgenröhre 2 und dem Tisch 13 darstellt.
  • Der Durchmesser der bestrahlten Kreisfläche auf der Bestrahlungsunterlage 13 beträgt bei der auf der Zeichnung dargestellten Röntgenröhre etwa zwei Drittel des Abstandes Brennfleck-Tischmittelpunkt. Dieses Verhältnis ergibt sich aus dem durch die Bauart der Röntgenröhre festgelegten Strahlenaustrittswinkel a.
  • Durch Drehen des hülsenförmigen Rohrteiles 12 auf dem Kopfstück 6 wird die Zentriereinrichtung auf den gewählten Abstand Brcnilleck-Bestrahlungsunterlage eingestellt. Die verschiedenen Abstände sind auf der Skala 1,1 angegeben. Zur Bestimmung der nach Einschalten der Röntgenröhre 2 auf der Unterlage 13 bestrahlten Kreisfläche wird der Zentrierstab aus einer senkrechten, feststehenden Stellung in der Bohrung 7 des Kopfstückes 6 nach unten in die bewegliche Lage gezogen, so daß der Kopf 9 des Zentricrstab,es in der pfannenartigen Ausbohrung i i liegt. Mit dem Zentrierstab 8 kann nun ohne weitere Mebarbeit auf der Bestrahlungsunterlage 1 ; eine Kreisfläche umschrieben «-erden, die der durch die Röntgenquelle bestrahlten Fläche genau entspricht, wobei der in der Ausbohrung I I hängende Zentrierstab 8 durch den unteren inneren Rand 15 des hülsenförmigen Rohrteiles 12 lu-eisförmig geführt wird. Innerhalb dieses Kreises sind die zu durchstrahlenden Werkstücke anzuordnen. Wird die Entfernung Brennfleck-Bestrahlungsunterlage z. B. gKöß.er gewählt, so hat der von dem Zentrierstab 8 umschriebene Kreis entsprechend größeren Durchmesser, nachdem der hülsenförmige Rohrteil 12 auf die gewählte Entfernung an Hand der Skala 1,1 eingestellt wurde. Dieser Fall ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, wobei die verstellbare Rohrhülse mit i za, der Zentrierstab mit 8- und eine größere Bestrahlungsunterlage mit 13,1 bezeichnet sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zentriereinrichtung für köntgenröliren oder andere Strahlenquellen, deren Strahlenkegel, insbesondere bei der Werkstoffprüfung, zu einer Bestrahlungsunterlage senkrecht und zentrisch eingestellt werden soll, wobei die bestrahlte Fläche in bestimmten Abständen vom Brennfleck in ihrer Größe festzulegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem aus mehreren zueinander verstellbaren Teilen (6, 12) bestehenden Kopfstück ein Zentrierstab (8) so verbunden ist, daß er durch geeignete Mittel, z. B. durch eine abgefederte Haltevorrichtung (i o) und eine pfannenanige Ausbohrung !-i i), wahlweise senkrecht feststehend odex um -einen bestimmten Winkel ausschwingbar ist.
  2. 2. Zentriereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Änderung des Winkels, um den der Zentrierstab (8) ausschwingbar ist, an dem Kopfstück (6) der Einrichtung ein zu dem Schwenkpunkt des Zentrierstabes verstellbarer Anschlag (12) vorgesehen ist, der zweckmäßig als zylindrische Hülse ausgebildet wird.
  3. 3. Zentriereinrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einzustellende Abstand des Brennfleckes der Strahlenquelle (2) von der Bestrahlungsunterlage (13) bei verschiedenen Stellungen der Teile .(6, 12) des Kopfstückes zueinander auf diesen Teilen durch Markierungen (i l.) erkennbar ist.
  4. 4.. Zentriereim-ichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen (i ¢) in solcher Teilung auf dem Kopfstück aufgebracht sind, daß der Durchmesser der umschriebenen Kreisfläche stets in bestimmtem Verhältnis zum Abstande der zu zentrierenden Strahlenquelle (2) von der Bestrahlungsunterlage (13) steht. .
  5. 5. Zentriereinrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück der Einrichtung Klemmittel, z. B. abgefederte Kugeln (5) oder Einschnitte aufweist, durch die es sich an der Strahlenquelle (, 2) befestigen läßt.
DEI64255D 1939-04-02 1939-04-02 Zentriereinrichtung fuer Roentgenroehren oder andere Strahlenquellen Expired DE704187C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4603427A (en) * 1983-12-16 1986-07-29 Alpern Michael C Collimator in a panoramic dental X-ray apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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