DE70355C - Ein Eisenbahn-Fahrrad - Google Patents

Ein Eisenbahn-Fahrrad

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DE70355C
DE70355C DENDAT70355D DE70355DA DE70355C DE 70355 C DE70355 C DE 70355C DE NDAT70355 D DENDAT70355 D DE NDAT70355D DE 70355D A DE70355D A DE 70355DA DE 70355 C DE70355 C DE 70355C
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Germany
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drive wheel
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DENDAT70355D
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M. KLEIN, Ingenieur der K. Ungarischen Staatsbahnen, in Budapest
Publication of DE70355C publication Critical patent/DE70355C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D15/00Other railway vehicles, e.g. scaffold cars; Adaptations of vehicles for use on railways
    • B61D15/08Railway inspection trolleys
    • B61D15/10Railway inspection trolleys hand or foot propelled

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein, die schwerfällige, viel Kraft erfordernde Draisine in vielen Fällen ersetzendes, sechsrädriges, leicht zu bewegendes und wenig wiegendes Eisenbahn-Fahrrad. Die beiliegende Zeichnung zeigt dasselbe in Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht (fheilweise im Schnitt), Fig. 3 zur Hälfte im Grundrifs; Fig. 4 und 5 sind Einzelheiten.
Dieses'Eisenbahn-Fahrrad besteht eigentlich aus zwei vollkommen gleichgebauten, mit einander durch ein Gestell fest verbundenen Fahrrädern b, welche letzteren vor und hinter dem Rade α angeordnet sind. Alle drei Räder sind in auf den zwei zu beiden Seiten derselben angeordneten trapezförmigen " Winkeleisenrahmen c sitzenden Lagern d gelagert, wie Fig. 1 und 2 zeigen. Das Treibrad α mit einem .verhältnifsmäfsig grofsen Durchmesser hat einen, dem Schienenkopfe entsprechend breiten, dünnen Blechkranz und Stahldrahtspeichen in grofser Zahl, wie sie bei jedem gewöhnlichen Strafsenfahrrade zu sehen sind (Fig. 2 rechts).
Die rollenartigen Führungsräder b mit sehr kleinem Durchmesser sind ähnlich den Wagenrädern mit einem hohen Spurkranze e versehen. Auf dem Winkeleisenuntergestell c ist noch zu beiden Seiten des Treibrades α das Flacheisenobergestell f festgeschraubt oder genietet, das aus je zwei oben im spitzen Winkel zusammenlaufenden und durch eine quadratförmige Lasche g mit einander über dem Treibrade α verbundenen Flacheisenbändern besteht, und auf dieser Lasche g zwei zum Festhalten dienende Handgriffe h, sowie die zangenartige Bremse i trägt. Unter der Lasche g ist eine waagerechte PlatteJ festgenietet, welche zur Feststellung des Sitzträgers k (Fig. 1, 3 und 5) dient, und zwar in der Weise, dafs dieser Träger k mit einem Zapfen k1 eines abgebogenen Endes durch eine entsprechende Oeffnung / der Platte j, Fig. 3, eingesteckt, und durch einen Vorsteckstift m festgehalten wird (Fig. 5). Eine weitere Befestigung des Sitzes η oder Sitzträgers k erfolgt durch zwei, mit letzterem bei 0 gelenkig verbundene Stützen p, welche, das Treibrad α sowie Obergestell/ gabelförmig umgreifend, mit zwei Zapfen^1 in entsprechende Oeffnungen der oberen, waagerechten Theile des Untergestelles c eingreifen. Diese Anordnung des Sitzes η gestattet. ein beliebiges Wechseln der Fahrrichtung, ohne das ganze Fahrrad umkehren zu müssen, da der Sitz η sammt Träger k und Stützen ρ von einer Seite des Gestelles . leicht abgenommen und auf der anderen Seite in ähnlicher Weise festgestellt werden kann.
Der Antrieb des Treibrades α erfolgt — wie bei den meisten Fahrrädern· — durch an der Radachse sitzende. Tretkurbeln q. Nun sind zwei derartige vollständig gleiche Treibräder a zu einem Ganzen vereinigt, indem die Untergestelle c beider mit einander durch zwei Winkeleisenspreizen r, Fig. 2 und 3, einerseits und die gemeinschaftliche Verbindungsstange s der inneren Tretkurbeln q andererseits mit einander verbunden sind. Behufs leichteren Transportes kann das Eisenbahn-Fahrrad in zwei Theile zerlegt werden, zu welchem Zwecke sowohl die Verbindungsstangen s und u als auch die beiden Träger r bei s1 und r1 und

Claims (1)

  1. u1 getheilt und durch eine lösbare Schraubenverbindung gekuppelt sind. Die Spreizen r dienen gleichzeitig als Querträger zur Anbringung eines Sitzes, damit aufser den arbeitenden Personen noch- andere Personen befördert werden können.
    Pateντ-Ansprüche:
    i. Ein Eisenbahn-Fahrrad, gekennzeichnet dadurch, dafs zwei grofse direct durch die Tretkurbeln angetriebene Treibräder (a) durch Streben (r) parallel zu einander gehalten werden, während vor und hinter jedem Treibrad je ein Laufrad (e) mit Spurkranz angeordnet und mit dem Treibrad durch das Gestell verbunden ist.
    Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Eisenbahn-Fahrrades, bei welcher für die arbeitenden Personen zwei Sitze (n) angeordnet sind, deren Unterstützung so angebracht ist, dafs dieselbe beim Wechsel der Fahrtrichtung leicht abgenommen und auf der anderen Seite in gleicher Weise befestigt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70355D Ein Eisenbahn-Fahrrad Expired - Lifetime DE70355C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004083013A3 (en) * 2003-03-21 2004-11-04 Itera S R L Railway trolley with revolving seats

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004083013A3 (en) * 2003-03-21 2004-11-04 Itera S R L Railway trolley with revolving seats

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