DE70298C - Korkmaschine - Google Patents

Korkmaschine

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Publication number
DE70298C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
bottle
slide
cork
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT70298D
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English (en)
Original Assignee
A. A. PlNDSTOFTE in Kopenhagen
Publication of DE70298C publication Critical patent/DE70298C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B1/00Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers
    • B67B1/04Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks
    • B67B1/045Closing bottles, jars or similar containers by applying stoppers by inserting threadless stoppers, e.g. corks using hand operated devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Korkmaschine.
Vorliegende Erfindung betrifft an Korkmaschinen eine neue auf der Anwendung von Keilflächen beruhende Feststellvorrichtung für den Flaschentisch, wodurch die Flasche während des Korkens fest und sicher in der richtigen Lage gehalten wird, und bezieht sich ferner auf eine Einrichtung des Mechanismus, so dafs Schläge und Stöfse vermieden werden. Die erstgenannte Vorrichtung soll den Uebelstand vermeiden, dafs,,wenn an gewöhnlichen Korkmaschinen der Flaschentisch auf eine Flaschengröfse eingestellt ist, bei Wirkung der Klemm- oder Keilvorrichtung die Flaschenmündung sich wegen der Längsabweichungen der Flaschen nicht immer gehörig unter die Durchschlagöffnung der oberen Widerlagsplatte einstellt, so dafs der Kork schief in die Flasche .niedergedrückt wird. Die Keilvorrichtung ermöglicht, dafs die Flaschen, ungeachtet kleiner Abweichungen in ihrer Länge, stets die richtige Stellung unter dem Pfropfloch erhalten.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Korkmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben (von links), Fig. 3 eine Detailstellung des den Flaschentisch hebenden Gewichtshebels und der zugehörigen Theile im Grundrifs.
Als bekannte Theile der Korkmaschine bedürfen keiner näheren Beschreibung die Klemmvorrichtung zum Zusammenspannen des Korkens über dem festen Tisch oder Widerlager C, unter dem die Flaschenmündung einzustellen ist, und die Stempelvorrichtung mit der die Auf- und Abwärtsbewegung vermittelnden Zugstange, an welche der Handhebel N angreift.
Die Tragsäule g des Flaschentisches G führt sich in einer verticalen Bohrung des als Keil ausgebildeten Schiebers H und wird an demselben in der gewünschten Höhe mittelst der Klemmschraube h festgestellt. An den Keil H greift unter Vermittelung des Lenkers T der eine, gabelförmig nach vorn reichende Arm des He- belsf an, welcher am Ständer B der Maschine gelagert ist und am anderen Ende oder Arm ein einstellbares Gewicht O trägt. Durch die Wirkung desselben wird der Flaschentisch G gehoben, so dafs die aufgestellte Flasche zwischen diesem und dem oberen festen Widerlager C gehalten wird.
Um ferner die Stellung des Tisches und damit der Flasche während der Korkung zu sichern, ist an einer mit der Zugstange verbundenen Mitnehmerstange / ein ausgesparter Keil H1 aufgehängt, welcher, wenn die Zugstange mit Hülfe des Handhebels N nach unten geführt wird, sich zwischen den Keil H und eine Wange am Ständer B derart einschiebt, dafs während des nachfolgenden auf den Tisch G wirkenden Korkungsdruckes die Theile verkeilt und festgehalten werden.
Sobald die Einschiebung des Keiles H vollendet ist, wird die Mitnehmerstange / auf ihrem weiteren Wege nach unten in den ausgesparten Keil Ηλ frei eingeschoben, während sie zuletzt, wenn der Handgriff N wieder nach oben geführt wird, den Keil vermöge der an der Innenseite angebrachten Anschlagmutter s mit empornimmt und so den Tisch G zur freien Einstellung unter dem Einflüsse des Gewichtes O auslöst.
Gleichzeitig mit dem Verkeilungsvorgange wird eine Einrichtung der Mittelachsen der Flasche und des Korkloches erzielt, indem der
Keil H sich dabei mit seiner verticalen Schieberfläche fest gegen die zwei Leitrahmen Mi Af4 drückt, wodurch der Tisch stets in derselben Lage sicher festgestellt wird und somit die Möglichkeit ausgeschlossen ist, dafs sich der Kork schief in die Flasche einführt. Wesentlich bei dieser Einrichtung ist, dafs der Schieberkeil H mittelbar durch den Lenker T in die Hublage gebracht wird, dessen gabelförmige Ausbildung bei der Angriffstelle am Schieberkeil H aus Fig. 3 ersichtlich ist.
Zur Einrichtung eines stofsfreien Arbeitens der Maschine trägt der Handhebel N ein in besonderer Weise aufgehängtes, den Rückgang in die Ruhelage vermittelndes Gegengewicht Ai1. Die an das Ende des Handhebels angelenkte Tragstange M dieses Gewichtes, bildet nämlich die Zwischenstange oder den Lenker für die Krummzapfenwelle m, mit deren Kurbelarm M" die Stange verbunden ist, und welche an dem Untergestell A der Maschine in Lagern V eine Winkeldrehung ausführen kann. Wenn das Gegengewicht Af1 an richtiger Stelle angebracht ist, erzielt man mit dieser Gewichtsaufhängung, dafs der Handgriff N, wenn derselbe nach ausgeführter Korkung losgelassen wird, wieder in die ursprüngliche Stellung zurückkehrt, ohne dafs dadurch Schläge oder Stöfse in der Maschine veranlafst werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer Korkmaschine eine Keilvorrichtung zur Feststellung des Flaschentisches, dadurch gekennzeichnet, dafs der eine schieberartig geführte und die Tragstange (g) des Flaschentisches (G) aufnehmende Keil (H) mittelbar durch einen Lenker (T) in Verbindung mit einem Gewichtshebel (f) in die Hubläge gezogen wird, und dafs zwischen diesen sich selbsttätig einstellenden Schieberkeil und eine feste Wange ein mit der Stempelzugstange^iSf) in Mitnehmerverbindung stehender Keil (H1) eingeschoben wird, wobei eine Festklemmung der geraden Schieberkeilwange an den Schieberführungen (M*), einer genauen axialen Einstellung der Flasche entsprechend, stattfindet.
    An der Korkmaschine nach Anspruch ι. ein Schlagregelungsmechanismus, bestehend aus einer an den Handhebel (N) angelenkten und das Gegengewicht (M1) tragenden Stange (M), welche mit dem Kurbel-· arm (M") einer Welle (m) verbunden ist, wodurch vermöge der Ausschwingung dieser Welle über die Grenzlage Schläge oder Stöfse vermieden werden, wenn der Handhebel (V) nach ausgeführter Pfropfung losgelassen und in die Anfangsstellung zurückgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT70298D Korkmaschine Expired - Lifetime DE70298C (de)

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