DE70153C - Dampf brenner für Lampen, welche mit leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen gespeist werden - Google Patents
Dampf brenner für Lampen, welche mit leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen gespeist werdenInfo
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- DE70153C DE70153C DENDAT70153D DE70153DA DE70153C DE 70153 C DE70153 C DE 70153C DE NDAT70153 D DENDAT70153 D DE NDAT70153D DE 70153D A DE70153D A DE 70153DA DE 70153 C DE70153 C DE 70153C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
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- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
Zusatz zum Patente JU 64450 vom 25. September 1891.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. August 1892 ab. Längste Dauer: 24. September 1906.
Bei dem im Haupt-Patent Nr. 64450 angeführten Schnittbrenner hat sich in der Praxis
gezeigt, dafs beim Ein- oder Abschrauben desselben ein wenn auch noch so geringes
Quetschen des Kopfes erfolgt und der Schlitz nicht mehr die erforderliche Gleichmä'fsigkeit
besitzt, so dafs eine gleichmäfsige Flamme nicht, mehr hervorgebracht; werden kann. Um
diesen Uebelstand zu beseitigen, kommt ein Brenner in Anwendung, welcher aus einem
Röhrchen besteht, das an dem einen Ende verschlossen und mit dem anderen offenen
Ende in die zwischen Asbestfilzsockel und dem Brenner befindliche Dampfkammer mündet.
Die Flamme tritt durch einen Querschlitz der Röhre aus. Ein Zusammenpressen der Schlitzbacken
ist hier, wie bei'dem im Haupt-Patent beschriebenen Brenner, nicht nothwendig, da
für das Röhrchen ein weicheres Material (Messing) verwendet wird, welches mit einem
so feinen Instrument geschnitten werden kann, dafs der Schlitz kaum sichtbar ist und die
Backen sich nahezu berühren, wodurch die in der Dampfkammer entwickelten Dämpfe oder
Gase nur bei einer gewissen Spannung entweichen können und, wenn angezündet, eine
Schmetterlingsflamme hervorbringen.
Der im Haupt-Patent beschriebene Filzsockel verhindert wohl das Zurückweichen der Dämpfe
in den Brennstoffbehälter, beseitigt aber nicht die Entwickelung von Dämpfen im Behälter.
Wenn man dieselben auch durch eine Oeffnung in der Füllschraube entweichen lassen kann,
so gelangen dadurch die Dämpfe in den beleuchteten Raum, verunreinigen denselben und
verursachen unangenehme Gerüche.
Diese Uebelstände sollen nun durch Anordnung eines dem Hauptbrenner ähnlich construirten
Nebenbrenners, bei welchem die Dämpfe aus dem Behälter in einer Nebenflamme
zur Verbrennung gelangen, beseitigt werden.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 im senkrechten Durchschnitt eine dem Haupt-Patent
gemäfs ausgeführte Lampe mit dem neuen Haupt- und Nebenbrenner dar. Fig. 2
ist ein im rechten Winkel zu Fig. 1 geführter senkrechter Schnitt durch den oberen Lampentheil.
An Stelle des im Haupt-Patent angeführten Schnittbrenners wird ein aus einem
Röhrchen g* bestehender Brenner verwendet. Dieses Röhrchen ist an einer passenden Stelle
bis etwa zur Hälfte seiner Dicke quer durchschnitten und dient der so gebildete, äufserst
feine Schlitz gs zum Durchlassen der zur Verbrennung
ausströmenden Gase, sowie zur Entwickelung einer schönen Schmetterlingsflamme, wie in Fig. 2 gezeigt. Das obere, sonst zum
Einschrauben des Brenners dienende, jetzt verschlossene Ende des Rohres D, in welchem
die Gas- oder Dampfentwickelung vor sich geht, erhält eine kleine seitliche Oeffnung d\
durch welche die entwickelten Gase aufsteigen, eine darüber befindliche Kammer d2 passiren
und in das gegen die Kammer d'2 offene
Röhrchen g2 gelangen, um von da durch den quer geführten feinen Schlitz g3 mit einer gewissen
Spannung zu entweichen und in Form einer schönen, hell leuchtenden Schmetterlingsflamme zu verbrennen. Das hintere (in Fig. ι
linke) Ende des Brennerröhrchens g1 ist verschlossen
und mit einem Bügel g* versehen, welcher zum bequemen Erfassen des Röhrchens
g·2 beim Ein- und Ausziehen, sowie zum richtigen Einsetzen und Fixiren desselben
dient. Das obere Ende gs dieses'Bügels greift
nämlich in ein Loch eines am Rohr D angebrachten Läppchens g1 ein und bewirkt so,
dafs der Brennerschlitz g3 stets oben zu liegen kommt und eine Drehung des Rohres g'2 nicht
vorkommen kann. Aufserdem ist das Bügelende g5 von geringerem Querschnitt als der
Bügel selbst, so dafs dieser stets nur gleichmäfsig und nur mit dem schwächeren Theil
in den Lappen g{ eindringen kann, wodurch
auch das Röhrchen g2 stets gleich tief in die Kammer d2 geschoben werden und der Brennerschlitz
gB genau die bestimmte Stelle den Lappen g1 und g1 gegenüber einnehmen mufs.
g6 g6 sind Luftlöcher für den Zutritt von Verbrennungsluft
zur Flamme.
Vom Obertheil des Rohres D ragt ein massiver Theil D3 in das Innere, um Wärme
in die Dampfkammer zu leiten und eine forcirte Vergasung der Brennstoffflüssigkeit zu
bewirken.
Um die im Behälter A sich entwickelnden Dämpfe oder Gase zur Verbrennung zu bringen
und so eine Verunreinigung der Luft zu vermeiden, ist ein Röhrchen E angebracht, welches
vom Behälter A ausgeht und oben in ein abnehmbares Knieröhrchen E1 endigt, welches
am äufsersten Ende verschlossen und im waagrechten Theile ähnlich dem Brennerröhrchen g"1
mit einem feinen Querschlilz E2 versehen ist, durch welchen die Dämpfe aus dem Behälter A
entweichen und in Form einer kleinen Nebervflamme verbrennen.
Um das Vollfüllen des Lampenbehälters zu vermeiden, ist die Füllschraube α in ein
kleines Knierohr a3 eingeschraubt, so dafs beim Füllen die Lampe schräg gehalten oder umgelegt
werden mufs und ein Vollfüllen unmöglich wird.
Claims (2)
1. Bei dem durch das Patent Nr. 64450 geschützten Kohlenwasserstoff brenner ein den
Schnittbrenner f ersetzender, aus einem einerseits offenen, andererseits geschlossenen
Röhrchen g^ bestehender Brenner, welcher mit einem etwa bis zur Mitte des Rohres
reichenden Einschnitt fg3) zum Durchlafs gespannter Gase oder Dämpfe und zur
Entwickelung einer Schmetterlingsflamme versehen ist uud dessen offenes Ende in die Dampfkammer D oder den Kanal <i2
mündet, während das geschlossene Ende einen Bügel (g*) trägt, welcher in eine
Oeffnung eines Läppchens g! eingreift und zur Sichernng, sowie richtigen Einstellung
des Brenners dient.
2. Bei dem im Anspruch 1. angegebenen Brenner ein seitlich angeordnetes, in den
Brennstoffbehälter A reichendes Röhrchen E,
versehen mit einem Knierohr E1, das einen feinen Einschnitt E2 besitzt, durch welchen
die im Behälter A sich entwickelnden Dämpfe entweichen und in Form einer kleinen Nebenflamme zur Verbrennung gelangen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70153C true DE70153C (de) |
Family
ID=343555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70153D Expired - Lifetime DE70153C (de) | Dampf brenner für Lampen, welche mit leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen gespeist werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70153C (de) |
-
0
- DE DENDAT70153D patent/DE70153C/de not_active Expired - Lifetime
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