DE701366C - Verfahren zum Aufschliessen eines Tagebaues - Google Patents

Verfahren zum Aufschliessen eines Tagebaues

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DE701366C
DE701366C DE1938V0034663 DEV0034663D DE701366C DE 701366 C DE701366 C DE 701366C DE 1938V0034663 DE1938V0034663 DE 1938V0034663 DE V0034663 D DEV0034663 D DE V0034663D DE 701366 C DE701366 C DE 701366C
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DE
Germany
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bridge
overburden
conveyor
opening
excavator
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Expired
Application number
DE1938V0034663
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/02Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for coal, brown coal, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufschließen eines Tagebaues Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufschließen eines Tagebaues, der mit Hilfe einer frei tragenden Abraumförderbrücke mit vor Kopf schwenkbar angeordnetem Bagger betrieben werden soll.
  • Bei den bekannten Verfahren dieser Art fanden zweiseitig abgestützte Abraumförderbrücken oder Auslegerförderbrücken Verwendung, die auf dem Deckgebirge verfahren. Infolge der hierdurch bedingten Nachteile haben sich diese in der Praxis nicht durchsetzen können, so daß die Aufschlüsse durch besondere Geräte vorgenommen werden mußten.
  • Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß die für den späteren Tagebaubetrieb bestimmte Förderbrücke in ihrer Längsrichtung fahrend mit Hilfe ihres Baggers den bis zur Kohlenhangenden einfallenden und dann etwa söligen Aufschlußgraben bis zu einer der späteren Strossenlänge entsprechenden Erstreckung ausschneidet, wobei der anfallende Abraum über den Förderausleger der Brücke in parallel zu dieser vierfahrbare Abraumzüge vier= stürzt wird, und daß dieser Arbeitsvorgang streifenweise etwa vom Fuße des flachen Grabenteiles ab gegebenenfalls so oft wiederholt wird, bis die Breite- des Aufschlußgrabens der Arbeitslänge der Abraumförderbrücse entspr'cht.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Förderbrücke sich während der Aufschlußarbeiten auf einer selbstgeschnittenen Rampe des gewachsenen Deckgebirges bewegt, wodurch die notwendige Standfestigkeit gewährleistet ist. Während des normalen Betriebes nach dem Aufschluß verfährt die Brücke auf der Kohle. Die Abförderung der beim Aufschluß gewonnenen Deckgebirgsmassen wird durch Abraumzüge vorgenommen. Das Ablagern der Aufschlußmassen ist also nicht an den Rand des Tagebaues gesunden. Die Ablagerung kann in freizügiger Form erfolgen und den örtlichen Verhältnissen angepaßt werden. Die Anschaffung besonderer Bagger für die Aufschlußarbeiten ist nicht erforderlich. Der Brückenausleger gestattet in bequemer Weise das Einfahren langer Abraumzüge unter dem Ausleger und ein einfaches und schnelles Beladen der `Vagen, die durch den herabgesenkten Ausleger bequem beladen werden können. Während des Aufschlusses sind keine besonderen Zusatzteile notwendig.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. f zeigt die Abraumförderbrücke in der endgültigen Arbeitsstellung im Tagebau nach erfolgtem Aufschluß. Hierbei stehen die Raupen in der Strossenrichtung, also senkrecht zur Längsachse dtr Brücke, und der Abwurfausleger ist so hoch gehoben, daß er die gewonnenen Massen auf die Halde schütten kann.
  • Abb. 2 zeigt die Abraumförderbrücke zu Beginn des Aufschlusses auf der schiefen Ebene mit einem Abraumzug unter dem tiefgestellten langen Abwurfausleger und mit Raupenstellung in der Längsachse der Brücke. Bei größeren Leistungen bzw. bei getrennt auszuhaltenden und zu fördernden Gebirgsmassen können auch Züge auf mehreren Geleisen vom Abwurfausleger abwechselnd beladen werden.
  • Abb. 3 und q. zeigen in Aufriß und Grundriß die Abraumförderbrücke am Ende des Auf- li schlußgrabens auf dem Hangenden eines Kohlenflözes. Das Abraumgeleise ist bis hierhin, d.li. bis unter den Abwurfausleger, nachgezogen.
  • Abb. 5 zeigt den Aufschlußgraben durch ähnliche Arbeitsvorgänge vom Gelände aus nach beiden Seiten verbreitert. Die Abraumförderbrücke ist bereits um 9o° bis in die normale Abbaustellung geschwenkt und hat den normalen Brückenbetrieb an der Abbaufront und auf der Kippe aufgenommen. Auch die Kohlenförderung hat bereits mit einem Tiefbagger und mit anschließender Zugförderung über die schiefe Ebene nach oben begonnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufschließen eines Tagebaues, der mit Hilfe einer frei tragenden Abraumförderbrücke mit vor Kopf schwenkbar angeordnetem Bagger betrieben werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß die für den späteren Tagebaubetrieb bestimmte Förderbrücke in ihrer Längsrichtung fahrend mit Hi:fe ihres Baggers den bis zum Kohlenhangenden einfallenden und dann etwa nöligen Aufschlußgraben bis zu einer der späteren Strossenlänge entsprechenden Erstreckung ausschneidet, wobei der anfallende Abraum über den Förderausleger der Brücke in parallel zu dieser verfahrbare Abraumzüge verstürzt wird, und daß dieser Arbeitsvorgang streifenweise etwa vom Fuße des flachen Grabenteiles ab gegebenenfalls so oft wiederholt wird, bis die Breite des Aufschlußgrabensder Arbeitslänge der Abraumförderbrücke entspricht.
DE1938V0034663 1938-03-08 1938-03-08 Verfahren zum Aufschliessen eines Tagebaues Expired DE701366C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT510071A3 (de) * 2010-06-25 2015-07-15 Takraf Gmbh Grossschaufelradbagger mit teleskopbrücke und portalartige beladeanlage direkt über dem strossenband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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