DE701007C - Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil fuer einen mittels Vakuum betriebenen Fluessigkeitsheber - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil fuer einen mittels Vakuum betriebenen FluessigkeitsheberInfo
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- DE701007C DE701007C DE1939D0079752 DED0079752D DE701007C DE 701007 C DE701007 C DE 701007C DE 1939D0079752 DE1939D0079752 DE 1939D0079752 DE D0079752 D DED0079752 D DE D0079752D DE 701007 C DE701007 C DE 701007C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F10/00—Siphons
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Description
- Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil für einen mittels Vakuum betriebenen Flüssigkeitsheber Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil für einen mittels Vakuum betriebenen Flüssigkeitsheber g ge gen übersaugen der Flüssigkeit in die Saugpumpe. Sie besteht darin, daß in einer Kammer oberhalb der Heberleitung, beispielsweise in einer kammerförmigen Verdickung einer Verlängerung des aufsteigenden Heberastes, ein Schwimmer angeordnet ist, der das Sicherheitsventil beim überschreiten einer bestimmten Flüssigkeitshöhe öffnet und ein unter Atmosphärendruck stehendes Gas, vorzugsweise Luft, einströmen läßt.
- Mittels Vakuum betriebene Flüssigkeitsheber werden in chemischen Betrieben verwendet, um eine bestimmte Menge Säure oder Lauge aus einem Meßgefäß nach einem Reaktionskessel überzuleiten, wenn der Gefährlichkeit wegen'Bodenabläufe in denMeßgefäßen vermieden werden müssen. Durch die Sicherheitsvorrichtung wird den Gefahren vorgebeugt, die dadurch auftreten können, daß die Vakuumleitung von Druckschwankungen nicht frei zu halten ist. Beispielsweise sinkt beim Anschließen eines großen Behälters das Vakuum. Wird dann stärker gesaugt, so kann leicht ein übersaugen der Flüssigkeit eintreteif. Dies wird jedoch durch öffnen des Sicherheitsventils verhindert. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des das Sicherheitsventil steuernden Schwimmers in einer Kammer oberhalb der Heberleitung ist andererseits gewährleistet, daß auf keinen Fall durch ein zu tiefes Absinken des Flüssigkeitsspiegels der Abfluß durch das Heberrohr unterbrochen wird. Ehe dieser Zustand eintreten könnte, hat der sich mit dem zurück-"ehenden Flüssigkeitsspiegel abwärts bewe gende Schwimmer bereits das Sicherheitsventil wieder geschlossen, so daß ein ununterbrochener Betrieb sichergestellt ist.
- Bekannt ist ein nach dem Unterdruckverfahren arbeitender Heber, bei dem an der Saugkammer ein schwimmergesteuertesVentil angeordnet ist, das sich beimErreichen eines bestimmten Flüssigkeitsstandes öffnet und 'f #,uft einströmen läßt, wodurch die auf die Flüssigkeit ausgeübte Saugwirkung aufgehoben wird. Die Flüssi-keitsförderung hört dann zeitweilig auf. Erst wenn die Saugkammer nahezu entleert ist und der Sch%timmer sich um ein entsprechendes Maß abwärts bewegt hat, wird das Ventil geschlossen und wieder Flüssigkeit in die Kammer hochgesaugt. Es handelt sich also um eine zeitweilig aussetzende Förderung, die nach der Erfindung gerade vermieden werden soll.
- Es ist ferner bekannt, bei einem anderen ebenfalls nach dem Unterdruckverfahren arbeitenden Heber an der Einmündung des Saugrohres in den Vakuumkessel ein Sicherheitsventil in Form einer Schwimmerkugel anzuordnen, die bei zu hoch steigendem Flüssigkeitsspiegel die Saugleitung absperrt. Betriebserfahrungen haben gezeigt, . daß derartige Sicherheitsventile klebenbleiben. Sie sind infolgedessen für die Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird, nicht geeignet.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt die Einrichtung in Ansicht, Abb. 2 zeigt in größerem Maßstab einen senkrechten Schnitt durch die kammerförmige Verdickung einer Verlängerung des aufsteigenden Heberastes, die kurz als Vakuumtopf bezeichnet sein möge. Die Abbildung zeigt ferner die eingebaute Sicherheitsvorrichtung.
- In Abb. i bezeichnet i das Meßgefäß, 2 den Reaktionskessel und 3 das Heberrohr, das an seinem oberen Ende durch ein geeignetes VerbindungsstÜck 4 mit einem in das `XIeßgefäß eingeführten Steigrohr 5 in Verbindung steht. Am unteren Ende des Heberrohres ist ein Absperrhahn 6 vorgesehen. Oberhalb des VerbindungsstÜckes 4 geht das Steigrohr weiter zu einem Schauglas 7 und einem Vakuumtopf 8. Im oberen Teil des Vakuumtopfes ist eine zur Vakuumpumpe füh- rende Vakuumleitung 9 angeschlossen. An einer beispielsweise von einer Bedienungsbühne aus bequem zugänglichen Stelle der Vakuurnleitung 9 ist ein Absperrhahn i o eingebaut. Im Deckel des Vakuumtopfes 8 ist ein Sicherheitsventil eingebaut. Der Ventilkegel ist mit 12, der Ventilsitz mit 13 bezeichnet. Der Ventilkegel ist durch eine Spindel 14 mit einem innerhalb des Vakuumtopfes angeordneten Schwimmer 15 verbunden. Das Sicherheitsvent il ist nach außen durch eine Blechklappe 16 abgedeckt, in deren Wandung eine kleine öffnung 17 vorgesehen ist.
- Zum Anstellen des Heberrohres wird das Absperrventil i o in der Vakuumleitung 9 geöffnet. Bei geschlossenem Hahn6 wird die Flüssigkeit durch das Steigrohr5 angesaugt. Wenn die Flüssigkeit im Schauglas7 sichtbar ist, wird der Hahn 6 geöffnet. Die Flüssigkeit läuft dann durch die Heberwirkung ständig dem Reaktionskessel 2 zu.
- Steigt infolge eines Bedienungsfehlers oder wegen einer sonstigen Störung die Flüssigkeit im Vakuumtopf 8 hoch, so wird der Schwirnmer 15 angehoben. Dadurch wird das Ventil 12 von seinem Sitz 13 abgehoben, und die durch die öffnung 17 der Kappe 16 zutretende atmosphärische Luft kann in den Vakuumtopf einströmen. Dadurch wird ein weiteres Steigen der Flüssigkeit verhindert. Nach kurzer Zeit ist die Flüssigkeit aus dem Vakuumtopf abgeströmt. Der Schwimmer hat sich gesenkt, und das Sicherheitsventil ist wieder geschlossen. Dieses Spiel wiederholt sich, bis der Fehler in der Anlage behoben ist,
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil für einen mittels Vakuum betriebenen Flüssigkeitsheber gegen übersaugen der Flüssigkeit in die Saugpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Kammer oberhalb der Heberleitung, beispielsweise in einer kammerförmigen Verdikkung einer Verlängerung des aufsteigenden Heberastes, ein Schwimmer angeordnet ist, der das Sicherheitsventil (12) beim überschreiten einer bestimmten Flüssigkeitshöhe öffnet und ein unter Atmosphärendruck stehendes Gas, vorzugsweise Luft, einströmen läßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939D0079752 DE701007C (de) | 1939-01-26 | 1939-01-26 | Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil fuer einen mittels Vakuum betriebenen Fluessigkeitsheber |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE701007C true DE701007C (de) | 1941-01-06 |
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ID=7063075
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1939D0079752 Expired DE701007C (de) | 1939-01-26 | 1939-01-26 | Sicherheitsvorrichtung mit Schwimmerventil fuer einen mittels Vakuum betriebenen Fluessigkeitsheber |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE701007C (de) |
-
1939
- 1939-01-26 DE DE1939D0079752 patent/DE701007C/de not_active Expired
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