DE7008570U - Sparkassenbuch zur verwendung bei buchungsmaschinen. - Google Patents

Sparkassenbuch zur verwendung bei buchungsmaschinen.

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savings book
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Description

Dipl.-Ing. Dr.-Ing. HEINZ NICKELS "..· !,*·' ' :..:·.,: * · ·'. ί
48 BIELEFEIiD/WESTF.
Detmolderstr. 5· März 1970
ΙΙ/Β.
Firma Nixdorf Computer AG«, 4790 Paderborn« Pontanusstraße 55
"Sparkassenbuch zur Verwendung bei Buchungsmaschinen"
Der Gegenstand der Neuerung bezieht sch auf ein Sparkassenbuch zur Verwendung bei Buchungsmaschinen·
Sparkassenbücher, auch als Sparbücher bekannt, in welche alle Kontoveränderungen, d.h. Ein- und Auszahlungen, Zinsgutschriften od.dgl. eingetragen und quittiert werden, sind als zum Stand der Technik gehörend bekannt. Bei den Maschinen, welche in Sparkassen oder Banken für die vorgenannten Buchungen Verwendung finden, handelt es sich um solebe, die eine Weiterentwicklung von Addiermaschinen durch den Zusammenbau von Addier- und Saldierwerken zu Buchungs— Addiermaschinen darstellen. Tastenfeld und Schreibfeld (nur für Zahlen und kurze Buchungsvermerke) sind hier
gemeinsam. Die liechenergebnisse werden selbsttätig geschrieben.
Der Buehungsvorgang, d.h. die Kontenveranderung od. dgl. innerhalb des Sparbuches erfolgt dadurch, daß das Sparbuch entsprechend des Verlaufes seiner Buchungs f'elder von dem Schreiblager der buchungsmaschine eingezogen und der Buehungsvorgang automatisch vorgenommen wird. Hierbei darf bemerkt verden, daß alle Buchungen je nach Lage der Buchungsrubriken zum Buchrweken parallel oder um 90° versetzt zum Buchrücken durchführbar sind.
Die bparbuchilrucker als solche müssen infolge der Gestaltung dos Sparkassenbuches sehr aufwendig ausgestattet sein, da sie allp in Frage kommenden Daten und Informationen für die einzelnen Buchungen beinhalten müssen. Hier eine Abhilfe zu schaffen, hat sich der Erfinder zur Aufgabe gestellt, und es wird demzufolge ein Sparkassenbuch offen« bart, welches sich dadurch auszeichnet, daß der Einbanddeckel des Sparkassenbuches jeweils parallel zu (Jen Buchungs· rubriken an einer seiner Langs- oder Querseiten iimenseitig einen separaten M.ignetstreifen in Stärke von 100 bis 'iOO u und Breite von ca. 5 bis 7 πιπί „ar Unterbringung eines Größtmaßes an Daten, Informationen od. dgl. aufweist,
Der erhaben wirkende Magnetstreifen ist über die gesamte linke oder rechte Längsseite des Einbanddeckels angeordnet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dalj der Magrietstreifen über die ganze bzw. halbe Querseite des Einbanddecke]s oben bzw. untenliegend verlaufend angeordnet ist.
Der separate Magnetstreifen in Stärke von 100 bis 400 η ist mit dem Einbanddeckel in an sich bekannter Weise mittels Kleben, Schweißen od. dgl, zu einer Einheit verbunden.
Letztlich soll noch erwähnt werden, daij die Buchungsseiten des Sparkassenbuches im Bereich des längs- oder querverlaufend angeordneten Magnetstreifens gegenüber dem Einbanddeckel in der Breite des Magnetstreifens schmaler ausgebildet sind.
Der Gegenstand der Neuerung bezieht sich aber nicht nur auf die Merkmale, die den Ansprüchen zu entnehmen sind, sondern es wird auch Schutz für solche Merkmale beanspruchtf die der Beschreibung in Verbindung mit dem Modell zu entnehmen sind.
Ein Ausfiihrungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung zeigt das hinterlegte Modell.
Beim hinterlegten Modell handelt es sich um ein an sich bekanntes Sparkassenbuch von rechteckigem Format, bestehend aus dem Einbanddeckel und den darin eingebrachten Bnchungsseiten. Dur Bucheinbanddeckel weist auf seiner Innenseite iiber die gesamte obere Querseite einen separaten Magnetstreifen auf, welcher eine Stärke von iOü bis 400 ,xt und eine Breite von ca. 5 bis 7 mm aufweist. Dieser Magnetstreifen dient der Unterbringung eines Größtmaßes an Daten, Informationen od. dgl., so daß der Spar— buchdrucker auf diese auf dem Magnetstreifen gespeicherten Daten, Informationen od. dgl. schnell und mühelos anspricht. Der Magnetstreifen kann aber auch an einer der Längsseiten des Einbandes angeordnet sein, oder lediglich die Hälfte des Einbanddeckels, bezogen auf die yuerseite, einnehmen. Das bedeutet, daß der separate Magnetstreifen sich nicht, wie beim hinterlegten Muster, iiber die gesamte O^uerbreite erstreckt, sondern im Knickungsbereich des Buchrückens ausläuft. Der Magnetstreifen, welcher durch seine Stärke gegenüber dem Einbanddeckel aufgetragen wirkt, ist mit dem Einbanddeckel durch Kleben, Schweißen od. dgl. zu einer Einheit verbunden.
j 7008570-3.9.70 ll
Damit der Sparbuchdrucker störungsfrei auf den Magnetstreifen, egal wo derselbe angeordnet ist, ansprechen kann, sind die Buchungsseiten im Bereich des längs«· oder -querverlaufend angeordneten Magnetstreifens um die Breite dieses Magnetstreifens, d.h. etwa 6 bis 9 oat kürzer ausgebildet» Dieses ist dem Modell zu entnehmen. Hier erstreckt sich der Magnetstreifen über die gesaute obere Querseite und die Buchungsseiten sind,bezogen auf den Ein·· banddeckel, kürzer ausgebildet» Der separate Magnet— streifen ist auf der Innenseite des Einbanddeckels in jedem Fall so verlaufend angeordnet, daß derselbe parallel zu den Buchungsrubriken des Sparbuches verläuft. Eine andere Möglichkeit ist nicht gegeben.
Der Vorteil der Neuerung gegenüber dem Bekannten ist darin zu erblicken, daß durch die Anordnung des Magnetstreifens im Sparkassenbuch ein schneller Buchungsvoigang im Sparbuchdrucker gegeben ist, ohne daß umstände liehe Einstellungen Ton Zahlenkolonnen od,dgl« vorgenommen werden müssen«

Claims (5)

  1. - 6 Schutzansprüche
    1« Sparkassenbuch zur Verwendung bei Buchungsmaschinen, dadur ch gekennzeichnet , daß der Einbanddeckel des Sparkassenbuches jeweils parallel zu den Buchungsrubriken an einer seiner Längs- oder Querseiten innenseitig einen separaten Magnetstreifen in Stärke von 100 bis 400 /u und Breite von ca. 5 his 7 mm zur Unterbringung eines Größtmaßes an Daten, Informationen od.dgl. aufweist.
  2. 2. Sparkassenbuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Magnetstrei— fen über die gesamte linke od. rechte Längsseite des Einbanddeckels angeordnet ist.
  3. 3. Sparkassenbuch nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß der Magnetstreifen über die ganze od.halbe Querseite des Einbanddeckels oben bzw. untenliegend angeordnet ist«
  4. 4. Sparkassenbuch nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß der
    :J-.': :' I i 9\
    separate Magnetstreifen in Stärke von 100 bis 2K)O /U
    ait der Innenseite des Einbanddeckels mittels Kleben,
    Schweißen od.dgl. zu einer unlösbaren Einheit verbunden ist.
  5. 5. Sparkassenbuch nach den Ansprüchen 1 bis k, dadurch gekennzeichnet daß die Buchungsseiten des Sparbuches im Bereich des längs- oder querverlaufend angeordneten Magnetstr eifens gegenüber dem Einbanddeckel in der Breite des Magnets treifens schmaler ausgebildet sind*
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