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Technisches
Gebiet
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Die
Erfindung betrifft Viertaktverbrennungsmotoren und insbesondere
geringes Gewicht aufweisende Viertaktmotoren für von einem Anwender gehaltene
Geräte.
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Hintergrund
der Erfindung
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Bei
der Gestaltung von Gartengeräten
ist es gängige
Praxis, Zweitaktverbrennungsmotoren oder Elektromotoren zum Antreiben
eines Werkzeuges, so beispielsweise eines Rasentrimmers, eines Gebläses/Saugers
oder einer Kettensäge,
zu verwenden. Zweitaktverbrennungsmotoren weisen ein vergleichsweise
geringes Gewicht auf und können
im Einsatz von einem Anwender ohne Weiteres in verschiedenen Winkelausrichtungen
gehalten werden. Bei Zweitaktmotoren treten jedoch die bekannten
Abgasemissionsprobleme auf, die deren Einsatz in Gebieten unmöglich machen,
in denen Abgasemissionsvorschriften, so beispielsweise die CARB-
(California Air Resource Board) oder Federal-EPA-Vorschriften, die die Luftqualität in Kalifornien
betreffen, gelten.
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Den
ab dem Jahr 2000 gültigen
Beschränkungen
hinsichtlich der Abgasemission von Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffen
und Stickoxiden können
Gartengeräte
mit Zweitaktverbrennungsmotoren daher nicht ohne Weiteres gerecht
werden. Viertaktverbrennungsmotoren sind demgegenüber für die Hersteller
von Gartengeräten
dahingehend von besonderem Vorteil, dass sie den 2000er CARB-Abgasvorschriften
genügen.
Darüber
hinaus sind sie im Vergleich zu Zweitaktmotoren leiser.
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Im
Gegensatz zu Zweitaktmotoren, bei denen eine frische Ladung aus
Kraftstoff und Luft unter Beimischung von Schmieröl gleichzeitig
eingelassen wird, während
Verbrennungsprodukte, darunter nicht verbrannter Kraftstoff, abgegeben
werden, wird bei einem Viertaktverbrennungsmotor das Schmieröl von der
Brennkammer zumeist getrennt gehalten.
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Der
Einlass- und Auslassventilbereich sowie die Nockenwelle und die
Nockenantriebsabschnitte eines Viertaktverbrennungsmotors werden
mit Öl
geschmiert, das aus dem Kurbelgehäuse zugeführt wird. Die Brennkammer ist
vom Kurbelgehäuse
zumeist getrennt. Es wird dem Kraftstoff-Luft-Gemisch kein Schmieröl zugesetzt,
wie dies bei einem Zweitaktmotor der Fall ist. Die Schmierung der
Zylinderwand erfolgt über
einen Kurbelgehäuseölfilm, der
an der Zylinderwand entsteht. Kolbenringe dichten die Brennkammer
veränderlichen
Volumens ab und verhindern wirkungsvoll eine Vermischung des Schmieröls mit den
Verbrennungsgasen.
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Ein
Nachteil der Verwendung von Viertaktverbrennungsmotoren für Gartengeräte besteht – neben
dem nachteiligen Gewicht – üblicherweise
in der Unmöglichkeit
eines verkehrt herum oder unter einem anwenderseitig gewünschten
extremen Kippwinkel erfolgenden Einsatzes des Motors. In diesen Fällen besteht
nämlich
die Tendenz, dass das Öl
in dem Kurbelgehäuse
durch den Motorblock in den Einlass- und Auslassventilbereich des
Motors fließt und
in den Luft-Kraftstoff-Gemisch-Einlassströmungsweg eintritt, wodurch
die ansonsten wirkungsvolle Kraftstoffverbrennung während des
Betriebes des Motors gestört
wird. Ein kontinuierlicher Betrieb des Motors kann sogar während vergleichsweise
kurzer Zeitspannen zu Kolbenfressern führen, da die Schmierölströmung auf
die Zylinderwand unterbrochen ist.
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Viele
mit der Verwendung von Viertaktmotoren bei Gartengeräten einhergehenden
Unzulänglichkeiten
werden durch die Offenbarungen der beiden US-Patente 5,241,932 und
5,421,292 überwunden.
Diese Patente, die für
den Anmelder der vorliegenden Erfindung eingereicht wurden, offenbaren Motoren,
bei denen der mit der Verwendung eines Viertaktverbrennungsmotors
verbundene Gewichtsnachteil bei einem Gartengerät vermieden wird. Darüber hinaus
ermöglichen
sie einen wirkungsvollen Betrieb des Motors in einem weiten Bereich
von Winkelanordnungen oder Ausrichtungen.
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Die
am 8. März
1996 ebenfalls für
den Anmelder der vorliegenden Erfindung eingereichte mitanhängige US-Patentanmeldung
mit der Seriennummer 08/614,835 beschreibt eine weitere Verbesserung
gegenüber
dem Stand der Technik. Durch diese Verbesserung wird es möglich, die
Verteilung des Schmierölnebels
im Motor aufrechtzuerhalten, während
das flüssige
Schmieröl
von der Ventilkammer sowie der Nocke und dem Nockenantriebssystem
getrennt bleibt. Der Motor gemäß der mitanhängigen Anmeldung,
deren Offenbarung zur Offenbarung der vorliegenden Schrift hinzugenommen
wird, umfasst eine Schmierölnebelverbindung,
die in der Kurbelwelle und dem Kurbelwellengegengewicht ausgebildet
ist. Die Kurbelwellenverbindung vereinfacht die Verteilung des in
Form eines Ölnebels
vorliegenden Schmieröls
im Bereich der Nockenwelle und des Nocken wellenantriebes des Motors
und durch Ölnebelströmungsverbindungen
zu einer Hängeventilkammer.
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Ein
von der Kurbelwelle angetriebener Schmierölnebelerzeuger rührt das
flüssige Öl in dem Kurbelgehäuse auf
und erzeugt einen Schmierölnebel,
der im Motor über
einen Strömungsweg
verteilt wird, der teilweise durch die Kurbelwellenverbindung gegeben
ist. Auf diese Weise wird durch die Wirkung einer Zentrifugalkraft,
die durch die Drehung der Kurbelwelle und des Kurbelwellengegengewichtes
während
des Betriebes des Motors erzeugt wird, verhindert, dass große Öltröpfchen in
dem Ölnebel
und flüssiges Öl in dem
Kurbelgehäuse
in die Kurbelwellenverbindung eintreten. Ein Teil des Ölnebels
kann gleichwohl durch die Kurbelwellenverbindung und das Motorschmiersystem
gelangen, da die durch die sich drehende Kurbelwelle erzeugten Zentrifugalkräfte kaum
auf den Nebel einwirken.
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Offenbarung
der Erfindung
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Entsprechend
der vorliegenden Erfindung ist ein Viertaktverbrennungsmotor gemäß Anspruch
1 vorgesehen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine weitere Verbessenung an Motoren
desjenigen Typs dar, die in den beiden Patenten
US5,241,932 und
US5,421,292 sowie in der vorgenannten
mitanhängigen
Patentanmeldung gezeigt sind. Im Gegensatz zu den vorstehend offenbarten
Motoren enthält
der erfindungsgemäße Motor
jedoch keinen Zerstäuber oder
einen Kurbelgehäusespülbereich
in einem oberen Abschnitt der Motorbaugruppe, so beispielsweise der
Oberseite der Ventilkammer, oder an der Oberseite des Motorblocks.
Bei der vorliegenden Erfindung ist vielmehr ein geschlossenes Mehrbereichsölnebelsystem
vorgesehen, das das Kurbelgehäuse, die
Kurbelwelle und den Nockenzahnradantriebsabschnitt des Motors sowie
die Brennkammer umfasst. Diese Bereiche der Motorbaugruppe stehen
miteinander über
ein Ölnebelströmungsverbindungsfenster in
dem Kurbelwellenabschnitt der Motorbaugruppe in Verbindung.
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Das
Ausführungsbeispiel
des Motors dieser Offenbarung umfasst einen Luft-Kraftstoff-Vergaser mit einem
anwenderseitig gesteuerten Sperrventil. Die Verbesserungen der Erfindung
können
gleichwohl auch bei Motoren zur Geltung kommen, die andere Arten
von Luft-Kraftstoff-Steuerungen (beispielsweise elektronisch gesteuerte
Kraftstoffeinspritzer) enthalten.
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Der Ölnebel in
dem Motor entsprechend der vorliegenden Erfindung wird von einem Ölnebelerzeuger
oder Zerstäuber
erzeugt, der von der Kurbelwelle angetrieben wird, sodass flüssiges Öl in dem Kurbelgehäuse ohne
Weiteres in einen Schmierölnebel
verwandelt wird. Genau wie bei dem Motor der mitanhängigen Anmeldung
umfasst die Kurbelwelle entsprechend der vorliegenden Erfindung
eine Radialverbindung in der Kurbelwelle und in dem Kurbelwellengegengewicht.
Im Gegensatz zu dem Motor der mitanhängigen Anmeldung werden bei
der Kurbelwellenverbindung des Motors entsprechend der vorliegenden
Erfindung Kurbelgehäusegase
in dem Motor und schließlich
zu den Luft-Kraftstoff-Einlassverbindungen hin verteilt. Die auf
die ölnebelhaltigen Kurbelgehäusegase
wirkende Zentrifugalkraft stellt sicher, dass die Kurbelgehäusegase
vergleichsweise schwach (mager) sind, bevor sie in den Luftreiniger und
den Luft-Kraftstoff-Einlassbereich
des Motors eintreten. Dies trägt
zu einem wirkungsvollen Betrieb des Motors bei und macht eine hochgradig
energieeffiziente Verbrennung möglich,
da das Luft-Kraftstoff-Gemisch,
abhängig
von der Steuerung des Motorvergasers, durch das Vorhandensein schwacher Kurbelgehäusegase
während
einer positiven Belüftung
des Kurbelgehäuses
nicht nachteilig betroffen ist.
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Das
Einlassende der Kurbelwellenverbindung des Motors entsprechend der
vorliegenden Erfindung steht nicht in unmittelbarer Verbindung mit dem
flüssigen Öl in dem
Kurbelgehäuse.
Dies wird durch Einsatz einer ausgeklügelten Geometrie des Kurbelgehäuses erreicht,
wodurch ermöglicht
wird, dass der Füllstand
des flüssigen Öls in dem
Kurbelgehäuse
durchweg von der Kurbelwellenverbindung getrennt ist, und zwar unabhängig von
der Winkelausrichtung des Motors. Ist der Motor nicht in Betreb,
und liegt das Schmieröl
in dem Kurbelgehäuse in
flüssiger
Form vor, so wird verhindert, dass das flüssige Öl durch die der positiven Belüftung des
Kurbelgehäuses
dienende Verbindungsstruktur gelangt. Flüssiges Kurbelgehäuseschmieröl tritt
daher nicht in den Einlass- und Auslassventilbereich an der Oberseite
des Motors ein; ebenso wenig tritt es in den Luft-Kraftstoff-Einlassbereich
des Motors ein. Die der positiven Belüftung des Kurbelgehäuses dienenden Verbindungen
und das Kurbelgehäusespülsystem sind
von der Ventilkammer, der Nocke, dem Nockenzahnradantriebsbereich
des Motors sowie von der Brennkammer vollständig isoliert, wenn der Motor ausgeschaltet
ist.
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Entsprechend
einer weiteren efindungsgemäßen Vorgabe
ist eine physikalische Trennung des Kraftstellzylinderbereiches
des Motors von dem Kurbelwellenbereich dadurch vorgesehen, dass
Drosseln als Teil des Motorkurbelgehäusegussteils vorgesehen sind.
Die Drosseln erstrecken sich über
den unteren Rand des Kraftstellzylinders. Eine Kol benstange, die
den Motorkolben mit der Kurbelwelle verbindet, erstreckt sich durch
eine Öffnung
zwischen den Drosseln. Die Wand des Zylinders unterhalb des Kolbens
ist während
des Betriebes des Motors von dem Kurbelgehäuse halbisoliert, wodurch die Ölmenge,
die aus dem Kurbelgehäuse
in den Kraftstellzylinder hinein verteilt wird, sinkt. Es wird ausreichend Öl zu Schmierzwecken
vorgehalten, wobei jedoch verhindert wird, dass überschüssiges Öl in die Zylinderbohrung eintritt.
Dieses Merkmal verbessert zudem die Betriebseffizienz des Motors
und senkt den Ölverbrauch.
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Die
Nockenkammer, die die Nocke und den Nockenzahnradantrieb umgibt,
ist in dem Zylinderblock und in dem Kurbelgehäuse ausgebildet. Ein an dem
Zylinderblock gesicherter Zylinderkopf legt Einlass- und Auslassöffnungen
fest, während
eine an dem Zylinderkopf gesicherte Ventilabdeckung eine Ventilkammer
für Einlass-
und Auslassventile festlegt. Eine Kipphebelbaugruppe in der Ventilabdeckung
betätigt
die Ventile, wobei Stößelstangen
die Nocke antreibbar mit der Kipphebelbaugruppe verbinden. Stößelstangenöffnungen
in dem Zylinderblock stellen eine Verbindung zwischen der Ventilabdeckung
und der Nockenkammer her.
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Der Ölnebel in
dem Kurbelgehäuse
wird durch das Ölnebelströmungsverbindungsfenster
in die Nockenkammer hinein verteilt.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnung
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1 ist
eine Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Motors bezüglich einer
Ebene, die die Kurbelwellenachse enthält.
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1a ist
eine schematische Darstellung eines von einem Viertaktmotor gemäß 1 angetriebenen
Grastrimmers.
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2 ist
eine Querschnittsansicht bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Kurbelwellenachse erstreckt.
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3 ist
eine Querschnittsansicht bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Kurbelwellenachse an einer Stelle
erstreckt, die sich in der Nähe
des Bereiches des den Nockenzahnradantriebsmechanismus enthaltenden
Motorblocks befindet.
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4 ist
eine isometrische Ansicht der gesamten Motorbaugruppe, wobei verschiedene
externe Merkmale verdeutlicht sind.
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5 ist
eine Querschnittsansicht eines alternativen Ausführungsbeispieles der Erfindung
bezüglich
einer Ebene, die die Kurbelwellenachse enthält, wobei ein Ölspritzschutzdrosselaufbau
am unteren Ende des Kraftstellzylinders gezeigt ist.
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6 ist
eine Querschnittsansicht des Motors gemäß 5 bezüglich einer
Ebene, die sich senkrecht zur Kurbelwellenachse erstreckt.
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7 ist
eine Explosionsansicht der Motorkurbelgehäusepressgussteile gemäß 1, 2 und 3,
der Kurbelwelle, des Kolbens und des Zylinderblockgussteils.
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Detailbeschreibung
der Erfindung
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In 1a ist
ein tragbarer handgehaltener Grastrimmer mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet. Der
Grastrimmer umfasst einen Rahmen 12, an dem ein Werkzeug,
so beispielsweise ein Drehtrimmerkopf (Bezugszeichen 14)
angebracht ist. Ein Viertaktverbrennungsmotor ist am gegenüberliegenden Ende
des Rahmens 12, siehe Bezugszeichen 16, angebracht.
Der Motor 16 weist eine motorgetriebene Kurbelwelle auf,
die antreibbar über
einen in dem Rahmen 12 mit Hohlrohrstruktur angeordneten
flexiblen Kabelantrieb mit dem Drehkopf 14 verbunden ist.
Ein Halter mit Griff ist mit dem Bezugszeichen 18 bezeichnet,
wobei sich ein Schulterriemen 20 an einer Stelle in der
Nähe des
Schwerpunktes der Trimmeranordnung befindet. Der Riemen 20 liegt
auf übliche
Weise über
der Schulter des Anwenders, während
der Halter mit Griff den Anwender in die Lage versetzt, Einfluss
auf die Stellung des Trimmers zu nehmen. Es kann ein Hilfshalter
mit Griff, wie allgemein mit dem Bezugszeichen 22 bezeichnet,
zum Einsatz kommen.
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Wie
in 1 gezeigt ist, umfasst der Motor eine Kurbelwellenumhausung 24,
die in ihrem unteren Bereich ein Flüssigschmierölreservoir beziehungsweise
eine Kammer 26 hierfür
umfasst. Eine Kurbelwellenbaugruppe 28, die im Wesentlichen U-Form
aufweist, umfasst einen ersten Wellenabschnitt 30 und einen
zweiten Wellenabschnitt 32. Kurbelwellenhubabschnitte 34 und 36 sind
integral mit den Wellenabschnitten 30 beziehungsweise 32 ausgebildet.
Ein Kurbelstift 38 verbindet die Kurbelwellenhubabschnitte 34 und 36.
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Ein
Paar von Kurbelwellengegengewichten 40 und 42 ist
unmittelbar gegenüber
den Kurbelwellenhubabschnitten 34 beziehungsweise 36 an
der Kurbelwelle ausgebildet. Der Kurbelstift ist über eine Kolbenstange 46 mit
dem sich hin- und herbewegenden Kolben 44 verbunden.
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Die
Kurbelwelle 28 ist mittels beabstandeter und abgedichteter
Lager 48 und 50, die an entgegengesetzten Seiten
des Kurbelstiftes befindlich sind, spannmontiert. Das abgedichtete
Lager 50 ermöglicht
eine drehbare Halterung des Kurbelwellenabschnittes 30 in
einem Vorsprung 52, der integral mit der Kurbelwellenumhausung
gegossen ist. Auf ähnliche
Weise stellt das Lager 48 ein Lager für den Kurbelwellenabschnitt 32 in
der Lagerhalterung 54 dar, die ebenfalls Teil des Kurbelwellengehäusegussteils ist.
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Das
Kurbelwellengehäuse
weist eine Endwand 56 mit einer Öffnung auf, durch die sich
ein Kurbelwellenabschnitt 30 erstreckt. Eine Fluiddichtung 58 isoliert
das Innere der Kurbelwellenumhausung von dem Bereich eines Anlassscheibenmechanismus 60.
Eine Anlassschnur 62 ist um eine Anlassscheibe gewickelt,
die am rechten Ende des Kurbelwellenabschnitts 30 verstiftet
oder verkeilt ist.
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Das
linke Ende des Kurbelwellenabschnittes 32 ist mit einer
Antriebsscheibe 64 eines Magnetzünders verstiftet, der Drehmagnete 66 und
eine Zündspulenbaugruppe 68 zur
Erzeugung elektrischer Energie für
eine Zündkerze 70 umfasst,
was nachstehend noch beschrieben wird.
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Das
linke Ende des Kurbelwellenabschnittes 32 ist mit einem
verkeilten Abschnitt ausgebildet, der mit einer Passwelle 70 in
Wirkverbindung steht, um eine Antriebsverbindung mit einem flexiblen
Antriebskabel bereitzustellen, das durch den rohrförmigen Rahmen 12,
wie vorstehend erläutert,
läuft.
Eine Umhausung 72, das aus einem geeigneten Strukturkunststoffmaterial,
so beispielsweise aus fiberglasverstärktem Nylon besteht, umgibt
eine Seite eines Zylinderblocks 74 aus einer Gussaluminiumlegierung,
wobei der Zylinderblock 74 eine einzige Zylinderbohrung 75 aufweist,
in der sich ein Kolben 44 hin- und herbewegt. Kühlrippen 76 sind
an dem Zylinderblock 74 ausgebildet.
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Die
Welle 70 ist von einem Lager 71 gehalten, das
in einer Lagerhalterung 73 sitzt. Die Welle 70 ist
mit einer Zentrifugalkupplungstrommel 77 antreibbar verbunden,
die Zentrifugalkupplungsschuhe 79 umgibt. Die Zentrifugalkupplungstrommel 77 ist
von einer Ny lonabdeckung 72 umgeben. Der Rotor der Zentrifugalkupplung
ist drehbar mit dem Kurbelwellenabschnitt 32 (siehe Bezugszeichen 81)
verbunden.
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Die
Scheibe 64, die mit dem Kurbelwellenabschnitt 32 verstiftet
oder auf andere Weise an diesem gesichert ist, ist mit Radschaufeln 78 und 80 ausgebildet,
die als Zentrifugalkraftluftpumpe wirken. Ist der Motor in Betrieb,
so treibt die sich drehende Kurbelwelle die Schaufeln 78 und 80 an,
wodurch gezwungenermaßen
eine Kühlluftströmung aus
einem Einlassluftkanal 80 heraus gebildet wird. Die Luft
wird über
die Kühlrippen 76 geleitet
und verlässt
die Motorbaugruppe über
ein Luftströmungsgitter 82.
Wärme,
die von der Brennkammer am oberen Ende der Zylinderbohrung abgestrahlt
wird, wird so durch die Kühlluftströmung verteilt.
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Ein
Gusszylinderkopf 84 ist an der oberen Deckseite beziehungsweise
der Oberseite des Zylinderblocks 74 gesichert und mit Einlass-
und Auslassventilöffnungen
ausgebildet, wobei die Einlassventilöffnung in der Figur mit dem
Bezugszeichen 86 bezeichnet ist.
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Eine
Zündkerzenöffnung 88,
die ebenfalls in dem Kopf 84 ausgebildet ist, nimmt eine
Zündkerze 70 auf.
Eine Zündkerzenspannungszuführleitung (Bezugszeichen 90)
verläuft
zu der Magnetzünderbaugruppe
hin.
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Der
Zylinderkopf 84 wirkt mit der Oberseite des Zylinderblocks 44 derart
zusammen, dass eine Brennkammer 92 festgelegt ist.
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Das
Auslassventil ist in 1 und 2 mit dem
Bezugszeichen 94 bezeichnet. Ein Luft-Kraftstoff-Gemischeinlassventil ist
in 2 mit dem Bezugszeichen 96 bezeichnet.
Dieses ist in der in dem Zylinderkopf 84 ausgebildeten
Einlassventilöffnung 98 aufgenommen.
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Ein
Kipphebel 100 weist ein Ende auf, das mit dem Auslassventil 94 in
Eingriff bringbar ist. Ein zugehöriger
Kipphebel, der in 1 nicht zu sehen, in 2 jedoch
mit dem Bezugszeichen 102 versehen ist, öffnet das
Einlassventil. Die Kipphebel werden von Stößelstangen betätigt, von
denen eine in 1 mit dem Bezugszeichen 104 bezeichnet
ist. Die Ventile werden von Ventilfedern geschlossen, die in 2 mit
den Bezugszeichen 106 und 108 bezeichnet sind.
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Die
Kipphebel an den oberen Enden der Ventilschäfte für die Ventile 94 und 96 sind
von einer Ventilabdeckung 107 umgeben, die eine Ventilkammer 110 festlegt.
Die Ventilabdeckung 107, die als Stahlpressteil ausgebildet
sein kann, ist mit der Oberseite des Zylinderblocks 74 verbolzt
(verschraubt).
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Die
Stößelstangen
erstrecken sich nach unten, was am besten in 1 und 3 zu
sehen ist, und zwar durch im Wesentlichen vertikale Öffnungen 112 und 134,
die in dem Zylinderkopfgussteil ausgebildet sind. Die Öffnung 112 für die Stößelstange 104, die
das Auslassventil 94 betätigt, und die Öffnung 134 für die zugehörige Stößelstange 132 für das Einlassventil
weisen einen Durchmesser auf, der ausreichend ist, um eine Strömungsverbindung
für den Schmierölnebel festzulegen,
was nachstehend noch beschrieben wird.
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Eine
Motorabdeckung 109 und das Gitter 82 können als
einheitliches Nylongussstück
ausgebildet sein, das an der mit dem Bezugszeichen 111 bezeichneten
Stelle mit dem Kurbelwellengehäuse 24 verbolzt
(verschraubt) sein kann.
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Der
Zylinderblock 74 umfasst einen Abschnitt 114,
der eine Kammer 116 festlegt, die eine Nocke 118 einschließt, was
nachstehend anhand 3 noch beschrieben wird.
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Ein
Nockenstößel vorn
Froschbeintyp, der am besten in 3 zu sehen
ist, ist derart angebracht, dass er eine Oszillationsbewegung an
der Trägerwelle 120 ausführen kann.
Die Trägerwelle 120 ist
wiederum in Öffnungen
gehalten, die in dem Zylinderblock 74 ausgebildet sind.
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Ein
Nockenantriebszahnrad 122 ist an dem Kurbelwellenabschnitt 30 befestigt
oder anderweitig gesichert, und zwar an der Innenseite der Dichtung 58.
Das Antriebszahnrad 122 kämmt mit dem Zahnrad 124 und
treibt dieses an. Die Nocke 118 ist an dem Zahnrad 124 befestigt
und dreht sich mit diesem.
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Wie
in 3 gezeigt ist, ist die Nocke 118 über Nockenstößelabschnitte 126 und 128 an
dem Nockenstößel vom
Froschbeintyp 130 in Eingriff. Wie am besten in 3 zu
sehen ist, steht der Stößel 130 mit
den unteren Enden der Stößelstangen
der Einlass- und
Auslassventile in Eingriff. Die Stößelstange für das Einlassventil gemäß vorstehender
Beschreibung ist mit dem Bezugszeichen 132 bezeichnet.
Die Stößelstange
für das Auslassventil
gemäß vorstehender
Beschreibung ist in 3 wie auch in 1 gezeigt.
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Die
Stößelstange 132 ist
in einer sich im Wesentlichen vertikal erstreckenden Öffnung 134 aufgenommen,
die der Öffnung 112 für die Stößelstange 104 des
Auslassventils entspricht. Entsprechend der Öffnung 112 stellt
die Öffnung 134 eine
Verbindung zwischen der Nockenkammer 116 und der Ventilkammer 100 her.
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Das
Kurbelgehäuseumhausung 24 ist,
wie am besten in 3 zu sehen ist, mit inneren
Vorsprüngen 136 wie
auch mit einer inneren Wand 138 versehen, die einen Teil
der Kurbelgehäuseumhausung
bildet. Diese umschließt
beziehungsweise umgibt das Nockenwellenantriebszahnrad 122 teilweise. Eine Öffnung beziehungsweise
ein Fenster 140 ist in der Wand 138 ausgebildet,
wodurch eine Verbindung zwischen der Kammer 116 für die Nocke 118 und
der Kurbelgehäusekammer 26 verwirklicht
ist. Vorsprünge 136 verlaufen
im Wesentlichen radial und sind an jeder Axialseite der Umhausung 24 angeordnet.
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Wie
in 2 zu sehen ist, ist ein Zerstäuber beziehungsweise ein Ölnebelerzeuger
mit dem Bezugszeichen 141 bezeichnet. Dieser ist zwischen dem
Gegengewicht 42 und dem Gegengewicht 40 angeordnet,
obwohl er während
des Antriebes durch die Kurbelwelle auch an anderen Stellen angeordnet sein
kann.
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Die
Verbindungsstange 46 ist über das Lager 142 an
dem Kurbelstift 38 gelagert. Mit der Drehung der Kurbelwelle
tritt der Ölnebelerzeuger
oder Zerstäuber 141 diskontinuierlich
mit dem Öl
in der Kurbelgehäusekammer 26 in
Wechselwirkung, wodurch das Öl
aufgerührt
und ein Ölnebel
erzeugt wird, der die gesamte Kurbelgehäusekammer einnimmt.
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Die
Einlassventilöffnung 98 steht
mit der Einlassverbindung 144 in Verbindung, was am besten
in 2 zu sehen ist. Eine Luftreinigerbaugruppe 146 ermöglicht die
Durchleitung eines Gemisches aus Einlassluft und Kraftstoff zu der
Einlassverbindung 144. Die Auslassverbindung für den Motor
ist in 2 mit dem Bezugszeichen 148 bezeichnet.
Diese erstreckt sich zu einer Abgasbaugruppe hin, die allgemein
mit dem Bezugszeichen 150 bezeichnet ist. Ein Wärmeschirm
aus einem geeigneten wärmebeständigen Polymerharzmaterial
kann zwischen dem Abgasverbindungsauslass und den Motorgussteilen,
wie in 2 mit dem Bezugszeichen 151 bezeichnet,
angeordnet sein.
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Ein
Nylongusstank für
Kraftstoff, in dem Kraftstoff vorgehalten wird, ist in 2 mit
dem Bezugszeichen 152 bezeichnet. Wie in 1 und 2 gezeigt
ist, ist der Tank 152 unterhalb der Kurbelgehäusekammer 26 angeordnet,
wobei die Form der Kurbelgehäusekammer 26 im
Wesentlichen kreisförmig
um die Kurbelwellenachse ist, wenn der Motor in Richtung der Kurbelwellenachse
(siehe 2) betrachtet wird. Die Ebene gemäß 2 ist
um 90° von der
Ebene der Querschnittsansicht gemäß 1 verschieden.
Die Kurbelgehäusekammer 26 liegt
im Wesentlichen unterhalb der Kurbelwelle in dem Bereich der Ebene
der Kurbelwellenhubabschnitte.
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Es
ist aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich, dass der Ölnebel,
der in dem Kurbelgehäuse
während
des Betriebes des Motors erzeugt wird, durch die Kurbelgehäusekammer
wie auch durch die Nockenkammer 116 und die Ventilkammer 110 übertragen
wird. Dies ist durch die gegenseitige Verbindung der Kammern innerhalb
eines geschlossenen Systems bedingt. Wie bereits ausgeführt wurde,
wird diese Verbindung teilweise durch das Fenster 140 hergestellt.
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Im
Gegensatz zur gezeigten Ausgestaltung umfassen beispielsweise in
der mitanhängigen
Patentanmeldung 08/614,835 weder die Ventilabdeckung noch die Zylinderumhausung
eine Belüftungsöffnung.
Das von der Ventilkammer, dem Nockenumhausungsabschnitt und dem
Kurbelgehäuse
festgelegte geschlossene System nimmt den von dem Ölnebelerzeuger
bei Betrieb des Motors erzeugten Ölnebel auf, wodurch eine Schmierung
des gesamten Motors sichergestellt ist, wobei flüssiges Öl aus der Brennkammer ferngehalten
wird.
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Nachstehend
wird das Kurbelgehäusespül- oder
Belüftungssystem
beschrieben.
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Wie
in 1 gezeigt ist, ist das Gegengewicht 42 mit
einer Radialverbindung 156 versehen, die mit einer Axialverbindung 158 in
Verbindung steht, die wiederum in dem Kurbelwellenabschnitt 32 ausgebildet
ist. Eine Radialöffnung 160 ist
in dem Kurbelwellenabschnitt 32 an einer Stelle ausgebildet, die
zwischen dem abgedichteten Wellenlager 48 und der Ölabdichtung 162 befindlich
ist. Dies stellt eine Verbindung zwischen der Radialverbindung 156 und der
Radialverbindung 164 her, die in der Kurbelgehäuseumhausung
ausgebildet ist. Die Verbindung 164 steht mit einem Rohr
oder einer Verbindung 166 in Verbindung, die sich aus dem
Zylinderblock herauserstreckt. Die Verbindung 166 steht
wiederum mit dem Kraftstoff-Luft-Einlasssystem im Bereich des Luftreinigers
(in 2 mit dem Bezugszeichen 146 bezeichnet)
in Verbindung.
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Während des
Betriebes des Motors dreht sich die Radialverbindung 156 mit
der Kurbelwelle mit hoher Geschwindigkeit. Die durch diese Drehung bewirkte
Zentrifugalkraftwirkung bewirkt, dass große Öltröpfchen und flüssiges Öl radial
nach außen
getrieben werden, wodurch verhindert wird, dass Kurbelgehäusegas,
das durch die Verbindung 158 hindurchtritt, flüssiges Öl mitnimmt.
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Das
Kurbelgehäusegas,
das schließlich
das Luft-Kraftstoff-Einlasssystem des Motors erreicht, ist somit
vergleichsweise schwach (mager). Das Kurbelgehäusegas hat somit keinen Einfluss
auf die Verbrennung. Die Qualität
der Abgasemissionen steigt aus diesem Grunde wesentlich. Darüber hinaus
verhindert das Nichtvorhandensein einer Kurbelgehäusebelüftung die
Abgabe von Kurbelgehäusegas
nach draußen.
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In 1 sind
vier Bezugslinien gezeigt, die mit den Buchstaben N, H, VD und VU
bezeichnet sind. Diese Bezugslinien stellen den Füllstand
des Öls
in der Kurbelgehäusekammer 26 bei
verschiedenen Winkelausrichtungen des Motors dar, wenn der Motor
nicht in Betrieb ist. Im Normalbetrieb entspricht der Füllstand
des Öls
der Linie N-N. Es wird deutlich, dass die Bezugslinie N-N unterhalb
des Einlasses in den Durchlass 156 in dem Gegengewicht 42 ist.
Wird der Motor in einer horizontalen Stellung gehalten, so ist auf
gleiche Weise der Füllstand
des Öls,
der durch die Linie H-H dargestellt ist, unterhalb des Einlasses der
Verbindung 156.
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Wird
der Motor in die vertikal nach unten weisende Richtung gedreht (das
heißt
die Kurbelwelle erstreckt sich mit ihrem äußeren Ende nach unten), so
ist der Füllstand
des Öls
durch die Linie VD-VD gegeben. Wird der Motor in die vertikal nach
oben weisende Richtung bewegt, so entspricht dem Füllstand
des Öls
die Linie VU-VU. Es ist ersichtlich, dass unabhängig von der Ausrichtung des
Motors kein Eintritt flüssigen Öls in die
Verbindung 156 erfolgen kann. Ist der Motor ausgeschaltet,
so kann daher kein Öl
in das Luft-Kraftstoff-System oder in die Ventilkammer eintreten.
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5 und 6 sind
Querschnittsansichten einer Abwandlung des Motors. Diese Ansichten
entsprechen im Wesentlichen denjenigen gemäß 1 und 3.
Der Unterschied zu 1 und 3 liegt lediglich
darin, dass hier Ölspritzschutzdrosselwände 170, 172 dargestellt
sind, die in der Kurbelgehäuseumhausung
ausgebildet sind. Diese Drosselwände erstrecken
sich auf die Verbindungsstange 46' zu, die der Verbindungsstange 46 gemäß 1 und 3 entspricht.
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Die
in 5 und 6 gezeigten Elemente des Motoraufbaus,
die Entsprechungen im Motoraufbau gemäß 1 und 3 aufweisen,
sind in 5 und 6 mit identischen
Bezugszeichen bezeichnet, denen jedoch ein Strich beigefügt ist.
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Der
Raum zwischen den Spritzschutzdrosselwänden 170, 172 ermöglicht,
dass die Verbindungsstange 46' frei oszilliert, wenn der Kolben
die Zylinderbohrung in ihrer gesamten Erstreckung durchläuft. Die
Drosselwände 170, 172 bedecken
einen großen
Teil der unteren Öffnung
am Rand der Zylinderbohrung wirkungsvoll. Dies vermindert die Verteilung
eines Ölnebels
aus der Kurbelgehäusekammer 26' in die Zylinderbohrung
unterhalb des Kolbens 44' wesentlich.
Da weniger Öl
die Oberfläche der
Bohrung benässt,
verringert das Vorhandensein der Drosselwände den Ölverbrauch, wobei dennoch möglich ist,
dass eine ausreichende Ölmenge
die Zylinderwände
zu Schmierzwecken erreicht. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung wird, so hat man herausgefunden, der Ölverbrauch
von ungefähr
3 cm3/h auf 1 cm3/h
verringert.
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Während des
Betriebes des Motors rührt
der Ölnebelerzeuger 141 das Öl in der
Kurbelgehäusekammer 26 ausreichend
auf. Die auf diese Weise dem Öl
verliehene Energie erzeugt den Ölnebel
und verteilt ihn in dem geschlossenen System, das durch die Kammer 26,
die Kammer 116 und die Kammer 110 gegeben ist.
Sinusartige Druckpulse, die durch die Hin- und Herbewegung des Kolbens 44 erzeugt werden,
tragen zur Verteilung des Ölnebel
bei.
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Das
sich drehende Nockenantriebszahnrad 122 und das Antriebszahnrad 124 fördern zudem
die Verteilung des Ölnebels
in dem geschlossenen Ölnebelsystem,
wenn der Ölnebel
durch das Fenster 140 in der Wand 138 in die Kammer 116 geleitet
wird. Die Zahnradzähne
des antreibenden und des angetnebenen Zahnrades 122 und 124 verteilen
den Ölnebel, der
durch das Fenster 140 gelangt und fördern die Erzeugung und Verteilung
eines Gemisches aus feinen Öltröpfchen und
Luft in dem geschlossenen System. Der Ölnebel wird in ausreichender
Menge zur Schmierung des Motors verteilt.
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Die
Zähne des
antreibenden und des angetriebenen Zahnrades 122 und 124 bewegen
sich vorzugsweise im Gegenuhrzeigersinn beziehungsweise im Uhrzeigersinn,
wenn das Gemisch aus Öltröpfchen und
Luft eingeleitet wird, um die Kammer 26 zu durchqueren,
und um in die Stößelstangenöffnungen 112 und 134 und
die Ventilkammer 110 einzutreten. Die Zahnräder 122, 124 können derart
ausgestaltet sein, dass sie als Zahnradpumpe wirken, wenn das Fenster 140 in
der Wand 138 an der gegenüberliegenden Seite der Zahnräder angeordnet
ist. Der Pumpeffekt der Zahnräder
trägt in
diesem Fall zur Verteilung des Ölnebels
durch das geschlossene System bei. Die Wirksamkeit des Pumpeffektes
der Zahnräder
erhöht
sich selbstredend, wenn der Zwischenraum zwischen dem Kopfkreis
für die
Zähne des
Zahnrades und die Wand 138 abnimmt.
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Der
Zahnradpumpeffekt kann auch dadurch erhalten werden, dass der Motor
derart ausgestaltet wird, dass die Drehrichtung der Zahnräder umgekehrt
ist. In diesem Fall ist das Fenster 140 gemäß Darstellung
in 3 angeordnet.
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7 ist
eine Explosionsansicht des Kurbelgehäuses, des Zylinderblocks 74,
des Kolbens 44 und der Kurbelwelle 28. Das Kurbelgehäuse ist
ein zweistückiges
Pressgussteil, wobei die beiden Teile während des Zusammenbaus des
Motors zusammengefügt
werden, sodass sie ein einheitliches Kurbelgehäuse bilden. Aus Gründen der
Klarheit sind die beiden Pressgussteile, aus denen das Kurbelgehäuse zusammengesetzt
ist, in 7 mit separaten Bezugszeichen 24', 24'' bezeichnet, was dem Bezugszeichen 24 in
den anderen Ansichten entspricht.
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7 zeigt
das Kurbelgehäuse
für den
Motor gemäß 1, 2 und 3.
Nicht gezeigt sind hier die Spritzschutzdrosseln, die bei dem Motor gemäß 5 und 6 zum
Einsatz kommen.
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Die
Oberseite der Kurbelgehäuseumhausung
weist eine kreisförmige Öffnung auf,
die durch halbkreisförmige
Abschnitte 174' und 174'' festgelegt ist, die in den Pressgussteilkurbelgehäuseumhausungsteilen 24' beziehungsweise 24'' ausgebildet sind. Der Zylinder 75 weist
einen unteren Rand 176 auf, der in der Öffnung 174'/174'' aufgenommen ist.
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Das
Fenster 104 ist in der Darstellung des Kurbelgehäuseteils 24' deutlich sichtbar.
Es stellt eine Verbindung zwischen der Nockenkammer und der Kurbelgehäusekammer
her. Die Kurbelgehäusekammer
ist aus Gründen
darstellerischer Klarheit in 7 mit den
Bezugszeichen 26' und 26'' bezeichnet, anstatt dass ein einzelnes
Bezugszeichen 26 verwendet würde.
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Die
Nockenkammer 116 ist teilweise durch das Kurbelgehäuseteil 24' und den Zylinderblock 74 festgelegt,
der ebenfalls als Pressgussteil aus einer Aluminiumlegierung ausgebildet
ist.