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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Verbinder-Haltekonstruktion
zum Aufnehmen oder Halten von Verbindern mit jeweils darin aufgenommenen Anschlüssen in
einem Aufnahmeelement, wie beispielsweise in einer Abdeckung.
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6 und 7 zeigen
eine Verbinder-Haltekonstruktion zum Aufnehmen einer Vielzahl von
Verbindern in einem Aufnahmeelement. Die Verbinder-Haltekonstruktion
ist in der ungeprüften
japanischen Patentschrift Nummer 8-50952 offen gelegt.
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In 6 und 7 hat
das Aufnahmeelement 1 einen nach unten offenen, kanalförmigen Querschnitt und
weiterhin ein offenes rechtes Ende 1a, und die Verbinder 2 und 2 können durch
dieses offene Ende 1a in das Aufnahmeelement eingeführt werden.
Zum Führen
der Gleitbewegung der Verbinder 2 und 2 sind in
den gegenüberliegenden
Seitenwänden 3 und 3 (in
der Richtung von vorn nach hinten einander gegenüberliegend) des Aufnahmeelements 1 Führungsnuten 3a ausgebildet.
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Weiterhin
enthält
das Aufnahmeelement 1 eine Halteplatte 4, die
das Herausziehen der eingeführten
Verbinder 2 und 2 verhindert. Die Halteplatte 4 ist über ein
dünnes
Drehgelenk 4a mit einer Seitenwand 3 des Aufnahmeelements 1 verbunden,
und am freien Ende der Halteplatte 4 ist ein weitgehend
hakenförmiger
Arretierungsabschnitt 4b ausgebildet. Der Arretierungsabschnitt 4b kann
mit einem Arretierungsabschnitt 3b auf der anderen Seitenwand 3 in Eingriff
gebracht werden, um die Halteplatte 4 wie in 7B im
geschlossenen Zustand zu halten.
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In
jeden der Verbinder 2, 2 werden Anschlüsse (nicht
abgebildet), die jeweils mit Drähten
verbunden sind, eingeführt
und darin aufgenommen. Auf jeder der gegenüberliegenden Seitenwände 5 und 5 jedes
Verbinders 2 sind im oberen Abschnitt Führungsvorsprünge 5a ausgebildet,
die mit den entsprechenden Führungsnuten 3a im
Aufnahmeelement 1 für eine
Gleitbewegung an ihnen entlang in Eingriff gebracht werden können.
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Bei
dieser Konstruktion wird die Halteplatte 4 in einem offenen
Zustand wie in 6A gehalten, und in diesem Zustand
wird jeder Verbinder 2 durch das offene Ende 1a in
das Aufnahmeelement 1 eingeführt, so dass die Führungsvorsprünge 5 des
Verbinders 2 mit den Führungsnuten 3a im
Aufnahmeelement 1 in Eingriff sind und der Verbinder 2 in
diesen Eingriffzustand gleitet. Die Verbinder 2 werden
in das Aufnahmeelement 1 hineingeschoben, wie in 7A abgebildet.
Anschließend
wird die Halteplatte 4 um das Drehgelenk 4a geschwenkt,
so dass der Arretierungsabschnitt 4b mit dem Arretierungs vorsprung 3b in
Eingriff kommt und so die Halteplatte 4 im geschlossenen
Zustand hält,
wodurch das Herausziehen der Verbinder 2, wie in 6B und 7B dargestellt,
verhindert wird. Das Aufnahmeelement 1 hat eine größere Höhe, und
wenn die Verbinder 2 in dem Aufnahmeelement aufgenommen
sind, entsteht ein Zwischenraum 7 über den Verbindern 2,
wie in 6B gezeigt. In diesem Zwischenraum 7 werden die
sich von den Verbindern 2 und 2 erstreckenden Drähte (nicht
abgebildet) aufgenommen.
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Bei
der obigen Konstruktion ist die Halteplatte 4 zum Verhindern
des Herausziehens der Verbinder 2 durch das Drehgelenk 4a schwenkbar
mit dem Aufnahmeelement 1 verbunden, weshalb die Halteplatte 4 zum
großen
Teil freiliegt. Im geschlossenen Zustand der Halteplatte 4 befindet
sich der Arretierungsabschnitt 4b im Eingriff mit dem Arretierungsvorsprung 3b,
der von dem Aufnahmeelement 1 nach außen hervorsteht, weshalb diese
Arretierungsabschnitte weit hervorstehen. Somit ist es nicht nur
zum Zeitpunkt des Einführens
der Verbinder 2, sondern auch nach dem Einführen der
Verbinder wahrscheinlich, dass es zu einer gegenseitigen Beeinträchtigung zwischen
der Halteplatte 4 und einem externen Element kommt, was
Probleme dahingehend nach sich zieht, dass die Halteplatte 4 beschädigt wird
und sich lösen
kann. Ein anderes Problem ergab sich dahingehend, dass beim Lösen der
Halteplatte 4 eine übermäßige Kraft
auf den Arretierungsabschnitt 4b einwirken und ihn folglich
beschädigen
kann.
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Das
Dokument US-A-4483580 legt eine Konstruktion gemäß der Präambel von Anspruch 1 offen.
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Um
die oben beschriebenen Probleme zu umgehen, besteht eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung daher darin, eine Verbinder-Haltekonstruktion
zu schaffen, wobei beim Einführen
und Halten von Verbindern in einem Aufnahmeelement ein Halteelement
zum Ausführen
der Halteoperation keine Beeinträchtigung
mit einem externen Element herbeiführt, so dass es nicht beschädigt wird,
und beim Lösen
der Verankerung des Halteelements selbiges nicht beschädigt wird.
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Zum
Lösen der
obigen Aufgabe wird nach dem ersten Aspekt der Erfindung eine Verbinder-Haltekonstruktion
geschaffen, die umfasst: ein Aufnahmeelement, das eine Öffnung an
einem Endabschnitt und wenigstens eine Führungsschiene enthält; einen Verbinder,
der in das Aufnahmeelement durch die Öffnung eingeführt werden
kann, wobei der Verbinder wenigstens einen länglichen Führungsvorsprung enthält und der
Verbinder in das Aufnahmeelement hinein geschoben wird, während der
längliche
Führungsvorsprung
mit der Führungsschiene
in Eingriff ist; einen Halte-Absatzabschnitt, der auf dem länglichen
Führungsvorsprung
ausgebildet ist und eine elastisch verformbare Halteklaue, die entlang
der Führungsschiene
angeordnet ist, wobei sich die Halteklaue im Innern einer Au ßenfläche der
Führungsschiene
befindet und die Halteklaue mit dem Halte-Absatzabschnitt in Eingriff ist, um
den Verbinder im Aufnahmeelement zu halten. Entsprechend der obigen
Konstruktion befindet sich der längliche
Führungsvorsprung
des Verbinders im Eingriff mit der Führungsschiene des Aufnahmeelements,
und die Führungsschiene
und der längliche
Führungsvorsprung
führen
die Gleitbewegung des Verbinders. Wenn der Halte-Absatzabschnitt
des länglichen
Führungsvorsprungs
bei dieser Gleitbewegung die Halteklaue der Führungsschiene erreicht, ist
die Halteklaue mit dem Halte-Absatzabschnitt im Eingriff, wodurch
der Verbinder im Aufnahmeelement gehalten wird. Daher kann durch
das bloße
Einführen
des Verbinders in das Aufnahmeelement und das anschließende Schieben
des Verbinders der Verbinder in das Aufnahmeelement eingeführt und
dort gehalten werden, wodurch sich die Handhabbarkeit verbessert.
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Die
Halteklaue zum Halten des Verbinders ist so breit, dass sie nicht
aus der Führungsschiene
hervorsteht, so dass es zu keiner Beeinträchtigung zwischen der Halteklaue
und einem externen Element vor und nach der Gleitbewegung des Verbinders kommt,
folglich wird die Halteklaue nicht beschädigt und nicht versehentlich
aus dem gehaltenen Zustand gelöst.
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Die
Halteklaue kann mühelos
elastisch verschoben werden, und aufgrund dieser elastischen Verschiebung
kann sie leicht aus dem Eingriff mit dem Halte-Absatzabschnitt gebracht
werden. Somit kann der Haltezustand des Verbinders ohne weiteres aufgehoben
werden. Aufgrund ihrer Elastizität
kann die Halteklaue darüber
hinaus mühelos
in ihre Ursprungsposition zurückgeführt werden
und erneut genutzt werden.
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Nach
dem zweiten Aspekt der Erfindung ist es günstig, wenn das Aufnahmeelement
wenigstens ein Durchgangsfenster enthält, das in jenem Teil des Wandabschnitts
des Aufnahmeelements ausgebildet ist, der der Halteklaue gegenüberliegt,
und die Halteklaue einen Einführabschnitt
hat, der in das Durchgangsfenster eingeführt ist.
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Bei
der Konstruktion entsprechend dem zweiten Aspekt der Erfindung ist
der Einführabschnitt der
Halteklaue in das Durchgangsfenster im Aufnahmeelement eingeführt, weshalb
die Verschiebung der Halteklaue innerhalb eines vorher festgelegten
Bereiches begrenzt ist. Daraus folgt, dass die Halteklaue selbst
dann, wenn sie aus dem Halteeingriff mit dem Halte-Absatzabschnitt
heraus verschoben wird, nicht zu weit verschoben und die Halteklaue
nicht beschädigt
wird, weil keine übermäßige Verschiebung
eingetreten ist.
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Nach
dem dritten Aspekt der Erfindung ist es günstig, wenn das Aufnahmeelement
einen Anschlag enthält,
der den Verbinder an einem Ende einer Gleitbewegung des Verbinders
zum Halten bringt.
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Bei
der Konstruktion entsprechend dem dritten Aspekt der Erfindung bringt
der Anschlag die Gleitbewegung des Verbinders zum Halten, und demzufolge
gleitet der Verbinder nicht zu stark und die Art und Weise, in der
der Verbinder im Aufnahmeelement gehalten wird, ist verbessert.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Explosions-Perspektivansicht einer bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Verbinder-Haltekonstruktion;
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2 ist
eine Perspektivansicht der Konstruktion gemäß der obigen Ausführungsform
im montierten Zustand;
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3 ist
eine ausgedehnte Perspektivansicht, die eine Halteklaue zeigt;
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4A ist
eine Vorderansicht, die einen Vorgang zum Aufheben des Eingriffszustands
der Halteklaue zeigt;
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4B ist
eine ausgedehnte Darstellung eines Abschnitts IVB aus 4A;
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5A ist
eine Vorderansicht, die den Zustand der Halteklaue zeigt, bei dem
der Eingriff gelöst ist;
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5B ist
eine vergrößerte Darstellung
eines Abschnitts VB aus 5A;
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5C ist
eine vergrößerte Ansicht,
die das Verhindern der übermäßigen Verschiebung
der Halteklaue zeigt;
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6A ist
eine Explosions-Perspektivansicht einer Verbinder-Haltekonstruktion;
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6B ist
eine Perspektivansicht der Konstruktion aus 6A in
einem montierten Zustand;
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7A ist
eine Querschnittsdarstellung der Konstruktion aus 6A und 6B im
Zustand mit eingeführtem
Verbinder; und
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7B ist
eine Querschnittsansicht der Konstruktion aus 7A im
zusammengesetzten Zustand.
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1 ist
eine Explosions-Perspektivansicht einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung, und 2 ist eine Perspektivansicht
dieser Ausführungsform
im montierten Zustand. Bei dieser Ausführungsform werden zwei Stecker 31 und 32 in
ein Aufnahmeelement 11 nebeneinander eingeführt und
darin gehalten.
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Das
Aufnahmeelement 11 hält
die Verbinder 31 und 32 und dient weiterhin als
Abdeckung zum Bündeln
und zum Aufnehmen einer Vielzahl von Drähten 33, die sich
von den Steckern bzw. Verbindern 31 und 32 erstrecken.
Das Aufnahmeelement 11 ist vollständig aus einem synthetischen
Harz geformt und allgemein rohrförmig
ausgebildet. Dieses Aufnahmeelement 11 enthält eine
Rückwand 12,
eine obere und untere Wand 13 und 14, die sich
jeweils von dem oberen und unteren Ende der Rückwand 12 nach vorn
biegen, eine Vorderwand 15, die sich von einem distalen
Ende der oberen Wand 13 nach unten erstreckt, und eine
andere Vorderwand 15, die sich von einem distalen Ende
der unteren Wand 14 nach oben erstreckt.
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Die
Vorderwände 15 und 15,
die sich jeweils von der oberen bzw. unteren Wand 13 und 14 aus
erstrecken, sind so kurz, dass die Vorderseite des Aufnahmeelements 11 eine Öffnung aufweist.
Die Verbinder 31 und 32 können durch diese Öffnung 16 herausgezogen
bzw. nach vorn entnommen werden. Am linken Ende des Aufnahmeelements 11 ist
eine Seitenwand 17 ausgebildet, am rechten Ende ist jedoch
keine Seitenwand vorhanden, so dass das Aufnahmeelement ein offenes
rechtes Ende (Öffnung) 18 hat.
Die Verbinder 31 und 32 werden durch dieses offene
rechte Ende 18 in das Aufnahmeelement eingeführt.
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Auf
den äußeren Flächen der
vorderen Wände 15 und 15 sind
Führungsschienen 19 und 19 ausgebildet,
die sich jeweils in einem geringen Abstand von der oberen und unteren
Wand 13 und 14 erstrecken. Die Führungsschiene 19 auf
jeder der beiden vorderen Wände 15 und 15 wird
von einem Paar paralleler, gegenüberliegender
Führungsplatten 20 und 21 gebildet.
Ein Lippenabschnitt 34 (wird später genauer beschrieben) des
Verbinders 31, 32 wird zwischen dem Paar Führungsplatten 20 und 21 eingeführt und
entlang der Führungsschiene 19 verschoben.
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Der
Verbinder 31, 32 umfasst ein Verbindergehäuse 35 und
verfügt über eine
Vielzahl von Drähten 33,
die sich von dem Verbindergehäuse 35 nach außen erstrecken.
Das Verbindergehäuse 35 hat eine
quadratische, kastenförmige
Gestalt und enthält eine
obere und eine untere Wand 36 und 37, eine rechte
und eine linke Wand 38 und 39 sowie eine Vorderwand 40 und
eine offene Rückseite.
Das Verbindergehäuse 35 ist
vollständig
aus einem synthetischen Harz geformt. Eine Vielzahl von Anschluss-Einführlöchern 41,
in die jeweils ein passender Anschluss einer Steckerbuchse (nicht
abgebildet) eingeführt
wird, ist in Form von Reihen in der Vorderwand 40 ausgebildet
und von jedem Anschluss-Einführloch 41 erstreckt
sich eine Anschluss-Aufnahmekammer (nicht abgebildet) nach innen.
In diese Anschluss-Aufnahmekammern werden jeweils Anschlüsse (nicht
abgebildet) eingeführt und
dort gehalten. Die Drähte 33 sind
jeweils mit den Anschlüssen
verbunden, die in den Anschluss-Aufnahmekammern aufgenommen werden,
und erstrecken sich von der Rückseite
des Verbindergehäuses 35 nach
außen.
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Der
Lippenabschnitt 34 ist integral mit dem hinteren Ende sowohl
der oberen als auch der unteren Wand 36 und 37 jedes
Verbindergehäuses 35 ausgebildet
und erstreckt sich von diesem, und auf einer Außenfläche des Lippenabschnitts 34 ist
ein länglicher
Führungsvorsprung 42 ausgebildet.
Der längliche
Führungsvorsprung 34 ist
am Endabschnitt jedes Lippenabschnitts 34 ausgebildet und
erstreckt sich gerade in Richtung der Gleitbewegung des Verbinders 31, 32.
Der längliche
Führungsvorsprung 42 und
der Lippenabschnitt 34 werden zwischen dem Paar Führungsplatten 20 und 21 der
dazugehörigen Führungsschiene 19 so
eingeführt,
dass die Gleitbewegung des Verbinders 31, 32 geführt wird.
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Auf
der oberen und der unteren Wand 36 und 37 des
Verbindergehäuses 35 des
Verbinders 31, 32 sind jeweils Führungsstifte 43 ausgebildet.
Diese Führungsstifte 43 werden
dazu verwendet, die Verbinder 31, 32 in die Steckerbuchse
hineinzuziehen.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind weiterhin Halteklauen 22 und ein Anschlag 24 an
dem Aufnahmeelement 11 ausgebildet, und an einem Verbinder 32 sind
Halte-Absatzabschnitte 44 vorhanden.
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Die
Halteklaue 22 ist auf eine Führungsplatte 20 der
Führungsschiene 19 ausgebildet,
und an einem Ende eines in Querrichtung unterbrochenen Abschnitts
der Führungsplatte,
die sich in Längsrichtung zwischen
den entgegengesetzten Enden befindet. Wie in 3 dargestellt,
ist in diesem Fall eine Kerbe im Außenrand der Führungsplatte 20 ausgebildet
(d. h. in Breitenrichtung vom äußeren Rand
hin zur Vorderwand 15 eingelassen), so dass ein Absatzabschnitt 23 entsteht,
und an jenem Abschnitt der Führungsplatte 20 mit
diesem Absatzabschnitt 23 ist die Halteklaue 22 vorgesehen.
Folglich ist die Halteklaue 22 schmaler als die Führungsplatte 20 und
steht somit nicht aus der Führungsplatte 20 nach
außen
hervor.
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Die
Halteklaue 22 hat einen Halteabschnitt 22a, der
zu der anderen Führungsplatte 21 geneigt ist.
Dieser schräge
Halteabschnitt 22a befindet sich näher an der Führungsplatte 21 als
an der Führungsplatte 20.
Bei dieser Konstruktion befindet sich der Halteabschnitt 22a der
Halteklaue 22 in Eingriff mit dem Halte-Absatzabschnitt 44 des
länglichen
Führungsvorsprungs 42 des
Verbinders 32 und ist in dem zwischen den Führungsplatten 20 und 21 entstandenen
Zwischenraum verschiebbar.
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Zusätzlich zu
der Halteklaue 22 ist in jenem Abschnitt der Vorderwand 15 des
Aufnahmeelements 11 gegenüber der Halteklaue 22 ein
Durchgangsfenster 15a ausgebildet, wie in 3 abgebildet.
Die Halteklaue 22 verfügt über einen
integralen Einführabschnitt 22b,
der sich in Achsenrichtung des Durchgangsfesters 15a erstreckt,
und dieser Einführabschnitt 22b erstreckt
sich in das Durchgangsfenster 15a. Eine Einführlänge d des Einführabschnitts 22b in
das Durchgangsfenster 15a hinein ist genauso groß wie die
Dicke der Vorderwand 15 (des Aufnahmelements 11).
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Bei
dieser Konstruktion ist die Halteklaue 22 mit dem in das
Durchgangsfenster 15a in der Vorderwand 15 eingeführten Einführabschnitt 22b separat von
der Vorderwand 15 ausgebildet, wenngleich der Rest der
Führungsplatte 20 integral
mit der Vorderwand 15 hergestellt ist. Deshalb ist die
Halteklaue 22 in Dickenrichtung der Führungsplatte 20 elastisch verformbar.
Weiterhin ist die Höhe
des Durchgangsfensters 15a geringfügig größer als die Dicke der Halteklaue 22,
wie in 4B dargestellt, so dass die Halteklaue 22 in
Richtung von der anderen Führungsplatte 21 weg
elastisch verformt werden kann. Wie aus 1 hervorgeht,
ist der Anschlag 24 auf der linken Stirnwand 17 des
Aufnahmeelements 11 ausgebildet. Dieser Anschlag 24 entsteht,
in dem der betreffende Abschnitt des hinteren Endes der Führungsplatte 21 der
oberen Vorderwand 15 zur Öffnung 16 hin umgebogen
wird, und der Verbinder 31, der in der Öffnung 16 gleitet,
an diesen Anschlag 24 anstößt. Durch dieses Anstoßen wird
die Gleitbewegung der Verbinder 31 und 32 zum
Halten gebracht. Somit gleiten die Verbinder 31 und 32 nicht übermäßig, und
die Funktionalität
verbessert sich.
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Der
Halte-Absatzabschnitt 44 befindet sich am Verbinder 32,
der nach dem anderen Verbinder in das Aufnahmeelement 11 eingeführt wird.
Die Halte-Absatzabschnitte 44 werden gebildet, indem der obere
und der untere längliche
Führungsvorsprung 42 des
Verbindergehäuses 35 vom
Verbinder 32 mit Kerben versehen werden und die Halteabschnitte 22a der
Halteklauen 22 von Aufnahmeelement 11 jeweils
in den Halte-Absatzabschnitten 44 in
Eingriff genommen werden. Durch diesen Eingriff werden die Verbinder 31 und 32 in
ihrer jeweiligen vorgegebenen Position im Aufnahmeelement 11 fixiert
und gehalten.
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Als
Nächstes
wird die Montage der vorliegenden Ausführungsform beschrieben. Wie
aus 1 hervorgeht, befinden sich die Verbinder 31 und 32 mit
von ihnen ausgehenden Drähten 33 nebeneinander,
und in diesem Zustand werden die beiden Verbinder durch die Öffnung 18 in
das Aufnahmeelement 11 eingeführt. Dazu werden der obere
und der untere Lippenabschnitt 34 jedes Verbindergehäuses 35 sowie
der obere und der untere längliche
Führungsvorsprung 42 zwischen
dem Paar Führungsplatten 20 und 21 der
dazugehörigen
Führungsschiene 19 eingeführt, und
in diesem eingeführten
Zustand werden die Verbinder 31 und 32 verschoben.
Durch diese Schiebe- bzw. Gleitbewegung stößt der zuerst eingeführte Verbinder 31 an
den Anschlag 24 an und wird zum Halten gebracht. In Bezug
auf den nachfolgend eingeführten
Verbinder 32 werden die Halte-Absatzabschnitte 44 zu den
Halteklauen 22 ausgerichtet, wodurch die Halteklauen 22 jeweils
in den Halte-Absatzabschnitten 44 in Eingriff kommen (siehe 4B),
so dass die Gleitbewegung dieses Verbinders 32 zum Halten
gebracht wird. Mit diesem Eingriff wird verhindert, dass die beiden
Verbinder 31 und 32 aus der Öffnung 18 herausgezogen
werden können.
Durch die Gleitbewegung werden die sich von den Verbindern 31 und 32 nach
außen
erstreckenden Drähte 33 auf
der gesamten Länge
des Aufnahmeelements 11 aufgenommen, und der markierte Zustand
ist wie in 2 erreicht.
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Zum
Entfernen der Verbinder 31 und 32 aus dem Aufnahmeelement 11 werden
Vorrichtungen 49, z. B. Schraubendreher, mit den hinteren
Enden der Halteklauen 22 in Eingriff gebracht und in Richtung der
Pfeile angekippt. Dadurch wird die Halteklaue 22 von der
Führungsplatte 21 weg
elastisch verformt, wie in 5A und 5B dargestellt,
und der Halteabschnitt 22a der Halteklaue 22 wird
von dem Halte-Absatzabschnitt 44 gelöst, wodurch der Eingriff zwischen
der Halteklause und dem Halte-Absatzabschnitt 44 aufgehoben
wird. Dementsprechend können
die Verbinder 31 und 32 aus dem Aufnahmeelement 11 herausgezogen
werden.
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Wenn
die Halteklaue 22 elastisch verformt ist, stößt der Einführabschnitt 22 der
Halteklaue 22, der durch das Durchgangsfenster 15a eingeführt ist, an
die Oberseite des Durchgangsfensters 15a an. Dadurch wird
die Halteklaue 22 nicht zu weit verschoben, wie in 5 C abgebildet, und es kann eine Beschädigung der
Halteklaue 22 infolge der übermäßigen Verschiebung verhindert
werden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
sind die Halteklauen 22 jeweils auf den Führungsschienen 19 ausgebildet,
um die Gleitbewegung der Verbinder 31 und 32 zu
führen,
weshalb die Halteklauen 22 lediglich durch Verschieben
bzw. Gleiten der Verbinder 31 und 32 mit den Halte-Absatzabschnitten 44 in
Eingriff gebracht werden können.
Somit können
die Verbinder durch das bloße
Einführen
der Verbinder 31 und 32 in das Aufnahmeelement 11 und
das anschließende
Verschieben dieser Verbinder in dem Aufnahmeelement 11 gehalten
werden, wodurch sich die Funktionalität verbessert.
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Darüber hinaus
ist die Halteklaue 22 so breit, dass sie nicht aus der
Führungsschiene 19 herausragt
und es zu keiner Beeinträchtigung
zwischen der Halteklaue 22 und einem externen Element vor
und nach der Gleitbewegung der Verbinder 31 und 32 kommt
und die Halteklaue 22 nicht beschädigt und nicht versehentlich
aus dem Haltezustand gelöst wird,
so dass die Verbinder 31 und 32 zuverlässig festgehalten
werden können.
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Wie
oben beschrieben, ist die Halteklaue an jeder der Führungsschienen
ausgebildet, um die Gleitbewegung der Verbinder zu führen, weshalb
lediglich durch Einführen
der Verbinder in das Aufnahmeelement und anschließendes Verschieben
der Verbinder selbige in dem Aufnahmeelement gehalten werden können und
die Funktionalität
verbes sert ist. Die Halteklaue hat eine solche Breite, dass sie
nicht nach außen
aus der Führungsschiene
hervorsteht, weshalb es zwischen der Halteklaue und einem externen
Element vor und nach der Gleitbewegung zu keiner Beeinträchtigung
kommt und die Halteklaue nicht beschädigt wird und auch nicht versehentlich aus
dem Haltezustand gelöst
wird. Durch die elastische Verschiebung der Halteklaue kann diese
darüber
hinaus aus dem Halteeingriff mit dem Verbinder gelöst werden,
so dass der Haltezustand des Verbinders mühelos aufgehoben werden kann.
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Weiterhin
wird der Einführabschnitt
der Halteklaue in das Durchgangsfenster im Aufnahmeelement eingeführt, wodurch
die Verschiebung der Halteklaue auf diesen vorgegebenen Bereich
begrenzt ist, die Halteklaue nicht zu weit verschoben werden kann
und eine Beschädigung
von ihr aufgrund zu starker Verschiebung nicht eintreten wird.
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Zudem
hält der
Anschlag die Gleitbewegung des Verbinders an, so dass der Verbinder
nicht zu stark gleitet und damit die Funktionalität beim Halten der
Verbinder im Aufnahmeelement verbessert ist.