DE698182C - Rasierklingenbehaelter - Google Patents

Rasierklingenbehaelter

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DE698182C
DE698182C DE1939B0185832 DEB0185832D DE698182C DE 698182 C DE698182 C DE 698182C DE 1939B0185832 DE1939B0185832 DE 1939B0185832 DE B0185832 D DEB0185832 D DE B0185832D DE 698182 C DE698182 C DE 698182C
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Expired
Application number
DE1939B0185832
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English (en)
Inventor
Emil Boehm
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D27/00Shaving accessories
    • A45D27/22Containers or carriers for storing shaving appliances
    • A45D27/24Containers or carriers for storing shaving appliances for storing thin flat razor blades, e.g. after use

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Description

  • Rasierklingenbehälter Die Erfindung betrifft einen Rasierklingenbehälter, der aus einem Kasten .und einem Deckel mit bis auf den Kasten- bzw. Deckelboden reichenden Seitenwänden und mit Stiften im Kastenboden zum. Aufstecken der Rasierklingen besteht. Bei den bekannten derartigen Behältern können -die Klingen nur im unteren Kastenteil auf den Stiften festgehalten werden, um nicht die Klingenschneidlianten mit den Wänden in Berührung zu bringen. Außerdem liegt die zuletzt gebrauchte immer obenauf. Will man Elen Klingenstapel wieder von unten an, d. h. die älteste, benutzen, so muß der Stapel unigekehrt werden und kommt dann auf dem Deckel zu liegen. Hier aber haben die Klingen keinen Halt, weil im Deckel keine Stifte vorhanden sind, die die Klingenschneiden von den Deckelwänden abhalten. Hierdurch können die Schneiden beschädigt werden.
  • Erfindungsgemäß hat nun auch der Deckel innen Stifte zum Aufstecken der Klingen; außerdem sind die Stifte sowohl im Deckel als auch im Kasten halbzylinderförmig ausgebildet und versetzt zueinander angeordnet, so daß die Halbstifte in der Schließlage des Behälters vollzylindrische Stifte bilden. Die Rasierklingen können sich in größerer Anzahl auf diesen Stiftsäulen frei bewegen.. Ganz gleich, gleich, ob der Deckel oder der Kasten nach unten zu liegen kommt, kann der jeweils obenliegende Teil abgenommen werden; die Klingen bleiben immer im unteren Teil liegen., so daß beim Rasieren die vorher gebrauchte Klinge immer oben auf den im unteren Teil liegenden Haufen gelegt werden kann. Ferner .sind die Schmalseiten dergestalt ausgespart, daß man jede Klinge bequem mit zwei Fingern an den nicht geschliffenen Schnälsqiten erfassen kann, während die Behälterwinkel dafür sorgen, daß die feinen Schneiden nicht von außenher verletzt werden können. Für diesen Behälter ist ein Raum bis .etwa 3oo Klingen -vorgesehen, d. h. bei täglicher Rasur ist es möglich, daß sich jede Klinge 3oo Tage erholen kann, bis dieselbe wieder ui Gebrauch kommt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des: Rasierklingenbehälters veränschau-. licht, und zwar zeigen Abb. i die Vorderansicht des Kastenteils, Abb. a die Draufsicht des Kastenteils, Abb.3 die Seitenansicht des Kastenteils, Abu. q. die Vorderansicht des Deckelteils, Abb.5 den geschlossenen Behälter im Schaubild, Abb. 6 einen waagerechten Längsschnitt, Abb. 7 einen senkrechten Querschnitt durch den Behälter.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht in bekannter Weise aus nur zwei Teilen, und zwar dem Kastenteil cc und dem Deckelteil b, die mit gleich hohen Seitenwänden auf- bzw: ineinanderliegen. In dem Boden des Kastenteils cc stehen drei Stifte c, d, e zum Aufstecken von Rasierklingen. Erfindungsgemäß befinden sich nun auch in dem- Deckel b fast an der gleichen Stelle wie im Kästen drei Stifte 1a; 1, lt. Die beiden Stiftreihen c, d, e und 1a,1, h sind nicht vollrund, sondern nur balUzylinderförmig und so gegenseitig zueinander versetzt angeordnet, daß sie beim Zusammenstecken von Kasten und Deckel vollrunde Stifte ergeben. Auf diesen Stiften können die Rasierklingen beim Wenden des Behälters gleiten und entweder im Kasten oder im Deckel zu liegen kommen, ohne daß die Schneidkanten mit den Behälterwänden in Berührung kommen. Die Schmalseiten des Kastens bzw. des Deckelteils haben Ausnehmungen o für das Abnehmen der Rasierklingen und für die Luftumspülung. Die überstehenden Behälterwinkel p schützen die Schneiden vor Beschädigungen von außen, während die Säulen durch Zwischenraum g verhindern, daß die feinen Schneiden an dem Behälter beschädigt werden können. An den Längsseiten des Kastenteils a sind runde öffnungen na vorgesehen, um beim Herumdrehen des Behälters den inneren Deckelteil mit festzuhalten.
  • Benutzt man den Erfindungsgegenstand, dann ist es möglich, wenn -z. B. 300 Klingen eingelegt werden, daß man bei täglicher Rasur erst nach 3oo Tagen diejenige Klinge wieder in Gebrauch bekommt, die vor 3oo Tagen eingelegt worden ist und sich in der Zwischenzeit wieder erholt hat. Hat man z. B. die zuletzt gebrauchte Klinge noch im Rasiergerät, so nimmt man den Deckelteil ab und legt aus dem Rasiergerät die gebrauchte Klinge in den Kastenteil auf die darin liegenden Klingen. Dann kommt der Deckel wieder auf den Kasten, das ganze wird umgekehrt, der nun oben befindliche Kastenteil abgenommen und die zu ob-erst liegende Klinge in Gebrauch genommen. Bei dieser wechselseitigen Handhabung erhält man zwangsläufig immer die älteste eingelegte Klinge in Benutzung, also erst nach 3oo Tagen, wenn täglich eine Klinge gebraucht wird. In der Zwischenzeit hat sich die scharfe Klingenschneide wieder erholt. Damit die Klingenschneiden nicht von außen durch die Luftlöcher bzw. Ausnehmungen beschädigt werden können, sind die überstehenden Behälterwinkel vorgesehen. Außerdem dienen diese offenen Seiten dazu; um die Klingen nicht an den Schneiden, sondern nur an den nicht geschliffenen Schmalseiten zu erfassen.

Claims (1)

  1. PATENT ANSYi2ÜCHEE: i. Rasierklingenbehälter, bestehend aus einem Kasten und einem Deckel mit bis auf den Kasten- bzw. Deckelbodenreichenden Seitenwänden und mit Stiften im Kastenboden zum Aufstecken der Rasierklingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte nicht nur im Kasten (a), sondern entsprechend auch im Deckel (b) vorgesehen. und versetzt zueinander halbzylinderförmig ausgebildet sind, so daß die in der Schließlage des Behälters einarider zugekehrten Halbstifte (c, d, e,: 1t,1, k) vollzylindrische Stifte bilden, auf denen die Rasierklingen zu liegen kommen, und daß die außenliegenden' Längswände des Kastens (ä) in der Mitte je ein Loch (m) haben, durch die- hindurch die innenliegenden Längswände des Deckels (b) beim Halten des Behälters während des :Drehens desselben zwecks nachheriger Entnahme der jeweils obenliegenden Klinge gehalten werden. 2.- Rasierklingenbehälter nach Anspruch i:, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände an den Schmalseiten des Kastens (a) und des Deckels (b) Ausnehmungen (o) zum Erfassen. der Klingen haben.
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