DE69814019T2 - Garnwickelverfahren und -vorrichtung - Google Patents

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Description

  • Anwendungsgebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fadenspulverfahren und insbesondere ein Fadenspulverfahren für eine Filamentfaden-Spulmaschine, die eine Chargier- bzw. Traversiervorrichtung verwendet, um einen kontinuierlich zugeführten Filamentfaden zu chargieren bzw. traversieren, sowie eine Kontaktrolle, die in Kontakt mit einer Spule gedreht wird, die durch einen Revolver in die Spulposition gebracht wird, und die den Faden auf die Spule spult und eine Auflaufspule derart bildet, dass die axialen Enden der Fadenschichten der Auflaufspule keine Fadenanhäufung bilden und eine Vertiefung in der Mitte der Auflaufspule belassen, so dass eine „Satteltaschen"-Form erzeugt wird.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Wie z. B. aus JP 7-207517 A bekannt ist, verwendet eine Filamentfaden-Spulmaschine vom Revolvertyp eine Traversiervorrichtung, um den kontinuierlich zugeführten Faden zu traversieren, dreht einen Revolver, um jeden von zwei Spulenhaltern, die am Revolver befestigt sind, zwischen einer Spulposition und einer Warteposition umzuschalten, und ermöglicht es der Kontaktrolle, die Spule in der Spulposition zu kontaktieren und drehmäßig anzutreiben, um den zugeführten traversierten Faden auf die Spule zu spulen.
  • Als solch eine Spulmaschine, die eine Traversiervorrichtung verwendet, um den kontinuierlich zugeführten Faden zu traversieren, während er auf die Spule gespult wird, um eine Spule als Auflaufspule herzustellen, wölben sich die axialen Enden der Fadenschichten auf und erzeugen eine „Satteltaschen"-Form, so dass keine Fadenauflaufspule hoher Qualität erzeugt werden kann.
  • Die vorliegende Endung befasst sich mit dem Problem, das bei der obigen üblichen Technik auftritt, und ihre Aufgabe besteht darin, ein Spulverfahren zu schaffen, bei dem eine Fadenzufuhrrolle auf der stromaufwärtigen Seite einer Kontaktrolle vorgesehen. ist, und bei dem der Abstand, über den der Faden spannungsfrei zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem ersten Punkt, an dem der Fanden mit der Spule in Kontakt kommt, als eine freie Länge festgelegt wird, die während des Spulens geändert wird, so dass es möglich ist, die Spulbreite in axialer Richtung der Spule zu ändern, um zu verhindern, dass an beiden axialen Enden einer Fadenschicht der Auflaufspule eine „Satteltaschen"-Form gebildet wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Um diese Aufgabe zu lösen schafft die vorliegende Erfindung ein Fadenspulverfahren, das eine Traversiervorrichtung verwendet, um einen kontinuierlich zugeführten Faden zu traversieren, und eine Kontaktrolle in Kontakt mit einer Spule dreht, um den Faden auf die Spule zu spulen, wobei eine Fadenzufuhrrolle auf der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle vorgesehen ist, so dass der Abstand zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem ersten Punkt, an dem der Faden mit der Spule in Kontakt kommt, während des Spulens geändert werden kann.
  • Außerdem schafft die vorliegende Erfindung eine Spulmaschine, die einen Revolver hat, der zwei Spulenhalter trägt, auf die Spulen aufgesetzt sind, und der gedreht wird, um abwechselnd die Spule auf jedem der beiden Spulenhalter zwischen einer Spulposition und einer Warteposition umzuschalten, wobei der Revolver während des Spulens gedreht wird, um den Abstand zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem Punkt, an dem der Faden mit der Spule in Kontakt kommt, zu ändern.
  • Die vorliegende Erfindung schafft auch ein Fadenspulverfahren, bei dem der Abstand zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem Punkt, an dem der Faden mit der Spule in Kontakt kommt, zu oder abnimmt.
  • Weiterhin schafft die vorliegende Erfindung ein Fadenspulverfahren zum Herstellen von Auflaufspulen mit Konusende, bei dem mit fortschreitendem Spulvorgang der Abstand zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem ersten Punkt, an dem der Faden mit der Spule in Kontakt kommt, zunimmt, so dass die Spulbreite verringert wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Frontansicht, die dien grundsätzlichen Aufbau einer Spulmaschine zur Durchführung eines Spulverfahrens gemäß der Erfindung zeigt, wenn sich eine leere Spule am Beginn des Spulvorgangs in der Spulposition befindet.
  • 2 ist eine schematische Frontansicht der Spulmaschine, wenn die Spule nach Durchführen eines Fadenspulvorgangs nach dem in 1 gezeigten Zustand voll bewickelt wurde.
  • 3 ist eine schematische Seitenansicht, die die Spulmaschine in 1 zeigt.
  • 4 ist eine schematische, erläuternde Darstellung, die das Prinzip beschreibt, dass die Spulbreite mit Abnahme der freien Länge zunimmt, während die Spulbreite bei einer Zunahme der freien Länge nach dem Spulverfahren für die Spulmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung abnimmt, und die Fadenbahn zeigt, wenn der Faden mit einem Traversierwinkel θ gespult wird.
  • 5 ist ein Diagramm, das Beispiele von Mustern der Änderung der freien Länge, basierend auf der Beziehung zwischen der freien Länge und dem Spuldurchmesser (Spulzeit), zeigt.
  • 6 zeigt ein Beispiel des Aufbaus einer Spulmaschine zur Durchführung des Spulverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung (eine Kontaktrolle und eine Zufuhrrolle, zusammen verschoben in Abhängigkeit vom Spuldurchmesser). 6A ist eine schematische Frontansicht, die ein wesentliches Element des Zustands zeigt, in dem die freie Länge durch die Drehbewegung des Revolvers (die Spulbreite ist erhöht) reduziert wird. 6B ist eine schematische Frontansicht, die das wesentliche Element des Zustands zeigt, in dem die freie Länge (die Spulbreite ist reduziert) erhöht ist.
  • 7 zeigt ein weiteres Beispiel des Aufbaus einer Spulmaschine zur Durchführung des Spulverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung (die Kontaktrolle verschiebt sich relativ zur Zufuhrrolle, um die freie Länge zu ändern). 7A ist eine schematische Frontansicht, die das wesentliche Elemente des Zustands zeigt, in dem die freie Länge durch die Drehbewegung des Revolvers (die Spulbreite ist erhöht) reduziert ist. 7B ist eine schematische Frontansicht, die das wesentliche Element des Zustands zeigt, in dem die freie Länge (die Spulbreite ist reduziert) erhöht ist.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Ein Spulverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachstehend auf der Grundlage der speziellen, in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform detailliert beschrieben.
  • 1 ist eine schematische Frontansicht, die ein spezielles Beispiel einer Spulmaschine zeigt, bei der eine Fadenzufuhrrolle auf der stromaufwärtigen Seite einer Kontaktrolle vorgesehen ist, wenn sich eine leere Spule in der Spulposition am Beginn des Spulvorgangs befindet. 2 ist eine schematische Frontansicht, die die Spulmaschine zeigt, wenn die Spule nach einem Spulvorgang nach dem in 1 gezeigten Zustand voll bewickelt wurde. 3 ist eine schematische Seitenansicht, die eine Spulmaschine entsprechend 1 von der Seite gesehen zeigt.
  • Es wird zunächst der grundsätzliche Aufbau einer Filamentfaden-Spulmaschine M gemäß der vorliegenden Erfindung anhand der 1, 2 und 3 beschrieben.
  • In 1 und 2 hat eine Spulmaschine M einen Maschinenrahmen 7 mit einer Hebevorrichtung 1, die eine drehbare Revolverplatte 2 heben und senken kann, sowie einen festen Rahmen 8, der am einen Ende eine Bedienungskonsole 9 an seiner Vorderseite hat.
  • Eine Kontaktrolle 3 und einer Traversiervorrichtung 4 sitzen and der Hebevorrichtung 1. Die Kontaktrolle 3 beaufschlagt die Oberflächenschichten des Fadens auf der Spule B in einer Spulposition P1 mit Druck und wird von einer Antriebswelle 10, wie 3 zeigt, derart drehmäßig angetrieben, dass die Spule B, auf die der Faden gespult wird, in Gegenuhrzeigerrichtung in 1 gedreht wird.
  • Außerdem hat die Traversiervorrichtung 4 eine Traversierführung, die einen Filamentfaden Y erfasst, damit er in einem Traversierbereich läuft und den Faden Y traversiert.
  • Die Revolverplatte 2 kann durch eine Drehantriebsvorrichtung (in den Zeichnungen nicht gezeigt) auf einer Welle 6 sitzend gedreht werden, und zwei Spulenhalter 11 und 12 sitzen auf der Drehplatte 2 derart, dass sie von dieser drehbar vorstehen. Mehrere (in der Figur sechs) Spulen B sitzen auf jedem der beiden Spulenhalter 11, 12, und der eine 11 der Spulenhalter 11, 12 befindet sich in der Spulposition P1, während sich der andere 12 in einer Warteposition P2 befindet.
  • Der Faden Y wird auf die Spule B auf dem Spulenhalter 11, die sich in der Spulposition P1 befindet, gespult, und die Revolverplatte 2 wird jedes Mal, wenn die Spule B eine volle Spule (FB) wird, um 180° derart gedreht, dass die volle Spule FB in der Spulposition P1 in die Warteposition P2 verstellt wird, während eine leere Spule EB in der Warteposition P2 in die Spulposition P1 verstellt wird. Ein Fadentransfermechanismus überträgt dann den Faden Y von der vollen Spule FB auf die leere Spule EB für einen kontinuierlichen Spulvorgang.
  • Mehrere (in dem in 3 gezeigten Beispiel sechs) Spulen B sitzen auf jedem der beiden Spulenhalter 11, 12, wobei sich einer 11 der Spulenhalter 11, 12 in der Spulposition P1 und der andere 12 in der Warteposition P2 während des Spulvorgangs befindet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Fadenzufuhrrolle 18 auf der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle 3 in der Spulmaschine M angeordnet. Der Faden Y durchläuft die Fadenführung 5 und über die Fadenzufuhrrolle 18 und wird dann in der Spulposition P1 der Spule B zugeführt.
  • Die Fadenzufuhrrolle 18, die auf der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle 3 vorgesehen ist, ist bei der vorliegenden Erfindung wichtig. Die Fadenzufuhrrolle 18 führt den Faden Y, der von der Fadenführung 5 in der Traversiervorrichtung 4 traversiert wird, zur Spule B in der Spulposition über die freie Länge L zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem Punkt, an dem der Faden mit der Spule in Kontakt kommt.
  • Es wird nun die Beziehung zwischen der freien Länge L, die durch die Fadenzufuhrrolle 18 festgelegt wird, und der Spule 18, und die axiale Spulebreite W der Spule B anhand der 4 und 5 erläutert.
  • 4 ist eine schematische, erläuternde Darstellung, die das Prinzip beschreibt, entsprechend dem gemäß dem Spulverfahren für die Spulmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung die Spulbreite zunimmt, wenn die freie Länge abnimmt, während die Spulbreite abnimmt, wenn die freie Länge zunimmt, und die die Fadenbahn beschreibt, wenn der Faden mit einem Traversierwinkel 8 gespult wird. 5 ist ein Diagramm, das Beispiele von Mustern der Änderung der freien Länge auf der Grundlage der Beziehung zwischen der freien Länge und dem Spuldurchmesser (Spulzeit) zeigt.
  • Die Fadenzufuhrrolle 18 ist eine Antriebsrolle, die von einer Antriebsquelle (in den Zeichnungen nicht gezeigt) angetrieben wird und sich zwischen der Traversierführung 5 und der Kontaktrolle 3 befindet, um den traversierten Faden Y umzulenken und ihn zwischen der Kontaktrolle 3 und der Spule B zu führen. Hierbei wird der Faden Y mit der Fadenzufuhrrolle 18 über eine Kontaktstrecke Lx in Kontakt gehalten, während der Faden Y läuft.
  • Der erste Abschnitt Lo der freien Länge (der festgelegte Abschnitt) ist der Abstand zwischen der Traversierführung 5 und dem Kontaktstartpunkt CP1 der Kontaktstrecke Lx an der Fadenzufuhrrolle 18, und der zweite Abschnitt (der Abschnitt veränderbarer Länge) der freien Länge, der sich zwischen den freien Längen L1 und L2 ändert, ist der Abstand zwischen dem Kontaktendpunkt CP2 der Kontaktstrecke Lx am Ende der Fadenzufuhrolle 18 und dem ersten Punkt WP, an dem der Faden mit der Spule B in der Spulposition in Kontakt kommt.
  • Gemäß der dargestellten Spulmaschine M wird der Traversierwinkel θ durch die Traversiergeschwindigkeit der Traversierführung 5 in der Traversiervorrichtung 4 und der Umfangsgeschwindigkeit der Spule B bestimmt, wie im Vektordiagramm in 4 gezeigt ist. 4 zeigt die Fadenbahn, die gebildet wird, wenn der Faden Y auf die Spule B mit einem Traversierwinkel θ gespult wird. Wie 4 zeigt, läuft der Faden Y, wenn die Traversierführung 5 das Traversierende erreicht, längs einer Fadenbahn YA, und verschiebt sich auf eine Fadenbahn YB, wenn die Traversierführung 5 umdreht. Dabei wird die freie Länge zwischen L1 und L2 geändert, die Spulbreite nimmt auf W2 mit der kürzeren freien Länge L2 zu, während die Spulbreite mit der größeren freien Länge L1 auf W1 abnimmt.
  • Entsprechend dem Spulverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung sind die folgenden Verfahren möglich: ein Verfahren zur intermittierenden Änderung der freien Länge L zwischen L2 und L1 jede spezielle Periode zum Spulen des Fadens, wie durch das Muster A in 5 gezeigt ist, ein Verfahren, das während des Spulens zur sequenziellen und alternativen Änderung der freien Länge L zwischen L2 und L1 zum Spulen des Fadens angewandt wird, wie durch das Muster B gezeigt ist, und ein Verfahren, das während des Spulens zur allmählichen Änderung der freien Länge von L2 auf L1 mit einer konstanten Rate zum Spulen des Fadens angewandt wird, wie durch das Muster C gezeigt ist. Die Muster A und B dienen dazu, die Bildung der ungleichmäßigen „Satteltaschen"Auflaufspule zu verhindern, und das Muster C dient dazu, eine Auflaufspule mit Konusende zu bilden. Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Muster A oder B mit dem Muster C kombiniert werden. Außerdem kann die freie Länge beliebig geändert werden.
  • 6 und 7 zeigen spezielle Ausführungsformen von Anordnungen zur Änderung der freien Länge L gemäß dem Spulverfahren für die Spulmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung. 6 zeigt eine Anordnung, bei der die Kontaktrolle 3 und die Zufuhrrolle 18 an der Hebevorrichtung 1 gelagert sind und entsprechend dem Spuldurchmesser der Auflaufspule ansteigen. 6A zeigt den Zustand, in dem die freie Länge durch die Drehbewegung des Revolvers (die Spulbreite wird erhöht), reduziert wird, und 6B zeigt den Zustand, in dem die freie Länge erhöht wird (die Spulbreite wird reduziert).
  • 7 zeigt ein Beispiel einer Anordnung, bei der die Zufuhrrolle 18 an der Hebevorrichtung 1 befestigt und gelagert ist, während die Kontaktrolle 3 so an der Hebevorrichtung 1 gelagert ist, dass sie relativ zur Hebevorrichtung 1 ansteigen kann, wobei sich die Kontaktrolle 3 relativ zur Vorschubrolle 18 in Abhängigkeit vom Spuldurchmesser verschiebt, so dass sich die freie Länge ändert. 7A zeigt den Zustand, in dem die freie Länge durch die Drehbewegung des Revolvers reduziert wird (die Spulbreite wird erhöht), und 7B zeigt den Zustand, in dem die freie Länge zunimmt (die Spulbreite wird reduziert).
  • Bzgl. der Traversiervorrichtung ist die Spulmaschine, auf die das Spulverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung angewandt wird, nicht auf die gezeigte Kurvenscheibentraversiervorrichtung beschränkt, sondern kann eine Flügeltraversiervorrichtung sein. Außerdem ist das Spulverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auf eine Friktionsantriebs- oder Spindelantriebsspulmaschine anwendbar.
  • Gemäß dem vorliegenden Spulverfahren der obigen Anordnung ist die Fadenzufuhrrolle auf der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle vorgesehen, und der Abstand (die freie Länge) zwischen dem Punkt, an dem der Faden die Fadenzufuhrrolle verlässt, und dem Punkt, an dem der Faden der Spule zugeführt wird, kann während des Spulvorgangs geändert werden, so dass die freie Länge erhöht werden kann, um die axiale Spulbreite der Spule zu reduzieren. Somit ist die vorliegende Erfindung besonders bei der Herstellung einer richtig geformten Auflaufspulle wirksam, bei der die „Satteltaschen"-Bildung an den jeweiligen axialen Enden der Spule verhindert wird.
  • Außerdem ist das Spulverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung auch besonders wirksam, da es eine Auflaufspule mit Konusende durch Einstellen der Maschine derart herstellen kann, dass während des Spulens der Faden gespult wird, während die freie Länge allmählich zunimmt.

Claims (5)

  1. Fadenspulverfahren zum Betreiben einer Traversiervorrichtung (4) zum Traversieren eines kontinuierlich zugeführten Fadens (Y) und zum Drehen einer Kontaktrolle (3) in Kontakt mit einer Spule (B), um einen Faden (Y) auf die Spule (B) zu spulen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fadenzufuhrrolle (18) an der stromaufwärten Seite der Kontaktrolle (3) so vorgesehen ist, dass der Abstand (L1 -L2) zwischen dem Punkt (CP2), an dem der Faden (Y) die Fadenzufuhrrolle (18) verlässt, und dem ersten Punkt (WP), an dem der Faden (Y) mit der Spule (B) in Kontakt kommt, während des Spulens geändert werden kann.
  2. Fadenspulverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (L1L2) zwischen dem Punkt (CP2), an dem der Faden (Y) die Fadenzufuhrrolle (18) verlässt, und dem ersten Punkt (WP), an dem der Faden (Y) mit der Spule (B) in Kontakt kommt, vergrößert oder verkleinert wird.
  3. Fadenspulverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Fortschreiten des Spulens der Abstand (L1L2) zwischen dem Punkt (CP2), an dem der Faden (Y) die Fadenzufuhrrolle (18) verlässt, und dem ersten Punkt (WP), an dem der Faden (Y) mit der Spule (B) in Kontakt kommt, vergrößert wird.
  4. Filamentfadenspulmaschine zum Betreiben einer Traversiervorrichtung (4), um einen kontinuierlich zugeführten Filamentfaden (Y) zu traversieren, zum Drehen einer Kontaktrolle (3) in Kontakt mit eine Spule (B), um den Faden (Y) auf die Spule (B) zu spulen, und aufweisend einen Revolver (2), der zwei Spulenhalter (11, 12), auf die die Spulen (B) aufgesetzt sind, trägt und der gedreht wird, um abwechselnd die Spule (B) auf jedem der beiden Spulenhalter (11, 12) zwischen einer Spulposition (P1) und einer Warteposition (P2) umzuschalten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fadenzufuhrrolle (18) auf der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle (3) vorgesehen ist, so dass der Revolver (2) während des Spulens gedreht werden kann, um den Abstand (L1L2) zwischen dem Punkt (CP2 ), an dem der Faden (Y) die Fadenzufuhrrolle (18) verlässt, und dem ersten Punkt (WP), an dem der Faden (Y) mit der Spule (B) in Kontakt kommt, zu ändern.
  5. Filamentfadenspulmaschine zum Betreiben einer Traversiervorrichtung (4), um einen kontinuierlich zugeführten Faden (Y) zu traversieren, und eine Kontaktrolle (3) in Kontakt mit eine Spule (B) zu Drehen, um den Faden (Y) auf die Spule (B) zu spulen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fadenzufuhrrolle (18) an der stromaufwärtigen Seite der Kontaktrolle (3) vorgesehen ist, während die Kontaktrolle (3) so angeordnet ist, dass die Position der Kontaktrolle (3) relativ zur Fadenzufuhrrolle (18) während des Spulens verschoben werden kann, um den Abstand (L1L2) zwischen dem Punkt (CP2 ), an dem der Faden (Y) die Fadenzufuhrrolle (18) verlässt, und dem ersten Punkt (WP), an dem der Faden (Y) mit der Spule (B) in Kontakt kommt, zu ändern.
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