DE69738C - Vorrichtung an Remington-Schreibmaschinen zum Kuppeln der Umschalteschiene mit dem Walzenrahmen, mit selbsttätiger Ausgleichung der Abnutzungen - Google Patents

Vorrichtung an Remington-Schreibmaschinen zum Kuppeln der Umschalteschiene mit dem Walzenrahmen, mit selbsttätiger Ausgleichung der Abnutzungen

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DE69738C
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Germany
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DENDAT69738D
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Firma WVCKOFF, SEAMANS & BENEDICT in New-York, 327 Broadway, V. St. A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/08Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods
    • B41J1/12Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto
    • B41J1/14Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies carried on sliding bars or rods on side surfaces thereof, e.g. fixed thereto the types or dies being movable relative to the bars or rods

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den RemingtonpSchreibmaschinen sind, auf den Umschalteschienen zwei Paar abgeschrägte Kuppel- pder Mitnehmerstücke angebracht, die dazu -dienen;, das zur Erzeugung der grofsen Buchstäben nothwendige Umschalten zu ermöglichen.
Da nun diese Mitnehmerstücke und ebenso die entsprechenden Stellen der Umschalteschienen leicht der Abnutzung unterworfen sind, so wird infolge davon bald die Geradlinigkeit der Zeilen verloren gehen.
Die vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, diese Abnutzung automatisch auszugleichen und dadurch Abweichungen von der Fluchtlinie der Zeilen zu verhindern und soll nachfolgend in Anwendung auf die in der Patentschrift Nr. 64061 dargestellte Remington-Maschine erläutert werden.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 den Grundrifs eines Remington-Wagens mit Führungs- und Umschalteschienen dar.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach x-x, Fig. 1, mit den Schaltzähnen und der Vorrichtung zum Bewegen der Umschalteschiene.
Fig. 3 zeigt einen Detailquerschnitt nachyy, Fig. i, und Fig. 4 einen Querschnitt nach ^, Fig. 3, wobei die Umschalteschiene weggelassen ist.
Der Wagen 1 rollt hinten mit den Rollen 2 auf der Führungsschiene 3 und trägt darüber hinausliegend einen Rahmen 4. An letzterem ist die Zahnstange 5 befestigt, in welche1 die Schaltzähne 6 eingreifen.
.. Auf dem. Wagen. 1 sitzt verschiebbar der Walzenrahmen, dessen schlittenartige Haupttheile 7 von den am Wagen 1 angebrachten Rollen 8 getragen werden. Die zwei Schlitten 7 stehen mittelst der Querstange 9 in Verbindung.
Dieser Walzenrahmei} ; trägt die Schreibwalze 10 und die Futterwalze 11. Die an beiden Enden der letzteren angebrachten Riemscheiben 12 nehmen zusammen mit den entsprechenden Scheiben 1 3 auf der Querstange 9 die Führungsbänder 14 auf. An die Querstange 9 sind zwei nach vorn stehende Arme 1 5 angeschraubt, deren jeder am vorderen Ende ein durch eine Schraube 17 festgehaltenes, abwärts gerichtetes, keilförmiges Stück 16 trägt. Am hinteren Ende der Arme 15 sind bei 18 (Fig. 3) die Stiele 19 von Klauen oder Schellen 20 (Fig. 4) drehbar befestigt. Diese Haken umschliefsen bei 21 (Fig. 4) mittelst einer Gabelung und Wiedervereinigung 22 die Ame 15, von denen sie infolge dessen beim Anheben des Wagens mit in die ,Höhe genommen werden. Die untere bezw. innere Seite der Klauen ist segmentartig geformt und pafst genau auf die runde Oberfläche der Umschaltschiene 28. Damit bei der Rückwärtsbewegung des Walzenrahmens nicht zufällig ein Abrutschen der Klauen von der Schiene 28 eintreten kann, reichen die Enden der Klauen bis etwas unter die Mitte der Schiene 28. An jeder Klaue ist an der höchsten Stelle der inneren Seite eine Längsnuth 23 eingeschnitten, wodurch die
Klaue in den Stand gesetzt wird, bei eintretender Abnutzung sich selbst wieder auf die Schiene aufzupassen.
Die Umschalteschiene wird durch den Winkelhebel 24 in Bewegung gesetzt und letzterer durch die Verbindungsstange 25 von der Umschaltetaste aus. Diese verschiedenen Theile werden durch Feder 26 in ihrer normalen, vorderen Stellung gehalten. Beim Rückwärtsgang drückt die Umschalteschiene gegen die hintere innere Seite der Klauen und schiebt somit den Walzenrahmen zurück, und bei der Vorwärtsbewegung in die normale Stellung drückt dieselbe gegen die vordere innere Seite der Klauen, die somit in der Richtung nach oben sich verhältnifsmäfsig wenig abnutzen würden, wenn nicht durch die erwähnte Aussparung 23 ein Senken der Haken hervorgebracht würde, wodurch die seitlichen Abnutzungen unschädlich gemacht werden, indem der enge Anschlufs an die Schiene stets wieder hergestellt wird.
Beim Umschalten bewegt sich die Schiene 28 in geringem Mafse auf und ab, indem sie um Zapfen 27 schwingt. Da nun die Klauen bei 18 um Zapfen beweglich sind, so sind sie befähigt, der Auf- und Abbewegung der Schienen zu folgen.
Die keilförmigen Stücke, welche sonst, paarweise angebracht, zugleich an Stelle der hier benutzten Klauen den Walzenrahmen mit der Umschalteschiene kuppeln, haben nur noch den Zweck, beim Wiedersenken des Wagens den Walzenrahmen in die Kleinbuchstabenstellung zurückzuführen, wenn er beim Anheben des Wagens in die Grofsbuchstabenstellung hinabgerutscht sein sollte.
Verhindert man auf irgend eine Weise dieses Hinabrutschen, so werden natürlich die keil förmigen Stücke 16 entbehrlich.
Immerhin würden die Arme 15 von Nutzen sein, da sie ein seitliches Abweichen und Klemmen der Klauen hindern, diese an der Brücke 22 und der Gabelung beim Anheben des Wagens mit in die Höhe nehmen, damit sie sich nicht nach dem Abgleiten von der Umschalteschiene, um die Zapfen 18 schwingend, lothrecht stellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Remington-Schreibmaschinen mit Umschaltung auf grofse oder kleine Buchstaben durch Verschiebung des Walzenrährrieris mittelst Umschalteschiene eine Vorrichtung zum Kuppeln der letzteren mit dem Walzenrahmen, die auch nach ihrer Abnutzung die die Geradlinigkeit der Zeilen bedingende Unveränderlichkeit der Entfernung des Walzenrahmens von der Umschalteschiene aufrecht erhält, bestehend aus einer oder mehreren auf die Kuppelschiene (28) von oben anschliefsend aufgreifenden Klauen (19, 20), die (bei 18) am Walzenrahmen drehbar befestigt sind, damit sie der Auf- und Abbewegung der Umschalteschiene folgen können, und an der höchsten Stelle der Anschlufsfläche eine Aussparung (23) haben, welche bei seitlichen Abnutzungen der Klauen ein Sinken derselben zuläfst, so dafs die Klauen stets dichten Schlufs mit der Umschalteschiene haben, wobei zugleich die Mitnahme der Klauen beim Hochkippen des Wagens durch einen Bügel (22), welcher um den Arm (15) herumgreift, gesichert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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