DE249646C - - Google Patents

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DE249646C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/04Travelling-grates with the bars pivoted at one side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 249646 ■-KLASSE 24/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft Wanderroste mit querliegenden, auf Rollen laufenden Rostkörpern, auf welchen die in der Längsrichtung verlaufenden Roststäbe in der geeigneten Weise befestigt sind. . Nach der Erfindung erfährt die an sich bekannte gelenkige Verbindung der einzelnen Rostkörper insofern eine Neugestaltung und Verbesserung, als besonders ausgebildete Kniegelenke verwendet
ίο werden. Ferner ist zur Vermeidung des Auseinanderziehens der Rpstkörper in der oberen Bahn und des Zusammenschiebens in der unteren Bahn eine besondere Einrichtung an der Rollenführung getroffen.
Der neue Wanderrost ist in der Zeichnung in vier Figuren erläutert. Die
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch den Rost, die
Fig. 2 ein Längsschnitt durch einen Rostkörper in der Richtung A-B in Fig. 1, die
Fig. 3 ein Querschnitt durch einen Rostkörper und die
Fig. 4 eine Einzelheit der Laufrollenführung.
Der Rost wird gebildet aus den beiden Wagenrahmen 1, welche durch die Träger 2 zusammengehalten und mit Rädern 3 aus dem Feuerraum ausfahrbar sind. Die Wagenrahmen dienen zugleich zur Führung der Laufrollen 4 der im allgemeinen kastenartigen Rostträger 5. Diese Rostträger reichen über die ganze Rostbreite und sind daher entweder aus einem Stück oder aus mehreren Teilen zusammengeschraubt. Die Rostträger besitzen oberseits die Querschienen, welche die Roststäbe 6 festhalten. Die eine dieser Schienen ist durch ein lösbar befestigtes Winkeleisen 19 (Fig. 3) gebildet, so daß die Roststäbe bequem ausgewechselt werden können.
Die Bewegung des Wanderrostes wird durch die Triebräder 9 von der Welle 10 aus bewirkt. Die Daumen der Triebräder fassen die Rollen auf der unteren Laufbahn, heben sie mit den Rostträgern empor und schieben sie in die oberen Laufbahnen der Seitenrahmen.
Die Verbindung der einzelnen Rostkörper in der Längsrichtung erfolgt durch die Kniegelenke 7, 8. Diese sind auf der Oberseite des Rostes zusammengeschoben, auf der Unterseite auseinandergezogen. Die auseinandergezogenen Kniegelenke schließen sich bei einer Druckwirkung wieder sehr leicht. Durch Anschläge 12, 13 ist die Öffnungsweite der Gelenke begrenzt. Statt dieser Anschläge können auch entsprechende Anschläge an den Rostkörpern selbst angebracht sein.
Das Auseinanderziehen der Rostkörper könnte sich durch die Gewichtswirkung der in der Krümmung der Laufbahn am Feuerbrückenende des Rostes befindlichen Rostkörper, die dort nicht durch Daumenräder geführt werden, auch zum Teil auf die Oberseite des Rostes übertragen, wo dies nicht beabsichtigt ist. Um dies zu vermeiden', ist folgende Einrichtung getroffen. In der Fig. 1 wird beispielsweise der Teil 11 am Feuerbrückenende infolge des Eigengewichts noch

Claims (1)

  1. etwas sinken können, weil die Anschläge 12, 13 des oberen Kniegelenkes sich nicht berühren. Aber zu dieser Berührung kommt es nicht, denn der Körper 11 gelangt so nahe an den Teil 14, daß das die beiden Rostkörper verbindende Kniegelenk an die Rippen 15 anschlägt. Es kann somit das Gewicht des Körpers 11 keinerlei Zugwirkung auf den vorhergehenden Rostkörper der oberen Rostfläche mehr ausüben, da andererseits der Druck der in der Umführung befindlichen Rostkörper auf die Körper in der unteren Laufbahn durch eine Verengung der Rollenbahn aufgehoben wird (Fig. 4).
    Die Rollenführungen der Wagenrahmen sind am Feuerbrückenende im unteren Teil an passender .Stelle unterbrochen. Das Stück der Unterbrechung ist ausgefüllt durch einen Teil 20, welcher um den Bolzen 21 am Wagenrahmen drehbar und durch ein Gegengewicht 22, das verschiebbar und an der Gewichtsstange beliebig feststellbar eingerichtet ist, gegen den Anschlag 23 gedrückt wird und dadurch die Laufbahnen an dieser Stelle etwas verengt. Der überschüssige Druck der aus der oberen Bahn kommenden Rostkörper wird auf diese Weise zur Überwindung des Gegengewichtes aufgebraucht. Dieses muß daher für jede Rostbreite passend eingestellt sein, damit kein zu großer Widerstand erzeugt wird. Die für jede Breite bestimmte Einstellung kann leicht versuchsweise ermittelt werden. Der Anschlag 24 bewirkt das feste Aufsitzen der beweglichen Führung. Der Teil 20 wird zweckmäßig so lang gewählt, daß beim Verlassen der vorderen Rolle eines Rostkörpers die rückwärtige Rolle auf denselben bereits zu liegen kommt. An Stelle der Gegengewichtsbelastung kann natürlich auch in geeigneter Anordnung Federdruck treten. Durch diese Hemmeinrichtung in der Rollenbahn wird also sowohl ein Auseinanderziehen der Rostkörper in der oberen Bahn wie auch ein Zusammenschieben in der unteren Bahn vermieden.
    Um bei dem Rad 9 den richtigen Daumeneingriff zwischen den Rollen eines Rostkörpers mit festem Mittelabstand und den benachbarten Rollen zweier Rostkörper mit veränderlichem Mittelabstand zu ermöglichen, muß die größte Öffnung der Kniegelenke zu den Abständen in besonderem Verhältnis stehen. Der richtige Eingriff wird erzielt, wenn die größte Öffnung des Kniegelenkes so groß ist, daß die Entfernung der benachbarten Rollenmittel gleich der Rollenentfernung eines Rostkörpers oder ein Vielfaches davon ist. Dieses kann auch kleiner als 1, z. B. V2, Va °der 1Z4 sein, wenn entsprechend auch das Triebrad ausgebildet ist.
    Zwecks Überleitung der Rostkörper von den Triebrädern in die oberen Laufbahnen sind Stützen 25 vorgesehen, die einerseits auf der Wagenrahmenverbindung 2, andererseits auf der Welle 10 aufruhen und mit Rollen 26 zur Führung der Rostkörper versehen sein können.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Wanderrost mit querliegenden, die in der Längsrichtung verlaufenden Roststäbe tragenden; auf Rollen geführten Rostkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rostkörper durch Kniegelenke verbunden sind, deren größter öffnungswinkel durch Anschläge beschränkt ist.
    ■2. Wanderrost nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch am Feuerbrückenende in die seitlichen Rollenführungen für die Rostkörper eingeschaltete, gegen Feder- oder Gewichtshebeldruck ausweichende Verengungsstücke (20).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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