AT234595B - Parkieraufzug für Fahrzeuge - Google Patents

Parkieraufzug für Fahrzeuge

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AT234595B
AT234595B AT871962A AT871962A AT234595B AT 234595 B AT234595 B AT 234595B AT 871962 A AT871962 A AT 871962A AT 871962 A AT871962 A AT 871962A AT 234595 B AT234595 B AT 234595B
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AT
Austria
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rollers
elevator according
parking
platform
rail
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AT871962A
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English (en)
Inventor
August Wullschleger
Original Assignee
August Wullschleger
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Description


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  Parkieraufzug für Fahrzeuge 
Die Erfindung betrifft einen Parkieraufzug für Fahrzeuge mit zur Aufnahme der Fahrzeuge dienenden
Aufzugseinheiten, die in einem motorisch antreibbaren gemeinsamen Verband auf einer in sich geschlos- senen, ebenen Bahn bewegbar sind, wobei die Aufzugseinheiten an einem einzigen, endlosen Zugorgan aufgehängt sind. 



   Ein derartig ausgebildeter Parkieraufzug ist bereits bekannt. Es ist aber bei diesem Parkieraufzug keine Lösung angeführt, wie vorzugehen ist, um die Reaktionskräfte einer nur an einem einzigen, end- losen Zugorgan aufgehängten Aufzugseinheit auszugleichen. 



   Bei weiteren, bisher bekannten Parkieraufzügen hängen die Aufzugseinheiten über Aufhängeachse an zwei endlosen Ketten. Dabei ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, wenn die Ketten im Laufe der
Zeit ungleichmässig länger werden. 



   Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, insbesondere aber eine konstruktive Lösung der Aufgabe zu verwirklichen, die Reaktionskräfte einer nur an einem einzigen, endlosen Zugorgan aufgehängten Aufzugseinheit auszugleichen, wird durch die Erfindung vorgesehen, dass an diesen Aufzugseinheiten in Führungsschienen geführte Rollen angeordnet sind. 



   Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht in der viel grösseren Einfachheit gegenüber den Parkieraufzügen mit zwei Aufzugsorganen und in der wirtschaftlicheren Bauweise, ohne die oben geschilderten Nachteile aufzuweisen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es ist   : Fig. 1   eine Seitenansicht eines Parkieraufzuges, Fig. 2 eine Vorderansicht einer Aufzugseinheit mit einer einzigen Fahrzeugkabine, Fig. 3 eine Vorderansicht einer Aufzugseinheit mit zwei Fahrzeugkabinen, Fig. 4 eine Vorderansicht einer Aufzugseinheit mit drei Fahrzeugkabinen, Fig. 5 eine Vorderansicht einer Aufzugseinheit mit vier Fahrzeugkabinen, Fig. 6 ein schematischer Schnitt gemäss Linie VI-VI von Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 7 eine Ansicht zu Fig. 6 in Richtung des Pfeiles VII von Fig. 6, Fig. 8 eine Ansicht eines Gelenkes, Fig. 9 ein Schnitt gemäss Linie IX-IX von Fig. 8, Fig.   10 eine Draufsicht   auf einen Teil der Kette, Fig. 11 eine Seitenansicht zu Fig. 10, Fig.

   12 ein Schienen-Überlappungsstoss in perspektivischer Darstellung, Fig. 13 eine schematische Darstellung einer Rollenanordnung im Schnitt und Fig. 14 einen schematischen Schnitt zu Fig. 13 gemäss Linie 14-14 von Fig. 13. 



   Der dargestellte, zum Parkieren von Fahrzeugen, insbesondere Autos, bestimmte Aufzug weist eine einzige endlose Kette 1 auf, die über ein oberes Kettenrad 2 und ein unteres Kettenrad 3 geführt ist. Die Achse 4 des oberen Kettenrades 2 ist ortsfest gelagert und wird von einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung motorisch angetrieben, z. B. im Gegenuhrzeigersinne, wie durch einen Pfeil angedeutet ist. Das Lager der Achse 5 des unteren Kettenrades 5 ist in nicht dargestellter Weise vertikal verschiebbar angeordnet, wobei eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, um die Kette 1 stets gespannt zu halten. Es ist auch eine Anordnung denkbar, bei welcher sich die Kettenspannvorrichtung oben befindet. 



   Die Kette 1 weist gemäss Fig. 10 in üblicher Weise abwechselnde Paare von inneren Laschen 6 und äusseren Laschen 7 auf, die durch Gelenkbolzen 8 und 8a miteinander verbunden sind. Auf dem Gelenkbolzen 8 sitzt in der Mitte eine Rolle 9, deren Durchmesser der Form der Zahnlücken der Kettenräder 2 und 3 entspricht. Die Gelenkbolzen 8a, die in gegenseitigen Abständen von z. B. zirka 2 m voneinander vorgesehen sind, tragen an ihren zu den Laschen 6, 7 herausragenden Enden Rollen 10. Auf dem mittleren Teil des Gelenkbolzens 8a sind ferner die mit Augen 11 und 12 versehenen Enden zweier Stäbe 13 und 14 

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 (s. Fig. 1 und   11,   schwenkbar gelagert, deren andere Enden durch ein Gelenk 15 miteinander verbunden sind, an welchem eine Aufzugseinheit 16 hängt.

   Die Augen 11 und 12 haben den gleichen Aussendurchmesser wie die Rollen 9, so dass sie ebenfall in die Zahnlücken der Kettenräder 2, 3 passen. 



   Die beidenRollen 10 werden beim Aufwärtsfahren im angenommenen Antriebsdrehsinn in zwei vertikalen, in der Projektionsrichtung von Fig. 1 hintereinanderliegenden U-Schienen 17 geführt, von denen in dieser Figur nur die hintere dargestellt ist. Beim Abwärtsfahren werden die beiden Rollen 10 dagegen   vonzweivertikalenU-Schienen   18 geführt. Es ist klar, dass die Rollen 10 auf den Flanschen der Schienen 17 und 18 abrollen. Ob die Rollen 10 auf dem einen oder auf dem andern Schienenflansch abrollen, hängt davon ab, ob am Gelenkbolzen 8a die Horizontalkomponente der im Stabe 13 herrschenden Druckkraft oder die Horizontalkomponente der im Stabe 14 herrschenden Zugkraft überwiegt. 



   Wenn die an zwei aufeinanderfolgenden Gelenkpunkten 15 hängenden Aufzugseinheiten 16 gleich stark belastet sind, heben die genannten Horizontalkomponenten einander gerade auf. 
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 be Teilkreisumfang gleich dem Abstand zweier benachbarter Gelenkbolzen 8a, also im angenommenen
Falle gleich 2 m ist. Wenn ein Gelenkbolzen 8 a von dem Teilkreis ab-und der nächste Gelenkbolzen 8a auf demselben   aufläuft,-ergibt   sich dann die in Fig. 1 unten dargestellte Konfiguration der Stäbe 13 und
14. 



   Damit bei der   im Laufe derzeit unvermeidlichen Verlängerung der Kette l der Abstand zwischen   dem unteren Ende der Schienen 17 und 18 und dem Kettenrad 3 nicht zu gross wird, sind diese Schienen 17 und 18 etwa in Höhe der in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Horizontalebene 19 mit einem Überlappungsstoss 20 versehen, der in Fig. 12 schematisch dargestellt ist, z. B. für eine der Schienen 18. Ein kurzer, mit 18a bezeichneter, unterer Abschnitt der Schiene 18 ist von deren oberem Hauptabschnitt 18b getrennt und mit dem vertikal beweglichen Lager der Achse 5 des unteren Kettenrades 3 fest verbunden. Vom Steg und von den Flanschen des unteren Endes des ortsfesten Hauptabschnittes 18b ragen vertikale Fortsätze 21 in vertikale Einschnitte 22 des oberen Endes des kurzen, vertikal beweglichen Abschnittes 18a hinein.

   Es ist ersichtlich, dass auch wenn der bewegliche Abschnitt sich etwas weiter oben oder unten als in der gezeigten Lage befindet, die Rollen 10 stets von dem einen oder dem andern der einander überlappenden Flanschteile geführt ist. 



   Die Aufzugseinheit 16 weist eine horizontale Aufhängeachse 23 auf (s. Fig.   2, 8   und 9), welche die Achse des Gelenkes 15 bildet und auf der eine Buchse 24 sitzt" auf der die Enden der Stäbe 13 und 14 gelagert sind, wobei das Ende des Stabes 14, wie aus   Fig. 9 ersichtlich ;   gegabelt ist. 



   An dem in Fig. 2 linksseitigen. Endpunkt 29 der Achse 23 sind die oberen Enden zweier gleich langer Streben 26 und 27 befestigt, die in einer Vertikalebene liegen, entgegengesetzt gleich geneigt und mit ihren unteren Enden an einer Plattform 28 von z. B.   4, 5   m Länge und 2 m Breite befestigt sind. 



   Von den unteren Enden der Streben 26 und 27 gehen weitere Streben 30 und 31 aus, deren obere Enden   unmittelbarneben dem Gelenk   15 an der Achse 23 befestigt sind. Die Streben 30 und 31 sind zur Vertikalebene der Streben 26 und 27 geneigt. Die Streben 30 und 31 dienen zur Versteifung der Aufzugseinheit 16, so dass sie unter dem Einfluss einer in der horizontalen Ebene der Plattform 28 wirkenden Kraft nicht wesentlich deformiert wird. Diese horizontale durch einen Pfeil H'dargestellte Kraft ist eine Zugkraft, die von Rollen 32 herrührt, die auf noch näher zu erläuternde Weise am linksseitigen Ende der Plattform 28 montiert und an einer Schiene 33 (s. Fig. 1, 6 und 7) geführt sind. 



   Der Zugkraft H'wirkt eine gleich grosse, entgegengesetzte Zugkraft H" entgegen, die von Rollen 34 herrührt, die   amrechtsseitigen unmittelbar   neben dem Gelenk 15 befindlichen Ende der Achse 23 montiert und in einer Schiene 35 geführt sind. Die Horizontalkräfte   H'und H",   die senkrecht zur Ebene der Kette 1 sind, erzeugen ein im Uhrzeigersinne von Fig.2 wirkendes Drehmoment, das dem Drehmoment der vertikalen Kräfte   V und V"das   Gleichgewicht hält, wobei   V die   vom Eigengewicht der Aufzugseinheit und der strichpunktiert angedeuteten Last herrührende abwärts gerichtete Kraft ist, während V"die im Gelenk 15 aufwärts gerichtete Kraft ist, die von   den Stäben   13 und 14 auf das Gelenk 15 ausgeübt werden muss, um der Kraft   V das   Gleichgewicht zu halten.

   



   Gemäss Fig. 6 und 7 sind für jede Plattform 28 vier Rollen 32 vorgesehen, wobei jeweils zwei dieser Rollen 32 an denEnden einer Wippe 36 drehbar angebracht sind. Die beiden Wippen 36 sind in ihrer Mitte an den Enden 37 der beiden Arme einer Gabel 38 angelenkt, die an einem Zapfen 39 befestigt ist. Der Zapfen 39 ist in einem unmittelbar unter der Plattform 28 angebrachten Lager 40 drehbar gelagert, wobei eine Schulter 41 und ein Kopf 42 eine axiale Verschiebung des Zapfens 39 verhindern. Die Schiene   33 ist eine Doppel-T-Schiene,   deren Flanschen mit 43 und deren Steg mit 44 bezeichnet ist. Die Rol- 

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 len 32 laufen im vorliegenden Falle normalerweise auf der Innenseite des in Fig. 6 rechtsseitigen Flansches 43, so dass eventuell an Stelle einer Doppel-T-Schiene 36 auch eine einfache T-Schiene verwendet werden könnte. 



   An dem rechtsseitigen Flansch 43 der Doppel-T-Schiene 33 ist der Flansch 45 einer einfachen TSchiene 46 befestigt, an deren Steg 47 zwei Rollen 48 abrollen können, deren an der Gabel 38 befestigte Achsen 49 zum Zapfen 39 parallel sind. Es ist ersichtlich, dass die Rollen 48 auf die in Fig. 6 relativ zu diesen Rollen stark verkleinert angedeutete Plattform 28 eine horizontale Kraft   H"' ausüben   können, die zur Horizontalkraft H'senkrecht steht und der eine durch das Gelenk 15 gehende entgegengesetzte Horizontalkraft HIV das Gleichgewicht hält. Dies ist deshalb notwendig, weil die Horizontalkräfte   H'und   H"   nicht in derselben Vertikalebene liegen und infolgedessen auf die Aufzugseinheit 16 auch ein horizontales Drehmoment ausüben, das durch das Drehmoment der Horizontalkräfte ' und HIV kompensiert wird.   



  Da die Horizontalkraft   H'"von   der in Fig. 6 oberen Rolle 48 herrührt, kann eventuell auf die untere Rolle 48 verzichtet werden. Die gezeigte Anordnung mit der Doppel-T-Schiene 33 und den beiden Rollen 48 hat den Vorzug, irgendwelchen, insbesondere auch elastischen Pendelungen der Plattform 28 entgegenzuwirken. 



   Es ist klar, dass bei geeigneter Konstruktion der Gabel 38 und der Wippen 36, insbesondere bei Anwendung von Wippen 36 mit zueinander geneigten Armen, die beiden Räder 48 auch auf dem Steg 44 der Doppel-T-Schiene 33 selbst abgestützt werden können, so dass dann die einfache T-Schiene 46 wegfällt.   Die Konstruktion wird lediglich in zeichnerischer Hinsicht etwas unübersichtlich   und somit für Erläuterungszwecke weniger geeignet. 



   Die Rollen 34, die der Übersichtlichkeit halber in Fig. 2 unmittelbar rechts neben dem Gelenk 15, statt auf demselben dargestellt sind, könnten prinzipiell in gleicher Weise wie die Rollen 32 angeordnet sein, wobei die Schiene 35 in gleicher Weise wie die Schiene 33 ausgebildet sein könnte. Es ist jedoch vorzuziehen, die Schiene 35 als U-Schiene auszubilden und nur zwei Rollen 34 in derselben laufen zu   lassen (statt vier Rollen wie 32). Die Achsen der beiden Rollen 34 sind gemäss Fig. 8 in einer Plat-   te 342 gelagert, die in dieser Figur an ihren Enden ausgebrochen gezeigt ist.

   Die Platte    342   steht senk- 
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 in unmittelbarer Nähe desselben, zwei Gelenke 23 aufweist, so dass diese Achse 23 sich also in diesen Gelenken   231   beliebig abknicken kann, was für die Erzielung statisch bestimmter Verhältnisse wichtig ist. 



     Der Horizontalabstand   e zwischen den entgegengesetzt gerichteten Kräften   H'und H"ist   gleich dem in die Zeichenebene von Fig. 1 projizierten Abstand des Gelenkes 15 von der Schiene 44 und auch gleich   der in der Ebene der Kette 1 gemessenen Exzentrizität der Rolle   32 in bezug auf die Mitte der Plattform 28. 



  Diese Exzentrizität e ist vorgesehen, um die Gefahr einer Selbsthemmung der an der Aufzugseinheit 16 angebrachten Rollen in den Umkehrbereichen der Bewegungsrichtung zu vermeiden. Um diese Selbsthemmung zu vermeiden. ist ferner an der Achse 23 auf der Plattform 28 entgegengesetzten Seite des Gelenkes 15 noch ein Hebel 49a befestigt (s. Fig. 1, 2 und 6), an dessen Ende eine Rolle 49b drehbar angebracht ist. In einem Teil eines jeden Umkehrbereiches ist eine Schiene 49c vorgesehen, in welche die Rolle 49b einläuft und ein Stück weit geführt wird. Die Exzentrizität e' (s. Fig. 6)   dieser Rolle49b in be-   zug auf die Achse 23 ist entgegengesetzt gerichtet wie diejenige der Rollen 48 und 49 und eine nähere Untersuchung zeigt, dass dadurch die Selbsthemmungsgefahr gänzlich behoben wird.

   Bei den später an Hand von Fig.   3 - 5   beschriebenen Aufzugseinheiten ist die beschriebene, zur Überwindung der Selbsthemmungsgefahr dienende Hilfsvorrichtung 49a - 49c nicht erforderlich, weil bei derselben ohnehin eine zweite Anordnung von Rollen   32, 48 mit entgegengesetzter Exzentrizität   vorhanden ist, welche zugleich die selbsthemmungsüberwindende Funktion der Rolle 49b ausübt. 



   Die Schienen 33 und 35 bilden zwei in sich geschlossene Führungen mit je zwei geraden, vertikalen Abschnitten 33'bzw. 35'und je einem oberen und   einem unteren bogenförmigen Abschnitt 33" bzw.'35".   Die unteren Abschnitte   33" und 35" und   ein kurzes Stück der vertikalen Abschnitte   33'und 35" bis   zur Horizontalebene 19, sind wieder mit dem vertikal beweglichen Lager der Achse 5 des unteren Kettenrades 3 fest verbunden, und stehen über Überlappungsstösse der für die Schiene 18 an Hand von Fig. 12 bereits erläuterten Art mit den übrigen ortsfesten Abschnitten der Schienen 33 und 35 in Verbindung. 



   Es sei angenommen, dass beim   vorliegenden Parkieraufzug die Aufzugseinheit   16 sich in der untersten Lage befinden muss, damit ein Auto in die einzige von ihr gebildete   Fahrzeugkabine   50 einfahren oder aus derselben ausfahren kann. Die Einfahrt erfolgt z. B. gemäss Pfeil 51 und die Ausfahrt gemäss Pfeil 52. Im 

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Boden ist unter dem Aufzug eine flache Grube 53 vorgesehen, um die Veränderung der Lage der untersten
Aufzugseinheit 16 bei Streckung der Kette 1 zu berücksichtigen, und am Ein- und Ausfahrtsende dieser
Gruppe 53 sind Pumpen 54 mit einstellbarer Neigung vorgesehen. Selbstverständlich kann die Be- und Ent- ladung des Aufzuges aber auch auf irgendeinem andern Stockwerk oder auch auf mehreren Stockwerken vorgesehen werden. 



   Die in Fig. 3 dargestellte Aufzugseinheit 16'unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 dadurch, dass an der Aufhängeachse 23'zwei symmetrische Kabinen 50, je eine auf jeder Seite der die Symmetrie- ebene bildenden Ebene der Kette 1 aufgehängt sind. Jede Kabine 50 ist in gleicher Weise ausgeführt, wie die bereits beschriebene Kabine 50. 



   Diese symmetrische Ausführungsform hat nicht nur den Vorteil der doppelten Leistungsfähigkeit, son- dern auch den, dass bei gleicher Belastung der beiden Kabinen 50 die entsprechenden Reaktionskräfte H" sich in der Achse 23'gegenseitig aufheben,   d. h.   dass am Aufhängegelenk 15 keine in Richtung dieser
Achse 23'wirkende Kraft auftritt, Trotzdem kann auf die Rollen 34 und. die Schiene 35 nicht verzichtet werden, da von den beiden Kabinen 50 natürlich auch nur eine belastet sein kann. Wären die Gelenke
23 nicht vorhanden, so würde ein statisch unbestimmtes System vorliegen und würden die Reaktionskräfte   H'von   der Steifheit der Aufhängeeinheit abhängen.

   Da die Biegungsbeanspruchung der Achse 23 oder 23'   aber meistens unzulässig hohe Werte erreichen würde, ist es vorzuziehen, die Gelenke 23 vorzusehen und dadurch der Gefahr eines Bruches dieser Achse vorzubeugen. Doch soll die Anwendung von statisch unbe-   stimmten Systemen keineswegs ausgeschlossen sein. 



   Die unsymmetrische Aufzugseinheit   16" nach Fig:   4 weist auf einer Seite der Kettenebene zwei und auf der andern Seite nur eine an der Aufhängeachse   23" aufgehängte   Kabine 50 auf. Die Aufzugseinheit
16" nach Fig. 5 ist wieder symmetrisch und weist auf jeder Seite der Kettenebene zwei an der. Aufhänge- achse   23'"aufgehängte   Kabinen auf. 



   Bei. den Ausführungsformen nach Fig. 3 - 5 wird man die rechtsseitigen Rollen 32 in bezug auf die Kabinenmitte nach der entgegengesetzten Seite hin exzentrisch vorsehen wie die linksseitigen Rollen 32, wodurch die Notwendigkeit der Hilfsvorrichtung   49a - 49c entfällt.   



   Wenn man   die-Exzentrizität   e der rechts-und linksseitigen Rollen, absolut genommen, gleich gross macht, z. B. etwa gleich der Hälfte des Abstandes zwischen Plattform 28 und Aufhängeachse 23, so liegen die Schienen 33 für die rechtsseitigen Rollen 32 so wie dies im unteren Teil von Fig. 1 strichpunktiert -angedeutet ist. Bei symmetrischer Aufhängeeinheit und gleicher Belastung der Kabinen hat man dann den Vorteil, dass im Aufhängegelenk 15 auch keine senkrecht zur Aufhängeachse   23'oder 23'" wirkende   Kraft HIV auftritt. 



   Gegenüber den üblichen Parkieraufzügen mit zwei parÅallelen, endlosen Ketten ergibt sich durch die Einsparung einer Kette 1 und der zugehörigen Elemente, wie Kettenräder   2, 3, Aufhängeglieder 13, 14   für die Aufzugseinheiten, Rollen 10 und Schienenführungen 17, 18 für die Aufhängeglieder eine erhebliche Verminderung des konstruktiven Aufwandes und der Kosten, obwohl natürlich die einzige Kette und die zugehörigen Elemente doppelt so stark belastet sind wie bei Anwendung von zwei Ketten. Auch der Antrieb der Anlage wird wesentlich vereinfacht. Durch Anwendung von hochwertigen Baumaterialien, insbesondere Stahl, kann man ohne Schwierigkeiten bei praktisch zweckmässigen Dimensionen hohe Sicherheitskoeffizienten   einhalten.

   Die Aufzugseinheiten 16-16' können   sogar baukastenartig aufeinander abgestimmt sein, wobei für die längeren Aufhängeachsen hochwertigere Stähle gewählt werden. 



   Ein weiterer Vorteil der Verwendung nur einer Kette ist der, dass man keine Schiefstellung der Aufzugseinheiten infolge von ungleicher Kettendehnung zu befürchten braucht. Führungsschienen für an den Aufzugseinheiten   angebrachteRollen   sind auch bei Verwendung von zwei Ketten üblich, um Pendelungen der Aufzugseinheiten um ihre Aufhängeachse zu vermeiden. Der Umstand, dass man bei den beschriebenen, einkettigen Aufzügen noch weitere Rollen 32 braucht, die zu den diese Pendelungen verhindernden Rollen 48 senkrecht   stehen ; fällt   praktisch nichtins Gewicht. An sich könnte man an Stelle der die Pendelungen um die Aufhängeachse verhindernden, bekannten Rollen 48 auch andere, an sich bekannte Mittel verwenden, z. B. Sternräder, insbesondere in den Umkehrbereichen. 



   Die endlose Kette muss nicht. unbedingt überall vertikal verlaufen, sondern kann auch horizontale oder geneigte Teilabschnitte aufweisen, wobei dann an den Ablenkstellen natürlich noch weitere Kettenräder erforderlich sind. 



   Wenn man eine Achse 23 mit Gelenken   231   anwendet und die an Hand von Fig. 6 und 7 beschriebene Anordnung der Rollen 32 und 48, so erhält man zwar in den vertikalen Abschnitten der   Kabinenbahn   statisch vollkommen definierte   Verhältnisse,   nicht aber in den Umlenkbereichen. Es ist nämlich zu be- 

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 kehrpunkt der Bewegung vertikal liegt. Wie weit dann die Rollen 32 auch tatsächlich in diesen Umkehrbereichen noch eine horizontale Reaktion liefern, hängt von den Deformationen ab, welche die Aufzugseinheit und das Rollensystem erfahren. 



   Wenn man auch in den Umkehrbereichen statisch definierte Verhältnisse haben will, so kann man die in den Fig. 13 und 14 dargestellte Rollenanordnung vorsehen. Je zwei Paare von Rollen 32 sind wieder an den Enden der Wippe 36 gelagert, die in ihrer Mitte an den Enden 37 der beiden Arme der Gabel 38 angelenkt ist, die ihrerseits am Zapfen 39 befestigt ist. 



   Die beiden Arme der Gabel 38 sind aber nicht starr, sondern jeder Arm weist ein Gelenkparallelogramm 55 auf, dessen Gelenkpunkte mit 56 bezeichnet sind. Es ist somit ersichtlich, dass die Achse 39 sich in bezug auf die Rollen 32 in Richtung des Doppelpfeiles 57 verschieben kann, während die Rollen in ihrer Führungsschiene 33 am gleichen Ort bleiben, u. zw. ganz gleichgültig ob die Schiene vertikal oder horizontal verläuft, wie letzteres bei den Umkehrpunkten der Fall ist. 



   Rollen 48'sind an kleinen Gabeln 58 angebracht, die in der Mitte der Wippen 36 befestigt sind, und laufen auf dem Steg 44 der Doppel-T-Schiene 33. 



   Ein zwischen den beiden Gelenkparallelogrammen 55 vorgesehener, an demselben angelenkter Verbindungsstab 59 erzwingt eine gleichsinnige Bewegung der Parallelogramme und hält die Rollen 48'mit dem Steg 44 in Berührung. 



   Ferner sind aus der Gabel 38 auch noch-'wie im Falle von Fig. 6 - zwei zum Zapfen 39 parallele Achsen 49 angebracht, die zwei Rollen 48 tragen, welche am Steg 47 einer T-Schiene 46 abrollen können. Die T-Schiene 46 ist in Fig. 13 strichpunktiert dargestellt, weil sie nicht auf der ganzen Länge der Doppel-T-Schiene 33 an derselben angebracht ist, sondern nur in den vertikalen Abschnitten   33'der Dop-   pel-T-Schiene und in einem anschliessenden Teil der bogenförmigen Abschnitte 33". In der Umgebung der Umkehrpunkte der bogenförmigen Abschnitte   33",   entsprechend einem Zentriwinkelbereich von etwa 900, ist die T-Schiene 46 nicht vorhanden. 



   Bei Anwendung der Rollenanordnung nach Fig. 13 und 14 werden sich in den Umkehrbereichen, dort wo die T-Schiene 46 fehlt, die Parallelogramme 55 jeweils so weit. deformieren, als es notwendig ist, damit die Rollen 32 in statisch bestimmter Weise die horizontale Reaktion H'erzeugen, die dem Drehmoment der Vertikalkräfte entspricht, während dort, wo die T-Schiene 46 vorhanden ist, diese Reaktion von den Rollen 48 erzeugt wird. 
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 wegbar sind, wobei die Aufzugseinheiten an einem einzigen, endlosen Zugorgan aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, dass an diesen Aufzugseinheiten   (16-16"')   in Führungsschienen (33, 35) geführte Rollen (32, 34) angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Parkieraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Aufzugseinheit (16-16'') eine horizontale Aufhängeachse (23-23"') und mindestens eine an derselben hängende und mit ihr fest verbundene Plattform (28) aufweist und die Aufhängeachse mit den Enden zweier Stäbe (13, 14) ein Aufhängegelenk (15) bildet, wobei die andern Enden dieser Stäbe an zwei in Abstand voneinander befindlichen Gliedern (8a) des endlosen Zugorganes (1) angelenkt sind.
    3. Parkieraufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem der genannten Glieder (8a) zwei zu verschiedenen Aufhängegelenken führende Stäbe (13. 14) angelenkt sind.
    4. Parkieraufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Glieder (8a) Gelenkbolzen einer über Kettenräder (2, 3) laufenden, endlosen Kette (1) sind und an ihren Enden Rollen (10 ; tragen, die zwischen den Kettenrädern in Schienen (17, 18) geführt sind.
    5. Parkieraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugseinheit (16) eine einzige Fahrzeugkabine (50) aufweist, die sich auf einer Seite der Ebene des Zugorgans (1) befindet.
    6. Parkieraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugseinheit (16', 16'") eine gerade Anzahl von Fahrzeugkabinen (50) aufweist, von denen sich die eine Hälfte auf der einen und die andere Hälfte auf der andern Seite der Ebene des Zugorgans (1) befindet.
    7. Parkieraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugseinheit (16") auf jeder Seite der Ebene des Zugorgans (1) mindestens eine Fahrkabine (50) aufweist, wobei auf einer Seite eine <Desc/Clms Page number 6> Kabine mehr als auf der andern Seite angeordnet ist.
    8. Parkieraufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Plattform (28) der Aufzugseinheit (16-16'") Rollen (32) derart montiert sind, dass ihre horizontale Reaktionskraft (H') mindestens angenähert in der Ebene dieser Plattform liegt, und an der Aufhängeachse (23-23"') Rollen (34) derart montiert sind, dass ihre horizontale Reaktionskraft (H") mindestens angenähert in dieser Aufhängeachse selbst liegt.
    9. Parkieraufzug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Plattform (28) Rollen (48) montiert sind, die am Steg einer Doppel-T-Schiene (33) oder am Steg (47) einer flanschseitig an diese Schiene (33) angesetzten T-Schiene (46) geführt sind.
    : 10.. Parkieráufzug nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine mittels eines Zapfens (39) drehbar 'an der Plattform (28) montierte Gabel (38), deren zwei Arme je drei Rollen tragen, wobei die Achse (49) einer Rolle (48) parallel zum genannten Zapfen (39) und die Achsen der beiden andern Rollen (32) senkrecht dazu liegen ; und wobei diese beiden letzten Rollen (32) an den Enden einer Wippe (36) angebracht sind, die in ihrer Mitte amEnde (37) des Gabelarmes angelenkt ist.
    11. Parkieraufzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Plattform (28) der Aufzugseinheit (16-16"') montiertenRollen (32) zur Vermeidung von Selbsthemmung einen horizontalen Abstand (e) von der Aufhängeachse (23-23111) haben.
    12. Parkieraufzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Abstand (e) ungefähr gleich der Hälfte des Abstandes zwischen Plattform (28) und Aufhängeachse (23) beträgt.
    13. Parkieraufzug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugseinheit (16'-16"') auf beiden Seiten der Ebene des Zugorgans (1) je eine Plattform (28) aufweist, und die an den beiden Plattformen montierten Rollen (32) absolut genommen den gleichen horizontalen Abstand (e) von der Aufhängeachse (23'-23"') haben, aber auf entgegengesetzten Seiten derselben liegen.
    14. Parkieraufzug nach den Ansprüchen 5 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung der Selbsthemmung ferner an der Aufhängeachse (23) ein Hebel (49a) befestigt ist. an dessen Ende eine Rolle (49b) drehbar angebracht ist, wobei der Hebel (49a) so gerichtet ist, dass die Rolle (49b) auf der entgegengesetzten Seite der Aufhängeachse (23) liegt wie die an der Plattform (28) angebrachten Rollen (32), und in einem Teil eines jeden Umkehrbereiches des Zugorgans (1) eine Schiene (49c) zur Führung dieser Rolle vorgesehen ist.
    15. Parkieraufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Be- und Entladung der Aufzugseinheiten auf mehreren Stockwerken vorgesehen ist.
AT871962A 1961-12-22 1962-11-06 Parkieraufzug für Fahrzeuge AT234595B (de)

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CH234595X 1961-12-22

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AT871962A AT234595B (de) 1961-12-22 1962-11-06 Parkieraufzug für Fahrzeuge

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3437720A1 (de) * 1984-10-15 1986-04-17 Herbert M. 8175 Greiling Jochum Vertikale speichervorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

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DE3437720A1 (de) * 1984-10-15 1986-04-17 Herbert M. 8175 Greiling Jochum Vertikale speichervorrichtung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

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