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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein fotovoltaisches Element, das einen
nicht-monokristallinen Halbleiter verwendet, und ein Verfahren zum
Ausbilden der nicht-monokristallinen
Halbleiterschicht des fotovoltaischen Elements. Insbesondere bezieht
sie sich auf ein Verfahren zum Produzieren fotovoltaischer Elemente wie
Solarzellen unter Verwendung einer Roll-to-Roll-Anlage.
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Stand der Technik
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Es
gibt verschiedene Mittel, um den fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrad
eines fotovoltaischen Elements, das einen nicht-kristallinen Halbleiter
verwendet, zu verbessern, wobei es zum Beispiel notwendig ist, die
Eigenschaften einer p-Halbleiterschicht, einer i-Halbleiterschicht, einer n-Halbleiterschicht,
einer transparenten Elektrode, einer rückwärtigen Elektrode usw. zu verbessern,
die ein fotovoltaisches Element bilden, das den pin-Halbleiterübergang
verwendet.
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Was
eine sogenannte Dotierschicht wie eine p-Halbleiterschicht oder
eine n-Halbleiterschicht betrifft, ist es zunächst insbesondere erforderlich,
dass die Dichte eines aktiven Akzeptors oder Donors hoch und die Aktivierungsenergie
gering ist. Wenn der pin-Übergang
ausgebildet wird, ist dadurch das Diffusionspotenzial (eingebautes Potenzial)
groß und
ist die Leerlaufspannung (Voc) des fotovoltaischen Elements groß, wodurch der
fotoelektrische Umwandlungswirkungsgrad verbessert wird.
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Daneben
trägt die
Dotierschicht grundsätzlich
nicht zur Erzeugung eines Fotostroms bei, und es ist daher erforderlich,
dass diese Schicht möglichst
nicht den Einfall von Licht auf die i-Halbleiterschicht, die einen Fotostrom
erzeugt, behindert. Um die Absorption durch die Dotierschicht zu
verringern, ist es also wichtig, die optische Bandlücke groß und die
Filmdicke der Dotierschicht klein zu machen.
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Als
Material der Dotierschicht mit den oben beschriebenen Eigenschaften
lassen sich ein Halbleitermaterial der IV-Gruppe wie Si, SiC, SiN oder SiO nennen,
wobei Materialien in nicht-kristalliner oder mikrokristalliner Form
untersucht worden sind.
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Halbleiterlegierungsmaterialien
der IV-Gruppe mit großer
Bandlücke
sind vor allem wegen ihres geringen Absorptionskoeffizienten als
geeignet angesehen worden, und mikrokristalline oder polykristalline
Halbleitermaterialien sind wegen ihres kleinen Absorptionskoeffizienten
und ihrer geringen Aktivierungsenergie als geeignet angesehen worden.
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Andererseits
ist es erforderlich, dass das Grenzflächenniveau auf der Übergangsgrenzfläche eines zwischen
der Dotierschicht und der i-Halbleiterschicht ausgebildeten homogenen
oder heterogenen Übergangs
klein ist.
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Allerdings
ist die Gitterübereinstimmung
zwischen der i-Halbleiterschicht
und der mikrokristallinen oder polykristallinen p-Halbleiterschicht
nicht gut, weswegen ein Übergangsgrenzflächenniveau
erzeugt wird.
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Daher
gibt es zu einer keinesfalls geringfügigen Verringerung im Ladungsträgerlaufverhalten
und besteht ein Füllfaktor
(FF) und ist eine Verbesserung davon zu einer Aufgabe geworden.
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Andererseits
ist als ein Verfahren, das die Massenproduktivität deutlich verbessert, in dem
US-Patent Nr. 4,400,409 ein
Roll-to-Roll-System offenbart worden.
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Gemäß diesem
Verfahren wird mit einem langen bandartigen Bauteil als einem Substrat
das Substrat kontinuierlich in seiner Längsrichtung gefördert, während elektrisch
leitende Halbleiterschichten, die in einer Vielzahl von Glimmentladungsbereichen
angefordert werden, akkumuliert und ausgebildet werden, wodurch kontinuierlich
ein Element mit einem Halbleiterübergang
ausgebildet werden kann.
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8 der
beigefügten
Zeichnungen ist eine schematische Ansicht einer typischen Plasma-CVD-Anlage
des Roll-to-Roll-Typs
zum nacheinander erfolgenden Aufschichten von n-, i- und p-Halbleiterschichten, um
dadurch ein fotovoltaisches Element mit Einzelzelle auszubilden.
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Die
Bezugszahl 801 bezeichnet die Gesamtheit einer Akkumulationsfilmbildungsanlage.
Die Bezugszahl 802 bezeichnet ein langes bandartiges Bauteil
aus einem elektrisch leitenden magnetischen Material, die Bezugszahl 803 bezeichnet
eine Abgabekammer für
das bandartige Bauteil, die Bezugszahl 804 bezeichnet eine
Aufwickelkammer für
das bandartige Bauteil, und die Bezugszahlen 805 bis 807 bezeichnen
Akkumulationsfilmbildungskammern, wobei die Bezugszahl 805 eine
Kammer zum Ausbilden einer n-Schicht bezeichnet, die Bezugszahl 806 eine
Kammer zum Ausbilden einer i-Schicht bezeichnet und die Bezugszahl 807 eine Kammer
zum Ausbilden einer p-Schicht bezeichnet. Die Bezugszahl 809 bezeichnet
einen Entladungsraum. Die Bezugszahl 808 bezeichnet eine
Gassperre, und die Bezugszahlen 810 und 801 bezeichnen
Spulen.
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Unter
Bezugnahme auf 8 wird im Folgenden der Ablauf
zum Ausbilden des Halbleiterfilms beschrieben.
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Die
Akkumulationsfilmbildungsanlage 801 hat die Abgabekammer 803 für das bandartige
Bauteil 802 und die Aufwickelkammer 804 für das bandartige
Bauteil 802 an entgegengesetzten Enden von ihr angeordnet,
wobei die Akkumulationsfilmbildungskammern 805, 806 und 807 zum
Ausbilden einer Vielzahl von Halbleiterschichten durch das Plasma-CVD-Verfahren
zwischen der Abgabekammer und der Aufwickelkammer in Reihe durch
die Gassperre 808 verbunden sind. In die Gassperre 808 wird
ein Spülgas
wie ein H2-Gas eingeleitet und bildet bezogen
auf die Akkumulationsfilmbildungskammern an den entgegengesetzten
Enden eine Druckbarriere, wobei die Diffusion des Gases zwischen
den Kammern verhindert werden kann und dies ein Merkmal der Roll-to-Roll-Filmbildungsanlage
ist. Jede Akkumulationsfilmbildungskammer wird mit einem Materialgas
versorgt, wobei in dem Entladungsraum 809 durch Zufuhr
elektrischer Hochfrequenz- oder Mikrowellenenergie eine Entladung
erzeugt werden kann.
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Außerdem hat
jede Akkumulationsfilmbildungskammer eine Absaugeinrichtung und
ein Druckregelventil und kann bei einem vorbestimmten Druck in einem
Unterdruckzustand gehalten werden.
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Bei
der tatsächlichen
Filmbildung wird das lange bandartige Bauteil 802 von der
Abgabekammer 803 abgegeben und zur Aufwickelkammer 804 überführt, und
Halbleiterschichten können
im Entladungsraum der Akkumulationsfilmbildungskammern 805, 806 und 807 nacheinander
akkumuliert und ausgebildet werden, während das bandartige Bauteil 802 kontinuierlich
abgegeben und bewegt wird.
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Außerdem kann
ein fotovoltaisches Element mit Tandemzelle erzeugt werden, indem
ein Kammeraufbau eingesetzt wird, in dem die n-, i- und p-Schichtbildungskammern
wiederholt angeordnet sind.
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Des
Weiteren offenbart die
JP-A
63-274184 eine Solarzelle mit einer mikrokristallinen n-Schicht,
die auf einem Edelstahlsubstrat ausgebildet ist. Darauf ist eine
mikrokristalline i-Schicht ausgebildet, um die thermische Diffusion
von Phosphin in der n-Schicht in eine amorphe i-Schicht zu verhindern,
die auf der mikrokristallinen i-Schicht
ausgebildet ist. In der amorphen i-Schicht verringert sich der Wasserstoffgehalt
allmählich
zu einer darauf ausgebildeten amorphen p-Schicht hin, um Licht tiefer
in die amorphe i-Schicht zu übertragen.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein fotovoltaisches Element, das einen hervorragenden
fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrad und ein hervorragendes
Strom-Spannung-Verhalten
hat, und ein Verfahren zur kontinuierlichen Massenproduktion solcher
fotovoltaischer Elemente zur Verfügung zu stellen.
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Die
obige Aufgabe wird durch ein fotovoltaisches Element, wie es in
Anspruch 1 definiert ist, und ein Verfahren, wie es in Anspruch
9 definiert ist, gelöst.
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Die
Erfindung ist in den Ansprüchen
umrissen.
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Die
Halbleiterschichten in dem erfindungsgemäßen fotovoltaischen Element
können
hauptsächlich aus
Silizium ausgebildet sein, und die nicht-kristalline i-Halbleiterschicht
kann Germanium enthalten. Außerdem
kann das Element so aufgebaut sein, dass es eine Vielzahl von pin- Übergängen hat.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die Schichtdicke der mikrokristallinen
i-Halbleiterschicht 50 bis 100 Å beträgt.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die Schichtdicke der mikrokristallinen
p-Halbleiterschicht 80 bis 150 Å beträgt.
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Ferner
ist es dadurch gekennzeichnet, dass die Verunreinigungsdichte der
mikrokristallinen p-Halbleiterschicht an ihrer äußersten Oberfläche 1021 Atome/cm3 oder
mehr beträgt
und die Verunreinigungsdichte zur mikrokristallinen i-Halbleiterschicht
hin abnimmt.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die mikrokristalline i-Halbleiterschicht so aufgebaut ist,
dass ein Bereich, in dem ihre Atomdichte 1018 Atome/cm3 oder weniger beträgt, eine Dicke von mindestens
30 Å hat.
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Daneben
ist es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
zur Herstellung des fotovoltaischen Elements vorzuziehen, dass die
Bildung der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht mit SiH4 und H2 als Ausgangsmaterialgasen
erfolgt, die Zufuhrmenge von H2 zu der von
SiH4 mindestens 50-mal größer ist
und der Wert der an das Ausgangsmaterialgas angelegten elektrischen
Hochfrequenzleistung 0,2 W/cm2 oder mehr
beträgt.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die Bildung der mikrokristallinen p-Halbleiterschicht
mit SiH4, H2 und BF3 als Ausgangsmaterialgasen erfolgt, die
Zufuhrmenge von H2 zu der von SiH4 mindestens 50-mal größer ist, die Zufuhrmenge von
BF3 zu der von SiH4 10
bis 50% beträgt
und der Wert der an das Ausgangsmaterialgas angelegten elektrischen
Hochfrequenzleistung 0,01 bis 0,03 W/cm2 beträgt.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die Bildungstemperatur der mikrokristallinen
i-Halbleiterschicht unter der Bildungstemperatur der nicht-kristallinen
i-Halbleiterschicht liegt und die Bildungstemperatur der mikrokristallinen
i-Halbleiterschicht 180 bis 240°C
beträgt.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die nicht-kristalline i-Halbleiterschicht durch das Mikrowellen-Plasma-CVD-Verfahren ausgebildet
wird.
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Ferner
ist es vorzuziehen, dass die nicht-kristalline i-Halbleiterschicht eine durch das Mikrowellen-Plasma-CVD-Verfahren ausgebildete
i-Schicht und eine durch das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren ausgebildete
i-Schicht hat.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
eine Anlage zum Ausbilden des erfindungsgemäßen fotovoltaischen Elements
mit Silizium-Einzelzelle.
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2 zeigt
eine Anlage zum Ausbilden des erfindungsgemäßen fotovoltaischen Elements
mit Silizium-Germanium-Einzelzelle.
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3 zeigt
eine Anlage zum Ausbilden des erfindungsgemäßen fotovoltaischen Elements
mit SiGe\SiGe\Si-Dreifachzelle.
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4 zeigt
eine eine mikrokristalline i-Halbleiterschicht bildende Kammer.
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5 zeigt
eine eine mikrokristalline p-Halbleiter schicht bildende Kammer.
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6 zeigt
die Form einer Kathodenelektrode in der die mikrokristalline p-Halbleiterschicht
bildenden Kammer.
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7 zeigt
eine eine nicht-kristalline i-SiGe-Halbleiterschicht bildende Mikrowellenkammer.
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8 zeigt
eine Anlage zum Ausbilden eines fotovoltaischen Elements mit Einzelzelle
durch ein typisches Roll-to-Roll-System.
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9 zeigt
den Schichtaufbau eines durch die erfindungsgemäße Anlage erzeugten fotovoltaischen Elements
mit Einzelzelle.
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10 zeigt
den Schichtaufbau eines fotovoltaischen Elements mit Silizium-Germanium-Einzelzelle.
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11 zeigt
den Schichtaufbau eines fotovoltaischen Elements mit SiGe\SiGe\Si-Dreifachzelle.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Um
die Gitterübereinstimmung
einer nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht
und einer mikrokristallinen p-Schicht als einer zweiten elektrisch
leitenden Schicht zu verbessern, wird zwischen der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht
und der mikrokristallinen p-Schicht eine mikrokristalline i-Halbleiterschicht
vorgesehen, wodurch eine Gitterkonstante in Richtung der Schichtdicke
gleichmäßig oder
stufenweise allmählich
von nicht-kristallin
zu mikrokristallin geändert
wird.
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Das
heißt,
dass diese mikrokristalline i-Halbleiterschicht verglichen mit der
nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht
der Gitterkonstante der mikrokristal linen p-Schicht nahe kommt und
daher als eine gute Grundlage für
die Bildung der mikrokristallinen p-Schicht fungieren kann und die
Bildung der p-Schicht als Mikrokristall fördern und einen mikrokristallinen
Film guter Qualität
und gleichmäßiger Qualität mit wenig
strukturellen Fehlern wie Hohlräumen,
Rissen und Stiftlöchern
ausbilden kann.
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Ferner
lässt sich
im Gehalt höherer
Verunreinigungsdichte ihre mikrokristalline Eigenschaft bekräftigen.
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Indem
diese mikrokristalline i-Halbleiterschicht verwendet wird, kann
daher die Schichtdicke der p-Schicht verkleinert werden, wobei im
fotoelektrischen Umwandlungsverhalten des fotovoltaischen Elements ein
elektrischer Kurzschlussstrom erhöht wird und der Füllfaktor
verbessert wird.
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Ferner
lässt sich
durch das Vorhandensein dieser mikrokristallinen i-Halbleiterschicht
unterdrücken, dass
während
der Herstellung des Elements eine p-Verunreinigung von der mikrokristallinen
p-Schicht zur nicht-kristallinen i-Schicht diffundiert, und die
Gleichmäßigkeit
und Reproduzierbarkeit des Elementverhaltens kann während der
Massenproduktion oder Herstellung verbessert werden.
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Und
zwar werden in einem fotoelektromotorischen Leistungselement, das
zum Beispiel nicht-kristallines i-Silizium in einer Ladungsträger erzeugenden
Schicht einsetzt, darauf Silizium als eine mikrokristalline i-Schicht und p-Silizium
als eine zweite elektrisch leitende Schicht aufgeschichtet, oder
wenn in der Ladungsträger
erzeugenden Schicht nicht-kristallines i-Silizium-Germanium eingesetzt wird,
werden darauf eine nicht-kristalline i-Silizium-Germanium-Schicht,
eine mikrokristalline i-Silizium-Schicht und eine mikrokristalline p-Silizium-Schicht
aufgeschichtet, wodurch dieses erzielt werden kann.
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Die
oben beschriebenen Kristallformen werden durch das folgende Verfahren
erzielt.
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Die
mikrokristalline i-Schicht wird durch das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren
gebildet. Ein bandartiges Bauteil wird als Anodenelektrode verwendet,
eine ihr gegenüberliegende
elektrisch leitende Flachplatte wird als Kathodenelektrode verwendet,
um elektrische Hochfrequenzenergie aufzubringen, und der von den beiden
Elektroden umgebene und zwischen diesen liegende Bereich wird zu
einem Entladungsraum. Diesem Entladungsraum wird ein Ausgangsmaterialgas
zugeführt,
und es wird eine Entladung herbeigeführt und aufrechterhalten.
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Die
i-Halbleiterschicht ist bei dieser Erfindung Si. Dem Entladungsraum
wird als Ausgangsmaterialgas ein siliziumhaltiges Gas wie SiH4 oder Si2H6 und H2 zugeführt.
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Die
Erfindung ist durch die Art und Weise gekennzeichnet, mit der das
Ausgangsmaterialgas in die die mikrokristalline i-Halbleiterschicht
bildende Kammer und die die mikrokristalline zweite elektrisch leitende Schicht
bildende Kammer strömt.
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Beim
Ausbilden der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht wird das Materialgas
entlang der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils vom oberen
Teil her eingeleitet und dazu gebracht, zum unteren Teil (zur Seite
der p-Schicht) zu strömen,
wodurch die Entladung im unteren Abschnitt des Entladungsraums bezogen auf
die Entladung im oberen Abschnitt eine geringere Dichte an SiH4 hat (das Verdünnungsverhältnis durch H2 nimmt
zu) und deshalb der Entladungszustand des oberen Abschnitts bezogen
auf den unteren Abschnitt für eine
Mikrokristallisation vorteilhaft ist.
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Mit
anderen Worten ist die Bildungsgeschwindigkeit des im unteren Abschnitt
ausgebildeten Akkumulationsfilms (in dem Abschnitt, der sich mit
der p-Schicht in Kontakt befindet) verhältnismäßig gering und wird die Mikrokristallisation
des auf der nicht-kristallinen i-Schicht akkumulierten Films gefördert.
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Ferner
wird bei der Bildung der zweiten elektrisch leitenden Schicht (p-Schicht)
zum Beispiel von einem siliziumhaltigen Gas wie SiH4 oder
Si2H6, einem ein
Dotiermittel (eine p-Verunreinigung) enthaltendem Gas wie BF3 oder B2H6 und von Verdünnungsgas Gebrauch gemacht.
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Das
Verdünnungsverhältnis von
Wasserstoffgas zu einem siliziumhaltigen Gas ist hoch, und durch
einen Filmbildungszustand mit hoher aufgebrachter elektrischer Entladungsleistung
(Hochfrequenz) wird die Akkumulation des mikrokristallisierten Films
gefördert.
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Das
Materialgas wird in der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils
vom unteren Teil (Aufwickelseite) her in den Entladungsraum eingeleitet
und dazu gebracht, zum oberen Teil (der Seite der i-Schicht) zu strömen (die
Seite der i-Schicht wird zur stromabwärtigen Seite des Gases), wodurch
sich die Akkumulationsgeschwindigkeit der p-Halbleiterschicht derart
einstellt, dass das siliziumhaltige Materialgas tendenziell in einem
(stromabwärtigen
Abschnitt) nahe an der i-Schicht austrocknet (das Verdünnungsverhältnis von
H2 ist hoch) und die Bildung des mikrokristallisierten
Akkumulationsfilms relativ gesehen gefördert wird.
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Die
mikrokristalline zweite elektrisch leitende Schicht (p-Halbleiterschicht)
wird durch das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren ausgebildet.
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Indem
die Fläche
der Kathodenelektrode in dem Entladungsraum größer als die Fläche der
Anodenelektrode gemacht wird, kann das Potenzial (automatische Vorspannung)
der Kathodenelektrode während
des Vorgangs der Glühentladung
bezüglich
der das bandartige Bauteil umfassenden (geerdeten) Anodenelektrode ein
positives Potenzial aufrechterhalten.
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Wird
das Potenzial (die automatische Vorspannung) der Kathodenelektrode
bei einem positiven Wert gehalten, wird in einer Richtung, in der
positiv geladene Ionen auf den Akkumulationsfilm auf dem bandartigen Bauteil
aufgebracht werden, eine Vorspannung angelegt und werden daher bei
der Plasmaentladung auftretende Ionen effizienter zum bandartigen
Bauteil hin beschleunigt und wird die Oberfläche des Akkumulationsfilms
durch den sogenannten Ionenbeschuss wirksam mit Energie beaufschlagt,
mit der Folge, dass die strukturelle Linderung des Film auch bei
einer verhältnismäßig hohen
Akkumulationsgeschwindigkeit gefördert
wird und der Dotierstoff an 4 Koordinationen in das Siliziumnetzwerk
genommen wird, wobei die gute Qualität und Genauigkeit des Films
verbessert werden und ein p-Halbleiterdünnfilm hoher Qualität erzielt
werden kann.
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Um
den Oberflächenbereich
der Kathodenelektrode groß zu
machen, kann die Kathodenelektrode auf einer herkömmlichen
Flachelektrode oder einem einfassungsartigen Aufbau einen lamellenartigen
Aufbau annehmen.
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6 zeigt
die zuvor beschriebene lamellenartige Kathodenelektrode. Senkrecht
zur Förderrichtung des
bandartigen Bauteils und parallel zueinander ist eine Vielzahl von
Abschnitten der lamellenförmigen
Kathodenelektrode angeordnet. In 6 verlaufen
Trennplatten 602 senkrecht zur Förderrichtung.
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Die
lamellenförmige
Elektrode ist aus einem elektrisch leitenden Material wie Edelstahl
ausgebildet. Der Abstand zwischen den lamellenförmigen Elektroden reicht aus,
damit es zu einer Entladung kommt und diese zwischen benachbarten
lamellenförmigen
Elektroden aufrechterhalten wird. Das Materialgas wird von der Seite
des unteren Teils aus in Förderrichtung
des bandartigen Bauteils zugeführt
und dazu gebracht, zum oberen Teil oberhalb der lamellenförmigen Elektroden
(zwischen die lamellenförmigen
Elektroden und das bandartige Bauteil) zu strömen.
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Das
Verfahren, mit dem die Oberfläche
der Kathodenelektrode groß gemacht
wird, ist nicht auf die oben beschriebenen lamellenförmigen Elektroden
beschränkt.
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In
der Bildungskammer für
die mikrokristalline i-Schicht und die mikrokristalline zweite elektrisch
leitende Schicht kommt die Zerlegung des Materialgases im Plasma
um die Stelle herum, an der das Materialgas in den Entladungsraum
ausgestoßen
wird, (um den Abschnitt herum, von dem das Materialgas zugeführt wird) nicht
voran, und falls aktive Spezies in dem Plasma in diesem Abschnitt
auf dem bandartigen Bauteil akkumuliert werden, wird die Mikrokristallisation
daran gehindert, gefördert
zu werden, und wird ein Film mit geringer elektrischer Leitfähigkeit
akkumuliert und verringern sich der Kurzschlussstrom und der Füllfaktor
des fotovoltaischen Elements.
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Folglich
wird der Abschnitt um den Abschnitt, von dem das Materialgas zugeführt wird,
und gerade oberhalb davon bezüglich
des bandartigen Bauteils abgeschirmt, so dass die aktive Spezies
um den Abschnitt herum, von dem das Materialgas zugeführt wird,
nicht auf dem bandartigen Bauteil akkumuliert werden kann, wodurch
eine homogene mikrokristalline i-Schicht hoher elektrischer Leitfähigkeit
(mit gutem Ladungsträgerlaufverhalten)
und eine homogene mikrokristalline i-Schicht mit hoher elektrischer
Leitfähigkeit
und kleinem Lichtabsorptionskoeffizienten ausgebildet werden können, was
zur Verbesserung des fotoelektrischen Umwandlungsverhaltens des
fotovoltaischen Elements beiträgt.
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Damit
das erfindungsgemäße fotovoltaische
Element effizienter funktioniert, müssen natürlich eine hohe Qualität und Reproduzierbarkeit
des Films aus den einzelnen Halbleiterschichten gewährleistet
sein. Wenn die Halbleiterschichten nacheinander durch eine Anlage
des Roll-to-Roll-Typs ausgebildet werden, muss zu diesem Zweck die
Unabhängigkeit
der Bildungsatmosphäre
der nicht-kristallinen i-Schicht, der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen
zweiten elektrisch leitenden Schicht ausreichend sichergestellt werden.
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Es
ist daher vorzuziehen, einzeln für
Entladungsräume
zum Ausbilden der nicht-kristallinen i-Schicht, der mikrokristallinen
i-Schicht und der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden
Schicht zu sorgen.
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Falls
die Entladungsräume
ferner in getrennten Kammern ausgebildet sind und die benachbarten Kammern
miteinander durch eine Gassperre verbunden sind, wird die Unabhängigkeit
der Atmosphäre
weiter verbessert.
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Für die Bildung
der mikrokristallinen i-Schicht wird das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren
verwendet.
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Ein
Entladungsofen verwendet ein bandartiges Bauteil als Anodenelektrode,
und gegenüber
der Akkumulationsfilmbildungsoberfläche des bandartigen Bauteils
befindet sich eine elektrisch leitende Flachplatten-Kathodenelektrode zum
Anlegen einer Hochfrequenz, wobei der Raum zwischen den beiden Elektroden als
Entladungsraum genutzt wird.
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Dem
Entladungsraum wird das Materialgas zugeführt, und der Druck kann durch
eine Absaugeinrichtung verringert werden.
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Die
Hauptkriterien der Bildungsbedingung für die mikrokristalline i-Schicht
sind die Zufuhrmenge des Ausgangsmaterialgases und die Dichte der
zugeführten
elektrischen Energie sowie das Verfahren zur Zufuhr des Materialgases
zum Entladungsraum.
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Als
Material, das dem Entladungsraum zugeführt wird, wird von einem Siliziumhydridgas
wie SiH4, Si2H6 oder dergleichen Gebrauch gemacht.
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Das
Siliziumhydridgas wird durch Wasserstoffgas (H2-Gas)
verdünnt,
und darauf wird eine elektrische Hochfrequenzleistung mit einem
vorbestimmten Wert oder mehr aufgebracht, wodurch die Bildung einer
mikrokristallisierten i-Schicht gefördert wird.
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Und
zwar wird die Zufuhrmenge des Materialgases H2,
das dem Entladungsraum zugeführt
wird, mindestens 50-mal so groß wie
die von SiH4 eingestellt, und die elektrische
Energiedichte der zugeführten
Hochfrequenz (13,56 MHz) beträgt
bezogen auf den Oberflächenbereich
der Kathodenelektrode 0,2 W/cm2 oder mehr.
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Als
Grundlage zur Förderung
der Bildung der mikrokristallinen p-Schicht eignet es sich, wenn
die Schichtdicke der mikrokristallisierten i-Schicht 5 nm bis 15
nm beträgt.
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Falls
die Schichtdicke weniger als 5 nm beträgt, reicht es nicht, um eine
mikrokristalline Schicht auszubilden, und falls die Schichtdicke
mehr als 15 nm beträgt,
kann die Lichtmenge, die in der mikrokristallinen i-Schicht absorbiert
wird, bevor das Licht an der nicht-kristallinen i-Schicht ankommt, die
eine Ladungsträger erzeugende
Schicht ist, nicht ignoriert werden, wobei die mikrokristalline
i-Schicht beim fotoelektrischen Umwandlungsverhalten des fotovoltaischen
Elements als eine Widerstandskomponente fungiert und die Verringerung
des Füllfaktors
nicht ignoriert werden kann.
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Das
Materialgas wird entlang der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils
vom oberen Teil her in den Entladungsraum eingelassen und dazu gebracht,
in Richtung des unteren Teils (zur Seite der p-Schicht hin) zu strömen, wodurch
in dem Entladungsraum SiH4-Gas, das hauptsächlich zur
Akkumulation beiträgt,
dissoziiert und auf den bandartigen Bauteil akkumuliert wird, während es
vom oberen Teil zum unteren Teil strömt.
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Bei
der Entladung im unteren Teil ist die Dichte der aktiven Spezies
oder der Ionenspezies, die SiH4 oder Si
enthält,
bezogen auf die Entladung im oberen Teil geringer (das Verdünnungsverhältnis durch
H2 ist höher).
Demzufolge wird für
den im unteren Teil akkumulierten und ausgebildeten Film (den i-Schichtabschnitt, der
sich mit der zweiten elektrisch leitenden Schicht (p-Schicht) in
Kontakt befindet) eine Bedingung zur Bildung eines stärker mikrokristallisierten
Films geschaffen, und es wird die Bildung eines homogenen mikrokristallinen
Films guter Qualität
gefördert.
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Ferner
entspricht die Entladung im oberen Teil verglichen mit der Entladung
im unteren Teil ungefähr dem
Zustand der Entladung, der zur Bildung des nicht-kristallinen i-Grundlagenfilms verwendet
wird, und der auf der nicht-kristallinen
i-Schicht gebildete Film, der durch die Entladung im oberen Teil
gebildet wird, hat die Wirkung, die Gitterübereinstimmung mit der nicht-kristallinen
i- Schicht zu verbessern.
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Das
Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren wird auch zur Bildung der mikrokristallinen
zweiten elektrisch leitenden Schicht (p-Schicht) verwendet.
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Die
Hauptkriterien der Bildungsbedingung für die mikrokristalline zweite
elektrisch leitende Schicht (p-Schicht)
sind die Zufuhrmenge des Materialgases, die Dichte der zugeführten elektrischen
Energie und das Verfahren zur Zufuhr des Materialgases zum Entladungsraum.
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Die
p-Schicht wird ausgebildet, während
das Potenzial (automatische Vorspannung) der Kathodenelektrode während des
Vorgangs der Glühentladung
bezogen auf die das bandartige Bauteil umfassende (geerdete) Anodenelektrode
einen positiven Wert von +30 V oder mehr beibehält, wodurch an den Akkumulationsfilm
auf dem bandartigen Bauteil in einer Richtung, in der positiv geladene
Ionen aufgebracht werden, eine Vorspannung angelegt wird und die
bei der Plasmaentladung auftretenden Ionen daher wirkungsvoller
zum bandartigen Bauteil hin beschleunigt werden, wobei die Oberfläche des
Akkumulationsfilms durch den sogenannten Ionenbeschuss effektiv
mit Energie beaufschlagt wird, mit dem Ergebnis, dass die strukturelle
Linderung des Films selbst bei einer verhältnismäßig hohen Akkumulationsgeschwindigkeit
gefördert
wird und der Dotierstoff an 4 Koordinationen in das Siliziumnetzwerk
genommen wird, wobei die gute Qualität und Genauigkeit des Film
verbessert werden, wodurch ein p-Halbleiterdünnfilm hoher Qualität erzielt
werden kann.
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Um
das Potenzial (automatische Vorspannung) der Kathodenelektrode bei
einem positiven Potenzial zu behalten, muss die Oberfläche der
Kathodenelektrode im Entladungsraum größer als die Oberfläche der gesamten
Anodenelektrode einschließlich
der Oberfläche
des bandartigen Bauteils im Entladungsraum sein.
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Damit
die Oberfläche
der Kathodenelektrode groß ist,
kann die Kathodenelektrode zum Beispiel einen lamellenartigen Aufbau
annehmen. 6 zeigt die lamellenartige Kathodenelektrode.
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Senkrecht
zur Förderrichtung
des bandartigen Bauteils und parallel zueinander ist eine Vielzahl
von Abschnitten der lamellenförmigen
Kathodenelektrode angeordnet.
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Die
lamellenförmigen
Elektroden sind aus einem elektrisch leitenden Metallmaterial wie
Edelstahl ausgebildet.
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Der
Abstand zwischen den lamellenförmigen
Elektroden reicht aus, damit es zu einer Entladung kommt und diese
zwischen den benachbarten lamellenförmigen Elektroden aufrechterhalten
wird.
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Das
Materialgas wird in der Förderrichtung
des bandartigen Bauteils von der Seite des unteren Teils zugeführt und
dazu gebracht, zu dem oberen Teil auf den lamellenförmigen Elektroden
(zwischen die Elektroden und das bandartige Bauteil) zu strömen.
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Die
Form der Lamellen ist nicht auf die oben beschriebene Form beschränkt, sondern
sie kann zum Beispiel auch die unten beschriebenen Formen annehmen.
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Es
kann zum Beispiel ein solcher Aufbau zum Einsatz kommen, bei dem
das Materialgas unter den lamellenförmigen Elektroden strömt.
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Ferner
können
lamellenförmige
Elektroden angeordnet werden, die die senkrecht zur Förderrichtung des
band artigen Bauteils verlaufenden lamellenförmigen Elektroden senkrecht
(d.h. in der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils) schneiden,
wodurch die Fläche
der Kathode vergrößert werden
kann. Die Form der Kathodenelektrode ist nicht auf die lamellenartige
Form beschränkt,
sondern kann eine konkav-konvexe Form oder eine blockartige Form
oder eine nadelartige Form sein.
-
Als
Materialgas, das dem Entladungsraum zugeführt wird, wird von Siliziumhydridgas
wie SiH4 oder Si2H6, BF3 oder B2H6, das eine zweite
elektrisch leitende (p-)Verunreinigung (Dotierstoff) enthält, und
Wasserstoffgas (H2-Gas), das das zuvor genannte
Gas verdünnt,
Gebrauch gemacht.
-
In
dem Materialgas, das dem Entladungsraum zugeführt wird, wird die Zufuhrmenge
an H2-Gas mindestens 50-mal so groß wie die
Zufuhrmenge an SiH4-Gas eingestellt, wobei
dem Entladungsraum eine elektrische Hochfrequenzleistung zugeführt wird
und die automatische Vorspannung der Kathodenelektrode eine positive
Entladung (von wünschenswerter
Weise +100 V oder mehr) bildet, wodurch innerhalb eines Bereichs, in
dem die Dichte an BF3 bezogen auf SiH4-Gas 0% bis 100% beträgt, ein mikrokristalliner p-Halbleiterfilm hoher
Qualität
ausgebildet werden kann.
-
Falls
die Dichte an BF3 jedoch 10% oder weniger
beträgt,
ist die absolute Menge des in den Film genommenen Dotierstoffs unzureichend,
was zu einer geringeren Leerlaufspannung führt.
-
Die
Dicke der Schicht kann groß gemacht
werden, um so die absolute Menge des Dotierstoffs abzudecken, doch
führt dies
in der p-Schicht zu einem Verlust der Lichtmenge durch Lichtabsorption
und einer Erhöhung
der Widerstandskomponente (des Füllfaktors).
-
Falls
die Dichte mehr als 50% beträgt,
wird in das Siliziumnetzwerk an drei Koordinationen übermäßig Dotierstoff
eingebaut, wodurch ein struktureller Fehler entsteht und auch die
kristalline Eigenschaft deutlich verringert wird, was zu einer Verringerung
des Kurzschlussstroms und einer Verringerung von FF führt.
-
Die
Filmdicke kann wünschenswerter
Weise mehr als 5 nm und weniger als 15 nm und besser noch 10 nm
oder weniger betragen.
-
Das
Materialgas wird in der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils
vom unteren Teil (Aufwickelseite) her in den Entladungsraum eingeleitet
und dazu gebracht, zum oberen Teil (zur Seite der i-Schicht) zu strömen, wodurch
die Akkumulationsgeschwindigkeit der p-Halbleiterschicht nahe an der i-Schicht
gering ist, da das SiH4-Gas des Materialgases
dort zum Austrocknen tendiert, und im oberen Abschnitt der p-Schicht hoch
ist, da dieser Abschnitt nahe an der Zufuhrstelle des Materialgases
liegt.
-
Die
p-Schicht wird auf der i-Schicht zunächst mit einer verhältnismäßig geringen
Akkumulationsgeschwindigkeit ausgebildet, wodurch die Anzahl an
strukturellen Fehlern, verringert werden kann, die der Gitterübereinstimmung
auf der Verbindungsgrenzfläche
zwischen den beiden Schichten zuzuschreiben sind, und im oberen
Abschnitt der p-Schicht mit einer verhältnismäßig hohen Akkumulationsgeschwindigkeit
ausgebildet, was zu einer hohen Produktivität beiträgt.
-
Ferner
kann auf der äußersten
Oberfläche
der p-Schicht in dem Film eine ausreichende Verunreinigungsdichte
(Dotierstoffdichte) enthalten sein, wobei beim Strom-Spannung-Verhalten im fotoelektrischen
Umwandlungsverhalten des Tandemelements ein gutes p-Übergangsverhalten
erzielt werden kann.
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3 ist
eine schematische Ansicht einer kontinuierlichen Plasma-CVD-Anlage
des Roll-to-Roll-Typs zum Ausbilden eines fotovoltaischen Elements
mit Stapelzelle (Dreifachzelle).
-
Die
Zelle kann durch einen Kammeraufbau hergestellt werden, bei dem
die n-, i- und p-Schichtbildungskammern in 2 wiederholt
angeordnet sind.
-
Um
das elektrische Verhalten des fotovoltaischen Elements durch eine
Verbesserung der Gitterübereinstimmung
zu verbessern und die Reproduzierbarkeit der Leistung des Elements
während
seiner Herstellung sicherzustellen, müssen die Steuerung der Dichte
der Verunreinigung, die in der zweiten elektrisch leitenden Schicht
enthalten ist, in der Dickenrichtung der Schicht und die Steuerung
der Diffusion und des Durchtränkens
der Verunreinigung in der benachbarten mikrokristallinen i-Schicht
und der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht während der Herstellung des Elements
mit guter Reproduzierbarkeit erfolgen.
-
Wenn
die oben genannte Halbleiterschicht durch das Roll-to-Roll-System ausgebildet
werden soll, müssen
die Unabhängigkeit
der Bildungsatmosphäre
der nicht-kristallinen
i-Schicht, der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen
zweiten elektrisch leitenden Schicht ausreichend sichergestellt
werden, um die oben beschriebene Forderung zu erfüllen.
-
Und
zwar werden bei der Erfindung die Kammern zum Ausbilden der nicht-kristallinen
i-Schicht, der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen
zweiten elektrisch leitenden Schicht getrennt voneinander vorgesehen
und miteinander durch eine Gassperre verbunden, wodurch die oben
beschriebene Forderung erfüllt
werden kann.
-
Wenn
sich die mikrokristalline zweite elektrisch leitende Schicht auf
der Lichteinfallsseite befindet, ist der Verlust des einfallenden
Lichts kleiner, falls die Schichtdicke gering ist, und können in
der Ladungsträger erzeugenden
Schicht mehr Ladungsträger
erzeugt werden.
-
Die
in der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden Schicht enthaltene
Verunreinigungsmenge ist die minimal notwendige, um ein ausreichendes
inneres elektrisches Feld zu erzeugen, und hat in sich Dichte.
-
Falls
jedoch die Verunreinigung hoher Dichte in einer dünnen Schicht
enthalten ist, entsteht darin ein Fehler und verringert sich die
mikrokristalline Eigenschaft, und das elektrische Verhalten des
Elements verschlechtert sich.
-
In
dem erfindungsgemäßen Element
muss die Dicke der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden Schicht
80-150 Å betragen
und muss die Dichte der Verunreinigung in der Schicht volle 1021 Atome/cm3 betragen.
-
Der
Dichte der Verunreinigung in der zweiten elektrisch leitenden Schicht
wird ein Gradient verliehen, damit sie auf der lichteinfallsseitigen äußersten
Oberfläche
mit 1021 Atomen/cm3 oder
mehr am höchsten
ist und zur i-Schicht
hin abnimmt, wodurch die Gitterübereinstimmung
mit der mikrokristallinen i-Schicht und das elektrische Verhalten
(fotoelektrisches Umwandlungsverhalten) des Elements weiter verbessert
werden.
-
Dieser
Dichtegradient der Verunreinigung kann erzeugt werden, indem beim
Ausbilden durch zum Beispiel das Plasma-CVD-Verfahren (das das Roll-to-Roll-Verfahren voraussetzt)
eine räumliche
(Entladungs-)Verteilung in der Dichte des die Verunreinigung enthaltenden
Gases erzeugt wird.
-
Dieser
Dichtegradient verbessert zudem stark die Übergangsverhalten der zweiten
elektrisch leitenden Schicht und der ersten elektrisch leitenden
Schicht in der Tandemzelle.
-
Die
Schichtdicke der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht kann bei
der Erfindung geeigneter Weise 50-100 Å betragen. Wenn die Schichtdicke
weniger als 50 Å betragen
würde,
gäbe es
weder die Wirkung, dass die Mikrokristallisation der zweiten elektrisch
leitenden Schicht gefördert
wird, noch gäbe
es die Wirkung, dass die Gitterübereinstimmung
der mikrokristallinen i-Schicht und der zweiten elektrisch leitenden
Schicht verbessert wird.
-
Wenn
die mikrokristalline i-Schicht mehr 100 Å dick wäre, würde diese Schicht auf den Lauf
der Ladungsträger
als eine Widerstandsschicht wirken und würde das elektrische Verhalten
(fotoelektrisches Umwandlungsverhalten) des Elements als Verringerung
des Füllfaktors
erscheinen. Während
der Bildung der zweiten elektrisch leitenden Schicht kann wegen
der hohen Temperatur von ihr nicht verhindert werden, dass die Verunreinigung
mehr oder weniger stark in die mikrokristalline i-Grundlagenhalbleiterschicht
diffundiert.
-
Die
Tatsache, dass diese zweite elektrisch leitende Verunreinigung in
die nicht-kristalline i-Halbleiterschicht diffundiert, die die Ladungsträger erzeugende
Schicht ist, kann die Ursache dafür sein, dass bei der Massenproduktion
oder Herstellung des Elements keine Reproduzierbarkeit des elektrischen
Verhaltens erreicht werden kann.
-
Die
Tatsache, dass die Schichtdicke der mikrokristallinen i-Schicht
50 Å oder
mehr beträgt,
entspricht der Minimaldicke, um ihren Einfluss gering zu halten.
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1 ist
eine schematische Ansicht, die die Gesamtheit einer erfindungsgemäßen Halbleiterschichtbildungsanlage
zum Herstellen eines fotovoltaischen Elements mit Si-Einzelzelle zeigt.
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In 1 bezeichnet
die Bezugszahl 101 eine Akkumulationsfilmbildungsanlage.
Die Bezugszahl 102 bezeichnet ein langes elektrisch leitendes
bandartiges Bauteil, die Bezugszahl 103 bezeichnet eine
Abgabekammer für
das bandartige Bauteil, die Bezugszahl 104 bezeichnet eine
Aufwickelkammer für
das bandartige Bauteil, die Bezugszahl 105 bezeichnet eine
eine n-Halbleiterschicht bildende Kammer, die Bezugszahl 106 bezeichnet
eine eine nicht-kristalline i-Si-Schicht bildende Kammer, die Bezugszahl 107 bezeichnet
eine eine mikrokristalline i-Si-Schicht
bildende Kammer und die Bezugszahl 108 bezeichnet eine
eine mikrokristalline p-Halbleiterschicht bildende Kammer. Die Bezugszahl 110 bezeichnet
einen Entladungsraum. Die Bezugszahl 109 bezeichnet eine
Gassperre und die Bezugszahlen 111 und 112 bezeichnen
Spulen.
-
4 ist
eine strukturelle Schnittansicht der die mikrokristalline i-Si-Halbleiterschicht
bildenden Kammer.
-
Dabei
handelt es sich um eine einen Akkumulationsfilm bildende Kammer,
die das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren
verwendet, wobei die die n-Halbleiterschicht bildende Kammer 105 und
die die nicht-kristalline i-Si-Halbleiterschicht
bildende Kammer 106 in 1 einen ähnlichen
Aufbau haben.
-
In 4 bezeichnet
die Bezugszahl 401 eine einen Akkumulationsfilm bildende
Kammer, die Bezugszahl 402 bezeichnet ein bandartiges Bauteil,
die Bezugszahl 403 bezeichnet eine Gassperre, die Bezugszahl 404 bezeichnet
eine Sperrgaseinleitungseinrichtung, die Bezugszahl 405 bezeichnet
einen Entladungsofen, die Bezugszahl 406 bezeichnet eine
Heizeinrichtung für
das bandartige Bauteil (eine Lampenheizung), die Bezugszahl 407 bezeichnet
eine Materialgaszuführungseinrichtung,
die Bezugszahl 408 bezeichnet eine Hochfrequenzelektrode
(Kathodenelektrode), die Bezugszahl 409 bezeichnet eine
Absaugeinrichtung, und die Bezugszahl 410 bezeichnet einen
Entladungsbereich. Der Pfeil 411 gibt die Bewegungsrichtung
des bandartigen Bauteils an, und der Pfeil 412 gibt die
Richtung an, in der das Materialgas strömt.
-
Die
Bezugszahl 413 bezeichnet ein Abschirmbauteil.
-
Es
erfolgt nun eine Beschreibung des Ablaufs, mit dem durch die die
mikrokristalline i-Si-Halbleiterschicht bildende Kammer 401 in 4 eine
mikrokristalline i-Schicht
ausgebildet wird. Die den Akkumulationsfilm bildende Kammer 401,
in der das bandartige Bauteil 402 verläuft, wird zunächst durch
eine nicht gezeigte Absaugeinrichtung abgesaugt, um den Druck zu
verringern. Sperrgas (wie H2 oder He) wird
dazu gebracht, von der Sperrgaseinleitungseinrichtung 404 in
die Gassperre 403 zwischen den benachbarten Kammern zu strömen, wobei
die Gasatmosphäre
mit den angrenzenden Kammern abgetrennt wird.
-
Als
nächstes
wird ein Materialgas, das auf eine vorbestimmte Zufuhrmenge gesteuert
wird, durch die Materialgaseinleitungseinrichtung 407 in
der Bewegungsrichtung 414 des bandartigen Bauteils vom
oberen Teil her eingeleitet und durch eine Druckregeleinrichtung
(ein nicht gezeigtes variables Leitwertventil) dazu gebracht, zur
Seite des unteren Teils zu strömen,
um dadurch den Druck im Entladungsofen konstant zu halten. Das bandartige
Bauteil 402 und der Entladungsofen 405 werden
durch die Heizeinrichtung für
das bandartige Bauteil 406 und die Materialgas- und Entladungsofenbauteilheizeinrichtung 412 auf
eine vorbestimmte Temperatur gesteuert.
-
Anschließend wird
an die Kathodenelektrode 410 eine elektrische Hochfrequenzleistung
angelegt, um dadurch eine Entladung herbeizuführen, wobei das Materialgas
zerlegt wird und auf dem bandartigen Bauteil ein mikrokristalliner
i-Film ausgebildet wird, während
sich das bandartige Bauteil 402 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit
bewegt.
-
Unter
Verwendung der den Akkumulationsfilm bildenden Kammer von 4 wurde
experimentell auf einem aus Edelstahl (SUS 430) bestehenden bandartigen
Bauteil, auf dem 1000 Å dick
nicht-kristallines Si ausgebildet war, ein mikrokristalliner i-Si-Halbleiterfilm
ausgebildet.
-
Die
Bildungsbedingungen waren SiH4 10 sccm und
H2 1000 sccm als Materialgas, 13,56 MHz
elektrische Hochfrequenzleistung 0,5 W/cm2 (auf
der Elektrode), Bildungstemperatur 280°C und Druck 1,3 Torr.
-
Als
der ausgebildete Film mittels RHEED untersucht wurde, wurde festgestellt,
dass er mikrokristallisiert war.
-
Die
mikrokristalline Schicht konnte auch durch Untersuchung des Querschnitts
des Akkumulationsfilms mittels TEM (Transmissionselektronenmikroskop)
bestätigt
werden.
-
Des
Weiteren ließ das
Laser-Ramanspektroskopie-Verfahren eine ähnliche Schlussfolgerung zu.
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5 ist
eine strukturelle Schnittansicht der die mikrokristalline p-Halbleiterschicht
bildenden Kammer in 1.
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Dabei
handelt es sich um eine einen Akkumulationsfilm bildende Kammer,
die das Hochfrequenz-Plasma-CVD-Verfahren
verwendet.
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In 5 bezeichnet
die Bezugszahl 501 eine den Akkumulationsfilm bildende
Kammer, die Bezugszahl 502 bezeichnet ein bandartiges Bauteil,
die Bezugszahl 503 bezeichnet eine Gassperre, die Bezugszahl 504 bezeichnet
eine Sperrgaseinleitungseinrichtung, die Bezugszahl 505 bezeichnet
einen Entladungsofen, die Bezugszahl 506 bezeichnet ein
Heizbauteil für
das bandartige Bauteil (eine Lampenheizung), die Bezugszahl 507 bezeichnet
eine Materialgaszuführungseinrichtung,
die Bezugszahl 508 bezeichnet eine lamellenförmige Hochfrequenzelektrode
(Kathodenelektrode), die Bezugszahl 509 bezeichnet eine
Absaugeinrichtung, und die Bezugszahl 510 bezeichnet einen
Entladungsbereich.
-
Der
Pfeil 511 gibt die Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils
an, und der Pfeil 512 gibt die Richtung an, in der das
Materialgas strömt.
Die Bezugszahl 513 bezeichnet eine Filmbildungsbereicheinstelleinrichtung.
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Es
erfolgt nun eine Beschreibung des Ablaufs, mit dem durch die die
mikrokristalline p-Si-Halbleiterschicht bildende Kammer in 5 eine
mikrokristalline p-Halbleiterschicht ausgebildet wird.
-
Die
den Akkumulationsfilm bildende Kammer 501, in der das bandartige
Bauteil 502 verläuft,
wird zunächst
durch die Absaugeinrichtung 511 (bei der sich außerhalb
eine nicht gezeigte Absaugpumpe befindet) auf einen niedrigeren Druck
abgesaugt.
-
Sperrgas
(wie H2 oder He) wird dazu gebracht, von
der Sperrgaseinleitungseinrichtung 504 zur Gassperre 503 zwischen
den benachbarten Kammern zu strömen,
um dadurch die Gasatmosphäre
mit den angrenzenden Kammern abzutrennen. Als nächstes wird das Materialgas,
das auf eine vorbestimmte Zufuhrmenge gesteuert wird, durch die
Materialgaseinleitungseinrichtung 509 vom unteren Teil
in die Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils eingeleitet und
dazu gebracht, zur Seite des oberen Teils zu strömen, wobei der Druck im Entladungsofen
durch eine Druckregeleinrichtung (ein nicht gezeigtes Leitwertregelventil)
konstant gehalten wird. Das bandartige Bauteil 502 und
der Entladungsofen 505 werden durch die Heizeinrichtung für das bandartige
Bauteil 507 und die Materialgas- und Entladungsofenbauteilheizeinrichtung 512 auf
vorbestimmte Temperaturen gesteuert.
-
Anschließend wird
an die Kathodenelektrode 510 elektrische Hochfrequenzleistung
angelegt, um dadurch eine Entladung herbeizuführen, wobei das Materialgas
zerlegt wird und auf dem bandartigen Bauteil ein mikrokristalliner
p-Film ausgebildet wird, während
sich das bandartige Bauteil 502 mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit bewegt.
-
Unter
Verwendung der den Akkumulationsfilm bildenden Kammer von 5 wurde
experimentell auf einem aus Edelstahl (SUS 430) bestehenden bandartigen
Bauteil, auf dem 1000 Å dick
nicht-kristallines Si ausgebildet war, ein mikrokristalliner p-Si-Halbleiterfilm
ausgebildet.
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Die
Bildungsbedingungen waren SiH4 10 sccm,
H2 3000 sccm und BF3 10
sccm als Materialgas, 13,56 MHz elektrische Hochfrequenzleistung
0,5 W/cm2 (per Elektrodenfläche), Bildungstemperatur
200°C und Druck
1,2 Torr.
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Als
der gebildete Film mittels RHEED untersucht wurde, wurde festgestellt,
dass er mikrokristallisiert war. Ein ähnliches Ergebnis wurde durch
die Untersuchung des Querschnitts des Akkumulationsfilms mittels TEM
erzielt. Des Weiteren ergab sich eine ähnliche Schlussfolgerung durch
das Laser-Ramanspektroskopie-Verfahren. Ferner wurde durch eine
SIMS-Analyse (SIMS: Sekundärionenmassenspektroskopie)
festgestellt, dass in dem Film Bor mit einer Dichte von 1021 Atomen/cm3 oder
mehr enthalten war.
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Es
folgt nun eine Beschreibung des Ablaufs, mit dem unter Nutzung der
Anlage von 1 und Verwendung des Roll-to-Roll-Verfahrens ein
fotovoltaisches Element mit Si-Einzelzelle
hergestellt wurde.
-
Zunächst wurde
das lange bandartige Bauteil aus elektrisch leitendem magnetischem
Material 102, das auf der Spule 111 in Form einer
Rolle aufgewickelt war, von der Abgabekammer 103 durch
die den Akkumulationsfilm bildenden Kammern 105-108 und
die Gassperre 109 mit einem Zug, der in Form einer abhängigen Kurve
aufgebracht wurde, zur Aufwickelkammer 104 gespannt.
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In
der Gassperre 109 und in den den Akkumulationsfilm bildenden
Kammern 105-108 sind (nicht gezeigte) Magnetwalzen
eingebaut und ziehen das gespannte bandartige Bauteil 102 an,
um dadurch die Spur festzulegen, entlang der das bandartige Bauteil
bewegt wird.
-
Als
nächstes
wird die Anlage 101 durch nicht gezeigte Absaugeinrichtungen,
die jeweils in der Abgabekammer 103 für das bandartige Bauteil 102,
der Aufwickelkammer 104 für das bandartige Bauteil und
den den Akkumulationsfilm bildenden Kammern 105-108 vorgesehen
sind, auf einen niedrigeren Druck in der Größenordnung von 10-3 Torr
abgesaugt. Um die Unabhängigkeit
der Akkumulationsfilm bildungsbedingungen der den Akkumulationsfilm
bildenden Kammern 105-108 aufrechtzuerhalten,
wird in die Gassperre 109 von einer (nicht gezeigten) Sperrgaseinleitungseinrichtung
als Sperrgas Inertgas oder Wasserstoff eingeleitet.
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Das
Materialgas zum Ausbilden des Akkumulationsfilms wird von einer
(nicht gezeigten) Gaszuführungseinrichtung
in die den Akkumulationsfilm bildenden Kammern 105-108 eingeleitet,
wobei der Druck in den Kammern durch eine (nicht gezeigte) Druckregeleinrichtung,
die in einem (nicht gezeigtem) Ablassrohr eingebaut ist, auf ein
vorbestimmtes Niveau gesteuert wird.
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Das
bandartige Bauteil 102 und das Bauteil im Entladungsofen 110 werden
durch (nicht gezeigte) Heizeinrichtungen, die in den Kammern 3-7
eingebaut sind, auf die Temperatur der Akkumulationsfilmbildungsbedingungen
gesteuert.
-
An
die Kathodenelektrode jeder Kammer wird eine elektrische Hochfrequenzleistung
angelegt, um dadurch im Entladungsraum eine Entladung herbeizuführen.
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Als
nächstes
werden auf dem bandartigen Bauteil nacheinander eine n-Halbleiterschicht,
eine nicht-kristalline
i-Halbleiterschicht, eine mikrokristalline i-Halbleiterschicht und eine mikrokristalline
p-Halbleiterschicht akkumuliert, während das bandartige Bauteil 110 kontinuierlich
von der Spule 111 in der Abgabekammer 103 abgeben
wird und sich in die Aufwickelkammer 104 bewegt, wodurch
ein fotovoltaisches Element mit Si-Einzelzelle ausgebildet wird.
-
Außerdem wird
das bandartige Bauteil 102, auf dem das fotovoltaische
Element ausgebildet worden ist, der Abfolge entsprechend auf der
Spule 112 in der Aufwickel kammer 104 aufgewickelt.
-
Die
Erfindung wird nun im Folgenden anhand einiger Ausführungsbeispiele
beschrieben, doch ist die Erfindung nicht auf die folgenden Ausführungsbeispiele
beschränkt.
-
– Ausführungsbeispiel
1 –
-
Mit
der Anlage 101 von 1 wurde
ein fotovoltaisches Element mit Si-Einzelzelle 1201 hergestellt, das
den in 9 gezeigten Schichtaufbau hatte.
-
Dieses
fotovoltaische Element 901 wird gebildet von einer rückwärtigen Reflexionsschicht 903,
einer Reflexionsverstärkungsschicht 904,
einer ersten elektrisch leitenden (n-)Schicht 905, einer
nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht 906,
einer mikrokristallinen i-Si-Halbleiterschicht 907,
einer mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 908, einem
transparenten elektrisch leitenden Film 909 und einer Stromsammelelektrode 910,
die nacheinander auf einem elektrisch leitenden bandartigen Bauteil
(SUS 430) 902 ausgebildet sind. Das bandartige Bauteil 902 hat
eine Breite von 40 cm und eine Dicke von 0,14 mm und wies das fotovoltaische
Element über
eine Länge
von 1000 m auf.
-
Unten
wird ein bestimmter Herstellungsablauf gezeigt.
-
Zunächst wurden
durch das Sputterverfahren als untere Elektroden auf einem ausreichend
entfetteten und gewaschenen bandartigen Bauteil jeweils 100 nm und
1 μm dick
ein Aluminiumdünnfilm,
der eine rückwärtige Reflexionsschicht
war, und ein ZnO-Dünnfilm
aufgedampft, der eine Reflexionsverstärkungsschicht war.
-
Darauf
wurde mit einem ähnlichen
Ablauf unter Nutzung einer kontinuierlich arbeitenden Anlage, die das
in 1 gezeigte Roll-to-Roll-System verwendete, eine
Halbleiterschicht ausgebildet.
-
Als
Kathodenelektrode einer eine mikrokristalline p-Schicht bildenden Kammer wurde eine
trennwandartige Elektrode mit einer wie in 6 gezeigten
Form eingesetzt. Der nächste
Abstand zwischen dem bandartigen Bauteil und den trennwandartigen
Elektroden, die Teil der Kathodenelektrode waren, betrug 0,5 cm, der
Abstand zwischen jeweils angrenzenden der achtzehn trennwandartigen
Elektroden betrug 5 cm (das heißt,
dass die Länge
der Kathodenelektrode 105 cm betrug), die Länge der trennwandartigen Elektroden
in der Breitenrichtung des bandartigen Bauteils betrug 50 cm, und
das Verhältnis
der Kathodenfläche
zur geerdeten Gesamtanodenfläche
einschließlich
des elektrisch leitenden bandartigen Bauteils betrug das 3,0-fache. Als
nächstes
wurde auf dem mikrokristallinen p-Halbleiterfilm durch Sputtern
80 nm dick ITO (IN2O3 +
SnO2) als transparente Elektrode aufgedampft,
und weiter wurde durch Vakuumaufdampfung 2 μm dick Al als eine Stromsammelelektrode
abgeschieden, um dadurch ein fotovoltaisches Element (Element Ausführungsbeispiel 1)
herzustellen.
-
Die
Bildungsbedingungen (das verwendete Materialgas, die elektrische
HF-Leistung, der Druck und die Substrattemperatur) der Halbleiterschichten
des oben beschriebenen fotovoltaischen Elements sind unten in Tabelle
1 angegeben.
-
-
Um
die fotoelektrische Umwandlungsleistung des im Ausführungsbeispiel
1 hergestellten fotovoltaischen Elements zu beurteilen, wurden der
folgende Vergleich und die folgenden Untersuchungen durchgeführt.
-
– Vergleichbeispiel
1 –
-
Zum
Vergleich wurde eine Si-Einzelzelle ohne mikrokristalline i-Halbleiterschicht
hergestellt.
-
– Element A –
-
Die
Herstellung dieses Elements A erfolgte in Übereinstimmung mit dem Ablauf
zur Herstellung des Elements Ausführungsbeispiel 1 mit Ausnahme
dessen, das bei der Anlage von 1 in der
die mikrokristalline i-Si-Halbleiterschicht bildenden Kammer 107 keine
Entladung herbeigeführt
wurde.
-
Zudem
wurde ein fotovoltaisches Element hergestellt, bei dem anstelle
der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht des Elements Ausführungsbeispiel
1 zu der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht
die gleiche Dicke (10 nm) hinzugefügt wurde.
-
– Element B –
-
Die
Herstellung dieses Elements B erfolgte in Übereinstimmung mit dem Ablauf
zur Herstellung des Elements Ausführungsbeispiel 1 mit Ausnahme
dessen, das bei der Anlage von 1 in der
die mikrokristalline i-Halbleiterschicht bildenden Kammer 107 keine
Entladung herbeigeführt
wurde und zu dem nicht-kristallinen i-Si-Halbleiter, der in der
die nicht-kristalline i-Halbleiterschicht bildenden Kammer 106 ausgebildet
wurde, 10 nm hinzugefügt
wurden.
-
Es
folgte eine Beurteilung der drei im Ausführungsbeispiel 1 und Vergleichsbeispiel
1 hergestellten Arten an fotovoltaischen Elementen. Das Strom-Spannung-Verhalten
wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen Bauteils in seiner
Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt (5 cm vom Ende)
mit einer Fläche
von 5 cm
2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm
2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrads
installiert wurde. Das Ergebnis ist unten in Tabelle 2 angegeben.
Jeder Wert ist ein frei wählbarer
Wert, wenn für
jeden Kennwert des Elements Vergleichsbeispiel 1 1,00 genommen wird.
Bei dem Element Ausführungsbeispiel
1, bei dem durch die erfindungsgemäße Anlage die mikrokristalline
i-Schicht vorgesehen wurde, wurde verglichen mit den Elementen A
und B, bei denen keine solche Schicht vorgesehen war, eine Verbesserung
des Füllfaktors
festgestellt, mit dem Ergebnis, dass sich der Umwandlungswirkungsgrad
auf das 1,07-fache verbesserte. TABELLE 2
| Elementnamen | Umwandlungswirkungsgrad
(%) | Leerlaufspannung (V) | Kurzschlussstrom (mA/cm2) | Füllfaktor |
| Element
Ausfbsp. 1 | 1,07 | 1 | 1,02 | 1,05 |
| Element
A | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Element
B | 1 | 1 | 1,05 | 0,95 |
-
– Vergleichsbeispiel
2 –
-
Es
wurden die Bildungsbedingungen untersucht, unter denen die mikrokristalline
i-Schicht als Mikrokristall ausgebildet wurde.
-
Das
Ausbilden erfolgte bis zu der nicht-kristallinen i-Schicht mit einem ähnlichen
Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
1, wobei der Akkumulationsfilm unter den unten in Tabelle 3 angegebenen
Bildungsbedingungen ausgebildet wurde, um darauf eine mikrokristalline
i-Schicht auszubilden, und keine p-Schicht ausgebildet wurde, sondern
der Akkumulationsfilm herausgenommen wurde und die kristalline Eigenschaft
des Akkumulationsfilms durch eine TEM-Fotografie (TEM: Transmissionselektronenmikroskop)
beurteilt wurde.
-
Die
Bildungsbedingungen und kristalline Eigenschaft der mikrokristallinen
i-Schicht sind unten in Tabelle 4 angegeben.
-
Als
Ergebnis wurde bestätigt,
dass ein Akkumulationsfilm, der eine Schichtdicke von 5 nm oder
mehr hatte und unter den Bedingungen hergestellt wurde, dass die
Zufuhrmenge an H
2-Gas zum Entladungsraum mindestens
50-mal so groß wie
die Zufuhrmenge an SiH
4-Gas war und die
Dichte an elektrischer Hochfrequenzenergie auf der Elektrode 0,2
W/cm
2 oder mehr betrug, mikrokristallisiert
war. TABELLE 3
| Bildungsbedingungen
für mikrokristalline
i-Halbleiterschicht | | |
| H2/SiH4-Durchflussverhältnis | elektrische
HF-Energiedichte
(W/cm2) | Schichtdicke
(nm) | Bestätigung mikrokristalline
Eigenschaft |
| 10 | 1 | 10 | X |
| 10 | 1 | 15 | X |
| 50 | 0,1 | 10 | X |
| 50 | 0,1 | 15 | X |
| 50 | 0,2 | 10 | O |
| 50 | 0,5 | 5 | O |
| 80 | 0,1 | 15 | X |
| 80 | 0,2 | 5 | O |
| 100 | 0,1 | 15 | X |
| 100 | 0,2 | 5 | O |
weitere Bildungsbedingungen
Druck 1,3 Torr,
Substrattemperatur 200°C
-
– Vergleichsbeispiel
3 –
-
Die
Bildungsbedingungen der mikrokristallisierten p-Schicht und das
Strom-Spannung-Verhalten (fotoelektrisches Umwandlungsverhalten)
des fotovoltaischen Elements wurden in Abhängigkeit von der Kristallinität der i-Schichtoberfläche in Kontakt
mit der p-Schicht und in Abhängigkeit
von den p-Schichtbildungsbedingungen (der Zufuhrmenge des Materialgases
und der Zufuhrmenge der elektrischen Hochfrequenzleistung) untersucht.
-
Die
Herstellung erfolgte bis zur nicht-kristallinen i-Schicht mit einem ähnlichen
Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
1, und darauf wurden eine mikrokristalline i-Schicht und eine einer Mikrokristallisierung
zu unterziehende p-Schicht ausgebildet und als Prüfkörper verwendet.
-
Der
Querschnitt des Prüfkörpers wurde
wie im Vergleichsbeispiel 2 durch ein TEM untersucht, wobei die
kristalline Eigenschaft der p-Schicht beurteilt wurde.
-
Des
Weiteren wurde auf dem Muster wie im Ausführungsbeispiel 1 ein transparenter
elektrisch leitender Film ausgebildet, um dadurch eine Stromsammelelektrode
zu bilden, und das Strom-Spannung-Verhalten (fotoelektrisches Umwandlungsverhalten)
des fotovoltaischen Elements wurde beurteilt.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in der Breitenrichtung beurteilt, der mit einer Fläche von
5 cm2 aus dem Endabschnitt (5 cm vom Ende)
herausgeschnitten wurde, wobei er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht
(100 mW/cm2) und unter Messung des Strom-Spannung-Verhaltens
installiert wurde.
-
Die
Bildungsbedingungen des Prüfkörpers und
das Ergebnis der Beurteilung der mikrokristallinen Eigenschaft sind
unten in Tabelle 4 angegeben.
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Was
die kristalline Eigenschaft der p-Schicht betrifft, ist die Markierung
O in den Spalten der Prüfkörper eingetragen,
bei denen ein Mikrokristall festgestellt wurde, und die Markierung
X ist in den Spalten der Prüfkörper eingetragen,
bei denen kein Mikrokristall festgestellt wurde.
-
Was
das Strom-Spannung-Verhalten des fotovoltaischen Elements betrifft,
ist die Markierung O in den Spalten der Prüfkörper eingetragen, für die ein
Wert von 95% oder mehr des besten numerischen Werts erzielt wurde,
die Markierung Δ ist
in den Spalten der Prüfkörper eingetragen,
für die
ein Wert von 90% oder mehr erzielt wurde, und die Markierung X ist
in den Spalten der Prüfkörper eingetragen,
für die
ein Wert von weniger als 90% erzielt wurde.
-
Anhand
der Ergebnisse der Beurteilung wurde festgestellt, dass die Mikrokristallisation
der p-Schicht gefördert
wird, wenn sich die mikrokristalline i-Schicht auf der nicht-kristallinen i-Schicht
befindet. Und zwar konnte die mikrokristalline Eigenschaft sogar
für eine
geringe Schichtdicke in der Größenordnung
von 5 nm Å bestätigt werden.
Ferner konnte die mikrokristalline Eigenschaft für eine hohe Dichte von 50%
des Dotiergases BF3 zur Durchflussmenge
an SiH4-Gas bestätigt werden, wobei auch das
Strom-Spannung-Verhalten des fotovoltaischen Elements gut war.
-
-
-
-
Die
anderen Bildungsbedingungen der p-Schicht waren elektrische HF-Leistung
0,02 W/cm3, automatische Vorspannung der
Kathodenelektrode +100 bis +150, Druck 1,2 Torr und Substrattemperatur
200°C.
-
– Vergleichsbeispiel
4 –
-
Die
kristalline Eigenschaft der mikrokristallinen i-Schicht wurde bei
verschiedenen Prüfkörpern in
Richtung der Schichtdicke geändert.
Es wurden ein Fall, in dem die Kristallinität zur p-Schicht hin erhöht wurde,
und ein Fall, in dem die Kristallinität zur p-Schicht hin verringert
wurde, festgelegt, und das Strom-Spannung-Verhalten der fotovoltaischen Elemente
wurde miteinander verglichen.
-
Als
die Kristallinität
zur p-Schicht hin erhöht
wurde, wurde das Materialgas in der Förderrichtung des bandartigen
Bauteils vom oberen Teil her eingeleitet und dazu gebracht, zum
unteren Teil zu strömen.
Als die Kristallinität
zur p-Schicht hin
verringert wurde, wurde das Materialgas in der Förderrichtung des bandartigen Bauteils
vom unteren Teil her eingeleitet und dazu gebracht, zum oberen Teil
hin zu strömen.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten der fotovoltaischen Elemente ist unten
in Tabelle 5 angegeben.
-
-
Als
das Materialgas in der Förderrichtung
des bandartigen Bauteils vom oberen Teil her eingeleitet wurde und
dazu gebracht wurde, zum unteren Teil zu strömen, und die kristalline Eigenschaft
des Akkumulationsfilms zur p-Schicht
hin verbessert wurde, war die Leistung des fotovoltaischen Elements
bezüglich
FF höher.
-
– Vergleichbeispiel
5 –
-
Der
folgende Vergleich und die folgenden Untersuchungen erfolgten, um
die fotoelektrische Umwandlungsleistung des im Ausführungsbeispiel
1 hergestellten fotovoltaischen Elements zu beurteilen.
-
Die
Dicken der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen
p-Halbleiterschicht und die Dichte der p-Verunreinigung wurden mit einem ähnlichen
Aufbau wie im Ausführungsbeispiel
1 auf verschiedene Art geändert,
um dadurch ein fotoelektromotorisches Leistungselement herzustellen.
-
Auf
einer nicht-kristallinen i-Schicht wurde eine mikrokristalline p-Schicht
ausgebildet, um dadurch für ein
fotovoltaisches Element zu sorgen, wobei die Dichte seiner p-Verunreinigung
geändert
wurde, woraufhin das Strom-Spannung-Verhalten
der im Ausführungsbeispiel
1 und Vergleichsbeispiel 5 hergestellten fotovoltaischen Elemente
beurteilt wurden.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungswirkungs grads
usw. installiert wurde. Das Ergebnis ist unten in Tabelle 6 angegeben.
-
Jeder
Wert ist ein frei wählbarer
Wert, wenn jeder Kennwert von Ausführungsbeispiel 1 1,00 ist.
-
Was
in der Tabelle die Werte für
den Umwandlungswirkungsgrad, die Leerlaufspannung, den Kurzschlussstrom
und den Füllfaktor
betrifft, ist der höchste
Wert 1 und ist die Markierung O eingetragen, wenn die Leistung bei
einem Wert von 95% oder mehr bezüglich
des höchsten
Werts als im Wesentlichen gleichwertig angesehen wird, und die Markierung Δ ist eingetragen,
wenn die Leistung bei 90% bis weniger als 95% etwas schlechter ist,
und die Markierung X ist eingetragen, wenn die Leistung bei weniger
als 90% deutlich schlechter ist.
-
Außerdem wurde
die Dichte der Verunreinigung (Analyse der Zusammensetzung) in dem
Akkumulationsfilm durch Sekundärionenmassenspektroskopie
(SIMS) ermittelt.
-
-
Aus
Tabelle 6 ergibt sich, dass eine Verringerung des Füllfaktors
festgestellt wurde, als die Dicke der mikrokristallinen p-Schicht
mit etwa 200 Å hoch
war, und dass eine Verringerung der Leerlaufspannung festgestellt
wurde, als der Maximalwert der Dichte der p-Verunreinigung in der
p-Schicht 1021 Atome/cm3 oder
weniger betrug.
-
Es
wurden drei Arten von Verteilungen der Dichte der p-Verunreinigung in
der mikrokristallinen p-Schicht in Richtung der Schichtdicke erzeugt,
und zwar eine Verteilung, die in Richtung der Schichtdicke gleichmäßig war
(Vergleichselement 1-2A), eine Verteilung, bei der die äußerste Oberfläche der
p-Schicht dicht war und zur i-Schicht
dünn wurde
(Vergleichselement 1-2B), und eine Verteilung, bei der die äußerste Oberfläche der
p-Schicht dünn
war und zur i-Schicht hin dicht wurde (Vergleichselement 1-2C).
-
Wie
im Fall des Vergleichsbeispiels 5 wurde das Strom-Spannung-Verhalten
des Elements gemessen und beurteilt. Das Ergebnis ist unten in Tabelle
7 angegeben.
-
-
Was
das Strom-Spannung-Verhalten des Elements betrifft, wurde in einem
Element, das eine Dichteverteilung hatte, in dem die Dichte der
p-Schichtverunreinigung zur i-Schicht hin abnahm, ein höherer Umwandlungswirkungsgrad
erzielt.
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– Vergleichsbeispiel
7 –
-
Mit
einem ähnlichen
Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
1 wurde ein fotovoltaisches Element hergestellt, das gleich dem
des Ausführungsbeispiels
1 war, mit der Ausnahme, dass die Schichtdicke einer nicht-kristallinen
i-Schicht zwischen einer nicht-kristallinen i-Schicht und einer
mikrokristallinen p-Schicht eingefügt wurde und die Schichtdicken
der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen p-Schicht
geändert wurden.
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Die
Dichte der p-Verunreinigung in der mikrokristallinen p-Schicht lag in der
Größenordnung
von 1021 Atomen/cm3 und
hatte eine Verteilung, bei der die Dichte zur Seite der i-Schicht hin abnahm.
-
Wie
im Fall des Vergleichsbeispiels 5 wurde das Strom-Spannung-Verhalten
des Elements gemessen und beurteilt. Das Ergebnis ist unten in Tabelle
8 angegeben.
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In
der Tabelle ist die Markierung O eingetragen, wenn die Werte des
Umwandlungswirkungsgrads, der Leerlaufspannung, des Kurzschlussstroms
und des Füllfaktors
bezogen auf die Werte im Ausführungsbeispiel 95%
betragen und festgestellt wurde, dass das Leistungsvermögen im Wesentlichen
gleich dem des Ausführungsbeispiels
war, und die Markierung Δ ist
eingetragen, wenn die Werte 90% bis weniger als 95% betragen und
die Leistung etwas schlechter ist, und die Markierung X ist eingetragen,
wenn die Werte weniger als 90% betragen und die Leistung deutlich
schlechter ist.
-
-
Was
das Strom-Spannung-Verhalten wie den Umwandlungswirkungsgrad betrifft,
wurde ein hoher fotoelektrischer Umwandlungswirkungsgrad bei einem
fotovoltaischen Element erzielt, bei dem die Schichtdicke der mikrokristallinen
i-Schicht 50-100 Å betrug
und die Schichtdicke der mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 100-150 Å betrug
(in einem ausführlichen
Versuch wurde festgestellt, dass 80-150 Å geeignet sind).
-
Anhand
von Ausführungsbeispiel
1 und den Vergleichsbeispielen 5, 6 und 7 zeigt sich das hervorragende
fotoelektrische Umwandlungsverhalten des fotovoltaischen Elements
mit der Si-Einzelzelle, das auf Grundlage der Erfindung hergestellt
wurde.
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– Ausführungsbeispiel
2 –
-
Auf
der Grundlage der Erfindung wurde mit einem ähnlichen Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
1 unter den Bedingungen von Tabelle 6 ein fotovoltaisches Element
mit SiGe-Einzelzelle hergestellt, das den in 10 gezeigten
Schichtaufbau hatte (Element Ausführungsbeispiel 2). Dieses fotovoltaische
Element 1001 wurde gebildet durch Aufeinanderschichten
einer rückwärtigen Reflexionsfläche 1003,
einer Reflexionsverstärkungsschicht 1004,
einer nicht-kristallinen n-Si-Halbleiterschicht 1005, die
eine erste elektrisch leitende Schicht ist, einer nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht 1006,
einer nicht-kristallinen
i-SiGe-Halbleiterschicht 1007, einer nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht 1008,
einer mikrokristallinen i-Si-Halbleiterschicht 1009, einer
mikrokristallinen p-Si-Halbleiterschicht 1010, die eine
zweite elektrisch leitende Schicht ist, einem transparenten elektrisch
leitenden Film 1011 und einer Stromsammelelektrode 1012 auf
einem elektrisch leitenden bandartigen Bauteil (SUS 430) 1002.
-
Für die Bildung
der Halbleiterschichten wurde von einer kontinuierlich eine Einzelzelle
bildenden Anlage Gebrauch gemacht, die jeder Halbleiterschicht entsprechend
eine einen Akkumulationsfilm bildende Kammer hatte und das in 2 gezeigte
Roll-to-Roll-System verwendete.
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In 2 bezeichnet
die Bezugszahl 201 allgemein eine einen Akkumulationsfilm
bildende Anlage. Die Bezugszahl 203 bezeichnet eine Abgabekammer
für ein
langes bandartiges Bauteil 202, die Bezugszahl 204 bezeichnet
eine Aufwickelkammer für
das bandartige Bauteil 202, und die Bezugszahlen 205, 206, 207, 208, 209 und 210 bezeichnen
einen Akkumulationsfilm bildende Kammern. Die Bezugszahl 205 bezeichnet
eine Kammer zum Ausbilden einer nicht-kristallinen n-Si-Halbleiterschicht
als die erste elektrisch leitende Schicht, die Bezugszahl 206 bezeichnet
eine Kammer zum Ausbilden der nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht,
die Bezugszahl 207 bezeichnet eine Kammer zum Ausbilden
der nicht-kristallinen i-SiGe-Halbleiterschicht, die Bezugszahl 208 bezeichnet
eine Kammer zum Ausbilden der nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht,
die Bezugszahl 209 bezeichnet eine Kammer zum Bilden der
mikrokristallinen i-Si-Halbleiterschicht, und die Bezugszahl 210 bezeichnet
eine Kammer zum Ausbilden der mikrokristallinen p-Si-Halbleiterschicht.
Die Bezugszahl 212 bezeichnet einen Entladungsraum. Die
Bezugszahl 211 bezeichnet eine Gassperre, und die Bezugszahlen 213 und 214 bezeichnen
Spulen. Die Kammer zum Ausbilden der jeweiligen Halbleiterschichten
sind miteinander durch die Gassperre verbunden, wobei die Unabhängigkeit
des Entladungsraums aufrechterhalten wird.
-
7 ist
eine strukturelle Schnittansicht der die nicht- kristalline i-SiGe-Halbleiterschicht
bildenden Kammer 207 und insbesondere einer einen Akkumulationsfilm
bildenden Kammer, die das Mikrowellen-Plasma-CVD-Verfahren verwendet.
-
In 7 bezeichnet
die Bezugszahl 701 eine einen Akkumulationsfilm bildende
Kammer, die Bezugszahl 702 bezeichnet ein bandartiges Bauteil,
die Bezugszahl 703 bezeichnet eine Gassperre, die Bezugszahl 704 bezeichnet
eine Sperrgaseinleitungseinrichtung, die Bezugszahl 704 bezeichnet
einen Entladungsofen, die Bezugszahl 706 bezeichnet eine
Heizeinrichtung für
ein bandartiges Bauteil (eine Lampenheizung), die Bezugszahl 707 bezeichnet
eine Materialgaszuführungseinrichtung,
die Bezugszahl 708 bezeichnet eine Mikrowelleneinleitungseinrichtung,
die Bezugszahl 709 bezeichnet eine Hochfrequenzeinleitungseinrichtung,
die Bezugszahl 710 bezeichnet eine Absaugeinrichtung, und
die Bezugszahl 711 bezeichnet einen Entladungsbereich.
Der Pfeil 712 gibt die Bewegungsrichtung des bandartigen
Bauteils an, und die Bezugszahl 713 bezeichnet eine Filmbildungsbereichseinstelleinrichtung.
-
Es
folgt nun eine Beschreibung des Ablaufs, mit dem durch die die nicht-kristalline
i-SiGe-Halbleiterschicht bildende Kammer eine nicht-kristalline
i-SiGe-Halbleiterschicht ausgebildet wird.
-
Zunächst wird
die den Akkumulationsfilm bildende Kammer 701, in der das
bandartige Bauteil 702 verläuft, durch die Absaugeinrichtung 710 auf
einen niedrigeren Druck abgesaugt. Als nächstes wird das Materialgas,
das auf eine vorbestimmte Zufuhrmenge gesteuert wird, durch die
Materialgaseinleitungseinrichtung 707 in den Entladungsraum 711 eingeleitet,
wobei der Druck im Entladungsofen durch eine (nicht gezeigte) Druckregeleinrichtung
konstant gehalten wird. Das bandartige Bauteil 702 und
der Entladungsofen 704 werden durch die Heizeinrichtung
für das
bandartige Bauteil 706 und die Materialgas- und Entladungsofenbauteilheizeinrichtung
auf vorbestimmte Temperaturen gesteuert. Anschließend werden
daran eine elektrische Mikrowellen- und Hochfrequenzleistung angelegt,
um dadurch eine Entladung herbeizuführen und das Materialgas zu
zerlegen, wobei auf dem bandartigen Bauteil 702 nicht-kristallines
i-SiGe ausgebildet wird, während
sich das bandartige Bauteil 702 mit einer vorbestimmten
Geschwindigkeit bewegt.
-
-
– Vergleichsbeispiel
8 –
-
Mit
dem gleichen Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
2 wurden ein fotovoltaisches Element (Element C), bei dem keine
mikrokristalline i-Schicht eingeschoben war, und ein fotovoltaisches
Element (Element D) hergestellt, bei dem die Dicke einer mikrokristallinen
i-Schicht durch eine nicht-kristalline i-Schicht ersetzt wurde.
Es erfolgte eine Beurteilung der im Ausführungsbeispiel 1 und den Vergleichsbeispielen
1 und 2 hergestellten fotovoltaischen Elemente.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrads
installiert wurde.
-
– Vergleichsbeispiel
9 –
-
Zum
Vergleich wurde eine Si-Einzelzelle ohne mikrokristalline i-Halbleiterschicht
hergestellt (Element C).
-
Die
Herstellung dieses Elements C erfolgte in Übereinstimmung mit dem Ablauf
zur Herstellung des Elements Ausführungsbeispiel 2, mit der Ausnahme,
dass in der Anlage von 1 in der die mikrokristalline i-Si-Halbleiterschicht
bildenden Kammer 107 keine Entladung herbeigeführt wurde.
-
Außerdem wurde
ein fotovoltaisches Element (Element D) hergestellt, in dem anstelle
der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht
des Elements Ausführungsbeispiel
1 zur nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht die gleiche Dicke
(10 nm) hinzugefügt
wurde.
-
Die
Herstellung dieses Elements D erfolgte in Übereinstimmung mit dem Ablauf
zur Herstellung des Elements Ausführungsbeispiel 2, mit der Ausnahme,
dass in der Anlage von 1 eine nicht-kristalline i-Si-Halbleiterschicht
in der die mikrokristalline i-Halbleiterschicht bildenden Kammer 107 um
10 nm ergänzt wurde.
-
Es
erfolgte die Beurteilung der oben beschriebenen drei Arten von fotovoltaischen
Elementen.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrads
installiert wurde.
-
Das
Ergebnis ist unten in Tabelle 10 angegeben.
-
Jeder
Wert ist ein frei wählbarer
Wert, wenn jeder Kennwert des Elementvergleichsbeispiel 1 1,00 ist. Bei
dem Element Ausführungsbeispiel
2, das durch die erfindungsgemäße Anlage
mit einer mikrokristallinen i-Schicht versehen wurde, wurde verglichen
mit den Elementen C und D, die nicht mit einer solchen Schicht versehen
waren, eine Verbesserung des Füllfaktors
festegestellt, mit dem Ergebnis, dass sich der Umwandlungswirkungsgrad
auf das 1,07-fache verbesserte. Tabelle 10
| Elementnamen | Umwandlungs-Wirkungsgrad (%) | Leerlaufspannung (V) | Kurzschluss
strom (mA/cm2) | Fullfaktor |
| Element
Ausfbsp. 2 | 1,07 | 1 | 1,02 | 1,05 |
| Element
C | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Element
D | 1 | 1 | 1,05 | 0,95 |
-
– Vergleichsbeispiel
10 –
-
Die
Bildungsbedingungen der mikrokristallisierten p-Schicht und das Strom-Spannung-Verhalten
(fotoelektrisches Umwandlungsverhalten) des fotovoltaischen Elements
wurden als Abhängigkeit
der mit der p-Schicht in Kontakt befindlichen Oberfläche der
i-Schicht von der kristallinen Eigenschaft und als Abhängigkeit
von den p-Schichtbildungsbedingungen (der Zufuhrmenge des Materialgases
und der Versorgungsmenge an elektrischer Hochfrequenzleistung) untersucht.
-
Bis
zur nicht-kristallinen i-Schicht erfolgte ein ähnlicher Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
2, und darauf wurden eine mikrokristalline i-Schicht und eine einer
Mikrokristallisation zu unterziehende p-Schicht ausgebildet, um
dadurch für
einen Prüfkörper zu
sorgen.
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Der
Querschnitt des Prüfkörpers wurde
wie im Vergleichsbeispiel 2 mittels eines TEM untersucht, und die
kristalline Eigenschaft der p-Schicht wurde beurteilt.
-
Des
Weiteren wurde auf dem Muster ein transparenter elektrisch leitender
Film, der dem vom Ausführungsbeispiel
1 entsprach, ausgebildet, um dadurch eine Stromsammel elektrode auszubilden,
und das Strom-Spannung-Verhalten (fotoelektrisches Umwandlungsverhalten)
des fotovoltaischen Elements wurde beurteilt.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des Strom-Spannung-Verhaltens installiert wurde.
-
Das
Ergebnis der Beurteilung der Bildungsbedingungen und der mikrokristalline
Eigenschaft des Prüfkörpers ist
unten in Tabelle 11 angegeben.
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Was
die kristalline Eigenschaft der p-Schicht betrifft, ist in der Spalte
eines Prüfkörpers, bei
dem ein Mikrokristall festgestellt wurde, die Markierung O eingetragen,
und ist in der Spalte eines Prüfkörpers, bei
dem kein Mikrokristall festgestellt wurde, die Markierung X eingetragen.
-
Was
das Strom-Spannung-Verhalten des fotovoltaischen Elements betrifft,
ist in der Spalte eines Prüfkörpers, bei
dem 95% oder mehr des besten numerischen Werts erzielt wurde, die
Markierung O eingetragen, in der Spalte eines Prüfkörpers, bei dem 90% oder mehr
des besten numerischen Werts erzielt wurde, ist die Markierung Δ eingetragen,
und in der Spalte eines Prüfkörpers, bei
dem weniger als 90% des besten numerischen Werts erzielt wurde,
ist die Markierung X eingetragen. Anhand der Ergebnisse der Beurteilung
wurde festgestellt, dass auf der nicht-kristallinen i-Schicht eine mikrokristalline
i-Schicht dazwischentritt, wodurch die Mikrokristallisation der
p-Schicht gefördert wird.
Und zwar konnte die mikrokristal line Eigenschaft auch für eine geringe
Schichtdicke in der Größenordnung
von 5 nm bestätigt
werden. Ferner konnte die mikrokristalline Eigenschaft selbst für eine hohe
Dichte des Dotiergases BF3, die 50% der
Durchflussmenge an SiH4-Gas betrug, bestätigt werden,
wobei auch das Strom-Spannung-Verhalten
des fotovoltaischen Elements gut war.
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– Vergleichsbeispiel
11 –
-
Der
folgende Vergleich und die folgenden Untersuchungen wurden durchgeführt, um
die fotoelektrische Umwandlungsleistung des im Ausführungsbeispiel
2 hergestellten fotovoltaischen Elements zu beurteilen.
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Die
Dicken der nicht-kristallinen i-Silizium-Schicht (Seite der zweiten
elektrisch leitenden Schicht), der mikrokristallinen i-Schicht und
der mikrokristallinen p-Halbleiterschicht
wurden mit einem ähnlichen
Ablauf wie in dem Ausführungsbeispiel
unterschiedlich geändert,
um dadurch ein fotovoltaisches Element herzustellen.
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Es
erfolgte eine Beurteilung des Strom-Spannung-Verhaltens der im Ausführungsbeispiel
1 und Vergleichsbeispiel 5 hergestellten fotovoltaischen Elemente.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Elements in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrads
installiert wurde.
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Das
Ergebnis ist in Tabelle 6 angegeben. Jeder Wert ist ein frei wählbarer
Wert, wenn jeder Kennwert von Ausführungsbeispiel 1 1,00 ist.
-
Die
Dichte der p-Verunreinigung in der mikrokristallinen p-Schicht lag an der
Oberfläche
in der Größenordnung
von 1021 Atomen/cm3 und hatte eine Verteilung,
bei der die Dichte zur i-Seite hin abnahm.
-
Wie
im Fall vom Vergleichsbeispiel 5 wurde das Strom-Spannung-Verhalten des hergestellten
Elements gemessen und beurteilt. Das Ergebnis ist in Tabelle 12
angegeben.
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In
der Tabelle ist die Markierung O eingetragen, wenn die Werte des
Umwandlungswirkungsgrads, der Leerlaufspannung, des Kurzschlussstroms
und des Füllfaktors
95% oder mehr als im Ausführungsbeispiel
betragen und die Leistung als im Wesentlichen gleich wie im Ausführungsbeispiel
angesehen wird, und die Markierung Δ ist eingetragen, wenn die Werte
90% bis weniger als 95% betragen und die Leistung etwas schlechter
ist, und die Markierung X ist eingetragen, wenn die Werte weniger
als 90% betragen und die Leistung deutlich schlechter ist.
-
-
-
-
-
-
-
Was
das Strom-Spannung-Verhalten wie den Umwandlungswirkungsgrad betrifft,
wurde ein hoher fotoelektrischer Umwandlungswirkungsgrad bei einem
fotovoltaischen Element erzielt, bei dem die Schichtdicke der nicht-mikrokristallinen
i-Si-Halbleiterschicht 50-100 Å betrug,
die Schichtdicke der mikrokristallinen i-Schicht 50-100 Å betrug
und die Schichtdicke der mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 100-150 Å betrug
(anhand eines ausführlichen
Versuchs wurde festgestellt, dass 80-150 Å geeignet sind).
-
Anhand
des Ausführungsbeispiels
2 und der Vergleichsbeispiele zeigt sich der hervorragende fotoelektrische
Umwandlungswirkungsgrad des fotovoltaischen Elements mit der SiGe-Einzelzelle,
das auf der Grundlage der Erfindung hergestellt wurde.
-
– Ausführungsbeispiel
3 –
-
Zur
Bildung von Halbleiterschichten wurde eine kontinuierlich eine Dreifachzelle
bildende Anlage verwendet, die das Plasma-CVD-Verfahren verwendete,
das das in 3 gezeigte Roll-to-Roll-System
einsetzte.
-
In 3 bezeichnet
die Bezugszahl 301 allgemein eine einen Akkumulationsfilm
bildende Anlage. Die Bezugszahl 302 bezeichnet ein langes
bandartiges Bauteil aus elektrisch leitendem magnetischem Material, die
Bezugszahl 303 bezeichnet eine Abgabekammer für das bandartige
Bauteil, die Bezugszahl 304 bezeichnet eine Aufwickelkammer
für das
bandartige Bauteil, die Bezugszahl 305 bezeichnet einen
eine Bodenzelle herstellenden Abschnitt, die Bezugszahl 306 bezeichnet
einen eine Mittelzelle herstellenden Abschnitt, die Bezugszahl 307 bezeichnet
einen eine Deckzelle herstellenden Abschnitt, die Bezugs zahlen 308, 314 und 320 bezeichnen
eine n-Halbleiterschicht bildende Kammern, die Bezugszahlen 309, 315 und 321 bezeichnen
eine nicht-kristalline i-Si-Schicht bildende Kammern, die Bezugszahlen 310, 311, 316 und 317 bezeichnen
eine nicht-kristalline i-SiGe-Schicht bildende Kammern, die Bezugszahlen 312, 318 und 322 bezeichnen
eine mikrokristalline i-Si-Schicht bildende Kammern, und die Bezugszahlen 313, 319 und 323 bezeichnen
eine mikrokristalline p-Halbleiterschicht bildende Kammern.
-
Die
Bezugszahl 325 bezeichnet einen Entladungsofen. Die Bezugszahl 324 bezeichnet
eine Gassperre, und die Bezugszahlen 326 und 327 bezeichnen
Spulen. Der die Bodenzelle herstellende Abschnitt und der die Mittelzelle
herstellende Abschnitt setzen Anlagenbeispiel 2 ein, und der die
Deckzelle herstellende Abschnitt setzt Anlagenbeispiel 1 ein.
-
Unter
Verwendung der Anlage von 3 wurde
mit einem ähnlichen
Ablauf wie in den Ausführungsbeispielen
1 und 2 und unter den Bedingungen in der Tabelle 13 unten ein fotovoltaisches
Element 1101 mit einer SiGe\SiGe\Si-Dreifachzelle hergestellt, das den in 11 gezeigten
Schichtaufbau hatte.
-
Dieses
fotovoltaische Element 1101 wird gebildet durch Aufschichten
einer rückwärtigen Reflexionsschicht 1103,
einer Reflexionsverstärkungsschicht 1104,
einer SiGe-Bodenzelle 1105 (einer
n-Halbleiterschicht 1108, einer nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterpufferschicht 1109,
einer nicht-kristallinen i-SiGe-Halbleiterschicht 1110,
einer nicht-kristallinen i-SiGe-Halbleiterpufferschicht 1111,
einer mikrokristallinen i-Halbleiterpufferschicht 1112 und
einer mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 1113), einer
SiGe-Mittelzelle 1106 (einer n-Halbleiter schicht 1114,
einer nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterpufferschicht 1115,
einer nicht-kristallinen i-SiGe-Halbleiterschicht 1116,
einer nicht-kristallinen i-SiGe-Halbleiterpufferschicht 1117,
einer mikrokristallinen i-Halbleiterpufferschicht 1118 und
einer mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 1119), einer
Si-Deckzelle 1107 (einer n-Halbleiterschicht 1120,
einer nicht-kristallinen i-Si-Halbleiterschicht 1121,
einer mikrokristallinen i-Si-Halbleiterpufferschicht 1111 und
einer mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 1123), eines
transparenten elektrisch leitenden Films 1124 und einer
Stromsammelelektrode 1125 auf einem elektrisch leitenden
bandartigen Bauteil (SUS 430) 1102.
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TABELLE 13
-
- Substrat: SUS 430 BA, Dicke 0,13 mm
- Reflexionsschicht: Aluminium(Al)-Dünnfilm 100 nm
- Reflexionsverstärkungsschicht:
Zinkoxid(ZnO)-Dünnfilm
1 μm
- Sperrgas: 700 sccm von jeder Sperre
-
| Schichtnamen |
Dicke
jeder Schicht (nm) |
verwendetes
Gas und Durchflussmenge (sccm) |
elektrische HF, MW-Leistung (W) |
Druck
(Torr) |
Substrattemperatur (°C) |
| n-Si-Schicht |
40 |
SiH4 |
250 |
HF
500 |
1,2 |
350 |
| PH3/H2
(2% verdünnt) |
1000 |
| H2 |
1000 |
| nicht-kristalline i-Si-Schicht |
15 |
SiH4 |
75 |
HF
200 |
1,3 |
320 |
| H2 |
1500 |
| nicht-kristalline i-SiGe-Schicht |
120 |
SiH4 |
100 |
MW500
HF2000 |
0,01 |
320 |
| GeH4 |
140 |
| H2 |
750 |
| nicht-kristalline i-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
40 |
HF
300 |
1,3 |
320 |
| H2 |
2500 |
| mikrokristalline i-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
25 |
HF
1000 |
1,3 |
300 |
| H2 |
2500 |
| mikrokristalline p-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
10 |
HF
2000 |
1,2 |
250 |
| BF3/H2
(2% verdünnt) |
500 |
| H2 |
2500 |
| n-Si-Schicht |
15 |
SiH4 |
100 |
HF
150 |
1,2 |
300 |
| PH3/H2
(2% verdünnt) |
300 |
| H2 |
3000 |
| nicht-kristalline i-Schicht |
15 |
SiH4 |
75 |
HF
200 |
1,3 |
320 |
| H2 |
1500 |
| nicht-kristalline i-SiGe-Schicht |
120 |
SiH4 |
125 |
MW500
HF2000 |
0,01 |
320 |
| GeH4 |
100 |
| H2 |
750 |
| nicht-kristalline i-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
40 |
HF
300 |
1,3 |
320 |
| H2 |
2500 |
| mikrokristalline i-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
25 |
HF
1000 |
1,3 |
300 |
| H2 |
2500 |
| mikrokristalline p-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
10 |
HF
2000 |
1,2 |
250 |
| BF3/H2
(2% verdünnt) |
500 |
| H2 |
2500 |
| n-Si-Schicht |
15 |
SiH4 |
100 |
HF
200 |
1,2 |
300 |
| PH3/H2
(2% verdünnt) |
300 |
| H2 |
3000 |
| nicht-kristalline i-Si-Schicht |
140 |
SiH4 |
400 |
HF
800 |
1,5 |
200 |
| H2 |
2000 |
| mikrokristalline i-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
10 |
HF
1000 |
1,3 |
200 |
| H2 |
1200 |
| mikrokristalline p-Si-Schicht |
10 |
SiH4 |
40 |
HF
1500 |
1,2 |
200 |
| BF3/H2
(2% verdünnt) |
400 |
| H2 |
4000 |
- Transparente Elektrode: ITO(In2O3 + SnO2)-Dünnfilm 80
nm
- Stromsammelelektrode: Aluminium(Al)-Dünnfilm 2 μm
-
Zum
Vergleich wurde mit einem ähnlichen
Verfahren wie im Ausführungsbeispiel
3, aber ohne die die mikrokristalline i-Si-Schicht bildende Kammer
zu verwenden (ohne eine Entladung herbeizuführen), ein fotovoltaisches
Element mit einer SiGe\SiGe\Si-Einzelzelle (Element E) hergestellt,
das den in 1 gezeigten Schichtaufbau hatte,
bei dem in der Dreifachzelle von Ausführungsbeispiel 3 die mikrokristalline
i-Schicht nicht eingeschoben war.
-
Außerdem wurde
durch einen ähnlichen
Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
3 ein fotovoltaisches Element mit einer SiGe\SiGe\Si-Dreifachzelle
(Element F) hergestellt, bei dem anstelle der mikrokristallinen i-Schicht
durch die die mikrokristalline i-Schicht bildende Kammer eine nicht-kristalline
i-Schicht der gleichen Schichtdicke ausgebildet wurde.
-
Auf
die gleiche Weise wie im Ausführungsbeispiel
1 wurde das Strom-Spannung-Verhalten der im Ausführungsbeispiel 3 (Element Ausführungsbeispiel
3) und Vergleichsbeispiel 12 (Elemente E und F) hergestellten fotovoltaischen
Elemente beurteilt. Die Beurteilungsergebnisse sind unten in Tabelle
14 angegeben. TABELLE 14
| Elementnamen | Umwandlungs-Wirkungsgrad (%) | Leerlaufspannung (V) | Kurzschlussstrom (mA/cm2) | Füllfaktor |
| Element
Ausfbsp. 3 | 1,04 | 1,01 | 1,01 | 1,02 |
| Element
E | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Element
F | 0,93 | 1 | 1,02 | 0,92 |
-
Wie
in Tabelle 14 angegeben ist, hatte das fotovoltaische Element von
Ausführungsbeispiel
3 (Element Ausführungsbeispiel
3) bezüglich
des fotoelektromotorischen Elements des Vergleichsbeispiels 12 (Elemente E
und F) einen hervorragenden Umwandlungswirkungsgrad, wobei festgestellt
wurde, dass das durch das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren hergestellte
fotovoltaische Element hervorragende Eigenschaften hat, und die
Wirkung der Erfindung bewiesen wurde.
-
– Vergleichsbeispiel
13 –
-
Der
folgende Vergleich und die folgenden Untersuchungen erfolgten, um
die fotoelektrische Umwandlungsleistung des im Ausführungsbeispiel
3 hergestellten fotovoltaischen Elements zu beurteilen.
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Durch
einen ähnlichen
Ablauf wie im Ausführungsbeispiel
wurden in der Bodenzelle und der Mittelzelle jeweils gleichzeitig
die Dicken der mikrokristallinen i-Schicht und der mikrokristallinen
p-Halbleiterschicht unterschiedlich geändert, um dadurch ein fotovoltaisches
Element herzustellen.
-
Es
erfolgte eine Beurteilung des Strom-Spannung-Verhaltens der im Ausführungsbeispiel
3 und in den Vergleichsbeispielen hergestellten fotovoltaischen
Elemente.
-
Das
Strom-Spannung-Verhalten wurde mit dem zentralen Abschnitt des bandartigen
Bauteils in seiner Breitenrichtung beurteilt, der aus dem Endabschnitt
(5 cm vom Ende) mit einer Fläche
von 5 cm2 herausgeschnitten wurde, wobei
er unter Aufbringung von AM-1,5 Licht (100 mW/cm2)
und unter Messung des fotoelektrischen Umwandlungs- Wirkungsgrads installiert
wurde. Das Ergebnis ist in Tabelle 6 angegeben. Jeder Wert ist ein
frei wählbarer
Wert, wenn jeder Kennwert des Ausführungsbeispiels 1 1,00 ist.
-
Die
Dichte der p-Verunreinigung in der mikrokristallinen p-Schicht lag
an der Oberfläche
in der Größenordnung von 1021 Atomen/cm3 und hatte eine Verteilung, bei der die
Dichte zur i-Seite abnahm.
-
Wie
im Fall von Vergleichsbeispiel 5 wurde das Strom-Spannung-Verhalten des hergestellten
Elements gemessen und beurteilt. Das Ergebnis ist unten in Tabelle
15 angegeben.
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In
der Tabelle ist die Markierung O eingetragen, wenn die Werte der
Leerlaufspannung und des Füllfaktors
95% oder mehr als die Werte des Ausführungsbeispiels betragen und
die Leistung als im Wesentlichen gleich wie die des Ausführungsbeispiels
angesehen wird, und die Markierung Δ ist eingetragen, wenn diese Werte
90% bis weniger als 95% betragen und die Leistung etwas schlechter
ist, und die Markierung X ist eingetragen, wenn diese Werte weniger
als 90% betragen und die Leistung deutlich schlechter ist. TABELLE 15
| Elementnamen | Dicke
der mikrokristallinen i-Schicht (nm) | Dicke
der mikrokristallinen p-Schicht (nm) | Leerlaufspannung (V) | Füllfaktor |
| Vgl.-Element
3-1 | 0 | 100 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-2 | 0 | 150 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-3 | 0 | 200 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-4 | 30 | 100 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-5 | 30 | 150 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-6 | 30 | 200 | Δ | Δ |
| Vgl.-Element
3-7 | 50 | 100 | O | O |
| Vgl.-Element
3-8 | 50 | 150 | O | O |
| Vgl.-Element
3-9 | 50 | 200 | O | Δ |
| Vgl.-Element
3-10 | 100 | 50 | Δ | Δ |
| Ausführungsbsp.
1 | 100 | 100 | 1 | 1 |
| Vgl.-Element
3-11 | 100 | 150 | O | O |
| Vgl.-Element
3-12 | 100 | 200 | Δ | X |
| Vgl.-Element
3-13 | 150 | 100 | Δ | X |
| Vgl.-Element
3-14 | 150 | 150 | Δ | X |
| Vgl.-Element
3-15 | 150 | 200 | Δ | X |
| Vgl.-Element
3-16 | 200 | 100 | X | X |
| Vgl.-Element
3-17 | 200 | 150 | X | X |
| Vgl.-Element
3-18 | 200 | 200 | X | X |
-
Bei
dem Strom-Spannung-Verhalten der Dreifachzelle wurde erneut ein
hoher fotoelektrischer Umwandlungswirkungsgrad unter der Bedingung
erzielt, dass die Schichtdicke der mikrokristallinen i-Schicht 50-100 Å und die
Schichtdicke der mikrokristallinen p-Halbleiterschicht 100-150 Å betrug
(anhand eines ausführlichen
Versuchs wurde festgestellt, dass 80-150 Å geeignet sind).
-
Anhand
von Ausführungsbeispiel
3 und dem Vergleichsbeispiel zeigt sich, dass das fotoelektrische Umwandlungsverhalten
des auf der Grundlage der Erfindung hergestellten fotovoltaischen
Elements mit Tandemzelle hervorragend ist.
-
Wie
oben beschrieben wurde, ist es erfindungsgemäß bei einem fotovoltaischen
Element mit pin-Übergang
möglich,
die Gitterübereinstimmung
der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht
und der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden Halbleiterschicht
durch einen Aufbau mit einer mikrokristallinen i-Halbleiterschicht
zu verbessern, wobei ein fotovoltaisches Element mit einem hervorragenden
Strom-Spannung-Verhalten und einem hervorragenden fotoelektrischen
Umwandlungsverhalten aufgebaut werden kann.
-
Außerdem kann
die Schichtdicke der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden
Halbleiterschicht durch die mikrokristalline i-Halbleiterschicht
kleiner gemacht werden, und bei dem fotoelektrischen Umwandlungsverhalten
des fotovoltaischen Elements können
der Kurzschlussstrom erhöht
und der Füllfaktor
verbessert werden.
-
Des
Weiteren kann durch die mikrokristalline i-Halbleiterschicht unterdrückt werden,
dass die zweite elektrisch leitende Verunreinigung bei der Herstellung des
Elements von der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden
Halbleiterschicht in die nicht-kristalline i-Schicht diffundiert, wobei die Gleichmäßigkeit
und Reproduzierbarkeit der Leistung des Elements während seiner
Herstellung verbessert werden kann und es möglich wird, fotovoltaische
Elemente effizient in Masse zu produzieren.
-
Ferner
werden bei der Herstellung des Elements zur Bildung der mikrokristallinen
p-Halbleiterschicht SiH4, H2 und
BF3 als das Ausgangsmaterialgas verwendet,
wobei die Zufuhrmenge von H2 zu der von
SiH4 mindestens das 50-fache beträgt und die Zufuhrmenge von
BF3 zu der von SiH4 10-50%
beträgt
und der Wert der auf das Ausgangsmaterialgas aufgebrachten elektrischen
Hochfrequenzleistung 0,01-0,03 W/cm2 beträgt, wodurch
die Gitterübereinstimmung
zwischen der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht und der mikrokristallinen zweiten
elektrisch leitenden Halbleiterschicht weiter verbessert werden
kann.
-
Ferner
erfolgt die Gestaltung so, dass bei der Herstellung des Elements
zur Bildung der mikrokristallinen i-Halbleiterschicht das Ausgangsmaterialgas
dazu gebracht wird, in der Bewegungsrichtung des bandartigen Bauteils
vom oberen Teil zum unteren Teil zu strömen, und dass zur Bildung der
mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden Halbleiterschicht
das Ausgangsmaterialgas dazu gebracht wird, in der Bewegungsrichtung des
bandartigen Bauteils vom unteren Teil zum oberen Teil zu strömen, wodurch
die Gitterübereinstimmung der
mikrokristallinen i-Halbleiterschicht und der mikrokristallinen
zweiten elektrisch leitenden Halbleiterschicht sowie die Gitterübereinstimmung
zwischen der nicht-kristallinen i-Halbleiterschicht und der mikrokristallinen i-Halbleiter schicht
verbessert werden kann.
-
Des
Weiteren wird bei der Herstellung des Elements die Fläche der
Elektrode zum Aufbringen elektrischer Leistung für das Herbeiführen eines
Plasmas größer als
die Fläche
des Substrats in der Akkumulationskammer gemacht, wodurch es möglich wird,
die Bildung der mikrokristallinen zweiten elektrisch leitenden Halbleiterschicht
zu fördern.
-
Die
Erfindung ist in den Ansprüchen
umrissen. Es wird dadurch für
ein fotovoltaisches Element, bei dem die Übergangsgrenzfläche zwischen
der nicht-kristallinen i-Schicht
und der mikrokristallinen elektrisch leitenden Schicht eine gute
Gitterübereinstimmung
hat und die ein hervorragendes Strom-Spannung-Verhalten und einen
hervorragenden fotoelektrischen Umwandlungswirkungsgrad hat, und
ein Verfahren zu seiner kontinuierlichen Massenproduktion gesorgt.