DE697371C - Verschleisshuelse fuer Blas- und Spuelversatzrohre - Google Patents

Verschleisshuelse fuer Blas- und Spuelversatzrohre

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DE697371C
DE697371C DE1938B0184301 DEB0184301D DE697371C DE 697371 C DE697371 C DE 697371C DE 1938B0184301 DE1938B0184301 DE 1938B0184301 DE B0184301 D DEB0184301 D DE B0184301D DE 697371 C DE697371 C DE 697371C
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pipe
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pipes
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DE1938B0184301
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KARL BRIEDEN
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KARL BRIEDEN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/52Adaptations of pipes or tubes
    • B65G53/523Wear protection

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Verschleißhülse für Blas- und Spülversatzrohre Der ungleichmäßige, unerwartete frühzeitige Verschleiß der Rohrwandungen bei Blas- und Spülversatzrohren tritt erfahrungsgemäß besonders an den Rohrenden auf, weil das durchströmende Gut durch den Knick an der Rohrverbindungsstelle eine Richtungsänderung erfährt. Aber auch an anderen Rohrstellen tritt beispielsweise durch Ungleichmäßigkeit des Materials und andere Ursachen ein vorzeitiger, unerwarteter Verschleiß ein.
  • Um nun den Rohren eine längere Lebensdauer zu geben, werden bisher verschiedene Stellen des Rohres, besonders die Rohrenden, verdickt, und zwar durch Aufschweißen von Verschleißhülsen auf den Umfang des Rohres. Diese Verschleißhülsen erfüllen ihren Zweck jedoch nur dann, wenn- der Verschleiß des Rohres innerhalb der Hülse stattfindet. Da die Rohrstränge, zumal im Bergbau unter Tage, nach dem Verlegen auch an anderen Stellen als an den Enden Knickungen aufweisen, sind die tatsächlich gefährdeten Rohrstellen erst nach dem Verschleiß zu erkennen. Um nun nicht unnötige Rohrverdickungen aufzubringen, soll nach der Erfindung eine aus mehreren Ringteilen bestehende Verschleißhülse auf das angeschlissene Rohr aufgebracht werden, ohne das Rohr auszubauen und dann über Tage mit einer aufgeschweißten Verschleißhülse zu versehen. Die Verschleißhülse besteht dabei aus einzelnen Ringteilen, Segmenten, die mittels Schnellverschlüssen um das Rohr gepreßt werden. Dadurch wird anderseits erreicht, daß die Verschleißhülse so kurz wie möglich gehalten werden kann, um die Verwendung unnötigen Materials an den Verschleißhülsen zu vermeiden, was weiterhin eine Gewichtsminderung für das an sich schwer zu verlegende Rohr mit sich bringt.
  • Es sind bereits mehrteilige Rohrhülsen verschiedenster Bauart bekannt, welche mittels Schnellverschlüssen auf die Rohre aufgebracht werden können. Diese Rohrhülsen besitzen jedoch den Nachteil, daß sie mit einer glatten Innenfläche versehen sind. Bei diesen Hülsen ist es aber nicht immer möglich, die Abdichtung zwischen dem Rohr und der Verschleißhülse mittels eines elastischen Dichtungsmittels zu erzielen, da die Rohre des öfteren eingebeult sind. Auch steht im Bergbau unter Tage nicht immer ein elastisches Dichtungsmittel sofort zur Verfügung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Verschleißschalen so auszubilden, daß nicht nur jedes andere Dichtungsmittel, beispielsweise Lehm, Letten, Papier usw., verwandt werden kann, sondern auch bei ungleichmäßiger Rohrwandung ein dichtes Abschließen erzielt wird. Um dieses zu erreichen, erhalten die Verschleißschalen auf der um das Rohr gelegten inneren Seite erhabene und eingedrückte Flächen, beispielsweise wie bei Riffelblechen. Es ist aber auch möglich, die Innenseite der Verschleißschalen mit Drahtgeflecht auszufüllen oder mit Längs- und Querrippen zu versehen. Wird beispielsweise die Abdichtung durch Lehm vorgenommen, so drücken sich die erhabenen Flächen der Verschleißhülse in die Lehmpackung, während in die eingedrückten Flächen der Lehm fest eingepreßt wird. Es ist somit stets eine gute Abdichtung gewährleistet, auch dann, wenn das Rohr eingebeult ist oder Unebenheiten aufweist.
  • In der Abb. I ist eine um ein Rohr gepreßte Verschleißhülse im Querschnitt gezeichnet. Abb. II zeigt die Seitenansicht der Verschleißhülse.
  • In den Abb. I und II sind mit i das Rohr, mit 3 und 4 die Verschleißschalen, die erhabene und eingedrückte Flächen a aufweisen, bezeichnet. Der Schnellverschluß besteht aus dem Führungsbügel 5 mit dem Klemmschieber 6 und der Keilbahn 7.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIi Verschleißhülse für Blas- und Spülversatzrohre, dadurch gekennzeichnet, daß zur besseren Abdichtung die einzelnen Verschleißschalen innen Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen.
DE1938B0184301 1938-08-16 1938-08-16 Verschleisshuelse fuer Blas- und Spuelversatzrohre Expired DE697371C (de)

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