DE697359C - Saegezahnbeschlag fuer Vorreisser u. dgl. an Krempeln - Google Patents
Saegezahnbeschlag fuer Vorreisser u. dgl. an KrempelnInfo
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- DE697359C DE697359C DE1937I0058328 DEI0058328D DE697359C DE 697359 C DE697359 C DE 697359C DE 1937I0058328 DE1937I0058328 DE 1937I0058328 DE I0058328 D DEI0058328 D DE I0058328D DE 697359 C DE697359 C DE 697359C
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Description
- Sägezahnbeschlag für Vorreißer' u. dgl. än Krempeln Bei der Verarbeitung von Zellwolle. auf Krempeln in der Baumwoll-, Kammgarn-, Woll-, Abfall-, Flachs- und Schappespinnerei, bei denen die Vorauflösungsorgane, -beispielsweise die Vorreißer der Karde in der Baumwollspinnerei, mit den normalgebräuchlichen Sägezahngarnituren versehen waren, zeigte es sich zumeist, daß im Laufe der Verarbeitung sich die Garnitur mit Zellwolle vollletzte. Dies war für die Verarbeitung von Zellwolle überaus störend, da die Maschinen abgestellt werden mußten, um die Auflösungsorgane, beispielsweise den Vorreißer der Karde in der Baumwollspinnerei, zu reinigen.
- Darüber hinaus entstand dadurch ein ungleichmäßiges und noppiges Vlies, was weiterhin ein ungleichmäßiges und noppiges Fertigprodukt in der Spinnerei bzw. in der Weiterverarbeitung zur Folge hatte.
- Bei der Verarbeitung von Zellwolle in der Baumwollspüznerei war es wohl möglich, bei den gebräuchlichen Garnituren das Wickeln teilweise zu verhindern, indem die Vorreißer mit niedrigerer Tourenzahl arbeiteten; jedoch war auf diese Weise keine vollständige Auflösung der zugeführten Wickelwatte gewährleistet. Es war nicht möglich, ein einwandfrei gleichmäßiges und reines Gespinst zu erzeugen. Diese Schwierigkeiten traten ganz besonders dann in Erscheinung, wenn feinfaserige Zellwolle, wie sie für die Herstellung von feinen Garnen gebraucht wird, verarbeitet wurde.
- Das Wickeln hat seine Ursache darin, daß die Zähne der Garnituren in einem spitzen Winkel zusammenliefen oder aber die Verbindung von. Zahn zu Zahn in einer spitzen Kurve verlief. In den Winkeln, in denen die Zähne zusammenliefen bzw. infolge des zu spitzen Verlaufes des Zwischenraumes zwischen den Zähnen setzte sich die Faser fest und gab Anlaß zu Wickelbildung. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, an an Sägezahngarnituren die Zahnkanten divergierend verlaufen zu lassen, und ebenso sind auch schon Formen vorgeschlagen worden, mit ab-. geflachten Tälern zwischen den Zähnen; doch, haben diese Gestaltungen (vgl. beispielsweise'' Bergmann, »Handbuch der Spinnerei«:' 1927, Abb:2o6) besonders bei der Verarbei= tung von Zellwolle nicht zum Ziele geführt, d. h. es traten Störungen durch zwischen den Zähnen hängenbleibende Spinnfasern auf.
- Die Erfindung bezweckt, dieses schnelle Vollsetzen des Sägezahnbeschlages an Vorreißern u. dgl. zu vermeiden. Um dies zu erreichen, verläuft bei dem Sägezahnheschlag gemäß der Erfindung der Rücken der Zähne in einer flachen, nach einwärts gewölbten Kurve, die an der tiefsten Stelle mit . einer Ausrundung in die zurückgeneigte Vorderkante des folgenden Zahnes übergeht.
- Ein derartiger Sägezahnbeschlag hat auch den Vorteil, daß bei Zellwolle ohne Verminderung der Vorreißergeschwindigkeit gearbeitet werden kann, was eine gute Auflösung der Wickelwatte ermöglicht. Weiterhin wird die Zellwolle geschont, ganz besonders auch dadurch, daß die Besteckung etwas weiter ist. Bekanntlich hängt ja die Beanspruchung der Einzelfaser - auch ganz von der Dichte der Besteckung ab. Der neue Sägezahnbeschiag für -die Vorreißer ist auch für die anderen, eingangs aufzählten Spinnereizweige in vielen Fällen von .@tnrteil.
- `_,#lÄuf der Zeichnung ist eine beispielsweise 'Ausbildung des Sägezahnbeschlages nach der Erfindung dargestellt, bei dem spitze Winkel der Zwischenräume vermieden sind und der überging der Zähne m einer flachen, nach einwärts gewölbten Kurve verläuft, die an der tiefsten Stelle mit einer Ausrundung in die zurückgeneigte Vorderkante des folgenden Zahnes übergeht.
- Die einzelnen Zähne können scharf zugespitzt oder auch mehr abgerundet sein und sonst gleiche Ausmaße wie die bisher gebräuchlichen haben. Die Formhöhe der Sägezähne kann beispielsweise 6 mm betragen:
Claims (1)
- PATRNTANSI'RUCH: Sägezahnbeschlag für Vorreißer u. dgl. an Krempeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken der Zähne in einer flachen, nach einwärts gewölbten Kurve verläuft, die an der tiefsten Stelle mit einer Ausrundung in die zurückgeneigte Vorderkante des .folgenden Zahnes übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1937I0058328 DE697359C (de) | 1937-06-21 | 1937-06-22 | Saegezahnbeschlag fuer Vorreisser u. dgl. an Krempeln |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE204813X | 1937-06-21 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697359C true DE697359C (de) | 1940-10-11 |
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ID=25759806
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1937I0058328 Expired DE697359C (de) | 1937-06-21 | 1937-06-22 | Saegezahnbeschlag fuer Vorreisser u. dgl. an Krempeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697359C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115710B (de) * | 1958-06-02 | 1961-10-26 | Harold Fearnley | Buegelauflage fuer Buegelpressen |
| DE2518060A1 (de) * | 1975-04-23 | 1976-11-04 | Hollingsworth Gmbh | Vorreisserwalze fuer open-end spinnmaschinen |
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1937
- 1937-06-22 DE DE1937I0058328 patent/DE697359C/de not_active Expired
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| DE2518060A1 (de) * | 1975-04-23 | 1976-11-04 | Hollingsworth Gmbh | Vorreisserwalze fuer open-end spinnmaschinen |
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