DE697309C - Verfahren zum Aufschliessen von miteinander verwac mittels Prallwirkung - Google Patents
Verfahren zum Aufschliessen von miteinander verwac mittels PrallwirkungInfo
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- DE697309C DE697309C DE1935K0136468 DEK0136468D DE697309C DE 697309 C DE697309 C DE 697309C DE 1935K0136468 DE1935K0136468 DE 1935K0136468 DE K0136468 D DEK0136468 D DE K0136468D DE 697309 C DE697309 C DE 697309C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C13/00—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
- B02C13/02—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft
- B02C13/06—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor
- B02C13/09—Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills with horizontal rotor shaft with beaters rigidly connected to the rotor and throwing the material against an anvil or impact plate
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B1/00—Conditioning for facilitating separation by altering physical properties of the matter to be treated
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- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Verfahren zum' Aufschließen von miteinander verwachsenen Mineralien durch auswählende Zerkleinerung mittels Prallwirkung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufschließen von miteinander verwachsenen Mineralien durch auswählende Zerkleinerung mittels Prallwixkung, bei dem das Mineral in seine einzelnen Bestandteile zerlegt wird.
- Es ist bereits bei einem Verfahren zur Zerlegung von Kohle vorgeschlagen worden, die Kohle durch elastische Bearbeitung in ihre petrographischen Bestandteile (Glanzkohle, Mattkohle und Faserkohle) von verschiedener Korngröße zu zertrümmern. Die verschiedenen Korngrößen sollen 'dann in bekannter Weise durch Absieben o. dgl. voneinander getrennt werden. Die Behandlung der Kohle kann durch Schleudern, Schlagen oder Werfen erfolgen, z. B. in geeigneten Schlagwerkmühlen. ' Auch ist ein Verfahren zur Aufbereitung von natürlichen Mineralstoffen vorgeschlagen worden, bei dem die Stoffe auf höhere Temperaturen erhitzt und durch Flüssigkeiten abgeschreckt werden. Das Verfahren kann so durchgeführt werden, daß man die abschreckenden und gleichzeitig chemisch wirrenden Mittel auf die erhitzten Substanzen in einem Behälter zur Einwirkung bringt, in dem die Körper z. B. durch Fall- oder Schleuderwirkung einmal oder wiederholt auf feste Wände aufprallen. Das Verfahren soll in erster Linie zur Aufbereitung von Bauxit Verwendung finden, ist aber auch für andere tonerdehaltzge Stoffe anwendbar, wie auchfür viele andere Gesteine, die vorteilhaft bis zu Temperaturen bis zu etwa rooo° erhitzt und dann durch Schwefelsäure abgeschreckt werden können.
- Die Erfindung besteht in der Anwendung des Verfahrens zum Aufschließen von miteinander verwachsenen Mineralien durch auswählende Zerkleinerung mittels Prallwirkung, bei dem das Mineral in seine einzelnen Bestandteile zerlegt wird, auf wasserlösliche Salze unter Verwendung ,einer unnachgiebigen, ortsfesten Prallfläche und unter Bemessung der Prallwirkung derart, daß die harten Gutbestandteile (Anhydrit) weniger zerkleinert weiden als die weichen Gutbestanidteile (Salz), wobei jedes Gutteilchen nur einmal durch Anprall getroffen und dann sofort aus dem Mahlraum abgeführt wird.
- Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erzielt: Bisher war es nicht möglich, bei der Aufbereitung von kristallklarem Steinsalz, das mit dunkelgefärbtem Anhydrit verwachsen ist, ohne Auflösung des Gemenges und kristallinische Ausscheidung die beiden Bestandteile voneinander zu trennen, da der Unterschied im spezifischen Gewicht beider Bestandteile zu gering und ihre Ver-
Brechern oder Schleudermühlen in einer griff-,. ßen Anzahl von Stufen (g bis 1a) zerkleinert wurde, wobei zwischen jeder Arbeitsstufe eine Siebung stattfand. Diese Art der Behandlung des Gutes beruhte darauf, daß der Anhydrit bei der -Mahlung infolge seiner größeren Härte etwas gröber anfiel als das Steinsalz und infolgedessen bei einer Absiebung zum großen Teil auf dem Sieb verblieb, während das Steinsalz' durch das Sieb hindurchging. Da jedoch in den Schleudermühlen das Gut beim Umlauf der beiden Schleuderkörper häufig zwischen den Stäben der Mühle geknackt wird, ist auch ein Teil des Anhydrits, der an und für sich härter ist als das Steinsalz, bei diesem Verfahren zu Bruch gegangen, wodurch seine Abscheidung vom Salz erschwert wurde und nur in einer unverhältnismäßig großen Anzahl von Arbeitsgängen erreicht werden konnte.wachsung anderseits zu innig ist, um durch eine Klaubung nach dem Unterschied im Aussehen eine Scheidung herbeizuführen. D e Scheidung ist daher in der Praxis bisher., vorgenommen worden, daß das Gut in t# i - Durch das Verfahren gemäß der Erfindung wird das Behandlungsverfahren dadurch wesentlich vereinfacht und verbilligt, daß es infolge der schonenden und auswählenden Zerlegung des Gutes möglich ist, durch Absiebung in bekannter Weise in weniger Arbeitsstufen als bisher das Steinsalz vom Anhydrit zu trennen. Auch findet bei der Zerkleinerung des Gutes durch Prallwirkung und bei zweckmäßiger Bemessung der Prallenergie eine Spaltung des Gutes nur nach den Kristallflächen statt. Dadurch wird eine Staubbildung bei der Zerkleinerung des Gutes praktisch vermieden. Infolge der verringerten Zerkleinerung des Anhydrits wird eine erheblich bessere Reinheit des Salzes erreicht.
- Das Verfahren, gemäß der Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. So kann man das Gut auf umlaufende Leitmittel, z. B. eine sich drehende Scheibe, aufgeben, die das Gut gegen eine Prallfläche '-@hleudert. Das zu behandelnde Gut kann f' r..
- `;e4iich mittels eines in seiner Stärke regelbaren r . 25 u ftstromes Gagen. eine Prallfläche geworfen #-f #rerden. Genügt eine einmalige Behandlung des Gutes,durch Prallwirkung nicht, so kann die Behandlung wiederholt werden, wobei zwischen die Behandlungsstufen eine Siebung eingeschaltet werden kann. Durch Reglung der Aufprallenergie kann die Trennung oder die Spaltung des Gutes seiner Beschaffenheit entsprechend beeinflußt werden. Auch kann beim Schleudern des Gutes gegen eine Prallfläche auf dem Schleuderwege bzw. auf der Schleudervorrichtung eine Vereinzelung des Gutes stattfinden, so daß die abgeschleuderten Gutteile an verschiedenen Stellen auf die Prallfläche auftreffen. Dies ist wesentlich, um ein Aufeinanderschleudern zweier Gutteile zu vermeiden, da sonst eine unerwünschte Zerkleinerung bzw. Staubbildung eintreten könnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufschließen von miteinander verwachsenen Mineralien durch auswählende Zerkleinerung mittels Prallwirkung, bei dem das Mineral in seine einzelnen Bestandteile zerlegt wird, gekennzeichnet durch die Anwendung des Verfahrens auf wasserlösliche Salze unter Verwendung einer unnachgiebigen, ortsfesten Prallfläche und unter Bemessung der Prallwirkung derart, daß die harten Gutbestandteile (Anhydrit) weniger zerkleinert werden als die weichen Gutbestandteile (Salz), wobei jedes Gutteilchen nur einmal durch Anprall getroffen und dann sofort aus dem Mahlraum abgeführt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935K0136468 DE697309C (de) | 1935-01-10 | 1935-01-10 | Verfahren zum Aufschliessen von miteinander verwac mittels Prallwirkung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935K0136468 DE697309C (de) | 1935-01-10 | 1935-01-10 | Verfahren zum Aufschliessen von miteinander verwac mittels Prallwirkung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697309C true DE697309C (de) | 1940-10-10 |
Family
ID=7248642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935K0136468 Expired DE697309C (de) | 1935-01-10 | 1935-01-10 | Verfahren zum Aufschliessen von miteinander verwac mittels Prallwirkung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697309C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046986B (de) * | 1952-11-26 | 1958-12-18 | Ehrhardt Andreas | Gewinnung von Asbestwolle aus Asbestgestein mittels Prallmuehle |
| US3096034A (en) * | 1960-12-28 | 1963-07-02 | Wintershall Ag | Method and apparatus for purifying potassium salt-containing materials |
-
1935
- 1935-01-10 DE DE1935K0136468 patent/DE697309C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1046986B (de) * | 1952-11-26 | 1958-12-18 | Ehrhardt Andreas | Gewinnung von Asbestwolle aus Asbestgestein mittels Prallmuehle |
| US3096034A (en) * | 1960-12-28 | 1963-07-02 | Wintershall Ag | Method and apparatus for purifying potassium salt-containing materials |
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